Gerasimos Bekas: „Alle Guten waren tot“ – Eine fränkisch-griechische Irrfahrt

Buchcover "Alle Guten waren tot" von Gerasimos Bekas (rowohlt / picture alliance / ANE)In seinem Debütroman „Alle Guten waren tot“ führt Gerasimos Bekas den Leser aus der Gegenwart zurück in die Vergangenheit – bis zu den NS-Gräueltaten in Griechenland. Dass er das bei allem Ernst mit Witz tut, macht den Roman allemal lesenswert.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Archiv: Mirjam Pressler im Gespräch – „Ich habe alles gelesen, was ich in die Finger bekam“

Die Autorin Mirjam Pressler liest bei einer Lesung aus ihrem neuen Kinderbuch "Ich bin's, Kitty". (Sven Hoppe/ dpa )Die Autorin und Übersetzerin Mirjam Pressler ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Besonders intensiv hat sie sich mit Anne Frank beschäftigt. Aus Anlass ihres Todes wiederholen wir ein Gespräch mit ihr aus dem Sommer 2018.

Deutschlandfunk Kultur, Im Gespräch
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Kinderbuchautorin und Übersetzerin: Mirjam Pressler ist tot

Sie schrieb mehr als 30 Kinder- und Jugendbücher, darunter „Novemberkatzen“ und „Malka Mai“. Jetzt ist Mirjam Pressler nach langer, schwerer Krankheit gestorben.

Geisterjäger John Sinclair – Feinster Horror aus Bergisch Gladbach

Überall Grusel: Helmut Rellergerd in seinem Haus in Bergisch Gladbach - hinter ihm seine beeindruckende Lebensleistung. (picture alliance / dpa / Henning Kaiser)Seit 45 Jahren ist Geisterjäger John Sinclair im Dämonendauerdienst: Den für paranormale Phänomene zuständigen Oberinspektor von Scotland Yard hat sich Helmut Rellergerd ausgedacht. Über 2000 Heftromane hat er geschrieben, ein Ende ist nicht in Sicht.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Joshua Ferris: „Männer, die sich schlecht benehmen“ – Das toxische Geschlecht

Elf Geschichten über Männer - rundum gelungen. (ImageBROKER / Luchterhand Verlag)Seitensprünge, Narzissmus und implodierende Beziehungen: Der US-Schriftsteller Joshua Ferris wirft in seinem Kurzgeschichtenband „Männer, die sich schlecht benehmen“ einen klugen Blick auf die Tragödie des modernen Mannes.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Hüther / Müller/ Bauer: „Wie Träume wahr werden“ – In Form gepresste Sporterlebnisse

Das "Race across America" als Blaupause für ein Motivationsbuch. Tenor: Es geht nur gemeinsam. (picture alliance / dpa / Marcus Teply / Goldmann Verlag)Vier Sportler hatten ein Traum, der wahr wurde: Sie gewannen das härteste Radrennen der Welt. Ein Buch gießt ihr Projekt nun in Theorie und versucht, daraus Gewinnbringendes für alle Menschen abzuleiten. Leider ist das gänzlich misslungen.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Literatur – Schriftstellerin Mirjam Pressler gestorben

Die Schriftstellerin Mirjam Pressler bei einer Lesung in München am 13. Juni 2018 (dpa / picture alliance / Sven Hoppe)Die Schriftstellerin und Übersetzerin Mirjam Pressler ist tot. Sie starb im Alter von 78 Jahren. Die Autorin schrieb über 30 Bücher und hat mehr als 300 Bücher übersetzt, darunter Romane von Zeruya Shalev und Amos Oz.

Deutschlandfunk Kultur, Aktuell

Kinderbuchautor Wieland Freund – Ein Zwerg auf Michael Endes Schulter

Die Zeichnung zeigt einen Jungen, der auf einem Ast über einen Fluss balanciert (Thienemann-Verlag)Als er starb, hinterließ Michael Ende ein Kinderbuchfragment. Dies hat der Autor Wieland Freund nun fertig geschrieben. Dabei sei er sich anfangs unsicher gewesen, ob er das könne. Doch je mehr er in das Fragment versank, desto leichter sei es ihm gefallen.

Deutschlandfunk Kultur, Interview
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Literaturkritikerin Löffler zu neuen Büchern über Dystopien – „Die Autoren wollen uns zum Umdenken zwingen“

Eine Illustration zeigt eine Gruppe von roboterartigen Cyborgs, über ihnen schwebt ein Raumschiff (imago / Science Photo Library)Im Frühjahr erscheinen Bücher, in denen es vor Untergangsfantasien nur so strotzt: Roboter, die uns die Arbeitsplätze wegnehmen, Überwachungsdiktatur und Überbevölkerung sind dabei nur einige Themen. Kritikerin Sigrid Löffler sieht darin auch Hoffnung.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Susannah Walker: „Was bleibt“ – Das Geheimnis der Gegenstände

