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Ulrich Bröckling: „Postheroische Helden. Ein Zeitbild“ – Gibt es heute noch Helden?

Buchcover von "Postheroische Helden. Ein Zeitbild" vor orangefarbenem Aquarellhintergrund. (Suhrkamp / Deutschlandradio)Die alten Ideale von Helden, von starken Männern und Kriegern, sie sind insbesondere nach 1945 in eine tiefe Krise geraten. Was ein „postheroischer“ Held sein könnte, darüber macht sich der Soziologe Ulrich Bröckling Gedanken.

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Zum: Deutschlandradio

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Annette Roeder: Hetty Flattermaus rettet die Wiesenwesen

Haselnusskleine Helden, riesengroße Abenteuer

Hummelfledermaus Hetty hat eine neue Idee: Sie beschließt, ab sofort jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen. Natürlich findet ihre Freundin Fidelia das super, und auch Möppelchen Pi, der Etrusker-Spitzmäuserich, will mitmachen. Auf der Suche nach jemandem, den sie mit einer guten Tat beglücken können, durchsuchen sie den Schlosspark von La Rondine. Doch die sonst so belebte Wiese ist wie ausgestorben. Was ist passiert? Steckt das schreckliche Ungeheuer, das angeblich im Palmenhaus wohnt, dahinter? Klar, dass Hetty der Sache auf den Grund geht!

Quelle: Random House

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Kathrin Weßling und ihr Buch „Nix passiert“ – Der Roman für alle Verlassenen

Schrifstellein Kathrin Weßling schaut im hellen Pullover in die Kamera. (privat)Autorin Kathrin Weßling erzählt in ihrem vierten Buch aus der Perspektive eines Mannes. Den Liebeskummer ihres Helden Alex schildert sie in „Nix passiert“ voller Mitgefühl. Vielleicht, weil beim Schreiben auch ihr Herz gebrochen war.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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John Gwynne: Die Zeit des Feuers – Blut und Knochen 2 – Roman

Sie dachten, der Krieg sei vorüber. Doch nun wissen sie, dass sich der wahre Feind erst gegen sie erhebt …

Die Welt der Menschen steht auf Messers Schneide: Drem und seine Freunde wurden Zeugen, wie sich einfache Menschen in reißende Bestien verwandelten und sich ein Dämon von den Toten erhob. Dessen Hohepriesterin Fritha ist den Gefährten nun auf den Fersen. Doch nicht nur von ihr droht Gefahr: Riv hütet ein Geheimnis, das die hochmütigen Ben-Elim stürzen könnte. Werden die jungen Helden ihr Land retten angesichts der sich erhebenden Dunkelheit?

Quelle: Random House

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60 Jahre Asterix: Hommage an René Goscinny und Albert Uderzo

Der Gallier Asterix feiert in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Ihre eigenen Interpretationen des Comic-Helden Asterix haben nun etwa 60 Künstler in einem Band festgehalten. Darunter auch die deutschen Comic-Autoren Flix, Mawil und Sascha Wüstefeld.
Mehr im Börsenblatt

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Bettina Stangneth: "Hässliches Sehen" – Über die Vernunft als machtvolles Instrument

Buchcover Bettina Stangneth, "Hässliches Sehen" (Rowohlt/dpa/Deutschlandradio)Moral ist kaum sinnlich repräsentierbar, also muss sie den Umweg über Verkörperungen nehmen – zum Beispiel über Helden oder Symbole. Das ist nur eine der Thesen, die Bettina Stangneth in ihrem Essay „Hässliches Sehen“ entwickelt.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Autoren schreiben über Autoren – Wenn Schriftsteller zu Romanhelden werden

Franz Kafka steht mit verletztem Daumen am Eingangsportal des “Oppelthauses” am Altstädter Ring in Prag, welches ab 1913 das Wohnhaus der Familie Kafka war (Foto, um 1914). (dpa / picture-alliance / akg-images)Tote kann man jederzeit neu erfinden und gerade ein toter Schriftsteller taugt als ideale Projektionsfigur, sagt die Journalistin Edelgard Abenstein. Kein Wunder, dass Schriftsteller gerne etwa Kafka oder Goethe zu Helden ihrer Romane machen.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Müdigkeit in der Literatur – Mit halb geschloss’nen Lidern

Eine junge Frau schläft in einer Hängematte und hat sich ein Buch aufs Gesicht gelegt. Im Hintergrund ist ein Riesenrad zu sehen. (Unsplash / Stephanie Montelongo)Die Literatur kennt viele müde Helden, aber auch die Müdigkeit als einen Zustand, der eine besondere Wahrnehmung erlaubt. Die Sendung widmet sich einer höchst ambivalenten Befindlichkeit und ihrem literarischen Niederschlag.

Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen
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Zum Tod von Stan Lee – Der Erfinder des modernen Superhelden

Comic Autor Stan Lee, der Schöpfer der Marvel-Superhelden ist gestorben (imago stock&people (Jonathan Alcorn))Die Comicwelt trägt Trauer: Der Übervater des Superhelden-Comics, der Autor und Verleger Stan Lee, ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Er hat Helden wie Spiderman, Ironman, die X-Men oder Black Panther erschaffen.

Deutschlandfunk Kultur, Kompressor
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Zum Tod von Comic-Gigant Stan Lee: Excelsior!

Stan Lee, Schöpfer von Marvel-Helden wie „Spider-Man“ und „Die Fantastischen Vier“, ist tot. Unsterblich sind die Comic-Figuren, mit denen er in den Sechzigern die Popkultur revolutionierte. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Vater-Sohn-Konflikt: Dieser Künstler vernichtet Träume wie missglückte Bilder

Mal wieder die Geschichte vom unterdrückten Künstlerspross? Nicht nur: Der britische Bestsellerautor Tom Rachman schenkt dem Helden seines Romans „Die Gesichter“ eine späte wie ungewöhnliche Emanzipation vom Übervater. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Frauen als Verlagsleiterinnen – "Wir trumpfen mit anderen Stärken auf"

Eine Frauengestalt aus Marmor liest Lessing: Detail am Schillerdenkmal am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte (dpa / picture alliance / Oliver Brandt)Stoßen Frauen in der Buchbranche an die „Gläserne Decke“? Im Gegenteil, sagen Constanze Neumann und Kerstin Gleba. Beide distanzieren sich vom „Idealbild des virilen, heldenhaften, ausschweifenden Verlegers alter Schule“.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Karl Wolfgang Flender: "Helden der Nacht" – Die Rückkehr des "Hardboiled Detective"

Schriftsteller Karl Wolfgang Flender (imago/VIADATA)Raymond Chandler oder Dashiell Hammett haben mit ihren Figuren das Bild des hartgesottenen Ermittlers geprägt. In Karl Wolfgang Flenders „Helden der Nacht“ feiert er nun sein Comeback – inmitten des Berliner Start-up-Kosmos.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Rennradfahrer in totalitärem Staat: Ein Männlein wird zum Helden

Crocutanien, totalitärer Staat am Rande Europas: Hier spielt der zweite Roman von Tijan Sila. In „Die Fahne der Wünsche“ erzählt er von einem, dessen größte Kunst das Erdulden ist – im Sport wie im Leben. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Wolf Haas und die Siebzigerjahre: Auftanken, abfahren, erwachsen werden

Wolf Haas gönnt seinem Krimihelden Brenner eine Pause und erzählt in „Junger Mann“ eine Pubertätsgeschichte um eine unmögliche Liebe und eine unerwartete Fahrt. Große Gefühle in kurzen Sätzen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Hörspielserie "Brüder": Wie Menschen zu Bestien werden

Idealismus, der in Gewalt kippt: Der Bestellerroman „Brüder“ von Hilary Mantel erzählte von den Helden der Französischen Revolution – jetzt hat der WDR aus dem Buch eine monumentale Hörspielserie gemacht. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Almudena Grandes: "Kleine Helden" – Literarisches Wimmelbild mit vielen Klischees

(Cover: Hanser-Verlag, Foto: dpa)Im Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise entdecken die Im Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise, gegen Armut und sozialen Kahlschlag entdecken die Bewohner eines Madrider Viertels die Kraft der Solidarität. Am Ende siegt das Gute, wenigstens ein bisschen. Ein Buch wie eine Telenovela: unterhaltsam und gut gemeint.

