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Margaret Atwood: „Die Füchsin. Gedichte 1965-1995“ – Allein die Liebe sichert das Überleben

Ein Porträt der kanadischen Schriftstellerin Margaret Atwood. (alliance / empics / Chris Young)Margaret Atwoods Romane sind weltberühmt, dabei hat sie als Lyrikerin angefangen. In „Die Füchsin“ sind viele ihrer Gedichte versammelt. Auch hier zeigt sich ihr Engagement für die Natur und für Frauen.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Elsa Koester: „Couscous mit Zimt“ – Die unglaubliche Sehnsucht nach Heimat

Frauen dreier Generationen in der Altstadt des tunesischen Seebads Hammamet am 20. März, dem Unabhängigkeitstag des Landes, das 1956 per Vertrag aus französischer Kolonialherrschaft entlassen wurde. (picture alliance / dpa / Frank Baumgart)In ihrem Debütroman erzählt Elsa Koester von drei Frauen, deren Erinnerungen mit der Kolonialgeschichte von Tunesien verbunden sind. „Wenn es in der Gesellschaft große Gewalt gibt, zeigt sich das auch in den Familien“, sagt die Berliner Journalistin.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Liat Elkayam: „Aber die Nacht ist noch jung“ – Die Mutter als Maschine

Das Cover des Buches ist schwarz, darauf bilden rote Kreise den Untergrund für den Titel. (Deutschlandradio / Kunstmann)Job, Mann, Kind – und all das bitte immer perfekt und erfolgreich. Mit charmant-rüdem Humor erzählt die israelische Autorin Liat Elkayam in ihrem Debüt von den Ansprüchen, die an heutige Frauen gestellt werden und davon, wie zerstörerisch sie sind.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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„Walter Benjamin. Eine Biographie“ – Ein Denker und sein Umfeld

Collage mit dem Cover der Biografie über Walter Benjamin, im Hintergrund ein orange-gelbes Aquarell.  (Suhrkamp Verlag / Deutschlandradio)Der Konflikt mit seinen Eltern, sein Verhältnis zu Frauen oder seine Spaziergänge durch Paris: Die monumentale Biografie der Literaturwissenschaftler Howard Eiland und Michael W. Jennings beleuchtet das Leben des großen Philosophen Walter Benjamin.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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„Frauen | Lyrik. Gedichte in deutscher Sprache“ – Eine Anthologie als Debattenbuch

Buchcover "Frauen | Lyrik" von Anna Bers (Reclam Verlag/ Deutschlandradio)In Zeiten von Gendersternchen eine Lyrikanthologie, die sich der Frau im Gedicht widmet? Ganz schön gewagt. Und rasant! Über 500 Gedichte von und über Frauen zeichnen das kulturgeschichtliche Porträt einer Epoche: unserer!



Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Pilar Quintana: „Hündin“ – Tierliebe bis zum Wahnsinn

Das Cover zeigt die Großaufnahme von grünen und gelben Farnen vor schwarzem Hintergrund. (Cover: Aufbau Verlag)In einem Dorf am Pazifik ist es Tradition, dass Frauen möglichst viele Kinder bekommen. Mit ihrem Roman über ein kinderloses Ehepaar, das seine Liebe auf einen Hundewelpen projiziert, erweist sich Pilar Quintana als kraftvolle Stimme aus Kolumbien.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Hallie Rubenhold: „The Five“ – Nennt ihre Namen!

