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Stefan Schweizer: „Die Hängenden Gärten von Babylon“ – Grünes Weltwunder

Collage des Buchcovers der Neuerscheinung auf orangenem Hintergund. (Wagenbach Verlag)Die Geschichte der Hängenden Gärten von Babylon präsentiert der Kunsthistoriker Stefan Schweizer in seinem neuen Buch. Darin wird auch deutlich, wie sehr das antike Weltwunder noch heute die „grüne Architektur“ beeinflusst.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Deborah Feldman liest mit Volker Weidermann „Unorthodox“

Ihr Roman „Unorthodox“ war ein Millionen-Beststeller, ab Donnerstag gibt es Deborah Feldmans Geschichte auch als Netflix-Serie. Letzte Chance für Volker Weidermann, die Autorin live lesen zu lassen.
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Uta Pohl-Patalong, Eberhard Hauschildt: Kirche verstehen

Ehrenamtliche in der Kirchenleitung

Was wird aus der Kirche?
Gerade vor Ort in Dörfern und Städten ist dies heute eine häufig debattierte Frage: Wenn Gemeinden zusammengelegt, Gotteshäuser verkauft, gewohnte Dinge in Frage gestellt werden. Mehr als 130.000 Menschen, die im Ehrenamt kirchenleitend tätig sind, sollen dann Antworten geben.
Für diese Menschen ist dieses Buch geschrieben. Es erschließt kompakt und verständlich, woher Kirche kommt, worin sie gründet, wie sie funktioniert, wie verschieden Kirche in ihrer Geschichte schon war und was darum alles noch möglich ist.
Ein Buch voller Ermutigungen, die Handlungsspielräume der Gegenwart zu erkennen und zu nutzen.

Quelle: Random House

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Corona-Krise: Beim Welttag des Buches muss umgeplant werden

#Verlagebesuchen wird verschoben, der Aktionszeitraum für „Ich schenk‘ Dir eine Geschichte“ verlängert: Die Corona-Krise hat auch Folgen für den Welttag des Buches am 23. April.
Mehr im Börsenblatt

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Eva Seifert: Ein Sommer unter Apfelbäumen – Roman Eine unvergessliche Zeit in Wales

Ein Roman, so unwiderstehlich wie der Duft blühender Apfelbäume!

Bei Jula läuft es momentan alles andere als rund: Ihr Job macht ihr schon länger keinen Spaß mehr und ihr langjähriger Freund Daniel scheint sich mehr und mehr von ihr zu entfernen. Für eine Auszeit soll der langgeplante Besuch bei ihrer Tante Sarah im malerischen Wales sorgen, die dort mit viel Herzblut ein charmantes Bed & Breakfeast und einen Tearoom führt. Doch auch sie steckt in einer schwierigen Situation: Soll sie wirklich die Ciderfarm ihres verstorbenen Schwagers übernehmen, die schon seit Jahrzehnten im Besitz der Familie ist, und damit ihren eigenen Lebenstraum aufgeben? In Gesprächen mit Sarah erfährt Jula nicht nur nach und nach von der tragischen wie turbulenten Geschichte des Apfelhofs und seiner Besitzer, sondern auch ein unglaubliches Familiengeheimnis – und was wirklich zählt im Leben …

Mit tollen Rezepten für walisische Köstlichkeiten, die garantiert glücklich machen!

Quelle: Random House

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Lutz Seiler zum Leipziger Buchpreis für „Stern 111“ – Eine Geschichte über die Reifung zum Dichter

Der Schriftsteller Lutz Seiler: Für seinen DDR-Roman "Kruso" wurde er von der Kritik gefeiert. (dpa / picture alliance / Arne Dedert)Mit dem Preis der Leipziger Buchmesse für „Stern 111“ kann Lutz Seiler seinen Erfolg fortsetzen: Bereits mit seinem Romandebüt „Kruso“ gewann er den Deutschen Buchpreis. Beim Entwickeln eines Schreibstils sei auch das Hören wichtig, sagt Seiler.

