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Aura Xilonen: „Gringo Champ“ – Wundersamer Aufstieg eines Waisenjungen

Coverabbildung: "Gringo Champ" von Aura Xilonen, im Hintergrund ein Highway nahe der US-amerikanisch-mexikanischen Grenze. Am Straßenrand warnt ein gelbes Schild vor Flüchtlingen und Migranten, die unvermittelt die Straße überqueren könnten. (Cover: Hanser-Verlag, Hintergrundbild: picture alliance / dpa / Jerzy Dabrowski)Ein Junge aus Mexiko boxt sich hoch: zum erfolgreichen Kampfsportler in den USA und schließlich zum Schriftsteller. Aura Xilonens viel gelobter Debütroman ist nicht frei von Kitsch und Klischees, aber jugendlich frisch und sprachlich originell.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Else Lasker-Schüler – Barfuß das Herz durch die Menge gehen lassen

Else Lasker-Schüler auf einer Porträtaufnahme im Jahr 1932 (dpa / akg-images)„Die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte“, sagte Gottfried Benn über Else Lasker-Schüler. Sie bewegte sich wie eine Märchenfigur durch Berlin und fiel mit ihrer exzentrischen Erscheinung auf. Vor 150 Jahren wurde die Dichterin geboren.

Deutschlandfunk Kultur, Kalenderblatt

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Todessehnsucht – Schriftsteller und der literarische Freitod

Ein Mensch steht an einer Klippe und schaut aufs nebelige, graue Meer hinaus. (Unsplash/ Alan Tang)Die Schriftsteller Jean Améry, Wolfgang Herrndorf, Erich Loest, Sándor Márai schrieben über den eigenen Tod, bevor sie aus dem Leben schieden. Strahlt ihre Todessehnsucht auf den Leser ab oder feiert sie das Leben?

Deutschlandfunk Kultur, Literatur
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Zeichner und Schriftsteller – Tomi Ungerer ist tot

Tomi Ungerer posiert am 19.10.2011 mit einem Bücherstapel für ein Foto. (picture alliance / KEYSTONE / Gaetan Bally)Der französische Zeichner, Buchillustrator und Schriftsteller Tomi Ungerer ist tot. Er starb im Alter von 87 Jahren in Irland.

Deutschlandfunk Kultur, Aktuell

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Offene Kunsträume: Kunst ohne Kommerz

Einer der bekanntesten Off-Spaces in Berlin: das Kunsthaus Tacheles.
In Berlin reihen sich Museen an Theater, Theater an Galerien, Galerien an Clubs und Kinos. In dieser kulturellen Fülle entwickeln sich auch immer mehr Off-Spaces – offene Kunsträume, die sich frei von kommerziellen Zwängen der Kunst widmen möchten. 
Quelle: Goethe-Institut

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Die Literaturstadt Bergen – Eine gewisse Grundgetrübtheit

Der Stadtteuk Bryggen in Bergen, Norwegen.  (picture alliance/dpa/Foto: Günter Grüner)Das norwegische Bergen ist bekannt für schlechtes Wetter. Diese schroffe Umgebung hat Literaten wie Karl-Ove Knausgard oder Tomas Espedal inspiriert. Auch dank ihrer Bücher ist das „Tor zu den Fjorden“ heute ein literarisches Zentrum.

Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen
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Schriftstellerin Else Lasker-Schüler – Spuren der Avantgardistin in Wuppertal

Die Schriftstellerin Lasker-Schüler (1869 – 1945); Porträtaufnahme, 1932, digital koloriert (picture alliance/akg-images)Im Berlin der 1920er-Jahre war die Autorin Else Lasker-Schüler die bedeutendste Expressionistin. Geboren wurde sie in Wuppertal. Dort gründete sich 1990 die Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft, die heute die Literatur junger Migranten fördert.

