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„Homo Faber“ als Hörspiel – Der Mann, der das wahre Leben verpasste

Schriftsteller mit Pfeife: Max Frisch im August 1976 (imago / Sven Simon / Hörverlag)Der Hessische Rundfunk hat aus „Homo Faber“ von Max Frisch ein Hörspiel gemacht, das man nun auch auf CDs erwerben kann. Der Schauspieler Matthias Brandt hat die Hauptrolle als Walter Faber übernommen – und zeigt eine großartige Präsenz.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Vor 100 Jahren starb Peter Altenberg – Der König der Kaffeehausliteraten

Farb-Fotografie von 1907 zeigt einen Mann mot Halbglatze und Schnauzbart alleine an einem Kaffehaustisch (picture-alliance / Imagno)Kaffeehausliteraten gab es viele, aber Peter Altenberg war ihr König. Umgeben von den Größen des Wiener Künstlerlebens residierte er im Café Central. Heute erinnert dort ein Pappmaschee-Denkmal an den Dichter und stadtbekannten Sonderling.

Deutschlandfunk Kultur, Kalenderblatt

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Cookie der kleine Keks – Die Anderswelt von Zuzana & René Folie

Cookie, ein kleiner Keks, wohnt mit seinen Eltern in einem Kekshaus. Das Morgenrotland, in dem sie leben, ist ein friedlicher Ort, in dem jeder jedem hilft und wo es überwiegend schönes Wetter gibt. Ein Nachbar ist Herr Kartoffel, der in einem Kartoffelhaus wohnt und neben seinem Haus wohnen Frau Karotte sowie Frau Zwiebel. Eines Tages …

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Der Weg zu Ihrem Seelenpartner von Zuzana Folie

Bereits die Definition des Begriffs „Seelenpartner“ verdeutlicht, dass sich der Ratgeber Der Weg zu Ihrem Seelenpartner an Leser wendet, die an die Inkarnation, beziehungsweise an ein früheres Leben glauben. Zuzana Folie zeigt Wege auf, wie das Höhere Selbst trainiert und erlangt werden kann und ergänzt diese durch eine Anleitung zur Meditation. Sie listet schädliche Einflüsse …

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Andrea Camilleri: "Gewisse Momente" – Zwischen Komik, Tragik und blanker Skurrilität

(imago / El Mundo / Kindler Verlag)Der Autor und Regisseur Andrea Camilleri erzählt in seinem neuen Buch berührende Anekdoten aus seinem Leben. Doch nicht sich selbst will er ein Denkmal setzen – sondern den Menschen, die ihn beeinflusst, gelenkt, unterstützt und manchmal auch behindert haben.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Neue Kinofilme über Schriftstellerinnen – Nüchtern betrachtet, hat sich wenig getan

Mary Shelley (Elle Fanning) sitzt am Grab ihrer Mutter Mary Wollstonecraft. (2018 Prokino Filmverleih GmbH)Mit „Mary Shelley“, „Colette“ und „Die Frau des Nobelpreisträgers“ starten gleich drei Filme in den Kinos, die vom Leben von Schriftstellerinnen erzählen. Sie zeigen, dass sich die Probleme für schreibende Frauen kaum verändert haben.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Vor 350 Jahren erschienen – Grimmelshausens "Der Abentheuerliche Simplicissimus"

Im Reiss-Engelhorn Museum Zeughaus in Mannheim (Baden-Württemberg) wird eine Ausgabe des "Simplicissimus" präsentiert. (dpa picture alliance/ Uli Deck)Ein naiver Held erlebt im Dreißigjährigen Krieg ein spannendes Abenteuer nach dem anderen. Grimmelshausens Schelmenroman avancierte 1668 zum ersten deutschen „Volksbuch“. Doch die ersten Lebensjahre des Autors liegen im Dunkeln.

Deutschlandfunk Kultur, Kalenderblatt

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Romanbiografien – Die Ware Leben

Annette Droste-Hülshoff, geboren am 10.1.1797 und gestorben am 24.5.1848 in Meersburg 24.5.1848; Holzstichfaksimile von 1897 nach einer Miniatur von ca, 1820 ihrer Schwester Jenny (picture alliance / akg-images)Romanbiografien nähern sich realen, meist historischen Persönlichkeiten mit einer Mischung aus Fakten und Fiktion. Dieses Genre kommt in letzter Zeit wieder stark in Mode – worin liegt der Reiz, aber auch das Risiko von Romanbiografien?

Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen
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Cornelia Lotter: Birkensommer – Bravourös umschiffte Kitschklippen

Cornelia Lotters Roman »Birkensommer« überzeugt in jeder Hinsicht. Was man aus der Sicht von Elisabeth erfahren hat, erfährt man anschließend aus der Sicht von Anna. Das relativiert die Sichtweisen gewaltig. Eine lebendigere Charakterisierung ist kaum denkbar.

Beitrag »Cornelia Lotter: Birkensommer – Bravourös umschiffte Kitschklippen« veröffentlicht im literaturcafe.de.

(Mehr in: literaturcafe.de)

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Literarischer Adventskalender (22) – Mihkel Mutt: "Das Höhlenvolk"

Mihkel Mutt: "Das Höhlenvolk - Lebensbilder aus der estnischen Gesellschaftschronik". (Kommode Verlag / Montage: DLF Kultur)Mihkel Mutt beschreibt in „Das Höhlenvolk“ das Leben von estnischen Kulturschaffenden und Widerstandskämpfern zu Sowjetzeiten. Dabei wird sichtbar, welche hohe Relevanz die Literatur damals hatte. Sie kam gleich nach dem Kampf für die Freiheit.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Nora Krug: Polka tanzen in Milwaukee

Die in Deutschland aufgewachsene Autorin Nora Krug lebt seit über 20 Jahren im englischsprachigen Ausland. In ihrem Graphic Memoir „Heimat“ beschäftigt sie sich mit der deutschen NS-Geschichte.
Die Illustratorin Nora Krug im Gespräch über ihr neues Buch „Heimat“, das Leben als Deutsche in den USA und das Potenzial von Graphic Memoirs für die Geschichtsaufarbeitung. (Mehr in: Magazin „Literatur“ auf Goethe.de – Goethe-Institut)

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Literarischer Adventskalender (21) – Ali Benjamin: "Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren"

Buchcover Ali Benjamin: "Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren" (Deutschlandradio / Hanser Verlag)Susy sucht nach Antworten auf die Frage, warum ihre beste Freundin tödlich verunglückt ist. Viele Antworten! „Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren“ von Ali Benjamin ist ein grandioses Buch über den Tod und das Leben.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Tomas Tranströmer: "Randgebiete der Arbeit" – Herausragende Zeugnisse eines erfüllten Lebens

Stockholm: Hier dichtete Tomas Tranströmer. (dpa / picture alliance / Peter Zimmermann / Carl Hanser Verlag)Tagebücher, Briefe und Notizen bewahrte Tomas Tranströmer nicht im Arbeitszimmer auf, sondern in der Speisekammer. Aus diesem Teil seines Nachlasses ist jetzt ein Buch entstanden – für alle, die mehr über Leben und Werk des großen Lyrikers erfahren wollen.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Deutsche Krimipreise : Vom Leben in getrennten Welten

Bei kaum einem anderen Genre klaffen der literarische Anspruch von Kritikern und die Vorstellung der Leser so weit auseinander wie bei Krimis.
In kaum einer anderen Buchsparte klaffen die Ansprüche von Kritikern und der Geschmack der Leser so weit auseinander wie bei der Kriminalliteratur. Prämierte Autoren schaffen es nur selten auf die Bestsellerlisten.  (Mehr in: Magazin „Literatur“ auf Goethe.de – Goethe-Institut)

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Thomas Bernhard: "Meine Preise" – "Was als Ehre gedacht, empfand ich als Niedertracht"

Der österreichische Roman- und Theaterautor Thomas Bernhard, aufgenommen im Juni 1976. (picture alliance / dpa / Votava)Zu Lebzeiten war er in Österreich geliebt und verhasst. Auszeichnungen bekam der Schriftsteller Thomas Bernhard dennoch. Welche Bedeutung diese und in seinem Leben einnahmen, reflektiert er polemisch in „Meine Preise“.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Podcast: Stephen King, Delphine de Vigan, Ally Klein und Lucy Fricke im Interview

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt stellen sich und den Hörerinnen und Hörern des literaturcafe.de-Podcasts wieder aktuelle Bücher vor.

