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Helmut Lethen: „Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug“ – Zwischen Kälte- und Wärmepolen

Cover des Buchs von Helmut Lethen: "Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug". (Rowohlt / Deutschlandradio)Kindheit im Krieg, Bundeswehrzeit, Studentenrevolte, Akademikerdasein – der Kulturwissenschaftler Helmut Lethen hat seine Autobiografie geschrieben. Sie hat eine eigenartige Pointe: Die Frau des ehemaligen Maoisten wendet sich der Neuen Rechten zu.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Gilly Macmillan: Die Nanny – Roman

Sie ist die Tote im See. Sie ist die Frau an der Tür. Sie ist das Kindermädchen!

Die siebenjährige Jo wächst im Luxus auf, doch Wärme und Zuneigung erfährt sie nur von ihrer geliebten Nanny Hannah. Als die eines Nachts ohne jede Erklärung verschwindet, bricht für das Mädchen eine Welt zusammen. Dreißig Jahre später kehrt Jo nach England in das Anwesen ihrer Kindheit am See zurück. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist noch immer geprägt von Vorwürfen und Ablehnung, und so ist Jo überglücklich, als eine ältere Dame auftaucht und sich als Hannah, Jos ehemalige Nanny, vorstellt. Doch Jos Mutter ist misstrauisch. Denn sie weiß – Hannah ist tot, seit der Nacht vor über dreißig Jahren. Wem soll Jo glauben? Ihrer Mutter oder der Frau, die damals das einzig Guten in ihrem Leben war? Und will Jo die Wahrheit überhaupt wissen? Denn die tut manchmal so weh, dass man lieber mit einer Lüge leben würde …

Quelle: Random House

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Karl Ove Knausgård: Aus der Welt – Roman

Hoch oben im Norden Norwegens spielt diese Geschichte, kurz vor der Jahrtausendwende. Der junge Henrik Vankel arbeitet hier als Aushilfslehrer. Selbsthass, Einsamkeit und Schamgefühle bestimmen sein Leben. Schon lange ist er aus der Welt gefallen, schon lange versteht er die Zeichen seiner Mitmenschen nicht mehr – schon lange verschwimmen ihm Traum und Realität. Bis ihm eines Tages klar wird, dass er sich verliebt hat. In eine seiner Schülerinnen. Eine eigentlich unmögliche Liebesgeschichte. Ist dies wirklich die Rettung – oder der Auftakt zum endgültigen Zusammenbruch?

„Aus der Welt“, das gefeierte Romandebüt von Karl Ove Knausgård, hat viele Facetten. Von Sprach- und Verbindungslosigkeit ist darin die Rede, vom verzweifelten Versuch, sich einen Sinn zu erschaffen in einem rätselhaften Dasein. Es erzählt die Geschichte einer Kindheit und Jugend im Norwegen der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, in einer Familie und einer Welt, in der Scham und Schuldgefühle zu den stärksten Triebfedern überhaupt gehören. Es ist das sprachmächtige Debüt eines jungen Schriftstellers, eine erbarmungslose Erkundung des männlichen Egos und der Selbstzerstörung, aber auch eine literarische Feier von überbordender Phantasie.

Quelle: Random House

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Stefanie Stahl: Vom Jein zum Ja! – Bindungsängste überwinden und endlich bereit sein für eine tragfähige Partnerschaft

Mit ihrem Buch »Jein!« verfasste Stefanie Stahl ein Standardwerk zum Thema Bindungsangst. In »Vom Jein zum Ja« entwickelt die Bestsellerautorin diesen Ansatz weiter. Sie beleuchtet die typischen Bindungsstile, die Beziehungen immer wieder aufs Neue scheitern lassen: die ängstlich-anklammernden, die ängstlich-vermeidenden und die gleichgültig-vermeidenden Typen. Die eigentlichen Ursachen für Bindungsangst verortet die Psychotherapeutin in der Kindheit. Aus ihrer jahrelangen praktischen Erfahrung empfiehlt sie deshalb die Auseinandersetzung mit dem inneren Kind. Mit Hilfe gezielter Übungen kann das Beziehungsproblem bearbeitet und dauerhaft gelöst werden.
Von der Autorin von »Das Kind in dir muss Heimat finden«. Dieses Buch ist unter demselben Titel bereits im Verlag Ellert&Richter erschienen.