Deutschlandfunk Kultur, Fazit
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Jane Gerhard (Hrsg.), Dan Tucker (Hrsg.): Feminismus – Die illustrierte Geschichte der weltweiten Frauenbewegung

Frauenrechte: die größte gesellschaftliche Debatte der letzten 150 Jahre

Dieser einmalige Bildband illustriert die Geschichte der globalen Frauenbewegung und den weltweiten Kampf um weibliche Gleichberechtigung. Kenntnisreiche Texte behandeln Themen, die für Frauen auf der ganzen Welt von entscheidender Bedeutung sind: Wahlrecht, reproduktive Freiheit, Ehe- und Eigentumsrechte, Gleichstellung am Arbeitsplatz, unterdrückende Vorstellungen von weiblicher Schönheit, Rassengleichheit und LGBTQ-Rechte. Mit vergleichendem Blick über Kontinente hinweg beleuchtet der Band die wichtigsten feministischen Strömungen, Entwicklungen und Ereignisse aus 150 Jahren und porträtiert die Frauenrechtlerinnen, die diese politische, soziale und kulturelle Bewegung getragen und bis heute geprägt haben: von den Sufragetten Emmeline Pankhurst und Marie Stritt über Simone de Beauvoir und Gloria Steinem bis zu starken feministischen Stimmen von heute wie Chimamanda Ngozi Adichie. Großzügig bebildert mit historischen Fotografien und Dokumenten sowie künstlerischen Darstellungen zeichnet der Band die Geschichte des Feminismus auf eindrucksvolle Weise nach und verbindet den Blick auf die Vergangenheit mit hochaktuellen Fragestellungen unserer Gegenwart.

Quelle: Random House

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Brexit-Kolumne „Affentheater“: Das Grinsen der Grausamkeit


Trotz der Geschichte und des Mangels an Pflegekräften schiebt Großbritannien weiter so viele aus der Karibik stammende Einwohner ab wie nur möglich.
Quelle: SZ.de

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Frank Göhre: „Verdammte Liebe Amsterdam“ – Eine kleine schmutzige Geschichte

Zu sehen ist das Cover von "Verdammte Liebe Amsterdam" von Frank Göhre. (Culturbooks / Deutschlandradio)Reihenhäuser, schäbige Hotels, Familienväter: Frank Göhre zeigt in seinem Kriminalroman „Verdammte Liebe Amsterdam“ noch einmal sein Gespür für die Gewalt inmitten der Normalität.

Deutschlandfunk Kultur, Frühkritik
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Zum: Deutschlandradio

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Hera Lind: Tausendundein Tag – Roman nach einer wahren Geschichte

Eine junge Frau, ein fremdes Land, eine unheilvolle Liebe: Hera Lind schreibt Romane, die fesseln!

Nach einem hervorragenden Abitur könnte Katharina von Schenck studieren, stattdessen heiratet sie ihre große Liebe Falk. Der viel ältere Pilot nimmt sie mit auf Reisen und legt ihr den Himmel zu Füßen, bis er mutwillig alles zerstört. Umso mehr stürzt sich Katharina später in ihre Liebe zu Bernd und folgt ihm bedingungslos in den Iran, wo er als Bauingenieur arbeitet. Aber Chomeinis Glaubenswächtern ist sie ein Dorn im Auge: Als die couragierte Katharina sich für eine Dreizehnjährige einsetzt, die zwangsverheiratet werden soll, hat das für sie folgenschwere Konsequenzen …

Quelle: Random House

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Mark Roseman: »Du bist nicht ganz verlassen« – Eine Geschichte von Rettung und Widerstand im Nationalsozialismus

Jede Geste zählte – wie der »Bund« im Nationalsozialismus Juden half zu überleben