Den Anfang macht das mit rund 180 Seiten eher schmale Buch »Loyalitäten« von Delphin de Vigan, ins Deutsche übertragen von Doris Heinemann und erschienen bei Dumont. Ein Buch, von dem Wolfgang Tischer sehr begeistert ist, dass jedoch nicht unbedingt ein Titel ist, den man zu Weihnachten verschenken sollte, denn das Setting ist reichlich trostlos. Alle Personen sind gebrochen und probelmbeladen. Wie rasant und meisterlich konstruiert die französische Autorin (»Das Lächeln meiner Mutter«) die Geschichte aus vier Perspektiven erzählt, ist absolut lesenswert. Bemerkenswert ist auch das Cover.

Für überaus lesenswert hält Fabian Neidhardt auch den dicken Essay-Band »Der Spaß an der Sache« von David Foster Wallace, ins Deutsche übertragen von Ulrich Blumenbach und Marcus Ingendaay, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch. Obwohl einige Texte schon etwas älter seien, besitzen sie doch eine hohe Aktualität. Bemerkenswert sind auch Texte, die wie Hypertext in Papierform mit Anmerkungen und Verweisen versehen sind. Der an Depressionen leidende Foster Wallace erhängte sich vor 10 Jahren im Alter von nur 46 Jahren.

Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Bei der Telefonseelsorge finden Sie – auch anonyme – Hilfsangebote in vermeintlich ausweglosen Lebenslagen. Per Telefon, Chat, E-Mail oder im persönlichen Gespräch. Telefonnummer 0800-111 0 111 (kostefrei) oder im Web unter telefonseelsorge.de.

Wolfgang Tischer war bei der öffentlichen Jurysitzung und bei der Verleihung des Bayerischen Buchpreises 2008. Im Podcast berichtet er von der Veranstaltung und der Jury-Dynamik. Allgemein lesenswert zum Thema Literaturjurys ist auch der schon etwas ältere Beitrag von taz-Literaturredaktuer Dirk Knipphals im Merkur.

Nach der Preisverleihung hat sich Wolfgang Tischer mit Lucy Fricke unterhalten, der Gewinnerin des Bayerischen Buchpreises 2018 in der Kategorie »Belletristik«. Sie freue sich besonders über den Preis für ihren Roman »Töchter«, da sie nach eigenen Angaben in all den Jahren noch nie einen Literaturpreis gewonnen habe. Ja, auch solche Autorinnen und Autoren gibt es.

»Carter« heißt der Roman von Ally Klein, den Fabian Neidhardt als Nächstes vorstellt. Ally Klein las in diesem Jahr beim Bachmannpreis, gewann jedoch keinen der dort vergebenen Preise. Ihr sehr emotional angelegter Text wurde jedoch viel diksutiert, da er nicht genau einzuordnen war, aber schon klar war, dass er ein Ausschnitt aus einem Roman ist. Nun ist dieser im Droschl Verlag erschienen.

Am Ende dieser Podcast-Folge steht wieder ein Buch von Stephen King und wieder einmal ist es ein kurzer Roman, in dem für Wolfgang Tischer jedoch unglaublich viel drinsteckt. »Erhebung« (übersetzt von Bernhard Kleinschmidt) ist kein Grusel- oder Horrorroman. Trotz einer übersinnlichen Komponente ist es ein irdischer Roman, der im Trump-Land spielt. Für Stephen King ist es ein überaus politischer Roman. Eine ausführliche Besprechung wird demnächst im literaturcafe.de folgen. Und dieses klein Buch ist definitv ein Geschenktipp für alle Läufer und Jogger.

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt freuen sich über Rückmeldungen, Meinungen, Tipps und Kommentare und über Bewertungen des Podcasts.

Neben iTunes und anderen Podcast-Verzeichnissen ist der Podcast des literaturcafe.de nun auch bei Spotify zu finden.

Alle weiteren Infos unter
https://www.literaturcafe.de/podcast-stephen-king-delphine-de-vigan-ally-klein-und-lucy-fricke-im-interview/

Beitrag »Podcast: Stephen King, Delphine de Vigan, Ally Klein und Lucy Fricke im Interview« veröffentlicht im literaturcafe.de.

