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Helix – Sie werden uns ersetzen– Marc Elsberg

Handlung

Auf einem Staatsbesuch in München kommt der US-Außenminister ums auf mysteriöse Art und Weise ums Leben. Bei der Obduktion wird ein totenkopfähnliches Zeichen auf seinem Herzen festgestellt, welches von Bakterien verursacht wurde. Doch wie kommen diese in den Organismus des Opfers und was ist die eigentliche Todesursache?

Zur gleichen Zeit findet ein Chemiekonzern in verschiedenen Regionen der Welt Nutztiere und -pflanzen, die ganz offensichtlich immun gegen Schädlinge jeglicher Art sind. Woher die Tiere und Pflanzen diese Immunität haben, ist vollkommen unklar. Für den Chemiekonzern besteht dringend Handlungsbedarf, verdient er doch Milliarden mit genmanipuliertem Saatgut, welches durch die Neuentdeckung obsolet werden würde.

Die Spur führt in eine Kinderwunschklinik in Kalifornien, auf deren Gelände noch inoffiziell an der „Verbesserung“ von Kindern arbeitet und bereits mehr als 100 sonderbegabte Kinder zur Welt gebracht hat. Und eines dieser Kinder wird vermisst…

Fazit

Der Autor schafft es mal wieder, auf Basis einer wissenschaftlichen Fragestellung den Leser auf eine spannende Reise mitzunehmen. Was, wenn es wirklich gelingt, Menschen genetisch zu verändern und damit deutlich zu verbessern? Welche Folge hat diese Manipulation auf die „konventionell“ erzeugte Menschheit? Ist die physische und geistige Verbesserung des Menschen ethisch vertretbar? Und was noch viel wichtiger ist, wie realistisch ist das von Marc Elsberg dargestellte Szenario?

Marc Elsberg ist bekannt für spannende Unterhaltung, auch in „Helix – Sie werden uns ersetzen“ kommt zu keiner Zeit Langeweile auf. Und daher hat es meiner Meinung nach die vollen 5 Sterne verdient und sollte in keiner privaten Büchersammlung fehlen.

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Helix – Sie werden uns ersetzen
von Marc Elsberg – Blanvalet Verlag 2016
ISBN: 978-3734105579
Taschenbuch – 656 Seiten

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Schuld, die nicht vergeht – Kurt Schrimm

Handlung

Während des Holocaust, der dunkelsten Epoche der deutschen Geschichte, wurden Millionen von Menschen verfolgt, deportiert und auf grausame Art und Weise getötet. Und während die Hauptverantwortlichen nach dem Krieg von den Siegermächten in der Nürnberger Prozessen zur Rechenschaft gezogen wurden, blieben viele Beteiligten lange Zeit unbehelligt.

Doch gerade die Verantwortlichen in der zweiten Reihe waren für den Betrieb der Konzentrationslager und die Vernichtung der Inhaftierten von elementarer Bedeutung. Ob Ghettokommandant oder KZ-Aufseher, Mitglied der Einsatztruppen oder Verwerter des Eigentums, sie alle waren ein wichtiges Rad in der Tötungsmaschinerie.

Und so erzählt Kurt Schrimm, Staatsanwalt und lange Jahre Leiter der Zentralen Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen, von den Ermittlungsverfahren gegen Täter wie Josef Schwammberger, seinerzeit Ghetto- und Lagerkommandant oder John Demjanjuk, Mitglied der Hilfstruppe der SS. Und er erzählt, weshalb viele Täter ungeschoren davon kommen konnten.

Fazit

Dieses Buch bietet einen tiefen, aber sachlich gehaltenen Einblick in die dunkelste Geschichte unserer Nation. Dem Autor gelingt es auf besondere Weise, die drängendsten Fragen zu beantworten. Warum kamen viele der Haupttäter ohne strafrechtliche Konsequenzen davon? Gab es die häufig vermutete Erblindung auf dem rechten Auge der Nachkriegsjustiz? Und welchen Zweck soll es haben, heute Männer im Greisenalter vor Gericht zu stellen?

Kurt Schrimm gibt in seinem Buch einen tiefen Einblick in das Strafrecht. Denn gerade hier sind die Gründe verborgen, weshalb viele der Täter ungestraft davon gekommen sind. Und auch wenn eben dieser juristische Einblick im Mittelpunkt steht, so schafft es der Autor dennoch, auch den Laien mit auf die Zeitreise zu nehmen und in vielerlei Hinsicht die Augen zu öffnen.

