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Interview mit Thomas Breuer über seinen neuen Thriller „Der letzte Prozess“

Thomas Breuer wurde 1962 in Hamm geboren und hat nach dem Abitur in Münster die Fächer Germanistik, Sozialwissenschaften und Pädagogik studiert. Seit 1993 arbeitet er als Lehrer für Deutsch, Sozialwissenschaften und Zeitgeschichte an einem privaten Gymnasium in Kreis Paderborn. Er schreibt seit 2010 kriminelle Kurzgeschichten und Kriminalromane, wobei in der Reihe um seinen Ermittler Henning …

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Casa de la lectura, Buenos Aires : „Ein Raum der Begegnungen“

Mirta stöbert im Bestand zeitgenössischer Literatur der Casa de la lectura
Mirta E. ist pensionierte Lehrerin und besitzt eine umfangreiche private Bibliothek. In die „Casa de la lectura“ geht sie vor allem wegen der Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und Neues kennenzulernen. (Mehr in: Magazin „Bibliotheken“ auf Goethe.de – Goethe-Institut)

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Porträt eines zwölfjährigen Trinkers: Stille Rebellion

Ein Kind, das säuft, eine traumatisierte Lehrerin – und ein Vater, der Hass im Internet sät. Delphine de Vigan stellt in ihrem Roman „Loyalitäten“ die Gesellschaft auf die Probe. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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#8: Kulturkampf im Klassenzimmer: Wie der Islam die Schulen verändert. Bericht einer Lehrerin

Kulturkampf im Klassenzimmer

Kulturkampf im Klassenzimmer: Wie der Islam die Schulen verändert. Bericht einer Lehrerin
Susanne Wiesinger (Autor), Thies Jan (Mitwirkende)

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Polish Art Philharmonic erstmals in Deutschland – Klassik-Konzert-Premiere in der Laeiszhalle Hamburg

Nach dem gefeierten Debüt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins präsentiert der Wiener Maesto Michael Maciaszczyk sein Orchester POLISH ART PHILHARMONIC am 1. Oktober 2018 erstmals in der Laeiszhalle Hamburg. Der Titel ‚Best of Classic‘ ist Programm: Im Mittelpunkt des Abends steht mit Ludwig van Beethovens Fünfte Sinfonie eines der bekanntesten Werke der klassischen Musik überhaupt. Zusätzlich bietet das Konzert Raum für musikalische Neuentdeckungen. Mit dem vor 115 Jahren in Berlin und Wien uraufgeführten Violinkonzert A-Dur op. 8 des Komponisten Mieczysław Karłowicz sowie der ‚Träume‘ von Janusz Bielecki huldigt das 62-köpfige Orchester auch virtuosen Werken zweier Komponisten ihres polnischen Heimatlandes.

Die Zuhörer erwartet eine außergewöhnliche Präzision, große Leidenschaft und Spielfreude des Ensembles und damit eine besondere wie unvergessliche Lebendigkeit. Musikkenner werden sofort hören und fühlen, wie intensiv und fordernd der Maestro seine Musikerinnen und Musiker zu Höchstleistungen motiviert. Die Laeiszhalle wird geradezu von großer Liebe und Leidenschaft zur Musik erfüllt sein. Das Orchester POLISH ART PHILHARMONIC ist bekannt für seinen schönen, weichen und einzigartigen Klang, seine sehr homogene und genaue Spielart.

Für wahrhaften Hochgenuss des Violinkonzertes von Karłowicz steht die hochtalentierte polnische Solo-Geigerin Anna Maria Staṡkiewicz. In ihrer Heimat spielt die mehrfach mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnete Künstlerin regelmäßig mit den Symphonie- und Kammerorchestern des Polnischen Rundfunks. Ihr ausgezeichnetes Violinspiel gilt bei Musikliebhabern als besonderer Höhepunkt.

Maestro Michael Maciaszczyk selbst zählt zu den großen internationalen Könnern im Bereich der gegenwärtigen Klassik. Zu seinen Lehrern gehören so namhafte Professoren wie Michael Schwalbe, Alfred Staat, Marina Jaschwili in Moskau und Olga Parchomienko in Paris. Bereits mit 21 Jahren wurde er zum Konzertmeister des Wiener Kammerorchesters berufen. Regelmäßig arbeitete er mit den weltberühmten Wiener Philharmonikern. Ferner ist er Mitglied der Toyota Master Players, Konzertmeister der Secession Players Wien und des Wiener Klassik Ensembles. Seine rege Orchestertätigkeit führt regelmäßig zur Zusammenarbeit mit weltbekannten Dirigenten wie Zubin Mehta, Ricardo Muti, Mariss Jansons, Mstislav Rostropovitsch, Bernhard Haitink, Christian Thielemann, Nicolaus Harnoncourt, Wolfgang Sawallisch, George Pretre, Philippe Entremont und vielen anderen.