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Literarischer Adventskalender (15) – Virginie Despentes: "Das Leben des Vernon Subutex"

Der Lese-Tipp unserer Kollegin Veronika Schreiegg: "Das Leben des Vernon Subutex" Teil 1 von Virginie Despentes. (Kiepenheuer & Witsch/Deutschlandradio)Für Vernon Subutex ist Punk nicht nur ein Sound, sondern ein Lebensentwurf. Doch als er seinen Plattenladen verliert, wird seine Realität auf die Probe gestellt. So gar nichts Tröstliches hat dieses Buch, ist aber witzig und pointiert geschrieben.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Literarischer Adventskalender (14) – Andrew Sean Greer: "Mister Weniger"

Heute in unserem Adventskalender: "Mister Weniger" von Andrew Sean Greer. (S. Fischer Verlag / Montage: DLF Kultur)„Mister Weniger“ handelt vom einem Schriftsteller, der auf Weltreise geht. In Wirklichkeit flüchtet er, weil sein Ex-Freund einen anderen heiratet. Dennoch ist das Buch eine Komödie mit viel Witz. Es macht Lust auf das Leben nach 40.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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100. Geburtstag Alexander Solschenizyns – Ein eigensinniger Moralist und Mahner

Der russische Schriftsteller Alexander Solschenizyn 1983 im US-amerikanischen Maine (imago / Leemage / Sophie Bassouls)„Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch“ und vor allem „Archipel Gulag“: Diese Erzählungen über den Alltag im stalinistischen Lagersystem machten Alexander Solschenizyn weltberühmt. Der Literaturnobelpreisträger wurde vor 100 Jahren geboren.

Deutschlandfunk Kultur, Kalenderblatt

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Literarischer Adventskalender (9) – Kate Evans: "Rosa"

Das Buchcover zeigt eine nach vorne gebeugte Rosa Luxemberg, auf ihrem Rücken marschieren Miniatursoldaten, auf ihrem Kopf explodieren Bomben, die kleine Flugzeuge abwerfen. (Dietz Berlin / Montage: DLF Kultur)In feinfühligen Bildern leuchtet die britische Autorin Kate Evans das Leben Rosa Luxemburgs aus. Ihre Graphic Novel „Rosa“ wird so zu einem mitreißenden und gut recherchierten Portrait, dem es manchmal nur etwas an Abstand fehlt.

Deutschlandfunk Kultur, Sein und Streit
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Sky du Mont über das Lesen und Schreiben von Büchern

Stuttgarter Buchwochen, kurz nach 18 Uhr. In einer knappen Stunde wird Sky du Mont auf der Bühne sitzen und aus seinem Buch »Jung sterben ist auch keine Lösung« lesen. Sky du Mont, den man natürlich aus Filmen wie »Der Schuh des Manitu«, »Eyes Wide Shut«, aber auch aus vielen TV-Produktionen kennt, benötigt keine lange Konzentrationsphase vor seinen Lesungen mehr. Schließlich habe er den Text selbst geschrieben. Dem Vorurteil, dass Promis ihre Bücher nicht selbst schreiben, begegnet Sky Du Mont immer wieder. Und tatsächlich hat er schon Kollegen erlebt, die kannten nicht mal die Infos aus dem Klappentext ihrer Bücher. Doch für ihn »geht das gar nicht«.

Als Buchautor hat Sky du Mont zunächst Krimis geschrieben, in seinen beiden letzten Bücher ging es ums Älterwerden. In »Jung sterben ist auch keine Lösung« steht ein 77 Jahre alten Mann im Mittelpunkt, dessen weit über 90-jährige Mutter, ihn immer noch dominant wie ein Kind behandelt. Mit seinem Leben oder mit dem Verhältnis zu seiner eigenen Mutter habe das nichts zu tun, betont Sky du Mont (71) im Gespräch. Natürlich glauben viele Leute, wenn ein Schauspieler ein Buch schreibe, dann seien das seine Memoiren. Ist das Buch also auch ein Spiel für die Medien, die über Promis vieles Schreiben, was nicht immer der Wahrheit entspricht?

Doch wie sieht es tatsächlich mit den eigenen Memoiren aus? Sky du Mont winkt ab, dazu sei er nicht wichtig genug und er wolle keine Anekdoten ausbreiten und erzählen.

Im Interview berichtet Sky du Mont auch von seinen Lesungen – als Soloprogramm oder als inszenierte Lesung zusammen mit Musikerin und Kabarettistin Christine Schütze – und er erzählt, warum er mittlerweile lieber auf Lesetour geht, als Theater zu spielen.

Hören Sie den Mitschnitt des vollständigen Interviews im Podcast des literaturcafe.de.

Beitrag »Sky du Mont über das Lesen und Schreiben von Büchern« veröffentlicht im literaturcafe.de.

