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Johannesburg : Sipho und Sifiso, Künstler

Sipho & Sifiso
Sollte sich das Virus langfristig ausbreiten, wird unser Gesundheitssystem in eine große Krise geraten. Es wird nicht genügend Arzneimittel geben und die Todesfälle durch chronische Erkrankungen wie Tuberkulose und Krebs werden zunehmen. Für Menschen mit Geld besteht eine größere Wahrscheinlichkeit zu überleben als für die Unterprivilegierten, die sich keine hochwertige Gesundheitsversorgung leisten können.
Quelle: Goethe-Institut

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Lissabon : Vítor Belanciano, Journalist, Kulturkritiker, Feuilletonist und Hochschullehrer

Vítor Belanciano
Bisher folgt die EU den Vorgaben der Stärkeren, statt an der Seite der Schwächeren zu gehen, und bemerkt dabei nicht einmal, dass sie auf diese Weise zerfällt und dass dies Konsequenzen für alle haben wird. Denn wenn es eine Zeit gibt, in der es aus geopolitischer Sicht nötig wäre, die Werte der EU zu stärken, dann wäre es genau diese.
Quelle: Goethe-Institut

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Istanbul : Ahmet Ümit, Schriftsteller

Ahmet Ümit
Die Gefahr ist nicht vorüber, aber dieser unsichtbare Feind hat uns noch einmal vor Augen geführt, wie egoistisch, wie selbstlos, wie feige, wie mutig, wie klug, wie töricht, wie sensibel, wie abgestumpft, wie großmütig und wie gierig diese Spezies ist, die wir Mensch nennen. Ja, Covid-19 ist eine Art Lackmustest, sozusagen ein klitzekleines, mit dem bloßen Auge nicht erkennbares Stück Papier, das uns Menschen, die wir uns zu Herrscher*innen der Welt auserkoren haben, beweist, wie machtlos wir im Grunde sind.
Quelle: Goethe-Institut

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Burkina Faso : DANACHGEDANKEN – Reflexionen für eine Post-Corona-Zeit

Ras-Sablga Teaser
Die Wirtschaftsexperten rechnen mit einer tiefgreifenden Wirtschaftskrise, die allerdings bereits jetzt existent ist, weil dem Außenhandel und den normalen Tätigkeiten der Unternehmen ein Riegel vorgeschoben wurde. Der IWF erwartet, dass die Krise schlimmer ausfällt als die von 2008. Der Wachstumsverlust von mehr als fünf Prozentpunkten würde das subsaharische Afrika 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 1,6 % in die Rezession treiben – ein nie zuvor erreichter Tiefstand in der Region.
Quelle: Goethe-Institut

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Jakutsk : Wjatscheslaw Schadrin

Wjatscheslaw Schadrin
Die Pandemie ist eine Warnung für die gesamte Menschheit: Der Mensch wurde zu hochmütig, er respektierte die Natur nicht mehr, hielt sich für ihren Herrn und Gebieter. Und es ist nur das erste Signal. Wenn wir uns nicht besinnen, wird alles noch schlimmer. Die zerstörte Umwelt und die Folgen des globalen Klimawandels werden zu noch größeren Naturkatastrophen führen – zu Waldbränden, Überschwemmungen, Dürren, Stürmen, Windhosen oder Tsunamis.
Quelle: Goethe-Institut

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Bangalore : Joshua Muyiwa, Dichter und Kolumnist

Joshua Muyiwa
Wenn der indisch-muslimische Körper schon vorher den Dissens durch die Gewalt des Staates spürte, so hat sich dies während der Ausgangssperre nur noch verschlimmert. Nun ist der Körper der indischen Muslim*innen auch zur Stätte des Ursprungs des Virus geworden und scheint damit die Attacken des Staates umso mehr zu verdienen.
Quelle: Goethe-Institut

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Gießen : Frederic Hanusch, Wissenschaftler

Frederic Hanusch
Mit der Pandemie öffnete sich ein Gelegenheitsfenster, das uns besser verstehen lässt, wie wir uns außerhalb des durch unsere Sinne direkt Wahrnehmbaren mit der Erde verbunden haben. Die pandemische Stille ermöglicht es, dem Planeten zu lauschen – und wie wir uns bereits mit seiner Klangwelt vom Erdinnern bis in die Atmosphäre verbunden haben.
Quelle: Goethe-Institut

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Helsinki : Hanna Parry, Künstlerische Leiterin des Baltic Circle Festival