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Neuer "Captain America"-Comic: Superheld im kulturellen Grabenkampf

Von „Black Panther“ zum Super-Patrioten: Der afroamerikanische Intellektuelle Ta-Nehisi Coates schreibt die neue „Captain America“-Serie – und lässt den konservativen Marvel-Helden mit seiner Nation hadern. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Irische Milieustudie: Eine Stadt voller betrügerischer Arschlöcher

Sozialhilfeempfänger und Junkies sind die Helden: In ihrem Debütroman schildert Lisa McInerney das Erwachsenwerden in einer Welt, die keine Gewinner vorsieht – frei von Elendsvoyeurismus und fast zärtlich. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Ivana Sajko:"Wir haben das Recht, keine Helden zu sein"

Ivana Sajko und Alida Bremer werden mit dem 10. Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt ausgezeichnet. Im DW-Interview erzählt Sajko von ihrer Liebe zur kroatischen Sprache und von Schwäche. (Mehr in: Deutsche Welle: DW-WORLD.DE Bücher)

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Ergotherapie-Kongress: Politiker Westerfellhaus und Müller vor Ort dabei

Das diesjährige Treffen der Ergotherapeuten bei ihrem Fachkongress mit dem Motto „Wa(h)re Helden“ hatte es in sich. Fast 1.500 Teilnehmer, etwa die Hälfte davon Schüler und Studierende der Ergotherapie, sorgten für eine lebhafte, ja umtriebige Stimmung. Zudem ging von der Schirmherrschaft des Staatssekretärs Andreas Westerfellhaus und seiner Teilnahme am Ergotherapie-Kongress eine Signalwirkung aus: Er steht für eine klare Wende und Verbesserungen für therapeutische und pflegende Berufe. Und sollten für die Umsetzung dieser Ziele noch Geistesblitze nötig sein, konnte der Neurobiologe Henning Beck mit seinem Vortrag zum Kongressauftakt zumindest erklären, wie diese zustande kommen. Weitere Impulse rund um die Ergotherapie gab es für alle Besucher in den folgenden Tagen im Rahmen zahlreicher Fachvorträge, Workshops und weiterer Veranstaltungen.

Sind die Vorträge von Dr. Henning Beck etwa ein Plädoyer für natürliche Intelligenz? Ganz unbedingt sind sie das; amüsant und informativ obendrein! Und ergotherapeutisch angehaucht, sprich auf die Fähigkeiten der Zuhörer ausgerichtet, also so, dass möglichst jeder alles verstehen kann. Auch, dass „das Hirn anders tickt, als man sich das immer dachte“. Denn der Neurobiologe beschreibt das Gehirn beim Ergotherapie-Kongress in Würzburg als einen „Haufen fauler, selbstverliebter Zellen“. Es verrechnet sich, lässt sich ablenken und dennoch ist es jedem Computer überlegen. Denn trotz aller Fehler (wie menschlich!) geschieht ständig das Wunder: es funktioniert. Das Gehirn kann nämlich etwas, das der leistungsstärkste Rechner nicht beherrscht, es ist kreativ. Entwickelt Gedanken und Ideen, die zuvor noch keiner hatte, es entstehen Geistesblitze. Und insbesondere an dieser Stelle wird es für die Ergotherapeuten berufsrelevant, denn genau das prägt ihre tägliche Arbeit. Sie haben ständig Geistesblitze, gute Ideen, kreative Einfälle, um individuell passende Lösungen für im Alltag beeinträchtigte Menschen zu finden, sie wieder zum Held des eigenen Alltags zu machen.

