Nell Zink: „Das Hohe Lied“ – Diffuser Idealismus und Lebenslügen

Bücherherbst 2020 von Deutschlandfunk Kultur: Nell Zink liest aus ihrem Buch "Das hohe Lied", Aufzeichnung der Sendung in der Bertelsmann Repräsentanz in Berlin (Deutschlandradio / Christian Kruppa)Von der New Yorker Punk-Szene bis zum Einzug Trumps ins Weiße Haus: Nell Zink erzählt in ihrem Roman „Das Hohe Lied“ von den gesellschaftspolitischen Verschiebungen in den USA. Ihr Roman „Das Hohe Lied“ ist schnoddrig, ironisch, aber nie ohne Empathie.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Sternengezeugt

In ‚Sternengezeugt‘ befasst sich der Autor H.G. Wells erneut mit der Idee der Existenz von Außerirdischen, über die er in dem Roman ‚Krieg der Welten‘ bereits geschrieben hatte. Es entsteht der Verdacht, dass die Außerirdischen zurückgekehrt sein könnten – diesmal unter Verwendung kosmischer Strahlung, um menschliche Chromosomen durch Mutationen zu verändern und um die Spezies ihres eigenen sterbenden Planeten zu ersetzen.
Der Protagonist Joseph Davis, ein Autor populärer Geschichtsbücher, ist von den Gerüchten über den Plan der Außerirdischen, die er für Marsmenschen hält, extrem besessen. Er erwägt die Möglichkeit, dass Mutationen schon stattgefunden haben könnten und dass sein Kind, seine Frau und sogar er selbst bereits Marsmenschen sind. Der ironische und oft komische Roman ‚Sternengezeugt‘ schildert Entdeckungen in der Evolutionsbiologie und entwirft eine beeindruckende Zukunftsvision eines durch Genmanipulation optimierten Menschen.
Ein fantastisches Buch, das nicht nur Fans der Fantasy begeistert.

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