Matt Ruff: „88 Namen“ – Wenn Online-Rollenspiele schief gehen

Cover: "Matt Ruff: 88 Namen" (S. Fischer Verlage / Deutschlandradio)„Im Internet weiß niemand, dass du ein Hund bist.“ Mit diesem Bonmot endet der neue Roman von Matt Ruff. Es enthält fast alles was man über „88 Namen“ wissen muss. Ruff hat ein humorvolles Buch über Identität und Onlinekultur geschrieben.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik

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Im dunkelsten Afrika

Im Sudan, der ab 1821 unter die Herrschaft der osmanischen Vizekönige von Ägypten gekommen war, brach 1881 der Mahdiaufstand aus. Nach dem Abzug der anglo-ägyptischen Truppen aus dem Sudan behauptete sich der deutsche Forscher Emin-Pascha als Gouverneur der südlichsten Provinz des Sudan Äquatoria.
Emin-Pascha, bürgerlich Eduard Schnitzer, schrieb einen Brief an die Times, in dem er um Hilfe bat. Die Empathie in der britischen Bevölkerung führte dazu, dass rasch die finanziellen Mittel für eine Expedition zur Befreiung Emin-Paschas aufgebracht wurden.
Der Afrikaforscher Henry M. Stanley wurde beauftragt, die Expedition zu leiten. Ob und wie es Stanley gelang Emin-Pascha zu retten und welche Abenteuer er auf seiner Expedition erlebte, das beschreibt der Autor Stanley in diesem Buch.

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