Ergotherapeuten wünschen sich von Politikern: Versprechen halten
Keine heldenhaften Taten, sondern einfach nur das Erfüllen des Koalitionsvertrags erwarten die Besucher des Ergotherapie-Kongresses von Bettina Müller, die die SPD im Bundestag vertritt und als Berichterstatterin für Gesundheitsfachberufe zuständig ist. Bei der Gesprächs- und anschließenden Diskussionsrunde mit ihr, Andreas Pfeiffer, dem neuen Vorsitzenden des Deutschen Verbands der Ergotherapeuten sowie Arnd Longrée, der diese Position zuvor inne hatte, ging es darum, wie es durch das Schaffen politischer Rahmenbedingungen gelingen kann, den Beruf des Ergotherapeuten noch attraktiver zu machen. Es herrschte Einigkeit darüber, dass dafür Veränderungen auf den Ebenen Direktzugang, Bildung und Vergütung nötig sind. Müller, die die Interessen ländlicher Regionen im Blick hat, ist Verfechterin von Direktzugang zur Ergotherapie und Blankoverordnung. Auch das Abfangen des derzeitigen Fachkräftemangels ist ihr ein Anliegen; sie will sich daher für kostenfreie Ausbildungsmöglichkeiten und einen höheren Anteil an Studienplätzen für Ergotherapie einsetzen. In Sachen Vergütung bringt sie beste Voraussetzungen mit: Sie hat in der letzten Legislatur die zeitlich befristete Loslösung von der Grundlohnsummenbindung mit initiiert und entscheidend beeinflusst.
In seinem Grußwort erläuterte der Schirmherr des Ergotherapie-Kongresses und neuer Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung Andreas Westerfellhaus ausführlich, in welchem Rahmen aus seiner Sicht Veränderungen auf politischer Ebene nötig sind, um Verbesserungen für Patienten selbst, ihre Angehörigen und vor allem die zahlreichen Gesundheitsberufe wie beispielsweise Ergotherapeuten, die dazu nötig sind, herbeizuführen. Er plädiert dafür, den größtmöglichen Nutzen für den Patienten in den Mittelpunkt zu rücken. Daher die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stärken und unter anderem durch zu schaffende Transparenz und Datenaustausch dafür zu sorgen, dass das Miteinander aller involvierten Berufsgruppen wie Ärzte, Pfleger und Ergotherapeuten auf Augenhöhe selbstverständlich wird.

Zentrale Themen der Ergotherapie: Betätigung und Assessments
Die Themen der über 100 Vorträge und Workshops im Rahmen des Ergotherapie-Kongresses waren weit gefächert und deckten einen großen Teil der ergotherapeutische Einsatzfelder ab. Zentrale Aspekte, die eine ergotherapeutische Intervention prägen, sind die „Betätigung“ und der Einsatz von Assessments. Am Beispiel mehrerer unterschiedlicher Bereiche der Ergotherapie zeigten in einem zweieinhalbstündigen Vortragsblock Referentinnen aus Psychiatrie, Neurologie, Geriatrie, Pädiatrie und Lehre, wie das Thema „Betätigung“, also das Handeln und die Aktivitäten von Klienten, im Mittelpunkt der ergotherapeutischen Intervention steht. So dass die Klienten am Ende der Behandlung das (wieder) tun können, was ihnen wichtig ist, was sie erfüllt. Dafür stehen Ergotherapeuten unter anderem eine Vielzahl sogenannter Assessments zur Verfügung. Das sind ausgeklügelte, aufeinander aufbauende Fragen, Test- oder Beobachtungsverfahren. Diese qualitätssichernde Vorgehensweise beleuchteten mehrere Referenten in Folge und zeigten, nach welchen Grundprinzipien Ergotherapeuten die passendsten Assessments auswählen können, um den Status quo der Klienten zu analysieren, zum Kern ihrer Probleme vorzustoßen und um die therapeutischen Erfolge zu überprüfen und zu korrigieren. Und dadurch den Klienten unabhängig von der Art ihrer Beeinträchtigung oder Problematik best- und schnellstmöglich wieder zu einem funktionierenden und erfüllten Alltag zu verhelfen.

Fachausstellung zum Kongress: Theorie und Praxis
Ergotherapeuten testen und fragen generell gerne. Das freute die Unternehmen, Hochschulen und andere Einrichtungen, die einen Stand bei der den Ergotherapie-Kongress begleitenden Fachausstellung hatten. Ob Software, therapeutische Spiele, Hilfsmittel & Co.: Der Reiz eines Kongresses besteht auch darin, Neues und Altbewährtes vor Ort in die Hand zu nehmen, die Haptik zu spüren und auszuprobieren, herauszufinden, was gefällt. Oder bei digitalen Helfern „in echt“ zu sehen, was Programme können, wie eine Abrechnung oder Biofeedback funktioniert. Auch über Möglichkeiten der beruflichen Aus- und Weiterbildung konnten sich die Kongressbesucher informieren. Und bei einem Abstecher zu den ausstellenden Verlagen nach passenden Fachveröffentlichungen schauen, um sich auf theoretischem Weg neues Wissen rund um die Ergotherapie anzueignen.