Quelle: Random House

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Paul Maar: Der „Sams“-Erfinder im Interview über seine Kindheit

„Sams“-Vater Paul Maar hatte keine glückliche Kindheit. In einem autobiografischen Roman erinnert er sich nun an sein Schicksal. Hier erzählt er, wie ihm dabei sein Geruchssinn half.
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„Die Scham“ von Annie Ernaux: Freitags immer Fisch, an einem Sonntag fast ein Totschlag

Die Französin Annie Ernaux gilt als „Ethnologin ihrer selbst“. Nun erscheint das Buch „Die Scham“ auf Deutsch, in dem sie ihre inneren Bilder nach einem zentralen Ereignis ihrer Kindheit durchforscht.
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Joachim Kaiser: Leben zwischen Büchern und Noten


Bei einer Rede in der Musikhochschule München erzählt die Tochter des Journalisten und Kritikers Joachim Kaiser von einer Kindheit zwischen Literatur und Musik. Und wie schlimm es ist, wenn der Vater krank wird.
Quelle: SZ.de

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Annie Ernaux: „Die Scham“ – Die Einsamkeit eines erschütterten Kindes

Das Buchcover "Die Scham" von Annie Ernaux ist vor einem grafischen Hintergrund zu sehen. (Suhrkamp Verlag / Deutschlandradio)Ein Ereignis, das ihre Kindheit schlagartig beendete: 44 Jahre lang konnte Annie Ernaux nicht darüber schreiben. Am 15. Juni 1952 hatte ihr Vater versucht, ihre Mutter umzubringen. Davon erzählt die französische Schriftstellerin in „Die Scham“.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Thilo Krause: „Elbwärts“ – Am Nullpunkt der eigenen Biografie

Sonnenuntergang im Elbsandsteingebirge in Sachen, mit Blick auf die Elbe (imago images / Panthermedia)Ein junger Mann zieht mit Frau und Kind dorthin zurück, wo er aufgewachsen ist. Erst nach und nach enthüllt sich in Thilo Krauses Roman „Elbwärts“ das Unglück, das ihn an seine Kindheit in der DDR fesselt. Ein Buch, das weitaus politischer ist, als es zunächst scheint.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Manuel Vilas: „Die Reise nach Ordesa“ – Nostalgie und Zorn

Cover des Buchs "Die Reise nach Ordesa" von Manuel Vilas auf einem orangefarbenen Aquarellhintergrund (Berlin Verlag / Deutschlandradio)Manuel Vilas‘ autobiografischer Roman über einen aus einfachen Verhältnissen stammenden Dichter und dessen Kindheit zur Franco-Zeit ist in Spanien zum Bestseller geworden. Dabei ist es ein Buch der Klage und der Wut, sprachlich aber betörend bildhaft.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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Andreas Austilat: Hotel kann jeder – Meine Frau, unser Wohnwagen und ich

Willkommen im Vorzelt zur Hölle

„Meine Frau stammt aus einer Camper-Familie. Ich wusste nicht, was das bedeutet. Mein Gott, ich war verliebt, da hört man nicht immer so genau hin. Die Fotos von diesem zahnsteinfarbenen Ei, das ihr Vater hinter dem Auto herzog und in dem sie die Sommer ihrer Kindheit verbracht hat, hielt ich für farbstichige Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit. Ich hatte ja keine Ahnung, dass dies mal meine Gegenwart werden würde …“

Quelle: Random House

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Sabine Peters: „Ein wahrer Apfel leuchtete am Himmelszelt“ – Der kindliche Blick seziert die Verhältnisse

Buchcover zu Sabine Peters Roman "Ein wahrer Apfel leuchtete am Himmelszelt"  (Deutschlandradio / Wallstein Verlag)Sabine Peters ist eine der lesenswertesten zeitgenössischen Autorinnen. Das zeigt auch ihr neuer Roman über eine Kindheit in der Bundesrepublik der 60er- und 70er-Jahre.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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Demi Moore: Inside Out – Mein Leben

Demi Moore ist seit Jahrzehnten ein Synonym für legendäre Filmrollen. Doch obwohl sie im Laufe ihrer Karriere zu einer der bestbezahltesten Schauspielerinnen in Hollywood wurde, kämpfte sie stets mit Zweifeln und Unsicherheiten, Sucht und Körperbildproblemen. Zuletzt machte sie vor allem durch Negativschlagzeilen über ihre Alkoholabhängigkeit und ihre Beziehung mit Asthon Kutcher von sich reden. Mit knapp 50 steht sie schließlich vor einem beruflichen und privaten Scherbenhaufen und leidet an gesundheitlichen Problemen. Wie konnte das passieren?