Deutschlandfunk Kultur, Länderreport
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Sophie Wennerscheid: „Sex machina“ – Kussmaschinen und Sexroboter

Cover von Sophie Wennerscheids Buch "Sex Machina". Im Hintergrund posiert der Matt McMullen, der CEU von Realbotix mit dem Sex-Roboter "Harmony". (Matthes & Seitz / imago  stock&people)Besserer Sex dank Elektrochip? Verliebt in einen Sex-Roboter? In ihrem Buch fragt sich Sophie Wennerscheid, wie neue Technologien unser Begehren verändern und erzählt, wie es war, als sie das erste Mal VR-Sex hatte.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Zum 95. Geburtstag des Schriftstellers Walter Kaufmann – Meine Figuren erscheinen in der Nacht

Porträt von Walter Kaufmann mit rotem Hemd und schwarzer Lederweste. (picture alliance / BREUEL-BILD)Der 1924 in Berlin geborene Walter Kaufmann war Seemann und Weltenbummler und schrieb an die 40 Bücher. Sein neues Werk handelt von einem Leutnant, der Anna Seghers las, und einer Begegnung mit Pianist Glenn Gould in der Suppenküche.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Hiromi Kawakami: „Die zehn Lieben des Nishino“ – Verliebt, entliebt, vergessen

Coverabbildung "Die zehn Lieben des Nishino" von Hiromi Kawakami, im Hintergrund eine Wiese mit weißen Blumen. (picture alliance / blickwinkel; Hanser)Die Chefin, die Ex-Geliebte, die Kommilitonin – in Hiromi Kawakamis neuem Roman erinnern sich zehn Frauen an Nishino. Einen Mann, der nur eins wollte: Frauen glücklich machen.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Zum Tod von Rosamunde Pilcher – Uneitel, konservativ, diszipliniert

Porträt von Rosamunde Pilcher. (Getty Images / Adam Berry)Mehr als 100 Liebesromane von Rosamunde Pilcher hat allein das ZDF verfilmt. Für viele davon hat Christiane Sadlo alias Inga Lindström das Drehbuch geschrieben. Als Person sei Rosamunde Pilcher keineswegs rosarot oder kitschig gewesen, sagt sie.

Deutschlandfunk Kultur, Fazit
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Lucía Puenzo: „Die man nicht sieht“ – Stehlen, um zu überleben

Cover von Lucía Puenzos Krimi "Die man nicht sieht". Im Hintergrund sind Kinder zu sehen, die durch eine schlammige Pfütze laufen. (Wagenbach / Unsplash / Orhan Kaya)Mutig, zäh, und hungrig – Lucía Puenzo erzählt in ihrem Krimi „Die man nicht sieht“ von drei argentinischen Straßenkindern. Ein Ex-Polizist macht sie zu professionellen Einbrechern und bringt sie nach Uruguay. Doch ihre Mission ist gefährlich.

Deutschlandfunk Kultur, Frühkritik
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Nachruf auf Rosamunde Pilcher – Meisterin des Eskapismus

Die britische Schriftstellerin Rosamunde Pilcher (picture alliance / dpa/Jens Kalaene)Sie habe die Leserinnen und Leser an die Hand nehmen und in eine andere Welt entführen wollen, sagte Rosamunde Pilcher. Ihrer mechanischen Schreibmaschine blieb die Bestsellerautorin aus dem englischen Cornwall ein Leben lang treu.

Deutschlandfunk Kultur, Studio 9

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„Theodor Fontane: Der Romancier Preußens“ – Mit 60 zum Erfolgsschriftsteller

Cover von Hans Dieter Zimmermanns Buch "Theodor Fontane". Im Hintergrund fliegen Kraniche im letzten Tageslicht über das Poldergebiet an der Westoder. (C. H. Beck / dpa / picture-alliance)Erst mit knapp 60 fing Fontane an, Romane zu schreiben, vorher war er Apotheker und Journalist. Bis zu seinem Tod schrieb er noch 17 Romane. Hans Dieter Zimmermanns solide und sachliche Biografie erzählt von dem Werdegang des Romanciers.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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Katharina Mevissen: „Ich kann dich hören“ – Die Welt ist Klang

