Szczepan Twardoch: „Das schwarze Königreich“ – Wie ein jüdischer Unterweltkönig alles verliert

Buchcover von Szczepan Twardoch: "Das schwarze Königreich", Rowohlt, 2020. (Rowohlt / Deutschlandradio)Szczepan Twardoch erzählt in „Das schwarze Königreich“ vom Sterben und Überleben der jüdischen Warschauer in der NS-Zeit. Ein gewagter Roman, der heikle Themen aufgreift: polnischen Antisemitismus und Kollaboration von Juden mit den deutschen Besatzern.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik

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Im dunkelsten Afrika

Im Sudan, der ab 1821 unter die Herrschaft der osmanischen Vizekönige von Ägypten gekommen war, brach 1881 der Mahdiaufstand aus. Nach dem Abzug der anglo-ägyptischen Truppen aus dem Sudan behauptete sich der deutsche Forscher Emin-Pascha als Gouverneur der südlichsten Provinz des Sudan Äquatoria.
Emin-Pascha, bürgerlich Eduard Schnitzer, schrieb einen Brief an die Times, in dem er um Hilfe bat. Die Empathie in der britischen Bevölkerung führte dazu, dass rasch die finanziellen Mittel für eine Expedition zur Befreiung Emin-Paschas aufgebracht wurden.
Der Afrikaforscher Henry M. Stanley wurde beauftragt, die Expedition zu leiten. Ob und wie es Stanley gelang Emin-Pascha zu retten und welche Abenteuer er auf seiner Expedition erlebte, das beschreibt der Autor Stanley in diesem Buch.

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