Jane Gardam: „Robinsons Tochter“ – Weibliche Selbstbestimmung statt einsamer Insel

Das Buchcover des Romans "Robinsons Tochter" von Jane Gardam (Deutschlandradio / Carl Hanser Verlag )Der Roman „Robinsons Tochter“ von Jane Gardam ist die Geschichte einer weiblichen Emanzipation durch Literatur, im Zentrum steht das Motiv Robinson Crusoe. Ein Buch über die Konflikte zwischen Fiktion, Imagination und wirklichem Leben.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Im dunkelsten Afrika

Im Sudan, der ab 1821 unter die Herrschaft der osmanischen Vizekönige von Ägypten gekommen war, brach 1881 der Mahdiaufstand aus. Nach dem Abzug der anglo-ägyptischen Truppen aus dem Sudan behauptete sich der deutsche Forscher Emin-Pascha als Gouverneur der südlichsten Provinz des Sudan Äquatoria.
Emin-Pascha, bürgerlich Eduard Schnitzer, schrieb einen Brief an die Times, in dem er um Hilfe bat. Die Empathie in der britischen Bevölkerung führte dazu, dass rasch die finanziellen Mittel für eine Expedition zur Befreiung Emin-Paschas aufgebracht wurden.
Der Afrikaforscher Henry M. Stanley wurde beauftragt, die Expedition zu leiten. Ob und wie es Stanley gelang Emin-Pascha zu retten und welche Abenteuer er auf seiner Expedition erlebte, das beschreibt der Autor Stanley in diesem Buch.

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