„Schuld, die nicht vergeht“ ist ein Muss für jeden, der sich intensiv mit der dunklen Geschichte und der rechtlichen Aufarbeitung auseinandersetzen möchte. Und daher hat dieses Werk auch eindeutig die 5-Sternewertung verdient.

>>> Hier geht es zum Buch – Schuld, die nicht vergeht<<<
Schuld, die nicht vergeht
von Kurt Schrimm – Heyne Verlag 2017
ISBN: 978-3453201194
Gebundene Ausgabe – 400 Seiten

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Blackout – Morgen ist es zu spät – Marc Elsberg

Handlung

Mitten im Winter brechen in Europa nahezu alle Stromnetze zusammen. Was zu Beginn noch wie ein vorübergehendes technisches Problem aussieht, stellt sich schnell als absoluten Blackout dar. Die nahezu vollständig unterbrochene Stromversorgung in Europa sorgt für regelrechte Ausnahmezustände. Die Grundversorgung mit Wasser, Lebensmittel und Treibstoff bricht zusammen, Notkühlsysteme der Kernkraftwerke fallen aus, der ganze Kontinent versinkt im Chaos.

Inmitten dieser Krisensituation findet der italienische Informatiker Piero Manzano Auffälligkeiten in den Stromzählern, die auf einen Hackerangriff hindeuten. Während bei den italienischen Behörden niemand auf diesen Hinweis einzugehen scheint, versucht Manzano sein Glück bei den europäischen Behörden und wird schließlich als externer Berater bei Europol hinzugezogen, um die Ermittlungen zu unterstützen.

Als auf seinem Laptop jedoch verdächtige Emails entdeckt werden, gerät Manzano selbst in Verdacht, an dem Blackout beteiligt zu sein und muss untertauchen. Gemeinsam mit der amerikanischen Reporterin Lauren Shannon versucht er, in all dem Chaos die wahren Verantwortlichen aufzudecken.

Fazit

„Was wäre wenn?“ Diese Frage stellt man sich während des Lesens unzählige Male. Wie würde unser Leben aussehen, wenn wirklich jegliche Form von Elektrizität fehlen würde? Dass neben der zu erwartenden Einschränkung auch weitergehende Gefahren drohen, wird in dem Buch eindringlich vor Augen geführt. Tankstellen, die kein Bezin mehr aus den unterirdirschen Tanks punpen können; Milchkühe, die nicht mehr gemolken werden können und qualvoll verenden; Lebensmittelproduktionen, die nicht mehr aufrecht erhalten werden können. Und wären da natürlich noch die Auswirkungen auf Kernkraftwerke, die Strom benötigen, um die Kernstäbe zu kühlen. Zum Betrieb der Notstromaggregate benötigt man Diesel, der dorthin transportiert werden muss.

Inmitten dieses düsteren Katastrophenszenarios schafft es der Autor, eine höchst rasante und mitreißende Geschichte zu erzählen, die wirklich alles mitbringt, was ein Thriller benötigt. Uns so bleib am Ende nicht nur der bedrückende Eindruck, was angesichts länderübergreifender Stromnetze passieren könnte. Hier wird beste Unterhaltung geboten, die eine 5-Sterne-Wertung ganz klar verdient hat.

>>> Hier gehts zum Buch – Blackout <<<Blackout – Morgen ist es zu spät
von Marc Elsberg
ISBN: 978-3442380299
Taschenbuch – 800 Seiten

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Der Junge aus der Vorstadt – Der Schlüsselfall – Mario Worm

Handlung

In der Strausberger Vorstadt betreibt der junge Rechtsanwalt Falk Koch die Anwaltskanzlei seines verstorbenen Vaters. Als Jahrgangsbester seines Abschlussjahres schien ihm die Welt offen zu stehen. Tatsächlich scheinen die Mandate jedoch nur aus langweiligen Steuerstreitigkeiten zu bestehen, die Mandantschaft steht ebenfalls nicht Schlange. Gemeinsam mit seiner Assistentin Alisha – Tochter des Freundes und Bistrobetreiber Yasar – scheint der trostlose Alltag kein Ende zu nehmen.

Doch dieser lethargische Zustand ändert sich jäh, als die Eltern von Falks Ex-Freundin die Kanzlei betreten und ihn um Hilfe bitten. Seine große Liebe Sonja sitzt in Untersuchungshaft und wird beschuldigt, unter Drogeneinfluss ihren aktuellen Lebensgefährten auf bestialische Weise umgebracht zu haben. Besonders schwerwiegend wirkt sich die Tatsache aus, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen syrischen Flüchtling handelt. In Zeiten politischen Umbruchs und emotionaler Diskussionen um die Zuwanderung ist es den Behörden besonders wichtig, das Verfahren schnell zum Abschluss zu bringen.