Hanna Parry
Die darstellende Kunst passt nicht auf den Bildschirm, der Mienenspiel, Gesten, Nuancen, Bewegungen und Aufmerksamkeit herausschneidet. Sie geschieht zwischen Menschen in Momenten, die sich nie in gleicher Form wiederholen. Das Internet ist voll von Versuchen, die Tätigkeit und das Tempo aufrechtzuerhalten, aber im Vergleich zum Film wirkt das Theater wie eine unbeholfene Aufzeichnung, und die Distanz zwischen einem Online-Festival und dem eigenen Sofa ermüdet.
Quelle: Goethe-Institut

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Osaka : Kanayo Ueda, Dichterin

Kanayo Ueda
Die Menschen nehmen die Corona-Pandemie möglicherweise zum Anlass, ihre bisherige, globale Arbeits- und Lebensweise und die Art, wie sie für ihren Lebensunterhalt sorgen, zu überdenken. Vielleicht denken sie auch über die Begegnung mit den Mitmenschen intensiver nach. Vielleicht entwickeln sie ein Bewusstsein für soziale Ungleichheit, soziale Trennung oder für Solidarität. Auf jeden Fall bin ich zu der Ansicht gekommen: es wird kein heute mehr geben, so wie es gestern war.
Quelle: Goethe-Institut

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New York City & Amsterdam : Arnon Grunberg, Romanautor

Arnon Grunberg
Ich schreibe dies in New York in dem Moment, in dem die Corona-Krise in Amerika überschattet wird durch den Mord an George Floyd, die Proteste, die Gewalt der Polizei, durch Plünderer. Wenn die Nachkriegsordnung nun wirklich zusammenbricht, was ich nicht hoffe und auch nicht wirklich erwarte, wird Corona sich zu diesem Zusammenbruch verhalten wie die Spanische Grippe zur Weimarer Republik.
Quelle: Goethe-Institut

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Berlin : Lina Gómez, Choreografin, Tänzerin, Lehrerin

Lina Gómez
Diese Coronazeit lädt mich dazu ein, eine Solodisziplin zu etablieren, etwas, das nie meine Stärke war. Jetzt sind es der Körper des Bildschirms und ich, bei mir daheim. Eine neue Routine, eine neue Art der Körperwahrnehmung, die in Wirklichkeit die Notwendigkeit einer anderen Person betont. Aber sie tauchte in Abwesenheit einer anderen Person auf. Eine Wiederherstellung des Selbstkontakts, geboren aus dem Verlust von Kontakt. Das sind die seltsamen Widersprüche dieser Zeit.
Quelle: Goethe-Institut

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Jerusalem : Mahmoud Muna, Buchhändler und Autor

Mahmoud Muna
Natürlich wird die aus dieser Krise resultierende wirtschaftliche Rezession lange spürbar sein. Für ein besetztes Gebiet allerdings, das jahrzehntelanger Unterdrückung und Segregation ausgesetzt war, sind die Begriffe Selbstfürsorge, Isolation und die Annahme, dass im „Anderen“ eine Gefahr besteht, die vielleicht besorgniserregendsten langfristigen Folgen.
Quelle: Goethe-Institut

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Karatschi : Anam Zakaria, Spezialistin für Erzählte Geschichte und Autorin

Anam Zakaria
​Die Politik des Notstands und die Maßnahmen, die zur Bekämpfung des Notstands eingesetzt werden, können (und dürften) vermutlich in die Alltagspolitik übergehen, in den Zustand von welcher Form von neuer Normalität wir auch zurückkehren mögen. Staaten geben Kontrolle oder Macht selten wieder auf. Gut möglich, dass Covid-19 ihnen eine Chance gibt, ihre Muskeln spielen zu lassen und noch stärker, noch mächtiger zu werden, alles im Namen des Schutzes ihrer Bürger*innen.
Quelle: Goethe-Institut

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Casablanca : Meryem Jazouli, Tänzerin und Choreografin

Meryem Jazouli
Ich glaube, dass sich die Welt leider nur für diejenigen endgültig verändern wird, die den Verlust eines Verwandten, eines geliebten Menschen erlitten haben. Für diese Personen verändert sich die Welt elementar. Was diejenigen von uns betrifft, die das Glück hatten, von Krankheit und dem Verlust eines geliebten Menschen verschont zu bleiben, bin ich ein wenig skeptisch. Ich würde gern an langfristigen und endgültigen Wandel glauben, aber die Geschichte hat uns immer gezeigt, dass dieser eher selten und allzu oft nur für eine kurze Zeitspanne kommt.
Quelle: Goethe-Institut

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Den Haag : Aujke van Roessel, Politikredakteurin

Aujke van Roessel
Während meiner vielen Spaziergänge fiel mir auf, wie sehr Social Distancing dem Tanzen ähnelt. Inzwischen nenne ich es deshalb Social Dancing. Wir umtänzeln einander auf der Straße. Und genauso wie beim Tanzen im Prä-Corona-Zeitalter muss man dabei gut auf die Schritte des Tanzpartners oder der Tanzpartnerin achtgeben. Welche Bewegung wird der oder die andere machen?
Quelle: Goethe-Institut