Bei ihrem ersten Konzert in Deutschland unterstützen Maestro Michael Maciaszczyk und das POLISH ART PHILHARMONIC den Hamburger Verein Kinder helfen Kinder e.V. Das Orchester spendet vom Verkauf jedes Tickets 2,50 Euro für bedürftige, kranke sowie behinderte Kinder und Jugendliche der Metropolregion Hamburg. Am 2. Oktober 2018 folgt ein weiteres Konzert-Gastspiel in Dresden.

Tickets: ab 21,50 Euro

Buchungen unter:

https://www.elbphilharmonie.de/de/programm/polish-art-philharmonic/10842

Für Interview-Anfragen, Akkreditierungswünsche und honorarfreies Bildmaterial kontaktieren Sie bitte:

Pressekontakt:
SOCIETY RELATIONS & Communications
Frau Brita Segger
Mundsburger Damm 2
22087 Hamburg
Tel.: 040-648 38 777
Email: office@society-relations.de

Das Programm:

Mieczysław Karłowicz – Symphonische Dichtung „Bianca da Molena“ (Weißes Täubchen) op.6
Der 1876 in Litauen geborene polnische Komponist Mieczyslaw Karlowicz schuf in seinem kurzen Leben ein kleines, aber bemerkenswertes Œuvre, das zwar in Polen zum festen Bestand der nationalen Musiktradition gehört, doch jenseits der Grenzen kaum bekannt war. Die am Übergang von der Spätromantik zur beginnenden Moderne angesiedelten Orchesterwerke sind eine Entdeckung wert. Ein verhalten-introvertierter Tonfall, landschaftliche Anklänge und programmusikalische Dramatik werden darin zu großen sinfonischen Gesten verschmolzen.

2. Mieczysław Karłowicz – das Violinkonzert A-Dur op.8
Sein Violinkonzert A-Dur op. 8 schrieb Karlowicz für seinen mittlerweile weltberühmten einstigen Lehrer Stanislaw Barcewicz. Das sehr virtuose Werk wurde wahrscheinlich im Dezember 1902 vollendet. Zur Uraufführung kam es am 21. März 1903 im Beethoven-Saal zu Berlin durch die Berliner Philharmoniker in einem ausschließlich mit Werken von Karlowicz gewidmeten Konzert unter der Leitung des Komponisten.

3. Janusz Bielecki – „Träume“
Die Komposition „Träume“ wurde durch drei thematische Motive, verbundene Attacca, inspiriert. Die langsame einführende Partie mit dem Charakter einer Phantasie wird von einem lebhaften Teil durchbrochen, der das gegenwärtige Tempo und die Expressivität des menschlichen Lebens symbolisiert. Es ist ein Teil, der an die Struktur des Sonaten-Allegro anknüpft, aber eine sanfte Rückkehr zu der träumerischen metaphorischen Phrase, die das Werk eröffnet.

4. Ludwig van Beethoven – 5. Sinfonie C-Moll op.67
gehört zu seinen berühmtesten Werken und ist eines der populärsten Stücke der klassischen Musik. Sie ist auch unter der Bezeichnung Schicksalssinfonie bekannt. Sie vermag sowohl Liebhaber klassischer Musik als auch Menschen, welche dieser sonst weniger zugeneigt sind, in ihren Bann zu ziehen. Besonders das Anfangsmotiv der insgesamt viersätzigen Sinfonie, mit den drei markanten Achteln auf G, denen in derselben Dynamik (fortissimo) ein langgezogenes Es folgt, ist besonders prägnant.