In den frühen 1920er Jahren fand sich in Essen eine kleine Gruppe von Idealisten zusammen. Der »Bund – Gemeinschaft für sozialistisches Leben« war auf der Suche nach einer Lebensweise, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringen sollte. Doch mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten änderte sich die Agenda seiner Gründer: Sie arbeiteten gegen das Regime und wurden in der Judenhilfe aktiv. Sie schrieben Briefe an die Opfer, verschickten Pakete mit Lebensmitteln und Kleidern, verschafften den Verfolgten Unterkünfte und unterstützten einige dabei, im Untergrund zu überleben. Anhand von unveröffentlichten Aufzeichnungen, Fotos und Interviews mit früheren Mitgliedern erzählt der britische Historiker Mark Roseman die bislang weitgehend unbekannte Geschichte des »Bunds« und wirft ein neues Licht darauf, was es bedeutete, in dieser dunklen Zeit Hilfe zu leisten. Mit zahlreichen Abbildungen.

Quelle: Random House

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Lauren Elkin: Flâneuse – Frauen erobern die Stadt – in Paris, New York, Tokyo, Venedig und London

Die Flâneuse – Virginia Woolf in London ist eine von ihnen, Jean Rhys in Paris, Holly Golightly in New York. Sie alle erobern sich selbstbewusst Städte, Menschen und Gedanken. Sie sind neugierig, klug und unabhängig, reisen, wohin sie wollen und genießen die Freiheit der Großstadt. Die Autorin und Essayistin Lauren Elkin folgt den Spuren außergewöhnlicher flanierender Frauen, indem sie selbst durch das heutige Paris, New York, London, Venedig und Tokyo spaziert. Sie lässt sich treiben durch Städte, Literatur, Kunst und Geschichte und zeigt in ihrer Geschichte des weiblichen Flânierens wie berauschend es sein kann, sich eine Stadt zu erobern, was lange nur Männern vorbehalten war.

Quelle: Random House

Posted in Kultur

Berlinale-Blogger 2020 : Eine Baugrube, gefüllt mit dem radioaktiven Abfall der jüngsten Geschichte Russlands

© Andrey Gryazev
Russland Bevölkerung appelliert an Präsident Putin – in unzähligen Videoclips, von Regisseur Andrey Gryazev zu einem Kaleidoskop politischer Meinungsäußerung zusammengefügt.
Quelle: Goethe-Institut

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Nico Sternbaum: Schüttel den Apfelbaum – Ein Mitmachbuch

Das lustige Mitmachbuch

Dieses Bilderbuch hat es in sich. Denn man kann mit ihm viel mehr machen, als es nur zu lesen oder seine lustigen bunten Bilder zu betrachten. Hier können Kinder ab 2 Jahren selbst aktiv werden: Sie dürfen das Buch schütteln, schaukeln, rubbeln, darauf herumklopfen oder es auf den Kopf stellen, je nachdem, was die kleine Geschichte verlangt. Da gilt es zum Beispiel, den Apfelbaum zu schütteln, Kitzelmonster Kalle durchzukitzeln oder an die Tür eines geheimnisvollen Schlosses zu klopfen, um zu sehen, was auf der nächsten Seite passiert. Ein Buch voller Überraschungen für jede Menge Spiel, Spaß und Spannung.

Quelle: Random House

Posted in LiteraturNewzs

Colm Tóibín: „Haus der Namen“ – Wie Gewalt neue Gewalt erzeugt

Buchcover von Colm Tóibín: Haus der Namen (Hanser  / Deutschlandradio)In „Haus der Namen“ macht der irische Autor Colm Tóibín aus dem antiken Atriden-Mythos die Geschichte einer dysfunktionalen Familie in Kriegszeiten. Leider bleibt der Roman ein unentschlossener Zwitter aus Alt und Neu.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Posted in Kultur

Berlinale-Blogger 2020 : Aus der spanischen Geschichte ausgeblendet

Reha-Xustina Bolekia Bueriberi
Javier Fernández Vázquez ist Mitbegründer des Experimental- und Dokumentarfilmkollektivs Los Hijos, das zahlreiche Schlüsselwerke dieser Genres geschaffen hat. In der Sektion „Forum“ präsentiert der Regisseur sein Solodebüt „Anunciaron tormenta“.
Quelle: Goethe-Institut