Buchcover "Was bleibt" von Susannah Walker (imago/ viennaslide / Klein & Aber)Ihre Mutter ist verstorben. Zurück bleibt eine Wohnung voller Fotoalben, Kissen und Teekannen. Anhand der Gegenstände taucht Susannah Walker in die Welt ihrer Mutter ein. „Was bleibt“ ist ein persönliches Buch über die Magie der Besitztümer.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Néhémy Pierre-Dahomey: „Die Zurückgekehrten“ – Im Irrsinnskosmos von Port-au-Prince

Buchcover: "Die Zurückgekehrten" von Néhémy Pierre-Dahomey (Nautilus / dpa / Florian Kopp)Bellis Flucht in die USA scheitert, sie muss zurück, ins Elend von Port-au-Prince: Mit Néhémy Pierre-Dahomeys Debütroman „Die Zurückgekehrten“ beweist die haitianische Literatur erneut ihre Fähigkeit, Chaos und Armut furchtlos ins Auge zu blicken.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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„Homo Faber“ als Hörspiel – Der Mann, der das wahre Leben verpasste

Schriftsteller mit Pfeife: Max Frisch im August 1976 (imago / Sven Simon / Hörverlag)Der Hessische Rundfunk hat aus „Homo Faber“ von Max Frisch ein Hörspiel gemacht, das man nun auch auf CDs erwerben kann. Der Schauspieler Matthias Brandt hat die Hauptrolle als Walter Faber übernommen – und zeigt eine großartige Präsenz.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Literaturübersetzer und ihre Arbeit – „Wir sind professionelle Papageien“

Die Übersetzer Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel sitzen an einem Schreibtisch. (imago)„Man muss dasselbe Buch schreiben wie der Autor, aber mit den Mitteln der anderen Sprache“, sagt Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel. Wie man einen Houellebecq oder Diderot also quasi neu, auf deutsch schreibt, erklären er und sein Kollege Frank Heibert.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Höllriegel: „Die Derwischtrommel“ – Die letzte große Hoffnung des Islam

Buchcover: Die Derwischtrommel, im Hintergrund: Grabmal des Mahdi in Khartum, Sudan. (Cover: Die andere Bibliothek, Foto: imago)Auch fast 90 Jahre nach ihrem Erstveröffentlichung bietet die Romanbiografie des fanatischen Gotteskriegers Mohammed Achmed eine mitreißende Lektüre. Arnold Höllriegels Buch kommt ohne moralische Überheblichkeit aus.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Buchauszug von „Cat Person“-Autorin: Sie wollte ihn beißen, feste beißen

Schlechter Sex oder Übergriff? Die Kurzgeschichte „Cat Person“ wurde millionenfach geteilt. Nun hat Autorin Kristen Roupenian neue Geschichten über Macht und #MeToo veröffentlicht. Lesen Sie hier vorab „Beißerin“.

Buchauszug von „Cat Person“-Autorin: Sie wollte ihn beißen, feste beißen

Schlechter Sex oder Übergriff? Die Kurzgeschichte „Cat Person“ wurde millionenfach geteilt. Nun hat Autorin Kristen Roupenian neue Geschichten über Macht und #MeToo veröffentlicht. Lesen Sie hier vorab „Beißerin“.

Buchauszug von „Cat Person“-Autorin: Sie wollte ihn beißen, feste beißen

Schlechter Sex oder Übergriff? Die Kurzgeschichte „Cat Person“ wurde millionenfach geteilt. Nun hat Autorin Kristen Roupenian neue Geschichten über Macht und #MeToo veröffentlicht. Lesen Sie hier vorab „Beißerin“.

Handel in Deutschland: Bücher sind teurer geworden – und werden weniger gekauft

Vor allem das Geschäft mit Reiseführern und Belletristik schwächelt – der Absatz auf dem Buchmarkt sinkt. Doch dank steigender Onlineverkäufe und Preissteigerungen blieb der Umsatz 2018 auf dem Vorjahresniveau.

Weltkriegsroman: Stella rief auch „Sieg“

1942 in Berlin, ein junger Mann verliebt sich. Dann gesteht ihm die Frau: Sie ist Jüdin – und die Nazis zwingen sie zu einem unmenschlichen Pakt. Ein Auszug aus dem Roman „Stella“ von Takis Würger.

Weltkriegsroman: Stella rief auch „Sieg“

1942 in Berlin, ein junger Mann verliebt sich. Dann gesteht ihm die Frau: Sie ist Jüdin – und die Nazis zwingen sie zu einem unmenschlichen Pakt. Ein Auszug aus dem Roman „Stella“ von Takis Würger.

Weltkriegsroman: Stella rief auch „Sieg“

1942 in Berlin, ein junger Mann verliebt sich. Dann gesteht ihm die Frau: Sie ist Jüdin – und die Nazis zwingen sie zu einem unmenschlichen Pakt. Ein Auszug aus dem Roman „Stella“ von Takis Würger.

