Lorenz Just über „Am Rand der Dächer“ – Berlin Wonderland aus Kinderperspektive

Lorenz Just trägt auf dem Foto von der Leipziger Buchmesse 2018 ein schwarzes Hemd. Er hat hellblonde Haare. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)Lorenz Just hat einen Roman über das Leben in der Berliner Mitte der 90er-Jahre geschrieben. Er ist selbst dort groß geworden und schreibt nun aus der Perspektive eines Kindes. „Wir haben diese Freiheit erlebt“, sagt er. Dann sei sie verschwunden.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Sternengezeugt

In ‚Sternengezeugt‘ befasst sich der Autor H.G. Wells erneut mit der Idee der Existenz von Außerirdischen, über die er in dem Roman ‚Krieg der Welten‘ bereits geschrieben hatte. Es entsteht der Verdacht, dass die Außerirdischen zurückgekehrt sein könnten – diesmal unter Verwendung kosmischer Strahlung, um menschliche Chromosomen durch Mutationen zu verändern und um die Spezies ihres eigenen sterbenden Planeten zu ersetzen.
Der Protagonist Joseph Davis, ein Autor populärer Geschichtsbücher, ist von den Gerüchten über den Plan der Außerirdischen, die er für Marsmenschen hält, extrem besessen. Er erwägt die Möglichkeit, dass Mutationen schon stattgefunden haben könnten und dass sein Kind, seine Frau und sogar er selbst bereits Marsmenschen sind. Der ironische und oft komische Roman ‚Sternengezeugt‘ schildert Entdeckungen in der Evolutionsbiologie und entwirft eine beeindruckende Zukunftsvision eines durch Genmanipulation optimierten Menschen.
Ein fantastisches Buch, das nicht nur Fans der Fantasy begeistert.

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