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Joshua Wong: „Unfree Speech“ – Halb Memoir, halb Manifest

Joshua Wong, Demokratie-Aktivist der Proteste in Hongkong, in dunkler Jacke und mit einem Rucksack über der Schulter, kommt bei seiner Ankunft am Flughafen Tegel aus dem Sicherheitsbereich. (picture alliance/Christoph Soeder/dpa)Wer ist der Mann, der sich immer wieder mit der Großmacht China anlegt und so das Gesicht einer jungen Protestgeneration in Hongkong wurde? Joshua Wong erzählt seine Geschichte in dem Buch „Unfree Speech“.

Deutschlandfunk Kultur, Studio 9
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Posted in LiteraturNewzs

Moni Nilsson: „So viel Liebe“ – Wenn Mama sterben muss

Zu sehen ist das Cover des Buches "So viel Liebe" von Moni Nilsson. (Carlsen Verlag / Deutschlandradio)Mit Kindern übers Sterben reden: Ihre Trauer und ihre Wut zulassen – und ihnen Wege zeigen, wie ein Leben danach möglich ist. Genau das macht Moni Nilsson mit dieser wunderbar traurig-tröstenden Geschichte.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Dimitri Verhulst: Das Leben, von unten gesehen – Roman

Liliya Dimova, einst die Muse in den Künstlerkreisen der bulgarischen Hauptstadt Sofia, ist als 71-jährige Witwe immer noch lebenslustig und subversiv wie je. Ihr Mann gehörte zu den verfemten Schriftstellern im Kommunismus, als Bulgarien der treueste aller Vasallenstaaten der UdSSR war und Michail Scholochow der literarische Gott. Doch Liliya will die Geschichte korrigieren und nimmt auf sehr originelle Weise Rache. Etwa, indem sie die Seiten aus Scholochows Werken als Toilettenpapier benutzt – aus Liebe zu ihrem verstorbenen Mann und für alle anderen Vergessenen im Kampf für das freie Wort.

Quelle: Random House

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„Globalisten“ von Quinn Slobodian: Als das Kapital kosmopolitisch wurde


Was wollten die Neoliberalen? Quinn Slobodian erzählt ihre Geschichte neu und räumt dabei mit einigen Missverständnissen auf. Ein kluges Buch, das auch Neoliberalismus-Kritiker interessieren dürfte.
Quelle: SZ.de

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Jan Wenzel: „Das Jahr 1990 freilegen“ – Einblick in ein entscheidendes Jahr deutscher Geschichte

Zu sehen ist das Cover des Buches "Das Jahr 1990 freilegen", das von Jan Wenzel herausgegeben wurde. (Spector Books / Deutschlandradio)Es gibt Jahre, in denen die Geschichte greifbar wird. 1990 war so ein Jahr. Wer darin eintauchen will, kann das in dem Buch „Das Jahr 1990 freilegen“ tun, das sich zudem als hervorragende Geschichtsquelle eignet.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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Leipziger Buchmesse: Brücken über die Drina – und andere Grenzüberschreitungen

Zum ersten Mal in der Geschichte der Leipziger Buchmesse stellen in diesem Jahr alle Länder Südosteuropas ihre Literatur und ihre Autoren und Autorinnen gemeinsam vor – an einem Stand und mit einem gemeinsamen Programm: „Common Ground“.
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„Planet der Affen“-Comics – Wer die bessere Technologie hat, gewinnt

Das Comic zeigt einen Mann hinter einem Baum, von links kommt ein Affe näher. (Cross Cult)„Der Planet der Affen“ ist ein Filmklassiker. Die Geschichte vom Zusammenleben und dem Krieg zwischen Menschen und Affen ist auch in Comics weitererzählt worden. Science-Fiction-Experte Lars Schmeink hält den Stoff bis heute für aktuell.

