Nell Zink: „Das Hohe Lied“ – Diffuser Idealismus und Lebenslügen

Bücherherbst 2020 von Deutschlandfunk Kultur: Nell Zink liest aus ihrem Buch "Das hohe Lied", Aufzeichnung der Sendung in der Bertelsmann Repräsentanz in Berlin (Deutschlandradio / Christian Kruppa)Von der New Yorker Punk-Szene bis zum Einzug Trumps ins Weiße Haus: Nell Zink erzählt in ihrem Roman „Das Hohe Lied“ von den gesellschaftspolitischen Verschiebungen in den USA. Ihr Roman „Das Hohe Lied“ ist schnoddrig, ironisch, aber nie ohne Empathie.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Im dunkelsten Afrika

Im Sudan, der ab 1821 unter die Herrschaft der osmanischen Vizekönige von Ägypten gekommen war, brach 1881 der Mahdiaufstand aus. Nach dem Abzug der anglo-ägyptischen Truppen aus dem Sudan behauptete sich der deutsche Forscher Emin-Pascha als Gouverneur der südlichsten Provinz des Sudan Äquatoria.
Emin-Pascha, bürgerlich Eduard Schnitzer, schrieb einen Brief an die Times, in dem er um Hilfe bat. Die Empathie in der britischen Bevölkerung führte dazu, dass rasch die finanziellen Mittel für eine Expedition zur Befreiung Emin-Paschas aufgebracht wurden.
Der Afrikaforscher Henry M. Stanley wurde beauftragt, die Expedition zu leiten. Ob und wie es Stanley gelang Emin-Pascha zu retten und welche Abenteuer er auf seiner Expedition erlebte, das beschreibt der Autor Stanley in diesem Buch.

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