Neues Format: Kunst und Kongress
Mit seinen Worten und ebenso mit seinen Fotos, die während der gesamten Dauer des Ergotherapie-Kongresses zu sehen waren, berührte der Ergotherapeut Detlef Mallach. Er hat das durchlebt, was sonst seinen Patienten widerfährt: Eine schwere Krankheit hat ihm eine Zwangspause verordnet, seinen Alltag auf den Kopf gestellt. Mit seiner Fotografie hat er einen Weg gefunden, seine Schwierigkeiten zu verarbeiten und seine Krise zu bewältigen

Neue Spitze: Ergotherapeuten wählen Vorstand
Diesen frischen Wind wird man spüren: Drei von vier Vorstandsämtern des DVE sind ab sofort neu besetzt, unter anderem die mehr als alle anderen prägende Position des Vorsitzenden. Andreas Pfeiffer, der neue Mann an der Spitze des Berufsverbands der Ergotherapeuten, hat beruflich schon immer auf „Vorwärts“ und „Weiterkommen“ gesetzt. Eine Ausbildung ab-, die nächste angeschlossen. Mit diesem großen Kenntnis- und Wissensschatz lässt sich einiges bewegen, Wege beschreiten, die den Verband und die darin organisierten Ergotherapeuten weiterbringen werden. Für das Amt „Standards und Qualität“ ist künftig Birthe Hucke verantwortlich. Und last but not least wird sich künftig Julia Schirmer um „Bildung und Wissenschaft“ kümmern. Sie alle bilden zusammen mit Bettina Kuhnert, die seit zwei Jahren das Amt „Versorgung und Kostenträger“ innehat, das neue DVE-Vorstandsteam.

Informationsmaterial zu den vielfältigen Bereichen der Ergotherapie gibt es bei den Ergotherapeuten des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.); Ergotherapeuten in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes im Navigationspunkt Ergotherapie und Therapeutensuche.
Vorschlag Bildunterschriften:
Bild 1 Wahlversprechen umsetzen, zeigen dass Worten Taten folgen: Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung und Schirmherr des Ergotherapie-Kongresses darf jetzt zeigen, dass er seine geäußerten Vorstellungen umsetzen wird. (© DVE)
Bild 2 Gesprächsrunde mit Bettina Müller, SPD: wie und wann wird sie die Forderungen ihrer Wähler aus dem Kreis der Ergotherapeuten umsetzen und deren Belange im Gesundheitsausschuss vorrangig vorantreiben? (© DVE)
Bild 3 Etwas in die Hand nehmen, ausprobieren, testen, Fragen stellen und im Dialog sein: Bei der Fachausstellung zum Ergotherapie-Kongresses in Würzburg herrschte gute Stimmung und entgegen der sonstigen demografischen Entwicklung war der Altersdurchschnitt der Anwesenden dank der vielen Schüler und Studierenden so niedrig wie nie zuvor. (© DVE) (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Charlie English: "Die Bücherschmuggler von Timbuktu" – Wie heldenhafte Gelehrte die Taliban austricksten

Im Vordergrund das Cover von "Die Bücherschmuggler von Timbuktu", im Hintergrund Handschriften der Ahmed Baba Bibliothek in Timbuktu. (Hoffmann und Campe/ imago/ Chromorange)Als die Taliban nach Timbuktu kamen, haben Gelehrte die Gefahr gleich erkannt. Tausende historische Schriften mussten vor der Zerstörung gerettet werden – unter Lebensgefahr. Charlie Englishs „Die Bücherschmuggler von Timbuktu“ macht daraus einen spannenden Krimi.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Heldentreffen: Ergotherapie-Kongress in Würzburg vom 21.-23.6.2018

