Bücher zum Verschenken – Katja Bohnet empfiehlt „Was man sät“ von Marieke Lucas Rijneveld

Das Cover zeigt eine schwarzweiß Aufnahme einer nebeligen Landschaft mit Bäumen. In großen, gelben Buchstaben steht darauf der Titel des Buches „Was man sät“ (Suhrkamp / Getty Images / Tatiana Mezhenina)Tochter Lola ist so alt wie das Mädchen in dem Roman und liest in der Schule zu wenig Bücher von Frauen. Darum bekommt sie das Buch, das einfach und schonungslos vom Leben auf dem Bauernhof erzählt, aber auch vom Sterben.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Im dunkelsten Afrika

Im Sudan, der ab 1821 unter die Herrschaft der osmanischen Vizekönige von Ägypten gekommen war, brach 1881 der Mahdiaufstand aus. Nach dem Abzug der anglo-ägyptischen Truppen aus dem Sudan behauptete sich der deutsche Forscher Emin-Pascha als Gouverneur der südlichsten Provinz des Sudan Äquatoria.
Emin-Pascha, bürgerlich Eduard Schnitzer, schrieb einen Brief an die Times, in dem er um Hilfe bat. Die Empathie in der britischen Bevölkerung führte dazu, dass rasch die finanziellen Mittel für eine Expedition zur Befreiung Emin-Paschas aufgebracht wurden.
Der Afrikaforscher Henry M. Stanley wurde beauftragt, die Expedition zu leiten. Ob und wie es Stanley gelang Emin-Pascha zu retten und welche Abenteuer er auf seiner Expedition erlebte, das beschreibt der Autor Stanley in diesem Buch.

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