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Tel Aviv : Odeh Bisharat, Autor und Publizist

Odeh Bisharat
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat jede Bühne genutzt, um die eigene Arbeit zu loben und noch im selben Atemzug seine Rivalen aufgerufen, sich einer möglichst breiten Regierung anzuschließen. So hat Netanjahu die vielen Kräfte zerschlagen, die gegen die Fortsetzung seiner korrupten Regierung waren. Durch die skrupellose Ausnutzung der Corona-Pandemie hat sich in Israel erstmals eine Regierung gebildet, der ein wegen krimineller Vergehen angeklagter Ministerpräsident vorsteht.
Quelle: Goethe-Institut

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Peking : Yan Lianke, Autor

Yan Liake
Bei dem globalen Ausbruch dieser Epidemie werden nun alle möglichen Empfindungen und Haltungen – Verschwörungstheorien, Schadenfreude, Anteilnahme, Gleichgültigkeit, Spott und Sarkasmus, Nationalstolz oder Rationalität, wie auch die utopische Idee einer globalen Familie – ausnahmslos auf das leere und doch konkrete Thema der Vaterlandsliebe fokussiert, sowie auf die Art und Weise, wie diese zum Ausdruck kommen soll.
Quelle: Goethe-Institut

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Delhi : Urvashi Butalia, Autorin und Verlegerin

Portraitbild von Urvashi Butalia; sie hat lange schwarz-graue Haare und lächelt in die Kamera
Während ich diese Zeilen schreibe, drängen sich Hunderttausende von Beschäftigten des informellen Sektors an den Grenzen von Delhi, um in ihre Dörfer zurückzukehren. Sie haben kein Essen, kein Wasser und sind der Gefahr schutzlos ausgeliefert. Die Ausgangssperre ist ein Luxus, den sich Reiche leisten können. Die Armen stehen vor dem Nichts.
Quelle: Goethe-Institut

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Curitiba : Bebeti do Amaral Gurgel, Brasilianerin, Löwin, Journalistin, Schriftstellerin, LGBTQUVWXZY

Bebeti do Amaral Gurgel
Es ist traurig, sehr schwierig und schwer zu ertragen, in der Hand einer Regierung zu sein, die systematisch die Pandemie leugnet. Es gibt nicht das geringste Mitgefühl für die Angehörigen derer, die sterben, nicht die kleinste Geste. Es gibt auch keine Anweisungen, was zu tun ist und wie es zu tun wäre. Bis gestern habe ich Obst mit Haushaltsreiniger abgewaschen.
Quelle: Goethe-Institut

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Taipeh : Huang Yi, Choreograph, Tänzer und Künstler

Huang Yi
Ich sehe viel Raum für notwendige organisatorische und strukturelle Veränderungen: Die Verschwendung medizinischer Ressourcen muss unterbunden werden. Künstler und die Gesellschaft als Ganzes müssen auf der wirtschaftlichen Ebene neue Strukturen schaffen. Die Kunstszene Taiwans ist davon gekennzeichnet, dass sie keine gesunden und voll ausgebildeten Strukturen aufweist, die gesamte Branche braucht daher ein umfassendes Upgrade.
Quelle: Goethe-Institut

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Jakarta : Savic Ali, Religionsaktivist

Savic Ali
In Jakarta, der bevölkerungsreichsten Stadt des Landes, sehen wir anders als früher keine Autos, die im Stau stecken. Wir sehen keine Menschen, die sich in Züge drängen. Seit Mitte März haben die Leute begonnen, von zu Hause zu arbeiten, obwohl der indonesische Gesundheitsminister erklärte, das Coronavirus sei nicht so gefährlich, wie die Medien berichteten.
Quelle: Goethe-Institut

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Richmond, Massachusetts und Karatschi : Asma Abbas, Professorin für Politikwissenschaft und Philosophie

Asma Abbas
Wenn wir unsere Erinnerung an die derzeitige Krise schon jetzt gestalten – anstatt auf den Sonnenuntergang zu warten –, dann bestimmen wir selbst, um wen wir trauern und wen wir zu Grabe tragen, welche Krisen-Appelle wir als Ruf zu welcher Ordnung erhören, welchen Fragen wir überhaupt unsere Aufmerksamkeit schenken, welche Ausgangspunkte wir nicht einmal mehr für einen kurzen Moment in Erwägung ziehen, wem wir eine Übergabe verweigern und ob unsere Gebete für die Toten eher ein Aufruf oder eine Beschwerde oder eine Aufforderung zum Kampf sein werden.
Quelle: Goethe-Institut