Ein Held ist eine Person, die außergewöhnliche Leistungen vollbringt. Wer gleich mehr als tausend solcher Personen leibhaftig sehen möchte, sollte sich den Ergotherapie-Kongress des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) vom 21. bis 23. Juni 2018 nicht entgehen lassen: um Teil der Heldenschar zu sein und ebenso, um viele weitere heldenhafte Menschen zu treffen, zu sehen, zu hören. Wie zum Beispiel den Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, der sich für die Pflegebedürftigen, deren Angehörige und das betreuende Fachpersonal, zu dem auch Ergotherapeuten gehören, stark machen will und der als Schirmherr anwesend sein wird. Oder Neurowissenschaftler Dr. Henning Beck, der gleich zu Beginn der drei Kongresstage, deren Motto „Wa(h)re Helden“ lautet, zeigt, was er drauf hat.

Was genau macht einen Menschen zu einem Helden? Arnd Longrée, der scheidende Vorsitzende des Deutschen Verbands der Ergotherapeuten e.V., kurz DVE, erklärt: „So lautet oftmals das Feedback unserer Patienten und Klienten, die damit ihre Dankbarkeit ausdrücken.“ Ergotherapeuten verhelfen den in ihren Handlungen eingeschränkten Personen auf einfühlsame und zielgerichtete Weise wieder zu einem funktionierenden und vor allem erfüllten Alltag. In der Tat eine heldenhafte Leistung!

Ergotherapie und Hirnforschung: gibt es Parallelen?
Lässt sich für die meisten Menschen gerade noch nachvollziehen, wie Blitze entstehen, tut man sich mit den darüber hinaus nicht einmal sichtbaren Geistesblitzen doch deutlich schwerer. Um diese Wissenslücke bei den vielen Nicht-Neurobiologen zu füllen, kopiert Henning Beck eine typisch ergotherapeutische Vorgehensweise: Er begibt sich auf Augenhöhe mit seinen Zuhörern und verwandelt komplexe Sachverhalte in einfache Worte. Sein Ziel: zu vermitteln, wie das Gehirn Wissen und Informationen organisiert, wie Menschen Handlungsmuster entwickeln und ihr Verhalten ändern. Derart angereichert, und wissend, was zu tun ist, um Neues nicht nur zu speichern, sondern zu verstehen, werden die Besucher des Ergotherapie-Kongresses in den folgenden Vorträgen und Workshops eine maximale Menge neuer Erkenntnisse, vertiefte Kenntnisse und frischer Impulse in sich aufnehmen.

Wissen vermehren: Workshops und Vorträge zur aktuellen Ergotherapie
Dazu gibt es im Rahmen des Ergotherapie-Kongresses weit über hundert Vorträge und Workshops. Dort können Ergotherapeuten beispielsweise herausfinden, wie viel Held in ihnen selbst steckt. Oder erfahren, welches ergotherapeutische Vorgehen state of the art bei neurologischen, psychischen, geriatrischen, traumatischen und anderen Problemen ist. Die Vortragenden, meist Ergotherapeuten, informieren ihre Zuhörer weiterhin über zukunftsweisende Themen wie das „Kogni-Home, die mitdenkende Wohnung“ oder die neuen Ausbildungsstandards des Deutschen Verbands der Ergotherapeuten. Auch über Kinder im Wachkoma oder Kinder auf Piratenreise wird referiert. Oder über Angehörige, die sich mit Unterstützung eines Ergotherapeuten um die Pflege eines Familienmitglieds kümmern. Es ist für Jeden etwas dabei und wer sich für tiefergehende Details interessiert, findet sie auf der Homepage des Deutschen Verbands der Ergotherapeuten unter Aus- und Weiterbildung, Ergotherapie-Kongress.

