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Comicklassiker "Hard Boiled": Sex, Gewalt und ein Hamster am Schienbein

„Hard Boiled“ von Frank Miller und Geof Darrow erscheint neu koloriert. Erstaunlich: Die geschickter gewählten Farben enthüllen wesentlich mehr Details des bösartigen Satireklassikers. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Urzeitwesen Stör bei Aquatop

Würselen/Aachen. Störe sind faszinierende Fische. Sie gehören zu den erdgeschichtlich ältesten noch verbreiteten Lebewesen. Sie können bis zu sechs Meter lang, 400 Kilogramm schwer und bis zu 100 Jahre alt werden.

Diese prähistorischen Wesen gibt es ab sofort bei Aquatop ( Mehr Infos unter: www.aquatop-aachen.de/de-de/gartenteich/stoere ). Die Störe schwimmen in großen Schaubecken und können dort ausgiebig beobachtet werden. Die Besucher haben die Möglichkeit, spezielle Pellet-Nahrung an einem Futterautomaten zu ziehen. Anschließend können die urzeitlichen Knochenfische mit den Pellets gefüttert werden. Ein Spektakel, dass nur bei Aquatop angeboten wird. Für gerade mal einen Euro erleben Besucher das Fressverhalten der Störe aus nächster Nähe.

Neben der Fütterung bietet Aquatop auch den Kauf der Störe an. Als einer von wenigen Zoofachmärkten, ist es bei Aquatop möglich, die robusten Fische zu kaufen. Sie eignen sich gut für die Haltung im Gartenteich, wenn dieser einige Bedingungen erfüllt. Dazu gehört zum Beispiel die benötigte Größe des Teichs. Eine Mindesttiefe von 120 Zentimetern sowie ein Wasservolumen von mindestens 1.000 Liter pro Stör gehören dazu. Denn auch im Gartenteich kann der Stör sehr groß werden und braucht ausreichend Platz zum Schwimmen. Die erfahrenen Mitarbeiter des Zoofachmarktes beraten interessierte Kunden sehr gerne über die Haltung der beeindruckenden Störe.

Darüber hinaus kann bei Aquatop noch mehr bestaunt werden. Hierzu zählen die einzigartige Meerwasser-Rundsäule mit einem Fassungsvolumen von 6.000 Liter Salzwasser, die moderierte Piranha-Fütterung, Kois selber füttern, ein selbstbedienbares Hunde-Waschcenter, ein Gartenteichbau-Service, der Wartungs- und Pflegeservice für den Teich, der Aquarienbau nach Maß, der artgerechte Verkauf von Hamstern ab 17 Uhr und noch vieles mehr! Weitere Informationen zu den Stören und dem unvergleichlichen Zoofachmarkt gibt es auf der markteigenen Webseite www.aquatop-aachen.de. (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Andreas Maier: "Die Universität" – Das Hamsterrad "habe ich mir selbst eingebrockt"

Andreas Maier steht in der Wetterau auf einer Brücke. (picture-alliance / dpa / Thomas Maier)Mit dem Roman „Die Universität“ setzt Andreas Maier seine Erinnerungschronik fort, die bereits aus fünf Büchern besteht. Seine Figur wird in „Die Universität“ erwachsen, verrät der Schriftsteller – und begegnet dabei einer berühmten Dame.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
Direkter Link zur Audiodatei

(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Neue Kinder-Hörbücher: Dino-Hamster und Robotermädchen

Hörbücher fördern die Konzentrationsfähigkeit – aber am wichtigsten ist doch der Spaßfaktor. Zehn unwiderstehliche Titel, die Kinder immer wieder hören werden. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Bücher und Kalender zum Thema Fasten: Weniger Ballast, mehr Balance

Fasten passt wieder zum Zeitgeist. Die einen möchten den Körper entschlacken und Pfunde verlieren, andere aus dem Hamsterrad ausbrechen und spirituelle Erfahrungen machen. Bücher und Kalender zum Trendthema. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Arbeitsdruck verringern: Vorsätzlich ausgeglichen