Buchcover "The Five. Das Leben der Frauen, die von Jack the Ripper ermordet wurden" von Hallie Rubenhold (Deutschlandradio/Nagel & Kimche)Jack the Ripper ist weltweit bekannt. Seine Opfer nicht. Genau das aber muss sich ändern, findet die Historikerin Hallie Rubenhold. In ihrem Buch „The Five“ geht sie den Biografien der ermordeten Frauen nach, die keineswegs alle Prostituierte waren.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Susan Arndt: „Sexismus“ – Beim Sexismus geht es nicht um Täter und Opfer

Illustration einer jungen Frau mit fliegenden Haaren, die von einem roten Seil umschlungen ist. (Getty Images /  iStock / Maria Ponomariova)Geschlechterungerechtigkeit ist ein System, in das alle – Männer wie Frauen – hineingeboren werden, meint Susan Arndt. In ihrem neuen Buch untersucht die Literaturwissenschaftlerin die historischen Wurzeln der sozialen Ungleichheit der Geschlechter.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Posted in Kultur

Anna Katharina Hahn : Erschöpfung auf schwäbisch

Buchcover: Aus und davon
Nur auf und davon oder gleich aus und vorbei? Anna Katharina Hahn erzählt von den sich plagenden Frauen einer schwäbischen Familie und von ihren Fluchtversuchen. Einer führt nach New York, der andere in ein prekäres Viertel in Stuttgart.
Quelle: Goethe-Institut

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Manuela Inusa: Mandelglück – Roman

Bäume voller reifer Mandeln und drei Frauen auf der Suche nach dem Glück …

Sophie hat das ländliche Kalifornien für ein Leben in der Großstadt hinter sich gelassen. Doch dann erbt sie unerwartet die Mandelfarm ihrer Großmutter Hattie, wo sie als Kind viele wunderbare Sommer verbrachte. Soll sie wirklich ihren Job aufgeben und die Farm übernehmen? Nicht nur der Duft der frisch gerösteten Mandeln weckt Erinnerungen an vergangene Tage, auch ihre ehemals beste Freundin Lydia und ihre Jugendliebe Jack tragen dazu bei, dass Sophie bald von alten Zeiten eingeholt wird. Und dann gibt es noch die weisen Worte ihrer verstorbenen Großmutter, die Sophie immer dann helfen, wenn sie nicht weiterweiß – und sie vielleicht sogar zum großen Glück führen …

Die zauberhafte Kalifornische-Träume-Reihe bei Blanvalet:

1. Wintervanille
2. Orangenträume
3. Mandelglück
4. Erdbeerversprechen

Alle Bände können auch unabhängig gelesen werden.

Quelle: Random House

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Booker Prize: Shortlist ist jung und weiblich

Für den Booker Prize, Großbritanniens wichtigste Literaturauszeichnung, sind in diesem Jahr gleich vier Romane junger Frauen nominiert. Die Spekulationen um Hilary Mantel erfüllten sich aber nicht.
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Sally Nicholls beim Literaturfestival Berlin – Feminismus begeistert junge Leserinnen

Porträt von Sally Nicholls. (Laif / SZ Photo / Brigitte Friedrich)In Sally Nicholls‘ neuem Jugendbuch geht es um drei junge Frauen, die sich im 20. Jahrhundert den Suffragetten anschlossen. Ein aktuelles Thema, so die Autorin: Die Coronakrise habe gezeigt, dass Frauen oft immer noch ungleich behandelt werden.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Elke Heidenreich in „Spitzentitel“: Ein Roman zum Frauen-Verstehen

In der Büchershow Spitzentitel stellt Elke Heidenreich ihr Lieblingsbuch der Woche vor. In dieser Woche ist es „Writers & Lovers“ von Lily King – ein Buch übers Schreiben und die Macht von Männern.
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Golden Affair

Altersunterschied! Liebe? Zwischen Frauen?!
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Elena Ferrante: „Darüber schreiben, wie uns die Ausbreitung der Angst verändert“

Elena Ferrante hat sich zum Start ihres neuen Romans „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“ Fragen von Buchhändlerinnen und Übersetzerinnen gestellt. Seit Samstag veröffentlichen wir eine Auswahl ihrer Antworten – heute geht es um die eigenen Wurzeln, weibliches Schreiben und wie sich das Corona-Virus auf die Situation der Frauen auswirkt.
Mehr im Börsenblatt

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„Mythos Geschlecht“ von Mineke Schipper: Die Milchstraße besteht aus verspritzter Göttinnenmilch

