José Saramago: Der Doppelgänger – Roman

Zwischen Original und Kopie – ist der Mensch wirklich einzigartig?

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Sternengezeugt

In ‚Sternengezeugt‘ befasst sich der Autor H.G. Wells erneut mit der Idee der Existenz von Außerirdischen, über die er in dem Roman ‚Krieg der Welten‘ bereits geschrieben hatte. Es entsteht der Verdacht, dass die Außerirdischen zurückgekehrt sein könnten – diesmal unter Verwendung kosmischer Strahlung, um menschliche Chromosomen durch Mutationen zu verändern und um die Spezies ihres eigenen sterbenden Planeten zu ersetzen.
Der Protagonist Joseph Davis, ein Autor populärer Geschichtsbücher, ist von den Gerüchten über den Plan der Außerirdischen, die er für Marsmenschen hält, extrem besessen. Er erwägt die Möglichkeit, dass Mutationen schon stattgefunden haben könnten und dass sein Kind, seine Frau und sogar er selbst bereits Marsmenschen sind. Der ironische und oft komische Roman ‚Sternengezeugt‘ schildert Entdeckungen in der Evolutionsbiologie und entwirft eine beeindruckende Zukunftsvision eines durch Genmanipulation optimierten Menschen.
Ein fantastisches Buch, das nicht nur Fans der Fantasy begeistert.

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Zum Zeitvertreib leiht sich Geschichtslehrer Afonso einen nicht besonders vielversprechenden Film aus der Videothek – umso größer ist seine Überraschung, als er feststellt, dass ihm eine der Figuren zum Verwechseln ähnlich ist. Er beginnt seinem Doppelgänger nachzuforschen, nimmt Kontakt zu ihm auf und muss mit Erschrecken feststellen, dass sie sich bis aufs Haar gleichen. Diese Begegnung erfüllt Afonso mit Panik: Ist er am Ende ein Irrtum der Natur? Wer von ihnen ist das Original, und wer ist bloß die Kopie?

Quelle: Random House

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