Deutschlandfunk Kultur, Kompressor
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Bill Bryson: Eine kurze Geschichte des menschlichen Körpers

Planet Mensch – ein Reiseführer

In seinem neuen Buch erzählt Weltbestsellerautor Bill Bryson die grandiose Geschichte des menschlichen Körpers, von der Haarwurzel bis zu den Zehen. Das ganze Leben verbringen wir in unserem Körper, doch die wenigsten haben eine Ahnung davon, wie er funktioniert, welche erstaunlichen Kräfte darin wirken und was tief im Inneren ab- und manchmal auch schiefläuft. »Eine kurze Geschichte des menschlichen Körpers« lädt ein zu einer unvergleichlichen Forschungsreise durch unseren Organismus. Mit ansteckender Entdeckerfreude erzählt Bryson vom Wunder unserer körperlichen und neurologischen Grundausstattung. Alles, was man wissen muss, faszinierend, mitreißend, witzig und leicht verständlich erzählt: ein echter Bryson!

Quelle: Random House

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»Gott hat auch mal ’nen schlechten Tag« von Lucy Astner erscheint im März bei Goldmann

Manchen Menschen schickt das Leben ein Wunder. Anderen schickt es die 8-jährige Lupi 

»Ich schreibe, weil ich mir sonst alles merken müsste«. Schreiben hat Lucy Astner sehr erfolgreich zu ihrem Beruf gemacht, bisher vor allem als Autorin von Drehbüchern und Kinderbüchern. Mit »Gott hat auch mal ’nen schlechten Tag« erscheint am 9. März 2020 im Goldmann Verlag ihr erster Roman für eine erwachsene Leserschaft. Den Roman beschreibt die Autorin selbst so: »Wenn ich die Handlung in einem Satz zusammenfassen müsste, dann würde ich sagen, dass es eine Geschichte von zweiten Chancen ist, von neuer Hoffnung in einem Leben, in dem man eigentlich alles verloren hat. Phew. Nicht einfach, manchmal sehr traurig, aber auch zum Schreien komisch, denn eines ist mir bei all meinen Geschichten wichtig: Dass man als Leser am Ende mit dem warmen Gefühl der Hoffnung den Buchdeckel schließt.«
Quelle: Random House

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Thomas Sparr: Todesfuge – Biographie eines Gedichts – Paul Celan 1920-1970 Mit zahlreichen Abbildungen und Faksimiles

Zum Celan-Jahr 2020

Kein anderes Gedicht hat nach 1945 solche Berühmtheit erlangt wie Paul Celans »Todesfuge«. Entstanden unter dem unmittelbaren Eindruck der Ermordung seiner Eltern durch die Nationalsozialisten, gilt es als eines der frühesten literarischen Zeugnisse im Angesicht der Shoah. Thomas Sparr zeichnet die Geschichte dieses Gedichts nach, das wie kein zweites deutschsprachiges Werk in der Nachkriegszeit eine ganze Epoche ins Bild setzt und eine enorme, bis heute andauernde internationale Wirkungsgeschichte entfaltet. Er spannt den Bogen von seiner Entstehung über seine zunächst kontroverse Aufnahme in den 1950er Jahren bis hin zu den Literaten und Künstlern, die sich bis in unsere Tage davon inspirieren lassen. Seine Erzählung zeigt auch, dass das Gedicht auf besondere Weise die Biographie Celans birgt. Bedruckter Vorsatz, Lesebändchen, Abbildungen.

Quelle: Random House

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75 Jahre Henschel Verlag: „Einblicke in das Leseland DDR“

Der Leipziger Henschel Verlag feiert 2020 sein 75-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum eröffnet der Kunst-Verlag sein Verlagsarchiv der Jahre 1945 bis 1989 in der Berliner Akademie der Künste. Es soll Schlaglichter auf die Geschichte des Verlags werfen und Einblicke auf die Kulturgeschichte der DDR geben.
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Kinderbuch: Lotte und Max besuchen die Bienen