Wie haben sich unsere Vorstellungen, was Männer und was Frauen ausmacht, festgesetzt? Die Literaturwissenschaftlerin Mineke Schipper spürt dem „Mythos Geschlecht“ von der Urzeit in die Gegenwart nach.
Mehr in Spiegelonline

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Sorj Chalandon: „Wilde Freude“ – Eine lebensbejahende Revolution

Buchcover Sorj Chalandon: "Wilde Freuden" (dtv / Deutschlandradio)Als bei Jeanne ein Tumor entdeckt wird, ändert die Buchhändlerin ihr Leben rigoros. Sie verlässt ihren Mann und zieht in eine WG mit drei Frauen, die ebenfalls an Krebs erkrankt sind. Die Vier schenken einander Aufmerksamkeit, aber kein Mitleid.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Odile Bouhier: Der Basar des Schicksals – Roman

Mai 1897: Der große Brand von Paris bedeutet für viele den Tod. Für vier Frauen ist er die Rettung

Während einer Wohltätigkeitsveranstaltung, einem prächtigen Basar mitten in Paris, bricht ein Feuer aus, das schnell auf die Kleider und Hüte der vorwiegend weiblichen Besucherinnen überspringt. Die Türen, die sich nur nach innen öffnen lassen, werden von den Massen blockiert. Innerhalb weniger Minuten sterben mehr als 120 Menschen. Für Alice und Adrienne, zwei Frauen der Oberschicht, bedeutet diese Katastrophe auch die Chance, sich von den Fesseln, die ihnen die Gesellschaft auferlegt, zu befreien, ihren ungeliebten Männern zu entfliehen und ihrem Herzen zu folgen. Währenddessen gelingt es der jungen Émeline und der Journalistin Lucile, im Chaos des Geschehens über sich hinauszuwachsen und sich neu zu erfinden.

Quelle: Random House

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Feminismus: Mieko Kawakami über Japan und ihren Roman „Brüste und Eier“

Die Schriftstellerin Mieko Kawakami ermutigt japanische Frauen, ihre Männer nicht mehr „Gebieter“ zu nennen. Damit trifft sie einen Nerv.
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Christina Lamb: Unsere Körper sind euer Schlachtfeld – Frauen, Krieg und Gewalt

»Ein Weckruf … Die Geschichten dieser Frauen werden Sie zum Weinen bringen und dann wütend machen auf die Gleichgültigkeit der Welt.« Amal Clooney

Das erschütternde Schicksal von Frauen in Kriegsgebieten wird gern übersehen, die Aufmerksamkeit gilt meist den Kämpfern an der Front. Dabei wird immer häufiger sexuelle Gewalt gegen Frauen systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Christina Lamb von der »Sunday Times« ist eine von ganz wenigen Kriegskorrespondentinnen. Seit Jahren bereist sie Krisengebiete wie Irak, Syrien, Nigeria und Myanmar und spricht mit den Frauen, Überlebenden, Geflüchteten über ihre Erfahrungen in Kriegszeiten: von Jesidinnen, die von IS-Kämpfern versklavt wurden, bis zur Ärztin im Kongo, die täglich Vergewaltigungsopfer versorgt. Ihnen will sie endlich eine Stimme geben und damit zugleich auf einen Missstand aufmerksam machen: Vergewaltigungen, die zur Massenvernichtungswaffe geworden sind, gehören endlich international geahndet!

Quelle: Random House

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William Boyle: „Eine wahre Freundin“ – Verwandtschaft und andere organisierte Verbrechen

Zu sehen ist das Cover des Buches "Eine wahre Freundin" von William Boyle. (Polar Verlag / Deutschlandradio)William Boyle erzählt in seinem neuen Kriminalroman „Eine wahre Freundin“ von zwei Frauen, die es nicht nur mit der Mafia aufnehmen.