Wenn das Hamsterrad wieder mal heiß läuft, ist es Zeit, auszusteigen. Lothar Seiwert gehört zu den Autoren, denen man sich dabei gut anvertrauen kann. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Bergmannsfrühstück – Ein Gladbecker Lesebuch

BergmannsfrühstückIn einem Zeitraum von über zwei Jahren haben wir, die Autoren Beatrix und Michael Petrikowski, mit über fünfzig Zeitzeugen gesprochen, die in diesem Buch zu Wort kommen und mit ihren Biografien einen Ausschnitt der Gladbecker Geschichte aufleben lassen. Sie erzählen von ihren Erinnerungen aus ihrer frühesten Kindheit, ihrer teils gefahrvollen, interessanten oder auch spannenden Arbeit, sowie von ihren Erlebnissen und geben Anekdoten aus ihrem Leben zum Besten. Einige von ihnen können noch aus Kriegstagen mit Bombenangriffen, von der Kinderlandverschickung oder vom Hamstern bei den Bauern auf den Dörfern berichten, während andere vom Vereinsleben oder der Brauchtumspflege erzählen. Alle zusammengetragenen Geschichten verbindet ein monatlich stattfindendes Bergmannsfrühstück des Geschichtskreises Zeche Graf Moltke, das sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch zieht und bei dem die verschiedensten Themen sowie die Aktivitäten der ehemaligen Bergleute an den Schulen erörtert wurden.

Beatrix und Michael Petrikowski, Bergmannsfrühstück, Books on Demand 2014, Broschur, 224 Seiten, ISBN 978-3-7386-0524-2, Preis: 18,95 Euro.

(Mehr in: BuchAviso)

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Bleib sauber und wehr dich nicht

Hallo miteinander,

mein Name ist Ki Apfel und von mir ist ein Buch erschienen. Da sind Briefe, Gedichte und Kurzgeschichten drin. So sieht es von außen aus.

Bleib sauber und wehr dich nicht - Ki Apfel

Da steht viel über Gefühle und Kosmos drin. Vielleicht hilft der Klappentext weiter:

„Selten habe ich so viele Tränen gelacht“

Von Demütigungen, krankheitsbedingter Berufsunfähigkeit und Lebenskampf gebeutelt, beginnt ein ehemaliger Musiker in seiner verzweifelten Situation mit einer Selbsttherapie durch Schreiben.

Er erfindet die Kunstfigur Ki Apfel, die in einer konstruierten Anstaltswelt humorvolle Briefe an Freunde und Bekannte schreibt.

Gott, Arbeitslosigkeit, Hamsterläden, Alkohol, Kosmologie und Armut – vor nichts macht Ki Apfel halt. Er kehrt sein Innerstes nach außen und macht dabei erstaunliche Erkenntnisse.

Die skurrilen und mit Galgenhumor geschriebenen Briefe, Gedichte und Kurzgeschichten mit erheblichem Tiefgang sind nun in diesem Band zusammengefasst.

Natürlich steht auf 208 Seiten noch viel mehr drin. Man kann es überall kaufen! Das wäre es fürs Erste.

Bleibt sauber und wehrt euch nicht, euer Ki Apfel

Posted in Belletristik Leseproben

Leseprobe: Professor Allman – Auf der Suche nach der Weltformel

Auszug aus Professor Allman – Auf der Suche nach der Weltformel von Klaus-Dieter Sedlacek. Copyright © 2008