In ihrer Autobiografie dreht Demi Moore die Zeit zurück. Aufrichtig und nachdenklich erzählt sie von ihrer turbulenten und traumatischen Kindheit, die sie jahrelang verfolgte, ihren Ehen mit hochkarätigen Hollywood-Schauspielern und der komplizierten Beziehung zu ihrer Mutter. Auch gibt sie sehr persönliche Einblicke in ihre Arbeit am Set und ihren Kampf um Gleichberechtigung in der Filmbranche. Eine überraschend ehrliche und mitreißende Geschichte der Widerstandskraft, des Überlebens und der Hingabe – inklusive eines bisher unveröffentlichten farbigen Bildteils.

Quelle: Random House

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„Der einzige Weg aus dem Schmerz führt mitten hindurch“

Demi Moore Autobiografie „Inside Out“ erscheint im August 2020 in deutscher Übersetzung 

Sie wurde zum Filmstar, in einer Zeit, in der Frauen nicht in das von Männern dominierte System Hollywood passten. Sie war die Erste, die für gleiches Gehalt kämpfte und es bekam. Und dennoch rang Demi Moore stets mit Zweifeln und Unsicherheiten, Sucht- und Körperbildproblemen. In ihrer überraschend offenen und bewegenden Autobiografie erzählt die Schauspielerin aufrichtig und nachdenklich von ihrer turbulenten und traumatischen Kindheit, der komplizierten Beziehung zu ihrer Mutter, ihren Ehen mit Bruce Willis und Ashton Kutcher und gibt sehr persönliche Einblicke in ihre Arbeit in der Filmbranche.
Quelle: Random House

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Sumana Roy: „Wie ich ein Baum wurde“ – Aus Liebe zum Baum

Buchcover zu "Wie ich ein Baum werde" von Sumana Roy vor orangefarbenem Aquarellhintergrund. (Matthes & Seitz Verlag / Deutschlandradio)Sumana Roy dekliniert ihre Sehnsucht nach dem ganz anderen Leben durch. Ihr verschlungener Text wandert durch Kindheit, Selbstexperimente und Literatur – in Indien wurde er zum Bestseller.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Judith Hoersch: Juno und die Reise zu den Wundern – Eine fabelhafte Geschichte

Die beliebte Schauspielerin mit ihrem Erzähl-Debüt

Juno ist ein ungewöhnliches Mädchen, sie ist schüchtern und wäre am liebsten eine Nixe. Sie träumt sich durch ihre Kindheit und fühlt sich einsam und unverstanden. Als junge Frau zieht Juno in die schielende Stadt und lernt dort den kauzigen Goldschmied Mr. James kennen. Er wird Lehrmeister und Freund zugleich und ermahnt sie, ihr Leben nicht bloß zu verträumen, sondern mutiger zu sein, damit die Wunder sie finden können. Also bricht sie auf zu einer magischen Reise rund um den Globus und findet den Weg zu sich selbst.

Juno und die Reise zu den Wundern entführt den Leser in eine fabelhafte Welt, in der sich Traum und Wirklichkeit miteinander verweben, zwei goldene Ringe Wegweiser sind und Kamele sprechen können.

Quelle: Random House

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Frédéric Brun: „Perla“ – Kindheit im Schatten des Traumas

Buchcover zu Frédéric Bruns "Perla". (Faber & Faber)Frédéric Brun erlebte seine Mutter Perla als stets elegant gekleidete Pariser Geschäftsfrau. Erst nach ihrem Tod wagt er den Blick in ihren und seinen eigenen Abgrund: sechs Monate Auschwitz. Für sein Debüt „Perla“ bekam Brun 2007 den Prix Goncourt.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Lucia Leidenfrost: „Wir verlassenen Kinder“ – Jähes Ende der Kindheit

Das Cover des Buches zeigt Silhouetten von Kindern vor einem abstrakten gelbgrünem Hintergrund. (Kremayr & Scheriau / Deutschlandradio )Ein Dorf irgendwo in Moldawien: Langsam verlassen alle Erwachsenen den Ort, zurück bleiben die Kinder. Die müssen Überlebensstrategien entwickeln und werden jäh aus ihrer Kindheit gerissen. „Wir verlassenen Kinder“ liest sich wie eine nüchterne Fallstudie.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Christopher Moore: Die Bibel nach Biff – Roman