Verwendung folgende Copyrights:
Foto 1 und 2 = Michal Zieba
Foto 3 = Anita Wasik-Plocinska (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Francesca Melandri: "Alle, außer mir" – Die blinden Flecken einer italienischen Familie

Buchcover Francesca Melandri: "Alle, außer mir" (Klaus Wagenbach Verlag / picture-alliance / dpa / Ullstein)Die Lehrerin Ilaria Profeti findet einen jungen Schwarzafrikaner vor ihrer Tür, der behauptet, ihr Neffe zu sein. Kann das wahr sein? – In „Alle, außer mir“ erzählt Francesca Melandri eine fesselnde Familiengeschichte voller Tabus und Geheimnissen.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Wie ich mich auf einer Parkbank in einen bärtigen Mann mit sehr braunen Augen verliebte von Emmy Abrahamson

Nach einer nur zweiwöchigen Ausbildung als Englischlehrerin unterrichtet die aus Schweden stammende Julia an einer Berlitz-Schule in Wien. Die neunundzwanzigjährige, ehemalige Journalistin wohnt in einem Altbau, und da sie von einem Erfolg als Schriftstellerin träumt, bewundert sie ihre Nachbarin Elfriede Jelinek, eine Nobelpreisträgerin. Nach dem Ende einer Beziehung langweilt sich Julia und sieht so viele … weiterlesenWie ich mich auf einer Parkbank in einen bärtigen Mann mit sehr braunen Augen verliebte von Emmy Abrahamson (Mehr in: BuchAviso)

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Cesare Pavese: "Das Haus auf dem Hügel" – Zwischen Mythos und Zeitgeschichte

Buchcover Cesare Pavese: Das Haus auf dem Hügel (Edition Blau / imago / Leemage)Italien im Sommer 1943: Der Lehrer Corrado flieht aufs Land, er beobachtet die Geschehnisse und zögert, sich den Partisanen anzuschließen. Mit „Das Haus auf dem Hügel“ zeigt Cesare Pavese die Zerrissenheit eines Landes, die nie aufgearbeitet wurde.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Wo ist Norden von Barbara Handke

Der Roman Wo ist Norden von Barbara Handke ist ein kulturgeschichtlicher Rückblick auf den Mecklenburger Landadel. Der praktische Arzt Konrad und seine Ehefrau Marlene, eine Gymnasiallehrerin, renovieren ein altes Gutshaus in dem abgelegenen Dorf Plenskow. Bei den Arbeiten legen sie ein Wandbild frei. Ihr Plan sieht die Unterbringung seiner Praxisräume vor, und Marlene will ein […] (Mehr in: BuchAviso)

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Möbelstück muss mit: »Der Tisch« von Ananij Kokurin

»Lieber Leser! Je länger ich dir von der Geschichte unserer Familie erzähle, desto klarer wird mir, dass ich es eigentlich für mich selber tue.« Auch so hätte die Geschichte der Selbstfindung von Lehrerin Anna beginnen können, denn die weiß fast nichts von ihrer Vergangenheit, vor allem nicht, wer ihr Vater war. Oder von den Marotten

Beitrag »Möbelstück muss mit: »Der Tisch« von Ananij Kokurin« veröffentlicht im literaturcafe.de.

(Mehr in: literaturcafe.de)

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Instituto Cervantes in Frankfurt: „Inspiration rund um die spanische Sprache“

Mercedes genießt die Ruhe in der Bibliothek des Instituto Cervantes.
Mercedes P. aus Bilbao lernt für ihr Examen als Lehrerin für Spanisch, DaF und DaZ. Die nötige Muße und einiges mehr findet sie in der Bibliothek Antonio Gamoneda in Frankfurt am Main. (Mehr in: Magazin „Bibliotheken“ auf Goethe.de – Goethe-Institut)

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James Romm: "Seneca und der Tyrann" – Wie man Diktatoren erzieht und dabei ums Leben kommt

Das Cover von James Romms Buch "Seneca und der Tyrann"; im Hintergrund ist leich unscharf das Gemälde "Der Tod des Seneca" von Manuel Domínguez Sánchez zu sehen. (C.H.Beck / Manuel Domínguez Sánchez: The Death of Seneca (1871))Ein berühmter Philosoph wird zum Kaisererzieher berufen und bezahlt seine Zusage teuer: Der Zögling Nero zwingt den Lehrer Seneca zum Selbstmord. Neros Karriere als mieser Schurke der Weltgeschichte hat James Romm faszinierend beschrieben.

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Die Sonntagsfrage: "Mit welchen guten Wünschen verabschieden Sie sich vom Hörbuch, Frau Herzog?"