Der Fall scheint eindeutig, der Pflichtverteidiger selbst sieht kaum eine Chance, den Fall zu Sonjas Gunsten zu entscheiden. Und erschwerend kommt hinzu, dass Sonja mit niemandem über den Tatabend sprechen möchte. Daher bitten Sonjas Eltern Falk, seine Verflossene in der JVA zu besuchen und sie zum Sprechen zu bewegen.

Falk Koch geht über diese Bitte hinaus und übernimmt den Fall. Schnell wird klar, dass es zu viele Ungereimtheiten gibt. Kann es sein, dass Sonja unschuldig ist? Die Jagd nach der Wahrheit beginnt.

Fazit

Vor gar nicht all zu langer Zeit, da brachte der Autor Mario Worm das Buch „Der Feuerfluch von Eggersdorf“ auf den Markt und beschritt damit ganz neues Terrain. Schon damals war ich von der neuen Thematik angetan, beschrieben die vorangegangenen Bücher doch zumeist das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte. Einzig die Kürze der Geschichte schien mir damals als kleines Manko, welches bei der Gesamtbetrachtung jedoch kaum ins Gewicht fiel.

Diese unscheinbare Kritik hat sich der Autor offenbar zu Herzen genommen. Das neue Werk bietet neben einer spannenden und sehr kurzweiligen Erzählung alle wichtigen Hintergründe, die für den Leser von Bedeutung sind. Und es wird ein eindrucksvoller Einblick in die Unterbringung von Geflüchteten geboten. Bei der Recherche hierzu hat sich der Autor sichtlich Mühe gegeben.

Und so entwickelt sich neben einem rasanten und sehr gut geschriebenen Kriminalfall auch eine Diskussion um Flüchtlingsströme, Fremdenhass und Fragen des Miteinanders. Der Autor bedient sich hierbei ungeniert den gängigen Klischees und zeigt auf, welche Auswirkungen eindimensionale Denkstrukturen auf unseren gesellschaftlichen Frieden haben können.

Mario Worm hat es mal wieder geschafft, eine kurzweilige und mitreißende Story zu Papier zu bringen, die daneben auch gesellschaftliche Fragen aufwirft und dem Leser unweigerlich den Spiegel vorhält. Dieses Buch hat defintiv eine 5-Sterne-Wertung verdient und macht Freude auf mehr. Die Tatsache, dass es sich hierbei um den Auftakt einer Reihe rund um diese Protagonisten handelt, steigert die Freude natürlich umso mehr.

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Der Junge aus der Vorstadt – Der Schlüsselfall

von Mario Worm
ISBN: 978-3981827842
Taschenbuch – 228 Seiten

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Digitaler Wandel: Tappen wir in die »Content-Falle«?

bookbytes-Blogger Karl-Ludwig von Wendt meldet sich hier erstmals mit einer Buchrezension zu Wort. Und einem Buch, das für ihn »augenöffnend« war, sollten wir unsere Aufmerksamkeit schenken.

(Quelle: boersenblatt.net Die Marginalglosse-Blog)

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Die Stunde der Spezialisten – Barbara Zoeke

Handlung

Barbara Zoekes Roman „Die Stunde der Spezialisten“ erzählt aus unterschiedlichen Perspektiven den verbrecherischen Wahnsinn des Euthanasieprogramms unter der Naziherrschaft im Dritten Reich. Max Koenig, Protagonist und Ich-Erzähler, leidet unter einer unheilbaren Nervenkrankheit, die, bei klarem Verstand, den langsamen Verfall der Muskeln nach sich zieht. Deutliche Warnungen seines akademischen Lehrers und Mentors Gustaf Clampes will er nicht hören und bleibt zu lange mit seiner Frau Felicitas und Tochter Angelica in seinem gewohnten Leben, als Professor für Altertumsforschung in Leipzig.