Im Buch der Bücher fehlen einige Kapitel: Unter den wachsamen Augen von Engel Raziel soll Biff diese Lücke füllen und alles über die Kindheit und die turbulente Jugend von Jesus Christus berichten. Biff ist der einzige glaubwürdige Zeuge dieser Zeit, schließlich ist er in all den Jahren Jesus‘ bester Freund gewesen und stand ihm schon zur Seite, als dieser noch versuchte, vertrocknete Eidechsen zum Leben zu erwecken …

Quelle: Random House

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Anke Kuhl über ihren Comic „Manno!“ – Klobürstenkampf um eine gepunktete Unterhose

Das Foto zeigt die Jugendbuchautorin Anke Kuhl auf dem Literaturfestival Lit.Kid.Cologne. (picture alliance / Henning Kaiser / dpa)Anke Kuhl erzählt im Comic „Manno!“ Geschichten aus ihrer Kindheit. Sie nimmt uns mit in eine Welt, die bei aller familiären Intimität nicht ohne Brüche ist. Idyllisch, lustig, traurig – und immer ein großes Lesevergnügen.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Diane Poole Heller: Tief verbunden – Wie wir alte Bindungsmuster auflösen und dauerhafte Partnerschaften eingehen. Mit einem Vorwort von Peter A. Levine

Eine spannende Reise zu mehr Intimität und Nähe

Unsere ersten Beziehungen prägen uns das ganze Leben lang. Ob wir unsere Eltern und frühen Bezugspersonen als zugewandt und liebevoll oder eher als distanziert oder gar abweisend erlebt haben – diese Erfahrungen wirken sich unter Umständen selbst heute noch auf unsere Partnerschaften aus. Die gute Nachricht ist: Selbst wenn unsere Kindheit nicht so ideal war – unser System ist darauf programmiert, wieder heil zu werden, weiß die erfahrene Traumatherapeutin Diane Poole Heller aus ihrer langjährigen Praxis. Dieses Buch hilft dabei, unsere ganz persönlichen Muster und Vermeidungsstrategien in Bezug auf Nähe herauszufinden und anhand vieler praktischer Übungen aufzulösen.

Quelle: Random House

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Jeremias Thiel: „Kein Pausenbrot, keine Kindheit, keine Chance“ – Kinderarmut ein Gesicht geben

Buchcover zu Jeremias Thiel: "Kein Pausenbrot, keine Kindheit, keine Chance" (Piper Verlag)Sechs Millionen Kinder in Deutschland leben in Armut. Und doch bleibt das Thema zumeist seltsam unsichtbar in der öffentlichen Diskussion. Jeremias Thiel will das ändern.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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Schriftsteller Uwe Timm – Der Alt-68er wird 80

Der Schriftsteller Uwe Timm vor dem Brandenburger Tor in Berlin. (imago images / gezett)Der Tod ist ein Leitmotiv in seinen Büchern, mit ihm beschäftigt sich Uwe Timm schon seit seiner Kindheit, seit sein Bruder im Zweiten Weltkrieg starb. Nun wird der Autor 80 Jahre alt – und er sagt, er sei neugierig auf sein eigenes Sterben.

Deutschlandfunk Kultur, Fazit
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Sue Watson: Mein wunderbarer Eiscremesommer – Roman

Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Eiscreme draus!

Kaum sind die Kinder aus dem Haus, hat sich auch der Mann aus dem Staub gemacht. Das Leben ist kein Zuckerschlecken für Ella: ohne Job, ohne Partner, bald wohnungslos und als Sitterin eines kleinen Hündchens, das besser gekleidet ist als sie selbst. Doch als Ella den alten Eiscremewagen ihrer Tante erbt, ergreift sie kurzerhand die Chance für einen Neuanfang. Sie packt ihre Tasche und macht sich auf den Weg ins malerische Küstenörtchen Appledore in Devon. Dort möchte sie die glücklichen Sommer ihrer Kindheit wiederaufleben lassen. Der sympathisch-chaotische Anwalt Ben, der sich um den Nachlass von Ellas Tante kümmert, hat auch schon eine Idee, wie man den Wagen und Ellas Leben wieder in Gang bekommen könnte. So stürzt sich Ella in das Geschäft mit den sahnigen Träumen und erlebt den Sommer ihres Lebens.