Deutschlandfunk Kultur, Frühkritik
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Posted in LiteraturNewzs

Sebastian Janata über „Die Ambassadorin“ – Wo die freien Frauen wohnen

Porträt des österreichischen Musikers, Autors und Produzenten Sebastian Janata vor einer blauen Wand. (Corinna Radakovits)„Ja, Panik“ heißt die Band, in der Sebastian Janata Schlagzeug spielt. Jetzt stellt der österreichische Musiker seinen ersten Roman vor. „Die Ambassadorin“ ist ein Thriller aus der Provinz mit feministisch-utopischen Zügen.

Deutschlandfunk Kultur, Kompressor
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Dame Stephanie Shirley, Richard Askwith: Ein unmögliches Leben – Die außergewöhnliche Geschichte einer Frau, die die Regeln der Männer brach und ihren eigenen Weg ging

Als eine der ersten Frauen weltweit gründet Stephanie Shirley 1962 in ihrem Wohnzimmer eine Softwarefirma, lange bevor Computerprogramme alltäglich wurden. Mit der Idee Software zu verkaufen, ging sie neue Wege. Doch niemand reagiert auf ihre Angebote – weil sie eine Frau ist. Sie wird verspottet und ausgelacht. Erst als sie ihre Briefe mit ›Steve‹ unterschreibt, erhält sie nach und nach gewinnbringende Aufträge. Die Firma, in der sie nur Frauen anstellt, floriert bald und ermächtigt eine ganze Generation Programmiererinnen in einer Männerdomäne. Ihre Biografie erzählt eindrucksvoll vom steinigen Weg zum Erfolg, ihrem Kreuzzug für die Frauen und gibt auch sehr persönliche Einblicke in ihr Leben: in ihre Flucht im Zweiten Weltkrieg mit dem jüdischen Kindertansport von Wien nach England, in ihre Familiengeschichte und in den tragischen Verlust ihres autistischen Sohnes Giles. Eine inspirierende Geschichte über eine außergewöhnliche Frau!

Quelle: Random House

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Literaturpreise für Frauen: Es ist höchste Zeit


Die wichtigsten Literatur-Auszeichnungen gingen dieses Jahr ausschließlich an Frauen. Die Preissaison 2020 zeigt, dass es etwas nachzuholen gibt – denn jede einzelne Würdigung ist überfällig.
Quelle: SZ.de

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Petra Durst-Benning: Die Fotografin – Die Stunde der Sehnsucht – Roman

In dunklen Zeiten leuchtet die Liebe am hellsten …

Münsingen, 1914. Mimi und Anton sind inzwischen Geschäftspartner geworden, die sich erfolgreich auf der Schwäbischen Alb etabliert haben. Während auch Mimis Freunde Bernadette, Corinne und Alexander voller Tatendrang sind, verschärft sich das politische Klima in Deutschland zunehmend. Der Ausbruch des ersten Weltkrieges zerstört jäh ihre Träume, und auf einmal ist nichts mehr, wie es war. Während die Männer an die Front ziehen müssen, ist in Münsingen die Stunde der Frauen gekommen, die das verwalten, was die Männer hinterlassen haben. So werden Corinne und Mimi gar zum einzigen Rettungsanker für ihr Dorf, und ein weiteres Mal ist der starke Zusammenhalt zwischen den Frauen gefragt. In dieser dunklen Zeit erkennt nicht nur Mimi, was zählt im Leben und für wen ihr Herz wirklich schlägt …

Die SPIEGEL-Bestsellersaga um Fotografin Mimi bei Blanvalet:
1. Am Anfang des Weges
2. Zeit der Entscheidung
3. Die Welt von morgen
4. Die Stunde der Sehnsucht

Quelle: Random House

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Frauen in der Weimarer Republik – Gegen die Norm

Signierte Postkarte mit einem Foto von von Melli Beese (1886-1925) in einem Flugzeug sitzend mit dem Hinweis "Frl. Beese auf Rumpler-Taube" (picture alliance / Bernd Oertwig/SCHROEWIG)Zwei starke Frauen: Die erste Pilotin Deutschlands steckt hinter der Hauptfigur im Roman „Nelly B’s Herz“ von Aris Fioretos. Christina von Braun geht im Buch „Stille Post“ dem Leben ihrer Großmutter nach, die in der Weimarer Republik Karriere machte.

Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen
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„Der einzige Weg aus dem Schmerz führt mitten hindurch“

Demi Moore Autobiografie „Inside Out“ erscheint im August 2020 in deutscher Übersetzung 

Sie wurde zum Filmstar, in einer Zeit, in der Frauen nicht in das von Männern dominierte System Hollywood passten. Sie war die Erste, die für gleiches Gehalt kämpfte und es bekam. Und dennoch rang Demi Moore stets mit Zweifeln und Unsicherheiten, Sucht- und Körperbildproblemen. In ihrer überraschend offenen und bewegenden Autobiografie erzählt die Schauspielerin aufrichtig und nachdenklich von ihrer turbulenten und traumatischen Kindheit, der komplizierten Beziehung zu ihrer Mutter, ihren Ehen mit Bruce Willis und Ashton Kutcher und gibt sehr persönliche Einblicke in ihre Arbeit in der Filmbranche.
Quelle: Random House

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Sue Monk Kidd: Das Buch Ana – Roman

Mein Name ist Ana. Ich war die Frau von Jesus aus Nazareth.

So beginnt der lange erwartete neue Roman von Bestsellerautorin Sue Monk Kidd. Es ist die fiktive Lebensgeschichte von Ana, der Gefährtin Jesu. Die Erzählung setzt im Jahr 16 nach Christus ein, im von den Römern besetzten Galiläa. Dort wächst Ana in einer wohlhabenden jüdischen Familie auf. Sie ist ein kluges Mädchen mit rebellischem Geist und messerscharfem Verstand. Ana lernt Lesen und Schreiben, studiert die Thora und beginnt heimlich die Geschichten der vergessenen Frauen der Heiligen Schrift aufzuzeichnen: Eva, Sarah, Rebecca, Rachel und Ruth. Als Ana vierzehn ist, soll sie an einen alten Witwer verheiratet werden, doch sie lernt auf dem Markt einen jungen Mann mit dunklen Locken und einer großen Sehnsucht in den Augen kennen, der ihre wahre Bestimmung wird.

Sue Monk Kidd wollte Jesus als Menschen zeigen und hat ihm eine Frau zur Seite gestellt, die ihm auf Augenhöhe begegnet. Beide ergänzen sich in ihrem spirituellen Sehnen und in ihrer Liebe und Weitsicht. Ihr gelingt ein Roman, der von der ersten Seite an fesselt, der berührt und rührt.

Wie keine andere Autorin versteht es Sue Monk Kidd, Frauen eine Stimme zu geben, die sich dem Rollenverständnis ihrer Zeit widersetzen. Ihre Heldin Ana erschreibt sich ihre Freiheit, und sie schreibt die Geschichte, die wir alle zu kennen glauben, neu.

Quelle: Random House

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Charlotte Wood: „Ein Wochenende“ – Geheimnisvolle beste Freundinnen

Buchcover von Charlottes Woods "Ein Wochenende" vor orangefarbenem Aquarellhintergrund. (Kein&Aber / Deutschlandradio)Eine langjährige Freundschaft unter vier Frauen gerät in Charlotte Woods „Ein Wochenende“ nach dem Tod einer von ihnen aus dem Lot. Die verbliebenen drei treffen sich für ein Wochenende im Sommerhaus der Verstorbenen und begegnen sich ganz neu.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik

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Victoria Mas: „Die Tanzenden“ – Frauen als Labormäuse

Victoria Mas: "Die Tanzenden". (Piper / Deutschlandradio Kultur )Die Pariser Salpêtrière war im 19. Jahrhundert eine berüchtigte psychiatrische Anstalt. Victoria Mas erzählt in „Die Tanzenden“, wie Frauen, die sich den gesellschaftlichen Konventionen nicht beugen wollten, hier interniert und erniedrigt wurden.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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