Während seiner ersten Station in der Anstalt Wittenau lernt er Dr. Carl Hohein, Gymnasiallehrer für Latein und Geschichte kennen, der an Schizophrenie erkrankt ist und an seiner „Litanei an die Farbe Schwarz“ komponiert. In ihrer sehr besonderen Situation freunden sich Max Koenig, auch als hinfälliger Mann noch charmant und gebildet, und Carl Hohein an. Zu ihnen gesellen sich Elfi, eine fragile, sehr zarte Pianistin und Oscar, ein junger Mann mit Down-Syndrom. Zunächst täuscht der Stationsalltag mit quälenden Behandlungsversuchen eine mögliche Perspektive vor. Kleine Unterbrechungen bieten die kurzen Besuche von Felicitas, Catja von Trabitz, Max Koenigs Schwägerin sowie Margarete Hohein, Carls Mutter. Als gezielt Meldebögen für chronisch Kranke auf der Station in Umlauf kommen wird die Lage für die Patienten prekär. Unter dem Schutz von Schwester Rosemarie kann Max Koenig Briefe an seine Frau und seine Schwägerin aus der Anstalt schmuggeln. Damit gelingt es ihm, Elfi im Haus von Dr. Gernoth von Trabitz, einem hohen SS-Funktionär, unterzubringen. Max Koenigs körperlicher Verfall ist nicht aufzuhalten und endet in Bernburg an der Saale, einer Vernichtungsanstalt für chronisch Kranke, Behinderte, Alkoholiker und anderen in diesen speziellen Meldebögen gekennzeichneten Personen.

Der Ton des Romans ändert sich mit der Stimme von Chefarzt Dr. Lerbe, der die Zeichen der Zeit nutzen und als Arzt Karriere machen will. Bereits bei der Promotionsfeier seines Bruders Alexander bewundert der junge, vielseitig begabte Friedel Lerbe seinen Onkel Gernoth von Trabitz, der beim Hiltlerputsch 1923 in der ersten Reihe der aufstrebenden Nationalsozialisten verwundet wurde. Friedel Lerbes Doktorexamen mit Auszeichnung fällt in das Jahr der Machtergreifung und öffnet ihm als jungem NSDAP Mitglied Tür und Tor. 1939 zieht er als junger Arzt nach Berlin. Nur zwei Jahre später locken ihn ein erhebliches Salär, diverse Privilegien und der Chefarztposten nach Bernburg. Akribisch und kaltblütig organisiert er in dieser Tötungsanstalt die perfekte Vernichtung und Entsorgung kranker Menschen. Dabei berücksichtigt er penibel jedes Detail der Vernichtung von der Begrüßung der Patienten bis zu den Trostbriefen an die Angehörigen. Seine Mitarbeiter, vor allem die Leichenbrenner, hat er gut unter Kontrolle, indem er sie regelmäßig zu geselligen Abenden einlädt und mit ordentlichen Gehältern ködert. Seine Neigung zur Übelkeit überdeckt er mit Schnaps im Kaffee und Amouren mit seiner Sekretärin. Seine Liebe allerdings gehört Anja Haye, einer Krankenschwester in Posen, die seine Liebe erwidert und auf eine baldige Heirat hofft. Als die nötigen Erlaubnispapiere zusammen sind, entdeckt Anja zufällig die grausame Arbeit, die ihr Verlobter verrichtet und verlässt ihn sofort. Nur schwer kann Lerbe seinen Dienst weiter verrichten, umso schwerer, als einer seiner Patienten Max Koenig ist, den er in die Gaskammer schickt. In ihm erkennt er den Schwager seines Onkels Gernoth.

Mit der Stimme der Autorin wird als deutlicher Zwischenruf die Predigt von Bischof von Galen in Münster zitiert und weiterzählt: Dr. Friedel Lerbe erhängt sich im Februar 1948 in seiner Gefängniszelle. Der drohenden Strafe durch die Militärregierung konnte er sich nicht durch Flucht entziehen. Lerbe hinterlässt seine Frau, einstige Sekretärin in der Anstalt Bernburg, und einen Sohn. Nur zwei Frauen entkommen nach Porto Santo Stefano in Italien, Fräulein Elfi, die den Krieg im Schutz der SS Villa überleben konnte und Margarete Hohein, die im Krieg ihren Mann und ihren Sohn Carl verloren hatte.

Fazit

Dieser zeithistorische Roman führt in eine Kulisse ein, an einen Schauplatz, wo niemand hinwill, um dann doch weiterzulesen – dem Grauen entgegen und gleichzeitig der Hoffnung. Geschickt gelingt es der Autorin, authentische Personen der Zeit in eine fiktive Geschichte zu integrieren. Der Roman erschüttert, und sucht Leserinnen und Leser, die sich gegen das Vergessen stemmen. „Max, warten Sie nicht zulange. Sie werden das Unvorstellbare tun!“ und „Der größte Feind der Wahrheit ist nicht die Lüge. Der größte Feind ist die Überzeugung.“ warnt Clampe seinen Schützling und soll Recht behalten.