Maranke Rinck: "Tangramkatze" – Erst lesen, dann legen

"Tangramkatze" von Maranke Rinck (imago/Panthermedia/Schaltzeit Verlag)Das Legespiel „Tangram“ diente als Vorlage für das neue Kinderbilderbuch von Maranke Rinck und Martijn van der Linden. Mit Hilfe von einfachen geometrischen Formen erschafft ein Junge darin eine eigene Welt aus Tieren, Pflanzen und Gebäuden.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

Zuckmayer-Medaille für Robert Menasse – Eine erfreuliche Nachricht

11.06.2018, Berlin: Der Autor Robert Menasse spricht beim Willy-Brandt-Gespräch zum Thema "Ein souveränes, geeintes und demokratisches Europa: Erreichbares Ziel oder leere Pathosformel?". Foto: Jörg Carstensen/dpa | Verwendung weltweit (dpa)Offenbar berauscht von seiner neuen Rolle als intellektueller Retter des Europa-Gedankens habe Robert Menasse jeden Maßstab verloren, sagt der Literaturkritiker Rainer Moritz. Dennoch sei es „erfreulich“, dass er die Zuckmayer-Medaille verliehen bekomme.

Deutschlandfunk Kultur, Kommentar
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

Vor 100 Jahren starb Peter Altenberg – Der König der Kaffeehausliteraten

Farb-Fotografie von 1907 zeigt einen Mann mot Halbglatze und Schnauzbart alleine an einem Kaffehaustisch (picture-alliance / Imagno)Kaffeehausliteraten gab es viele, aber Peter Altenberg war ihr König. Umgeben von den Größen des Wiener Künstlerlebens residierte er im Café Central. Heute erinnert dort ein Pappmaschee-Denkmal an den Dichter und stadtbekannten Sonderling.

Deutschlandfunk Kultur, Kalenderblatt

(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

Günther Birkenfeld: "Wolken – Orkan – und Staub" – Jeder hat an seiner eigenen Schuld zu tragen

Die Trilogie erzählt von drei verschiedenen Zeitpunkten und spiegelt unter anderem die deutsche Gesellschaft auf dem Höhepunkt des Nationalsozialismus. (imago / Gerhard Leber / Verlag Das kulturelle Gedächtnis)Zu früh für seine Zeit: Günther Birkenfeld zeichnete bereits in den 1950er-Jahren in „Wolken – Orkan – und Staub“ ein differenziertes Bild der deutschen Gesellschaft zur NS-Zeit. Jetzt wird die Trilogie neu entdeckt.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

Didier Fassin: "Der Wille zum Strafen" – Die dunklen Seiten der Bestrafung

Zellentrakt in einem amerikanischen Gefängnis (imago / Suhrkamp)In den letzten Jahren lässt sich eine Verschärfung des Strafrechts und ein Anstieg der Gefangenenzahlen beobachten. In seinem Buch „Der Wille zum Strafen“ zeigt Didier Fassin auf, dass im neoliberalen Kapitalismus eine populistische Kriminalpolitik verbreitet ist.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

Besuchertest mit Bravour: »Inventarium: Späte Huldigungen« von Tina Stroheker

Erst die Zusammenarbeit von Text und Bild erzeugt das Staunen – auch im Besuchertest: das Bild-und-Textbuch »Inventarium: Späte Huldigungen« von Tina Stroheker und Horst Alexy.

Beitrag »Besuchertest mit Bravour: »Inventarium: Späte Huldigungen« von Tina Stroheker« veröffentlicht im literaturcafe.de.

(Mehr in: literaturcafe.de)

Charlotte Perkins Gilman: "Die gelbe Tapete" – Der Zorn der eingesperrten Frau

Auf dem Titelbild des Buches ist eine Frau in einem grünen Kleid zu sehen, sie lehnt auf einer Bank vor einer gelben Tapete. (Dörlemann/AFLO, Imago)Mit ihrer Erzählung „Die gelbe Tapete“ schrieb Charlotte Perkins Gilman 1892 einen Schlüsseltext des Feminismus. Das Werk sei noch heute ein Zeugnis weiblicher Ermächtigung, sagt unsere Kritikerin. Und das habe enorme soziale Sprengkraft.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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PR-Coup des Houellebecq-Verlags – Der inszenierte Prophet

Der französische Autor Michel Houellebecq bei der Präsentation seines 2015 erschienenen Buchs "Unterwerfung" in Barcelona. (EPA/ANDREU DALMAU)Prophet, Seher, Gesellschaftsanalytiker? Die deutsche Presseresonanz zum neuen Roman „Serotonin“ des französischen Autors Michel Houellebecq sei sehr stark mit der PR-Politik seines Verlages verknüpft, kritisiert der Romanist Markus Messling.

Deutschlandfunk Kultur, Interview
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

Alex Capus – Ein Schriftsteller hinterm Tresen

Der Schweizer Schriftsteller Alex Capus steht am 09.08.2016 am Tresen seiner Bar "Galicia" in Olten (Schweiz). (picture-alliance / dpa /  Thomas Burmeister)Jeden Montagabend schenkt Alex Capus selbst aus. Und im Geschoss über seiner Bar „Galizia“ in Olten entstehen die Romane des Schweizers. Seit mehr als einem halben Jahrhundert lebt der Schriftsteller in der Kleinstadt zwischen Zürich und Basel.

Deutschlandfunk Kultur, Im Gespräch
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)