Cover von Katharina Mevissens Roman "Ich kann dich hören". Im Hintergrund ist ein Cello-Spieler zu sehen. (Wagenbach / Unsplash / Adi Goldstein)Welches Geräusch macht eigentlich ein Nieselregen? Katharina Mevissen erzählt in ihrem Debütroman „Ich kann dich hören“ vom Sound des Alltags und vom Zauber der Sprache.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Philip Widmann: „Keine zwei Menschen sehen dasselbe“

Filmstill aus Philip Widmanns Film „Szenario“.
Der Regisseur Philip Widmann sammelt Geschichten und Erinnerungen – und arbeitet diese in seinen Filmen auf. Im Interview beschreibt er, was ihn als Filmemacher antreibt.
Quelle: Goethe-Institut

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Berlinale Blogger 2019: Die Bedingungen von Leben, Liebe, Freiheit


Die Retrospektive „Selbstbestimmt. Perspektiven von Filmemacherinnen“ zeigt deutsche Filme aus den Jahren 1968 bis1999.
Quelle: Goethe-Institut

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T. C. Boyle über Donald Trump – „Das tue ich mir künstlerisch nicht an“

T.C. Boyle in der Lesart im Deutschlandfunk Kultur, live im Studio. (DLF Kultur / Malte E. Kollenberg)Der US-Autor T. C. Boyle will sich US-Präsident Donald Trump literarisch nicht widmen. Stattdessen bekämpfe er ihn über Twitter, sagte der Schriftsteller im Studio von Deutschlandfunk Kultur. In seinem neuen Roman „Licht“ widmet er sich lieber dem LSD-Guru Timothy Leary.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Neues Buch: „Dinosaurierfragmente“ – Wie aus einem Stück Stein spannende Naturgeschichte wird

Der Brachiosaurus in der Halle des Berliner Naturkundemuseums. (imago/Jürgen RitterWallstein Verlag)Das Skelett eines Brachiosaurus zählt zu den buchstäblich größten Attraktionen des Berliner Naturkundemuseums. Ein neues Buch erzählt so detailliert wie informativ die Wissenschafts- und Kolonialgeschichte dieses Ausstellungsstücks.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik

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25 Jahre Baobab-Books – Mehr Stimmenvielfalt in der Kinder- und Jugendliteratur

Zwei kleine Mädchen, Schwestern, sitzen zusammen im Kinderzimmer unter einem Baldachin und blättern in einem Buch. (imago stock&people)Ob aus Afrika, Asien oder Lateinamerika – seit den 70er-Jahren übersetzt der Verein und Verlag Baobab-Books Kinderbücher aus der ganzen Welt. Es gehe darum , kulturelle Vielfalt, Respekt und Dialog zu fördern, sagt die Geschäftsleitung Sonja Matheso.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Susan Woodford: „Kunst verstehen“ – Lehrgang im Bilderlesen

Ein Mann sitzt in einem Museum vor einem Gemälde von Mihaly Munkacsy. (imago / epd / Meike Boeschemeyer)Susan Woodford bringt in ihrem Buch „Kunst verstehen“ über 100 zentrale Werke der Kunstgeschichte zum Sprechen. Jedes Kapitel ist einer Frage gewidmet und es macht Spaß, ihren Bilderkundungen zu folgen. Ein überzeugendes Lehrwerk für Laien und Kenner.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Jonathan Lethem: „Der wilde Detektiv“ – Wohlfeile Empörung über das „Trumpeltier“

Das Cover von Jonathan Lethems "Der wilde Detektiv" vor einem Hintergrundbild. (Tropen / Unsplash / Courtney Corlew)Sein neues Buch „Der wilde Detektiv“ hätte Jonathan Lethem besser „Verstörung“ genannt. Der Krimiplot ist Nebensache, vor allem geht es um die Erschütterungen, die Trump im linksliberalen Teil der USA ausgelöst hat. Doch einen ganzen Roman trägt das nicht.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik

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Erinnerungskultur: „Der rechtsstaatliche Schutz löste sich endgültig auf“

Flüchtlingskonferenz von Evian.
80 Jahre danach erinnern sich die Deutschen an das Jahr 1938: die Verfolgung und Gewalt der Nationalsozialisten gegen die Juden und die gescheiterte Flüchtlingskonferenz von Evian. Historikerin Stefanie Schüler-Springorum erklärt die aktuelle Bedeutung dieser Ereignisse.
Quelle: Goethe-Institut

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John Lanchester: „Die Mauer“ – Der Klimawandel als dunkle Dystopie

Unruhige See im Vordergrund, hinten eine Insel mit dunklen Wolken. (picture alliance / WRIGHT/RelaXimages)Seit einer furchtbaren Klimakatastrophe schottet eine 10.000 Kilometer lange Mauer Großbritannien vom Rest der Welt ab. Klimaflüchtlinge werden eingeschläfert oder versklavt. Die Idee zu seinem wohl schwärzesten Roman kam John Lanchester in einem Traum.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Édouard Louis und die Wut der Franzosen – „Politik ist für den Armen immer persönlich“

Der französische Schriftsteller Édouard Louis (JOEL SAGET / AFP)Mit seiner politisch-kämpferischen Haltung ist der 26-jährige Autor Édouard Louis zum Shooting-Star der französischen Literatur avanciert. Sein neues Buch „Wer hat meinen Vater umgebracht?“ wird als das politische Manifest der Gelbwesten gehandelt.

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Hörspiel-Werkstatt – POE‘s Production

Edgar Allan Poe (1809 1849), amerikanischer Schriftsteller.  (imago)Den frühen Kritikern zum Trotz wurde die abenteuerliche und phantastische Geschichte des Arthur Gordon Pym zu einem wikungsmächtigen Beispiel symbolistischer Literatur und beeinflusste Generationen von Schriftstellern.

Deutschlandfunk Kultur, Hörspiel
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Poetica 2019 in Köln – Dichtung als Rausch

Junge Frau mit Sonnenbrille sieht bunte Punkte. ( imago / INSADCO)In diesem Jahr widmet sich das Kölner Festival Poetica der Beziehung zwischen Kunst und Rausch, Kurator des Festivals für Weltliteratur war der Schriftsteller Aris Fioretos.

Deutschlandfunk Kultur, Literatur
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Krimibestenliste – Die zehn besten Krimis im Februar

Blutige Abdrücke an einer Wand. (EyeEm / Yasmeen)Deutschlandfunk Kultur und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung präsentieren die besten Krimis des Monats. „Bluebird, Bluebird“ von Attica Locke steigt direkt auf Platz 1 ein. Das Buch handelt von Rassismus und paranoider Gewalt.

Deutschlandfunk Kultur, Aktuell

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M. Ende, W. Freund: „Rodrigo Raubein“ – Gelungene Vollendung eines Michael-Ende-Romans

Buchcover "Rodrigo Raubein" von Michael Ende und Wieland Freund, im Hintergrund: Michael Ende. (Thienemann Verlag / dpa)Naiver Junge trifft lügenden Raubritter: Die ersten Kapitel von „Rodrigo Raubein“ stammen von Erfolgsautor Michael Ende. Mit viel Witz hat Wieland Freund den Roman vervollständigt – und ein pfiffiger Papagei erzählt fleißig mit.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Technoszene der Neunziger: Tanz im Tresorraum

Party zwischen Schließfächern und Panzerschränken: der Tresor in Berlin.
Techno ist für viele der Inbegriff des Sounds der 1990er-Jahre. In Deutschland war Berlin das Zentrum der neuen Musikrichtung: Bevor Massenveranstaltungen wie die Loveparade entstanden, feierten die Menschen dort in kleinem Kreis – an sehr ungewöhnlichen Orten.
Quelle: Goethe-Institut