Andrea Herzog, Lehrerin für Medienpädagogik und Mitbegründerin der viel beachteten Hörcompany, hat sich nach fast 18 Jahren Hörbuchbranche in den Ruhestand verabschiedet. Ihre schönsten Erlebnisse im Hörbuchbusiness und was Andrea Herzog der Branche für die Zukunft wünscht, lesen Sie in der Sonntagsfrage. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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#1: Papa ruft an: Standleitung zum Lehrerkind

Papa ruft an

Papa ruft an: Standleitung zum Lehrerkind
Bastian Bielendorfer (Autor)
(30)

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Bernhard Schlink: "Olga" – "Eine Ehrung für starke Frauen"

Der Jurist und Schriftsteller Bernhard Schlink im Juni 2017 auf der phil.Cologne in Köln (dpa / picture alliance / Horst Galuschka)In seinem Roman „Olga“ porträtiert Bernhard Schlink eine Frau im deutschen Kaiserreich. Obwohl sie taub ist, wird sie gegen viele Widerstände Lehrerin. In seiner Hauptfigur steckten viele Frauen, denen er in seinem Leben begegnet sei, sagt Schlink. Die Männerfiguren kommen schlechter weg.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Führung für Fachklassenlehrer durch KNV-Logistik: Klassentreffen in Erfurt

Dieses ungewöhnliche Klassentreffen hat Seriencharakter: Jedes Jahr im Dezember kommen die Buchhändler-Fachklassenlehrer der gesamten Republik zusammen, um sich auszutauschen und fortzubilden. Eine feste Gruppe, der Ort hingegen wechselt. In diesem Jahr öffnete die KNV Gruppe in Erfurt 19 Lehrern die Pforten. Der geschäftsführende Gesellschafter Oliver Voerster führte am 7. Dezember im mehrstündigen Fußmarsch durch die weitläufige Anlage. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Ohne Plan durch Kirgisistan von Markus Huth

„Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen“, lautet ein bekanntes Sprichwort, und tatsächlich kann der Journalist Markus Huth einiges über seine Reise erzählen, die ihn Ohne Plan durch Kirgisistan führt. Alles beginnt mit einer Nachricht über Facebook seines österreichischen Freundes Franz, mit dem er eine Studentenwohnung in Moskau teilte. Als Deutschlehrer unterrichtet […] (Mehr in: BuchAviso)

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Aktion um das Welttagsbuch 2018 startet: Buchgutscheine für Lehrer

Ab sofort können Lehrer kostenfrei Buchgutscheine zum Welttag des Buches 2018 bestellen: Sabine Zetts „Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“ ist eine Kombination aus Roman und Graphic Novel und eignet sich für 4. und 5. Klassen sowie Integrations-, Förder- und Willkommensklassen. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Emmanuelle Loyer: "Lévi-Strauss. Eine Biografie" – Ein Jahrhundert französischer Geistesgeschichte

Der französische Anthropologe und Ethnologe Claude Lévi-Strauss am 8. Juni 2001 in Paris (Hintergrundbild). Buchcover (Vordergrundbild) (Suhrkamp / AFP/ Joel Robine)Emmanuelle Loyer schildert, wie aus dem jungen Philosophielehrer Claude Lévi-Strauss der Begründer der „strukturalen Anthropologie“ werden konnte. Das Buch zeigt angenehm unaufgeregt Werk und Wirkung des berühmten Ethnologen.

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Valeria Parella: "Liebe wird überschätzt" – Liebe und andere Lügen

Das Buchcover von Valeria Parellas "Liebe wird überschätzt" vor dem Panorama von Neapel. (dpa / picture-alliance / Hansa-Literaturverlag)Mitten im von der Camorra bestimmten Neapel gibt eine Nonne ein fremdes Baby als ihr eigenes aus. Eine Sportlehrerin hat eine heimliche Liason. In diesen und anderen Kurzgeschichten spürt Valeria Parella den verborgenen Konflikten der Liebe nach.