Die unterschiedlichen Erzählperspektiven ermöglichen der Autorin den passenden Ton des jeweiligen Erzählers zu finden. Max Koenig erzählt charmant und sachlich die vorausgegangenen Geschehnisse, liebevoll die Beziehung zu Fee und Püppi, seiner Tochter. Damit wird er zum Mittelpunkt der kleinen Patientengruppe in Wittenau. Seine Briefe, die er Carl Hohein diktiert, sind getragen von Klugheit und Wehmut. Anders dagegen Friedel Lerbe. Er wirkt gehetzt, angespannt, gleichzeitig skrupellos. Mit knappen Sätzen und detaillierten Aufzählungen der „to do“ Liste in der Anstalt wird der routinierte Ablauf der Tötungen dokumentiert. Bei aller geschilderten Grausamkeit gelingt es Barbara Zoeke schließlich als auktorialer Erzählerin den Leser für diese Geschichte einzunehmen, die einzelnen Schicksale gespannt zu verfolgen und mit der stillen Hoffnung auf eine freundliche Sonne in Italien zu verabschieden.
Ein unbequemes Buch, ein wichtiges Buch, denn „vielleicht ist der Glaube an ein Wesen über uns keineswegs die gefährlichste Barriere, schlimmer dürfte es sein, einen einzelnen Menschen zu vergöttern“.

Hinweis
Vielen Dank an Dr. Annette Rümmele für diese Gastrezension!

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Die Stunde der Spezialisten
von Barbara Zoeke – Die Andere Bibliothek (2017)
ISBN: 978-3847703938
Gebundene Ausgabe – 300 Seiten

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Omega Days – Die letzten Tage – John L. Campbell

Handlung

Das Ende der Menschheit naht! Rasend schnell greift ein Virus um sich und rafft die Menschheit dahin. Die Infizierten verwandeln sich in nimmersatte Zombies, auf der Jagd nach den letzten überlebenden Menschen.

In all dem Chaos versuchen die Menschen in San Francisco und Umgebung, einen sicheren Rückzugsort zu finden. Unter einer der Gruppe von Überlebenden ist auch Pater Xavier Church, der – selbst von Schuldgefühlen geplagt – sich größte Mühe gibt, die Gruppe zusammen zu halten. Angesichts der sehr unterschiedlichen Charaktere und der feindlichen Umgebung, wahrlich kein leichtes Unterfangen.

Und so bewegen sich verschiedene Gruppen auf den sicheren Hafen in Oakland zu, in der Hoffnung, hier Rettung zu erfahren.

Fazit

Was war zuerst? Das Huhn, oder das Ei? So in etwa lautete mein erstes Fazit noch während ich das Buch gelesen habe. Denn die Story, insbesondere die Form des Virus (alle haben den Zombie-Virus in sich, der Tod verwandelt also alle!) erinnert doch sehr an „The Walking Dead“. Doch angesichts der Ersterscheinung im Jahr 2013 dürfte sich die Frage von alleine beantworten. Omega Days springt also lediglich auf den Zug der postapokalyptischen Zombi-Invasionen á la TWD oder Word War Z auf.

Doch entgegen der ersten (schnellgefassten) Meinung tut dies der Spannung keinen Abbruch. Man mag das Rad hier nicht neu erfunden haben, dennoch schafft es der Autor, den Leser mit spannendem Aufbau zu unterhalten.

Und so lässt sich das Buch auch gut beschreiben: Spannende Unterhaltung! Nicht mehr, aber auch nicht weniger – weshalb ich geneigt bin, 4 Sterne zu vergeben. Für 5 Sterne fehlt dann aber das besondere Alleinstellungsmerkmal.

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Omega Days – die letzten Tage
von John L. Campbell – Heyne Verlag (2015)
ISBN: 978-3453317154
Taschenbuch – 448 Seiten

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Der Feuerfluch von Eggersdorf – Mario Worm

Handlung

Das Doppeldorf Petershagen/Eggendorf nahe Berlin ist der Inbegriff der Idylle. Doch dieser Friede wird jäh gestört, als aus den brennenden Überresten der ehemaligen landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft eine Leiche geborgen wird. Neben der Leiche findet sich eine Halskette mit dem Symbol der Triqueta daran. Als kurz darauf eine weitere Leiche mit derselben Kette und demselben aufgefunden wird, ist der Polizei klar, dass sie es mit einem Serienkiller zu tun hat.