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Literarischer Adventskalender (7) – Jennifer Clement: "Gebete für die Vermissten"

"Gebete für die Vermissten" von Jennifer Clement. (Suhrkamp / Montage: DLF Kultur)Das Mädchen Ladydi wächst in einem mexikanischen Bergdorf auf, das von der Drogenmafia kontrolliert wird. Die schwierigen Lebensverhältnisse dort werden aus ihrer Sicht erzählt, doch neben den Problemen beschreibt sie auch Lebenslust und menschliche Wärme.

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In der Nacht hör‘ ich die Sterne von Paola Peretti

Kaum jemand möchte sich vorstellen, wie es wäre, eines Tages zu erblinden, einfach nichts mehr sehen zu können, nur noch in völliger Dunkelheit zu leben. Doch mit diesem Gedanken muss sich die neunjährige Mafalda in dem Roman In der Nacht hör‘ ich die Sterne von Paola Peretti anfreunden. Ohne ihre Brille sieht sie alles nur …

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Die verlorenen Töchter von Hannelore Hippe

Hannelore Hippe hat in ihrem Roman Die verlorenen Töchter das Schicksal der Kinder thematisiert, deren norwegische Mütter eine Beziehung zu einem deutschen Besatzungssoldaten in den Kriegsjahren von 1940 bis 1945 unterhielten. Von den Nationalsozialisten waren diese Beziehungen durchaus erwünscht, und für die Mutter und ihr Kind wurde vom Verein „Lebensborn“ bestens gesorgt. Doch nach dem …

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Chris Kraus: "I Love Dick" – Die Illusion einer erfüllten Sehnsucht

"I love Dick" von Chris Kraus (Deutschlandradio/ Matthes und Seitz)Merkwürdig und wahrhaftig erzählt Chris Kraus über die Liebe und das Begehren: Das macht ihr Buch „I Love Dick“ zum passenden Geschenk für all die besten Freundinnen, mit denen man sich abendelang den Kopf über das Leben zerbricht.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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Geschenkideen: Timur Vermes empfiehlt die besten Comics zu Weihnachten

Deutschland in Angst: Weihnachten rückt näher! Was tun, um die Feiertage mit der Verwandtschaft zu überleben? Alkohol ausschenken. Ruhe bewahren. Und: Comics verschenken, sagt Bestsellerautor Timur Vermes. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Schriftsteller T.C. Boyle wird 70 – "Zeile für Zeile − diesem Fluss folge ich"

Der amerikanische Schriftsteller T.C. Boyle (Imago)17 Romane, Dutzende Kurzgeschichten: Seit fast 40 Jahren schreibt T.C. Boyle um sein Leben. Er und sein Unbewusstes haben ein exzellentes Gespür für die Themen der Zeit: Drogen, Einwanderung, Umweltverschmutzung. Heute wird der US-Autor 70 Jahre alt.

Deutschlandfunk Kultur, Studio 9
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Millionen-Verkäufe: Michelle Obamas Biografie nach zwei Wochen Jahresbestseller

Michelle Obamas Memoiren sind in den USA zum Jahresbesteller aufgestiegen – innerhalb von weniger als drei Wochen. In dem Buch verrät die frühere First Lady delikate Details aus ihrem Leben. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Alaa Al-Aswani: "Der Automobilclub von Kairo" – Eine ganze Gesellschaft in einem einzigen Haus

"Der Automobilclub von Kairo" von Alaa al-Aswani (Deutschlandradio/ Verlag S. Fischer)Der Literarische Adventskalender 2018 eröffnet mit der wärmsten Empfehlung für den neuen Roman von Alaa Al-Aswani. Der Wortführer der ägyptischen Oppositionsbewegung Kifaya veranschaulicht darin das Leben in einer Diktatur.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Edna O’Brien: "Die Fünfzehnjährigen" – Jung, lebensfroh und rebellisch

Buchcover Edna O’Brien: „Die Fünfzehnjährigen". Im Hintergrund eine Straße, die durch die irische Hügellandschaft führt. (Atlantik Verlag / imago/Mint Images)Unanständig und obszön, so urteilte die Zensur in Irland 1960 über Edna O’Briens Debütroman. Über 50 Jahre später liegt die Geschichte zweier rebellischer, junger Frauen in einer deutschen Neuübersetzung vor. Ein glasklares und poetisches Buch.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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