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Buenos Aires : Maristella Svampa, Soziologin, Schriftstellerin und Forscherin

Maristella Svampa
Zweifelsohne hat das Globalisierungsmodell, wie wir es bis jetzt kannten, ausgedient, jedoch steht noch nicht fest, wohin die Reise gehen wird – ob wir uns in Richtung einer ungleichen und autoritäreren Globalisierung bewegen, die mit einem Neoliberalismus niedriger Intensität und rechtsextremen, in hohem Maße fremdenfeindlichen und nationalistischen Regimen einhergeht; oder, ob wir eine demokratische, solidarische, nachhaltige Globalisierung sowohl aus sozialer als auch aus ökologischer Sicht erreichen werden.
Quelle: Goethe-Institut

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Posen : Przemysław Czapliński, Historiker, Übersetzer, Literaturkritiker

Przemyslaw Czaplińsk
Wir haben unsere Fähigkeit ausgetestet, Zeit in sozialer Isolation oder mit wenigen anderen Menschen zu verbringen und einander zu helfen. Wir haben gelernt, eigenständiger zu leben. Diese Erfahrung hat eine tiefere Bedeutung. Unser Rückzug aus den Geschäften und die Reduzierung der Zeit, die wir am Arbeitsplatz verbringen, können sich als eine starke treibende Kraft erweisen. Unsere Abwesenheit ist eine Form der Einflussnahme.
Quelle: Goethe-Institut

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Kalkutta : Naveen Kishore, Fotograf und Designer

Naveen Kishore
Die Lockdowns sind zweifellos eine Übung für autoritäre Regimes, um ein Stimmungsbarometer für die Zeit einzuholen, in der sich die Situation wieder als „normal“ bezeichnen lässt. Ein Labor in Krisenzeiten, das immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten ist, Bürger*innen in die Lage von Bittsteller*innen zu drängen. Bürger*innen als immerzu bettelnde Untertanen. Man herrscht durch Angst. Durch Zwang.
Quelle: Goethe-Institut

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Kyoto : Mami Kataoka, Museumsdirektorin

Mami Kataoka
Wir müssen nach einer neuen Form der Ökologie suchen, die das Wesentliche des menschlichen Lebens erhalten kann. Währenddessen müssen wir uns immer vorstellen, dass COVID-19 vielleicht der Beginn einer noch größeren Krise ist. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, auf langfristige Sicht gemeinsam darüber nachzudenken, wie eine nachhaltige menschliche Gesellschaft beschaffen sein sollte.
Quelle: Goethe-Institut

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Verschwindende Wand : Europäische Vielfalt

Verschwindende Wand
Die interaktive Wandinstallation „Verschwindende Wand“ vereint Zitate aus der europäischen Hoch- und Popkultur und macht dadurch die Vielfalt Europas erfahrbar. Ab Sommer 2020 sind die Aufsehen erregenden Installationen in zehn europäischen Ländern zu sehen.
Quelle: Goethe-Institut

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Amman : Ala Younis, Künstlerin, Kuratorin und Verlegerin

Ala Younis
Die Krankheit könnte in jeder*m von uns stecken. Wir sind es, die über die Türen wachen, auch wenn wir gleichzeitig beschränkte Wesen sind: mit unserer gefährdeten Existenz, unseren Jobs in der Warteschleife, unserer Hoffnung auf kleine Einnahmen – ganz gleich, woher sie kommen.
Quelle: Goethe-Institut

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Moskau : Andrei Babitsky, Wissenschaftsjournalist

Andrei Babitsky
Fake News sind in Russland ein gewaltiges Problem, doch wieder scheint es mir, dass das nicht mit der Epidemie angefangen hat, sondern immer schon da war. Und im Prinzip gibt es jetzt auf der ganzen Welt unzählige Fakes. Natürlich sehe ich täglich viele Falschmeldungen in Bezug auf Corona, oft verbreitet von Menschen, die mir eigentlich vernünftig, rational und gebildet erscheinen.
Quelle: Goethe-Institut

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Montreal : Phoebe Greenberg, Kulturunternehmerin

Phoebe Greenberg
Mit dem Fortgang der Krise hat sich gezeigt, dass Kanada seine außenpolitische Rolle neu definieren muss. Wir müssen eine Strategie entwickeln, mit der wir unsere Abhängigkeit von unseren südlichen Nachbarn und ihrer radikalen Präsidentschaft verringern können. In diesem Zusammenhang macht die aktuelle Lage meines Erachtens deutlich, wie wichtig es ist, dass Kanada seine Unabhängigkeit stärkt, aber auch, dass wir weiterhin Bündnisse und engere strategische Beziehungen mit dem Rest der Welt anstreben, um unsere Widerstandsfähigkeit zu erhalten.
Quelle: Goethe-Institut