Ergotherapeutische Besonderheiten: Slammer, Welt-Kaffee-Trinker und Künstler
Gewohntes und Bewährtes ist wichtig und nötig. Zu Recht dürfen die Besucher des Ergotherapie-Kongresses von den Machern desselben auch immer wieder neue, überraschende Elemente erwarten. Erstmalig wird es dieses Jahr eine Kunstausstellung geben: Der Ergotherapeut Detlef Mallach zeigt Fotografien, die er in einer Lebenskrise aufgenommen hat und die ihm durch die wohl schwierigste Zeit seines Lebens geholfen haben. Der im letzten Jahr zum ersten Mal ausgetragene und daher immer noch so gut wie neue Ergotherapie-Slam findet auch in Würzburg wieder statt. Das World-Café, zum Dritten Mal dabei, hat mittlerweile seinen festen Platz im Programm der diskutier- und austauschfreudigen Ergotherapeuten. Garantiert wird es dort heiß hergehen, denn die Antworten der Besucher dieses besonderen „Kaffeekränzchens“ legen den Grundstein für die eigene Zukunft: Das World-Café wird sich mit dem Thema „Helden“ befassen und die teilnehmenden Ergotherapeuten werden dort unter anderem beantworten, mit welchen innovativen Angeboten sie auch in Zukunft wahre Helden sein werden.

Keineswegs am Rande der Ergotherapie: Fachausstellung
Rund um die Veranstaltungen des dreitägigen Ergotherapie-Kongresses präsentieren sich unterschiedliche Unternehmen und Einrichtungen, die Waren und Dienstleistungen zur Ergotherapie anbieten. Die Kongressbesucher können sich über Aus- und Fortbildung oder Studienmöglichkeiten informieren. Ebenso wie neue, beliebte oder bewährte Hilfsmittel für den ergotherapeutischen Berufsalltag entdecken und ausprobieren. Oder in neuen Publikationen blättern, Einrichtungsgegenstände für die Ergotherapie-Praxis oder –Abteilung finden oder Computerprogramme vor Ort testen – kurzum all das nutzen, was ein Kongress traditionell bietet und immer wieder aufs Neue interessant macht.

Innen- und Außenpolitisches für Ergotherapeuten: Berufspolitik und Vorstandswahlen
Das wichtige Thema „Berufspolitik“ zieht sich wie ein roter Faden durch das Kongressprogramm. Die Anwesenheit des Schirmherrn Andreas Westerfellhaus, Pflegebeauftragter der Bundesregierung, ist durchaus als zukunftsweisend zu betrachten. Setzt er doch auf eine höhere Anerkennung der Gesundheitsfachberufe und eine Stärkung der interprofessionellen Zusammenarbeit, welche laut Koalitionsvertrag auch ein Ziel der Bundesregierung ist. Er steht am Freitag bei „Politik direkt“ Rede und Antwort. Am Samstag folgt ein Gespräch des scheidenden und des künftigen Vorsitzenden des DVE mit Bettina Müller, Abgeordnete der SPD im Bundestag und Mitglied im Gesundheitsausschuss, zu den berufspolitischen Weichenstellungen in dieser Legislatur. Zudem befassen sich mehrere Vorträge und Workshops mit Vergütung, Arbeitsbedingungen und Ausbildung in der Ergotherapie. Eine nahezu vollständige Erneuerung wird der Vorstand des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten e.V. in diesem Jahr erleben. Der langjährige Vorsitzende, Arnd Longrée, ist am Ende der möglichen Amtszeit angelangt. Darüber hinaus werden die Positionen „Standards und Qualität“ sowie „Bildung und Wissenschaft“ neu besetzt.

Auch in diesem Jahr hält der Kongress für seine Besucher ein abwechslungsreiches Programm sowie eine Besonderheit bereit: Die Kongress-Party findet auf dem Restaurantschiff „Alte Liebe“ statt, was so nur in Würzburg möglich ist. Der Zugang zur Eröffnungsveranstaltung und zur Fachausstellung ist kostenfrei. Für die kostenpflichtige Teilnahme am Kongress erhalten zugelassene Ergotherapeuten Fortbildungspunkte. Und für künftige Helden, also angehende Ergotherapeuten, die noch in der Ausbildung sind, haben sich die Veranstalter des Kongresses ein Novum ausgedacht: Der Eintritt zum Ergotherapie-Kongress ist für Ergotherapeuten in Ausbildung in diesem Jahr frei!