Es riecht nach Außergewöhnlichem, nach dem wichtigsten wissenschaftlichen Ereignis der letzten Jahre und nach Sensation. Hans Griffel, kahler Kopf, große Nase, Reporter der Neuen Quantum Nachrichten ist nicht der Einzigste mit einem Riecher für besondere Ereignisse. Im großen Hörsaal der Albert-Einstein-Universität rutscht er unruhig auf seinem harten Stuhl hin und her und harrt der Dinge, die da kommen sollen. Der Hörsaal selbst quillt über infolge der großen Zahl an Interessierten, Professoren, Studenten, Journalisten und der Gruppe Zuhörer, die immer gern stört, wenn es etwas zu stören gibt. Ein unerträglich spannendes Geraune liegt in der Luft.
Es geht um den großen Forschungspreis, den 50 Millionen Forschungsmitteln, welche die Paul Gotham Stiftung für den Sieger eines Wettbewerbs ausschrieb. Die Albert-Einstein-Universität steht dabei im Wettbewerb mit der ebenfalls in Quantum City ansässigen Francis Drake Universität. Es geht darum, welche Universität, den wissenschaftlichen Beweis erbringt, dass Reisen im Multiversum praktisch möglich sind und es geht um die Ehre des Professors, der ankündigte, er könne solche Reisen demonstrieren. Es geht nicht zuletzt um Professor Allman und seine Erfindung den Timeponder. Man munkelt, sein erst 16-jähriger Assistent Daniel Josten, ein fertiger Ingenieur, soll den Timeponder mitentwickelt haben. Was für eine Sensation!
„Das müssen sie sein, da vorne!“, denkt Griffel. „Einmal Professor Allman, der große, kräftige Mann mit seinen vielleicht 43 Jahren, 1,80 m Größe und dem auf wenige Millimeter gestutzten Vollbart. Er sieht sympathisch aus mit seinem gerundeten Gesicht und den lebhaften, freundlich durch die Brille blitzenden Augen. Daneben der junge Mann einen halben Kopf kleiner, das bartlose ovale Gesicht mit Brille, der Baseballkappe mit dem Schirm nach hinten auf die schulterlangen Haare gesetzt! Dazu die Safariweste über seinem lockeren T-Shirt und die modischen Hüftjeans! Die sehen tatsächlich so aus, wie sie mir beschrieben wurden!“
Professor Dr. Emanuel S. Allman steht in seinem karierten, braunen Jackett, mit rotem Schal und breitrandigem dunklen Hut vor der großen Projektionsleinwand unweit des Hörsaalprojektors und scheint sich zu konzentrieren.
„Warum zum Teufel trägt er hier im Saal Schal und Hut?“ fragt Griffel laut.
„Das sind die Markenzeichen von Professor Allman!“, antwortet Griffels Nachbar, ein Student.
„Bei einem extravaganten Künstler könnte ich das verstehen, aber doch nicht bei einem Physikprofessor“, ereifert sich Griffel.
„Professor Allman ist auf seine Art ein Künstler und seine Vorträge und Präsentationen sind genauso außergewöhnlich, wie er aussieht“, antwortet der Student.