Doch welches Motiv verbirgt sich hinter der Tat? Und in welchem Zusammenhang steht das Sühnekreuz von Eggersdorf mit dem Täter? Denn dort wird eine Namensliste gefunden, auf der nicht nur die Opfer, sondern auch die Namen des ermittelnden Polizisten und seiner psychisch erkrankten Lebensgefährtin stehen. Für Kommissar Johannes Schubert beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Fazit

Nun habe ich ja schon mehrere Bücher von Mario Worm gelesen und rezensiert. Und obwohl mir vorher schon klar war, dass der Autor hier einen ganz neuen Weg beschreitet, war es dennoch erst einmal eine kleine Umstellung. Auch hier wird eine Rückschau in eine längst vergangene Epoche gewagt, im Mittelpunkt steht hier jedoch der Serienmord in der Gegenwart. Und eben hier beschreitet Mario Worm einen neuen Weg. Weg vom Kriminalfall (und Bezug zum Dritten Reich), hin zum Serienmörder.

Das Buch selbst liest sich enorm flüssig und ist in der Handlung auch sehr spannend geschrieben. Mir persönlich war die Erzählung jedoch etwas zu kurz. Hier hätte der Autor durchaus noch etwas detaillierter zu Werke gehen können. Dies ist jedoch „Jammern auf hohem Niveau“, ist das Buch doch insgesamt sehr gut geworden.

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Der Feuerfluch von Eggersdorf
von Mario Worm, Primär Verlag (2017)
ISBN: 978-3981827828
Taschenbuch – 160 Seiten

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Im fahlen Licht des Mondes – Kerstin Groeper

Handlung

Nach der erfolgreichen Schlacht gegen General Custer am Little Bighorn im Jahre 1876 ziehen sich die Cheyenne in ihr Winterlager zurück. Auch die junge Moekaé und ihr Mann genießen die Ruhe der kalten Tage.

Doch eines Morgens erfährt die Idylle ein jähes Ende, als Soldaten das Dorf angreifen. Vom Überfall überrascht, gelingt nur wenigen die Flucht, viele der Dorfbewohner werden getötet.

Nach schweren Kämpfen werden die verbliebenen Cheyenne schließlich gefangen genommen und in den Süden der USA deportiert. Von Krankheiten und Hunger gezeichnet entschließen sich die Indianer im Reservat zur Flucht. Ziel ist der Norden des Landes und die angestammte Heimat. Wieder beginnt ein Martyrium, verfolgt von Soldaten und ohne ausreichend Proviant versuchen die letzten Überlebenden der Cheyenne, nach Hause zu kommen. Der entbehrungsreiche Weg führt schließlich erneut in Gefangenschaft und am Ende zum letzten verzweifelten Fluchtversuch der wenigen Überlebenden.

Dies ist die Geschichte von Moekaé, einer jungen Frau, die um den Erhalt ihres Volkes, ihrer Kultur und ihrer Identität kämpft.

Fazit

Als Erstes sei erwähnt, dass hier auf authentische Weise und gut recherchiert der Leidensweg der Cheyenne dargestellt wird. Dieses Buch hat nichts von Lagerfeuerromantik oder sonstigem Wild-West-Getöse. Hier wird der Umgang mit den indigenen Völkern in Nordamerika gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf drastische Weise dargestellt.

Und trotz dieser drastischen Geschichte schafft es die Autorin, den Leser auch in eine Welt der Nächstenliebe und des Verstehens einzuführen. Denn inmitten des Leidens gibt es auch diesen einen Lichtblick, der die Geschichte verändern kann. Diese eine Begegnung, die eine Wendung herbeiführt und zeigt, dass das Gute überall und manchmal auch in unerwarteter Gestalt auf einen warten kann.

Ein tolles Buch, das es versteht, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite mitzunehmen.

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Im fahlen Licht des Mondes

von Kerstin Groeper, TraumFänger Verlag 2015
ISBN: 978-3941485488
Taschenbuch – 578 Seiten

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Die Spiegelstadt – Justin Cronin

Handlung

Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Amy und Peter mit ihren Gefährten „die Zwölf“ getötet und die Menschheit von den Virals befreit haben. Während Amy seit dieser entscheidenden Schlacht verschwunden ist, wurde Peter zum Kanzler in Kerrville.

Die Überlebenden wagen sich nach und nach wieder aus dem Schutz dieser Stadt hinaus und besiedeln das Umland. Die Schrecken der Virals erscheinen nur noch als böser Albtraum, die Menschen werden zusehend nachlässiger.