Quelle: Random House

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Dami Charf: Auch alte Wunden können heilen – Wie Verletzungen aus der Kindheit unser Leben bestimmen und wie wir uns davon lösen können

Dieses Buch ist für alle, die das Gefühl haben, so, wie sie sind, nicht »richtig« zu sein. Sie leiden etwa an unerklärlichen Schuldgefühlen, können eigene Bedürfnisse kaum benennen, keine Grenzen setzen oder spüren ihren Körper nicht. Die Ursache können seelische Verletzungen aus den ersten Lebensjahren sein. Manchmal durch ein schlimmes Ereignis ausgelöst, viel häufiger jedoch dadurch, dass das Aufwachsen ohne sichere Bindung und Zugehörigkeit erfolgte. Die erfahrene Trauma-Therapeutin Dami Charf hilft Betroffenen, in Kontakt mit sich zu kommen, Verständnis für sich selbst zu entwickeln, neue Möglichkeiten zu erkennen und innere Stabilität und Freiheit zu erfahren.

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Oskar Roehler über seinen Roman „Der Mangel“ – „Manche Kinder haben keinen Grund, Gedichte zu schreiben“

Oskar Roehler im weißen Sakko. (picture alliance / POP-EYE)Verwildert, verloren, aber mit viel Raum für eine blühende Fantasie: Oskar Roehler schildert eine Kindheit in den 60er-Jahren. Sein Roman „Der Mangel“ erzählt von der Kehrseite des Wirtschaftswunders – und von der Rettung durch Kunst.

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C.A. Fletcher: Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt – Roman

»Wenn du dieses Jahr nur ein einziges Buch liest, muss es dieses sein. Es wird dein Herz brechen.« Nerd Daily

Mein Name ist Griz. Meine Kindheit war anders als deine. Ich hatte keine Freunde, einfach aus dem Grund, dass ich außer meiner Familie kaum jemanden kenne. Überhaupt bin ich in meinem ganzen Leben nur einer Handvoll Menschen begegnet. Zwar sagen meine Eltern, dass die Welt einst bevölkert war, doch jetzt gibt es nur noch uns. Aber wir sind nicht einsam auf unserer entlegenen Insel. Wir haben uns – und unsere Hunde. Aber dann kam der Dieb, und er stahl meinen Hund. Auch wenn es kein Gesetz mehr gibt, das Diebstahl bestraft, werde ich ihn mir zurückholen. Denn was bleibt von unserer Menschlichkeit übrig, wenn wir nicht für jene, die wir lieben, alles, wirklich ALLES tun …

Quelle: Random House

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Irvin D. Yalom: Wie man wird, was man ist – Memoiren eines Psychotherapeuten – Geschenkausgabe

Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format.

Irvin D. Yalom widmete sein Leben dem seelischen Leid anderer. In diesem Buch erzählt er von sich und den Umbrüchen, die ihn und seine Arbeit geprägt haben. Er berichtet von der Kindheit in prekären sozialen Verhältnissen, dem Minderwertigkeitsgefühl in jungen Jahren, der frühen Eigenwilligkeit, aber auch von den Kämpfen der verschiedenen psychotherapeutischen Schulen in den 1960er-Jahren, den Anfängen der Studentenrevolte, der Menschenrechts- und Frauenbewegung, Drogen und Esoterik. Darüber hinaus kommen Berühmtheiten wie Viktor Frankl oder Rollo May zu Wort.

Quelle: Random House

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Bov Bjerg über seinen Roman „Serpentinen“ – Eine Geschichte vom Fremdsein

Porträt des Schriftstellers Bov Bjerg. (Ullstein Buchverlag / Gerald von Foris)Ein Vater reist mit dem kleinen Sohn in seine alte Heimat in der Provinz. Schwer belastet durch seine Kindheit, treiben ihn Suizidgedanken um. Autor Bov Bjerg beschreibt in seinem neuen Roman ein Milieu, das ihm sehr vertraut ist.

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Eine Kindheit in Armut – „Klassenverräter wie Gerhard Schröder möchte ich nicht sein“

Christian Baron im Porträt (Hans Scherhaufer)Das Geld war weg, der Monat aber noch nicht zu Ende: Diese Erfahrung hat die Kindheit von Christian Baron geprägt. In seinem ersten Buch „Ein Mann seiner Klasse“ erzählt er von Armut und abgestelltem Strom, von Alkoholismus und Gewalt.

Deutschlandfunk Kultur, Interview
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