Die Uhr zeigt 10 vor 11 Uhr. Professor Allman fühlt die neugierigen Blicke und die zunehmende Spannung im Saal. Er versucht sich zu konzentrieren. „50 Millionen für die Uni“, denkt er dabei und seine Hände werden feucht. „Ich muss sie holen, ich will sie holen, ich werde sie holen!“ beschwört er sich selbst.
Noch immer strömen Menschen in den schon vollen Hörsaal. Professor Allmans Gedanken wandern rastlos weiter. Er schaut durch ein Hörsaalfenster, sieht die glasgeschützte Fußgängerbrücke, die den Fluss überquert. Er sieht die Menschen über die Brücke eilen, mehr als sonst um diese Zeit. Er sieht die belebte Straße zwischen dem West River und der Universität, sie ist schon zugeparkt. Ein glasüberdachtes Ausflugsboot, 50 m entfernt, hat gerade angelegt. „Es sind nur 50 m“, träumt er mit offenen Augen. „50 m bis zur Entdeckung von Neuem, Unbekanntem.“
Seine Gedanken wechseln zurück zum Thema. Er beschwört sich: „Es muss mit dem Timeponder klappen, die Weltformel zu entdecken! Nebenbei kann ich andere Welten sehen, andere Zeiten erleben. Heute zeige ich den Menschen, wie das Reisen im Multiversum ganz einfach geht, ab heute wird die Welt nicht mehr die gleiche sein.“
Plötzlich muss er seufzen.
„Professor, was ist?“ Professor Allman hört es nicht. Die Frage wird lauter: „Professor, Professor ist alles in Ordnung?“
Professor Allman dreht sich langsam um. „Ach, Dan“, sagt er und wendet sich zu seinem jungen Assistenten, der in Wirklichkeit Daniel Josten heißt, „mir ist etwas eingefallen, Dan. Ich hab mir gerade vorgestellt, was wäre, wenn unser Versuchstier ausreißen würde, die weiße Ratte, hier im Hörsaal. Sie würde laufen, springen durch die Menge, zwischen die Beine, sie würde die Füße der Frauen streifen. Das würde unsere ganze Präsentation ins Lächerliche ziehen!“ Wieder entfährt ihm ein Seufzen.
„Aber Professor!“ Der eher einem Schüler als einem diplomierten Ingenieur gleichende Daniel ist leicht pikiert. „Ich habe alles sorgfältig vorbereitet. Mir reißt kein Versuchtier aus!“ Daniel mit 65 kg, die er auf die Waage bringt und seinen linkisch wirkenden Bewegungen, scheint in permanenter Unruhe. Er zappelt rum, fummelt in seinen Taschen, ist aber dennoch absolut zuverlässig, absolut loyal gegenüber Professor Allman. In seiner braunen Lederweste mit den zahlreichen Außentaschen macht er den Eindruck, als wolle er auf Safari gehen. Das Aussehen täuscht. In den Taschen der Weste befindet sich fast nichts, was für eine Safari geeignet wäre, sondern Werkzeug, Ersatzteile und hunderterlei nützliche Dinge, die nur ein Techniker, ein Ingenieur, ein Tüftler brauchen kann.
„Dan, es ist drei Minuten vor 11 Uhr, ich möchte gern pünktlich beginnen“, dabei schaut Professor Allman durch den überfüllten Saal. Stühle aus anderen Hörsälen sind herbeigeschafft worden. Kollegen, Journalisten, Leute aus der Wirtschaft, Studenten, alles bunt gewürfelt, viele stehen, andere sitzen, einige hocken auf den Stufen des ansteigenden Hörsaals.
Daniel blickt leicht irritiert auf seine dicke Uhr, die einem altertümlichen Wecker ähnelt und sein linkes Handgelenk ziert. Bei der Größe des Gehäuses muss es offensichtlich noch anderen Zwecken dienen, als nur die Zeit anzuzeigen. „Es stimmt – die Zeit rast dahin!“, murmelt er kaum hörbar.
„Kann ich anfangen, hast du noch mal alles überprüft?“ Während Professor Allman nicht respektlos, sondern freundschaftlich Daniel mit ‚Du‘ anredet, ist Daniel beim respektvollen ‚Sie‘ aus seiner Studentenzeit geblieben. Professor Allman hat Daniel einmal gebeten, ihn mit ‚Du‘ anzureden, aber Daniel wollte dies nicht.
„Professor, Sie können sich darauf verlassen, ich hab gestern im Labor den Timeponder nochmals ausprobiert, bin den technischen Teil unserer heutigen Präsentation Schritt für Schritt durchgegangen, es wird klappen! Sie können sich auf mich verlassen!“
„Das weiß ich doch Dan. OK, dann lass uns anfangen. Wünschen wir uns Glück Dan.“
„Nicht Glück, Professor, Gelassenheit, Konzentration, innere Ruhe“ und während Daniel das wie ein weiser Mensch ausspricht, lutscht er einen Mentholbonbon, den er immer lutscht, wenn er selbst in Spannung ist und besonders rumzappelt.
„Danke Dan, ich halte mich daran, nicht die Ruhe zu verlieren – ich hoffe nur, dass kein Punkt kommt, an dem es von Nachteil wäre, sie zu bewahren.“

In der Nacht vor Professor Allmans Präsentation geschah etwas …

Rezension von datenhamster.org:

[…] ich habe angefangen mitzufiebern. Im Vergleich zu den vielen Sci-Fi-Büchern, die auf den Markt kommen, finde ich dieses hier erfrischend anders. […] aber trotzdem faszinierend. Ich kann es nur empfehlen.

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