Doch die Gefahr ist alles andere als gebannt. Denn im fernen New York lauert nach wie vor Zero, der erste der Virals mit seinen Horden. Und er wartet nur darauf, dass die Menschheit sich in Sicherheit wähnt und nachlässig wird. Dann ist die Zeit gekommen für die restlose Vernichtung aller Überlebenden. Und so beginnt eine letzte Schlacht, in der es um nichts weniger geht, als den Fortbestand der Menschheit.

Fazit

Nach dem ersten Teil „Der Übergang“ und der Fortsetzung „Die Zwölf“ findet die Passage-Trilogie nun ihr Ende im dritten und letzten Teil. Und wie schon in den ersten beiden Teilen, führt uns auch hier der Autor zeitweise wieder in die Vergangenheit zurück. Hier wird die Geschichte von Timothy Fanning genialem, genialem Wissenschaftler und erster aller Virals. Der Leser erhält Einblick in ein Leben, dass eigentlich als erfüllend bezeichnet werden kann, aufgrund der unglücklichen Liebe jedoch in einer Tragödie endet. Und so ist Fanning erfüllt mit Zorn und Hass auf alles und jeden. Ein Hass, der so weit geht, dass alle Menschen ausgelöscht werden sollen.

Die Spiegelstadt ist der gebührende Abschluss einer grandiosen Trilogie. Einzig der Abstand zwischen Band zwei und drei (immerhin rund 4 Jahre) sorgt dafür, dass man sich zu Beginn mit den Charakteren doch etwas schwer tut. Hier fehlt ein wenig der Rückblick. Dies ändert jedoch nichts an der Wertung, denn wie schon Band eins und zwei ist auch hier die volle Punktzahl von 5 Sternen angemessen.

>>>Hier gehts zum Buch – Die Spiegelstadt: Passage-Trilogie<<< 

Die Spiegelstadt
von Justin Cronin – Goldmann Verlag (2016)
ISBN: 978-3442311804
Gebundene Ausgabe – 992 Seiten

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Die Kanzlerin von Linda Behringer

Buchrezension | Ein Informant lässt Tom Berber, Journalist beim „Observierer“, brisantes Material zukommen: Die Bundeskanzlerin Angelika Mörkel soll über eine Million Euro nicht versteuert und auf einer Bank in Zürich deponiert haben, was die Staatsanwaltschaft dazu veranlasst, gegen Die Kanzlerin Anklage zu erheben. Ihr Pressesprecher Werner Knauf ist von ihrer Unschuld überzeugt und rät ihr, […] (Mehr in: BuchAviso)

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Die Kanzlerin von Linda Behringer

Buchrezension | Ein Informant lässt Tom Berber, Journalist beim „Observierer“, brisantes Material zukommen: Die Bundeskanzlerin Angelika Mörkel soll über eine Million Euro nicht versteuert und auf einer Bank in Zürich deponiert haben, was die Staatsanwaltschaft dazu veranlasst, gegen Die Kanzlerin Anklage zu erheben. Ihr Pressesprecher Werner Knauf ist von ihrer Unschuld überzeugt und rät ihr, […]

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Basilikumdrache und Schöpfungskrönchen von Regina Schleheck

Buchrezension | Es ist zwar in der ersten und letzten Kurzgeschichte in dem Buch Basilikumdrache und Schöpfungskrönchen von Regina Schleheck von einem Drache die Rede, doch die weiteren Geschichten handeln unter anderem von der Begegnung zweier Frauen aus unterschiedlichen Zeitepochen oder auch von einem Jungen, der sich in einer Waschmaschine auf eine Zeitreise begibt. Im […] (Mehr in: BuchAviso)

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Zum Sterben nach Lippe von Joachim H. Peters

Buchrezension | In Detmold wird am Bahnhof eine in Klarsichtfolie gewickelte männliche Leiche entdeckt. Unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Hans-Werner Brehm und seines Vorgesetzten Jürgen Feller nimmt die Mordkommission die Ermittlungen auf. Doch damit nicht genug: Ein junger Mann kommt zu ihnen auf die Wache und gibt an, dass er mit seinem Freund Lucas nachts […] (Mehr in: BuchAviso)

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Der Kirmesmörder – Jürgen Bartsch von Regina Schleheck

Buchrezension | Am 6. November 1946 kommt Karl-Heinz Sadrozinski zur Welt. Bevor er vom Ehepaar Bartsch aufgenommen wird und den Namen Jürgen führt, kümmern sich Krankenschwestern in einer Klinik um ihn. Eine der Schwestern ist auch weiterhin als Kindermädchen für ihn zuständig, darf den Kleinen lediglich versorgen, ihm aber keinerlei Zuwendung zuteil werden lassen. Die […] (Mehr in: BuchAviso)