Eine Geschichte über Bienen, Honig und einen Imker

Dies ist ein „Sponsored Post“.
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Thomas Wolfe, Oliver Lubrich (Hrsg.): Eine Deutschlandreise – Literarische Zeitbilder 1926–1936 mit 16 historischen Fotos und Illustrationen

Ein US-Amerikaner mit deutschen Wurzeln blickt liebevoll-kritisch auf das Deutschland zwischen 1926 und 1936

Er schlenderte mit James Joyce durch Goethes Geburtshaus, schunkelte auf dem Münchner Oktoberfest und durchzechte mit seinem Lektor Heinrich Maria Ledig-Rowohlt Berliner Sommernächte. Kein Autor der amerikanischen Moderne drang tiefer in deutsche Kultur und Mentalität ein als Thomas Wolfe, und so sind seine Deutschlanderkundungen zwischen 1926 und 1936 auch Reisen zu sich selbst. Im liebevollen und zugleich kritischen Blick des großen Erzählers lässt sich jene entscheidende Epoche miterleben, als die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts die denkbar fatalste Wendung nahm.

Dieser Band enthält drei Stories («Dunkel im Walde, fremd wie die Zeit», «Oktoberfest», «Nun will ich Ihnen was sagen»), den Zeitschriftenartikel «Brooklyn, Europa und ich» sowie weitere faszinierende Fundstücke aus den Notizbüchern und Briefen des Autors in Erst- und Neuübersetzung, exklusiv zusammengestellt von Oliver Lubrich. Im Spannungsfeld zwischen Zeitdokumenten und erzählender Literatur entsteht ein beeindruckendes Panorama deutsch-amerikanischer Kulturgeschichte.

Mit 8 Originalseiten aus den Notizbüchern des Autors und 20 historischen Fotos

Schon als Sechsundzwanzigjähriger, bei seinem ersten Besuch, schwärmt Wolfe für die Heimat von Dürer, Goethe und Beethoven. Als er wiederkommt, steht er staunend vor den Schaufenstern deutscher Buchhandlungen, pilgert durch deutsche Museen und Bierkeller. Er besingt die Schönheit des Rheins, lässt sich bezaubern von den Altstadtidyllen Frankfurts und Nürnbergs, vom märchenhaften Schwarzwald, vor allem aber von der gastfreundlichen Aufnahme durch ein Kulturvolk, das sich seine Herzlichkeit und seinen liebenswerten Eigensinn bewahrt zu haben scheint. Keineswegs blind für bedenkliche Zeitsymptome, überwiegen doch die positiven Eindrücke bei Weitem. Nicht einmal eine blutige Wiesn-Schlägerei heilt den amerikanischen Dauergast von seiner akuten Germanophilie. Mitte der 1930er kehrt Wolfe als Weltberühmtheit in das Land seiner Vorväter zurück, wo man den Autor von «Schau heimwärts, Engel» euphorisch feiert. Er wird Zeuge des nationalsozialistischen Massenwahns und der Selbstinszenierungsorgie des «Dark Messiah» (wie er Hitler nennt) während der Olympischen Spiele 1936. Was Thomas Wolfe lange nicht wahrhaben wollte, wird ihm nun schlagartig klar: «Good old Germany», die Heimstatt von Humanität und unbedingtem Freiheitsstreben, gibt es nicht mehr. Und so endet die Liebe zu Deutschland, seiner zweiten Heimat, mit der schmerzlichen Abkehr und dem Abschied für immer.

«I have the deepest and most genuine affection for Germany, where I have spent some of the happiest and most fruitful months of my life.» Thomas Wolfe

Quelle: Random House

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Antje Joel: „Prügel“ – Liebesschwüre und Gewalt

Cover des Buches Antje Joel: „Prügel – Eine ganz gewöhnliche Geschichte häuslicher Gewalt“ vor einem Aquarellhintergrund. (Rowohlt / Deutschlandradio)Schonungslos seziert die Journalistin Antje Joel die Geschichte ihrer beiden gewalttätigen Ehen und klärt mit einer Fülle gut recherchierter Informationen über ein großes Tabu unserer Gesellschaft auf.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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