Akkreditierung, Interviewtermine mit Experten, Bild- und Infomaterial:
Angelika Reinecke, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des DVE e.V.
Iltisfang 25, 14532 Kleinmachnow
Tel.: 033203 – 80026
Mail: a.reinecke@dve.info

Kongress-Programm, weitere Information und Anmeldung:
https://dve.info/aus-und-weiterbildung/ergotherapie-kongress

Vorschlag Bildunterschrift:
Der Neurowissenschaftler Dr. Henning Beck vermittelt den beim Ergotherapie-Kongress anwesenden Ergotherapeuten, wie ihr Gehirn Neues speichert und versteht – beste Voraussetzungen, um möglichst viel vom Kongress „mitzunehmen“. (© Beck) (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Neuer Brösel-Comic: Werner ist jetzt Wutbürger

Comeback nach 14 Jahren: Rötger Feldmann lässt seinen schraddelnden Helden Werner wieder antreten. Neuerdings auch für den Umweltschutz. Ouhauerha, wer soll das glauben. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Zwei neue Biografien über Nelson Mandela – Ein Sieger, der versöhnte

Der ehemalige südafrikanische Präsident und Nobelpreisträger Nelson Mandela bei der Beerdigung des ANC-Mitglieds Adelaide Tambo in Johannesburg, 2007.  (EPA / Jon Hrusa )Rebell, Häftling, Präsident – über Nelson Mandela scheint alles gesagt und geschrieben. Stephan Bierling beschreibt den südafrikanischen Nationalhelden aber in so vielfältigen Facetten, dass seine Biografie das Zeug zum neuen Standardwerk hat.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Literaturwissenschaftlerin zur #MeToo-Debatte – "Es ist mit dem Flirten ziemlich vorbei"

MeToo-Demonstration gegen sexualisierte Gewalt und sexistische Übergriffe am 28.10.2017 in Berlin Neukölln (imago / Bildgehege)Was haben flirtende Helden in der Literatur, die Kritische Theorie und die #MeToo-Debatte miteinander zu tun? Barbara Nagel hat darüber einen Vortrag an der American Academy in Berlin gehalten. Das Flirten sei „eine historische Diskursart“, sagt die Literaturwissenschaftlerin.

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Ştefan Agopian: "Handbuch der Zeiten" – Wüste Mischung aus Barock, Surrealismus und Kinderbuch

Buchcover Ştefan Agopian: Handbuch der Zeiten (Verbrecher Verlag / imago/Nature Picture Library)Sie schlafen in fauligem Wasser, verdingen sich als Spione und werden vom Riesenvogel Odysseus begleitet: Ioan und Zadic sind die beiden seltsamen Helden im „Handbuch der Zeiten“, das mittlerweile als moderner Klassiker Rumäniens gilt.

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Welttag des Buches: #Verlagebesuchen: Selfies mit dem coolsten Stinktier der Stadt

Gespräche mit Autoren – und die Chance, unterhaltsam sein Bücherwissen aufzufrischen: Rund um München öffneten viele Verlage zum Welttag des Buches ihre Türen, um das Lesepublikum ins Haus zu bitten. Dazu gehörte auch der Nachwuchs, der dabei mit etwas Glück seine Kinderbuchhelden treffen konnte. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Arthur Isarin: "Blasse Helden" – Wilde Jahre

Buchcover Arthur Isarin: "Blasse Helden" (Knaus / dpa / picture-alliance)Russland Anfang der 90er-Jahre: Ein junger Deutscher taucht in ein temporeiches Abenteuer ein zwischen superreichen Dreckskerlen, zynischen Freunden und immer bereiten Gespielinnen. Arthur Isarins Roman beschreibt ein Land im Umbruch und bekannte Klischees.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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150. Geburtstag von Maxim Gorki – Autodidakt und Begründer der Sowjetliteratur

Der russische Schriftsteller Maxim Gorki, aufgenommen am 9.2.1933 (imago / ITAR-TASS)Mit Maxim Gorki betraten neue Helden die Bühne der russischen Literatur: keine Adligen und Wohlhabenden, wie bis dahin üblich, sondern schlichte, einfache Leute aus dem Volk. Vor 150 Jahren wurde der Schriftsteller geboren, der als Begründer des sozialistischen Realismus gilt.

Deutschlandfunk Kultur, Kalenderblatt

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