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Die Sehnsuchtsfalle von Hera Lind

Buchrezension | Mit achtzehn Jahren lernt die Gymnasiastin Rita den aus Ghana stammenden Tony kennen und lieben. Doch nach seinem Studium muss er zurück in sein Heimatland und rät ihr, als sie ein Kind erwartet, zur Abtreibung. Obwohl Rita keine Unterstützung seitens ihrer Familie zu erwarten hat, bekommt sie ihren Sohn Benni und nimmt jede […] (Mehr in: BuchAviso)

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Die Sehnsuchtsfalle von Hera Lind

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Marina von Carlos Ruiz Zafón

Buchrezension |Der fünfzehnjährige Internatsschüler Óscar Drai nutzt die freie Zeit vor dem Abendessen gerne für einen Gang durch die Gassen von Sarrià, einem Stadtteil von Barcelona. Im September 1979 führt ihn sein Weg trotz Skepsis in eine unheimliche Gegend. Er betritt ein Haus, aus dem Musik zu hören ist, und als sich plötzlich jemand aus […] (Mehr in: BuchAviso)

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Der Spion des Dogen von Stefan Maiwald

Buchrezension | Die gewählten Oberhäupter in den italienischen Republiken führten im Mittelalter den Titel eines Dogen. So auch in Venedig, das den Beinamen Serenissima trug. In dem historischen Roman von Stefan Maiwald wird Davide Venier unfreiwillig Der Spion des Dogen, nachdem er Opfer eines gegen ihn gerichteten Komplotts wurde, bei dem ihn sogar sein Gondoliere […]

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Der Spion des Dogen von Stefan Maiwald

Buchrezension | Die gewählten Oberhäupter in den italienischen Republiken führten im Mittelalter den Titel eines Dogen. So auch in Venedig, das den Beinamen Serenissima trug. In dem historischen Roman von Stefan Maiwald wird Davide Venier unfreiwillig Der Spion des Dogen, nachdem er Opfer eines gegen ihn gerichteten Komplotts wurde, bei dem ihn sogar sein Gondoliere […] (Mehr in: BuchAviso)

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Buchrezension | Nürnberg – einfach Spitze! von Philip J. Dingeldey

Philip J. Dingeldey, der davon überzeugt ist, dass Nürnberg – einfach Spitze! ist, beginnt sein Buch mit der Aufzählung von Superlativen. Dazu zählen die älteste Buchhandlung sowie das größte Kino von Deutschland, in dem auch Silvesterpartys gefeiert werden. In Nürnberg steht die älteste Kettenbrücke Europas, die Stadt beherbergt den größten europäischen Figurenbrunnen und einzigartig auf […] (Mehr in: BuchAviso)

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Nürnberg – einfach Spitze! von Philip J. Dingeldey

Buchrezension | Philip J. Dingeldey, der davon überzeugt ist, dass Nürnberg – einfach Spitze! ist, beginnt sein Buch mit der Aufzählung von Superlativen. Dazu zählen die älteste Buchhandlung sowie das größte Kino von Deutschland, in dem auch Silvesterpartys gefeiert werden. In Nürnberg steht die älteste Kettenbrücke Europas, die Stadt beherbergt den größten europäischen Figurenbrunnen und […]

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Nürnberg – einfach Spitze! von Philip J. Dingeldey

Buchrezension | Philip J. Dingeldey, der davon überzeugt ist, dass Nürnberg – einfach Spitze! ist, beginnt sein Buch mit der Aufzählung von Superlativen. Dazu zählen die älteste Buchhandlung sowie das größte Kino von Deutschland, in dem auch Silvesterpartys gefeiert werden. In Nürnberg steht die älteste Kettenbrücke Europas, die Stadt beherbergt den größten europäischen Figurenbrunnen und […] (Mehr in: BuchAviso)

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Die 30-jährige Journalistin Claire will gegen den Willen ihres heimlichen Geliebten Jerome, dem Chefredakteur von Le Monde, unbedingt nach Rom reisen, um für ihre Kolumne vor Ort recherchieren zu können. Es heißt, dass dort in einem Viertel eine neue, intakte Völkergemeinschaft entstanden sein soll. Aber auch ihr Vater, Staatssekretär des Verteidigungsministeriums, will ihr die Reise […] (Mehr in: BuchAviso)