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Karin Plötz empfiehlt Fußball-Bücher: Vom Fußballprofi zum Lehrer

Der siebenmalige Nationalspieler Knut Reinhardt, der mit Borussia Dortmund die Champions League gewann, sattelte nach mehreren Knieverletzungen um − heute ist der 49-Jährige Grundschullehrer in Dortmund. Seinen Weg schildert er in „Wenn Fußball Schule macht“, das LitCam-Direktorin Karin Plötz für ihren monatlichen Buchtipp ausgewählt hat. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Die Stunde der Spezialisten – Barbara Zoeke

Handlung

Barbara Zoekes Roman „Die Stunde der Spezialisten“ erzählt aus unterschiedlichen Perspektiven den verbrecherischen Wahnsinn des Euthanasieprogramms unter der Naziherrschaft im Dritten Reich. Max Koenig, Protagonist und Ich-Erzähler, leidet unter einer unheilbaren Nervenkrankheit, die, bei klarem Verstand, den langsamen Verfall der Muskeln nach sich zieht. Deutliche Warnungen seines akademischen Lehrers und Mentors Gustaf Clampes will er nicht hören und bleibt zu lange mit seiner Frau Felicitas und Tochter Angelica in seinem gewohnten Leben, als Professor für Altertumsforschung in Leipzig.

Während seiner ersten Station in der Anstalt Wittenau lernt er Dr. Carl Hohein, Gymnasiallehrer für Latein und Geschichte kennen, der an Schizophrenie erkrankt ist und an seiner „Litanei an die Farbe Schwarz“ komponiert. In ihrer sehr besonderen Situation freunden sich Max Koenig, auch als hinfälliger Mann noch charmant und gebildet, und Carl Hohein an. Zu ihnen gesellen sich Elfi, eine fragile, sehr zarte Pianistin und Oscar, ein junger Mann mit Down-Syndrom. Zunächst täuscht der Stationsalltag mit quälenden Behandlungsversuchen eine mögliche Perspektive vor. Kleine Unterbrechungen bieten die kurzen Besuche von Felicitas, Catja von Trabitz, Max Koenigs Schwägerin sowie Margarete Hohein, Carls Mutter. Als gezielt Meldebögen für chronisch Kranke auf der Station in Umlauf kommen wird die Lage für die Patienten prekär. Unter dem Schutz von Schwester Rosemarie kann Max Koenig Briefe an seine Frau und seine Schwägerin aus der Anstalt schmuggeln. Damit gelingt es ihm, Elfi im Haus von Dr. Gernoth von Trabitz, einem hohen SS-Funktionär, unterzubringen. Max Koenigs körperlicher Verfall ist nicht aufzuhalten und endet in Bernburg an der Saale, einer Vernichtungsanstalt für chronisch Kranke, Behinderte, Alkoholiker und anderen in diesen speziellen Meldebögen gekennzeichneten Personen.

Der Ton des Romans ändert sich mit der Stimme von Chefarzt Dr. Lerbe, der die Zeichen der Zeit nutzen und als Arzt Karriere machen will. Bereits bei der Promotionsfeier seines Bruders Alexander bewundert der junge, vielseitig begabte Friedel Lerbe seinen Onkel Gernoth von Trabitz, der beim Hiltlerputsch 1923 in der ersten Reihe der aufstrebenden Nationalsozialisten verwundet wurde. Friedel Lerbes Doktorexamen mit Auszeichnung fällt in das Jahr der Machtergreifung und öffnet ihm als jungem NSDAP Mitglied Tür und Tor. 1939 zieht er als junger Arzt nach Berlin. Nur zwei Jahre später locken ihn ein erhebliches Salär, diverse Privilegien und der Chefarztposten nach Bernburg. Akribisch und kaltblütig organisiert er in dieser Tötungsanstalt die perfekte Vernichtung und Entsorgung kranker Menschen. Dabei berücksichtigt er penibel jedes Detail der Vernichtung von der Begrüßung der Patienten bis zu den Trostbriefen an die Angehörigen. Seine Mitarbeiter, vor allem die Leichenbrenner, hat er gut unter Kontrolle, indem er sie regelmäßig zu geselligen Abenden einlädt und mit ordentlichen Gehältern ködert. Seine Neigung zur Übelkeit überdeckt er mit Schnaps im Kaffee und Amouren mit seiner Sekretärin. Seine Liebe allerdings gehört Anja Haye, einer Krankenschwester in Posen, die seine Liebe erwidert und auf eine baldige Heirat hofft. Als die nötigen Erlaubnispapiere zusammen sind, entdeckt Anja zufällig die grausame Arbeit, die ihr Verlobter verrichtet und verlässt ihn sofort. Nur schwer kann Lerbe seinen Dienst weiter verrichten, umso schwerer, als einer seiner Patienten Max Koenig ist, den er in die Gaskammer schickt. In ihm erkennt er den Schwager seines Onkels Gernoth.

Mit der Stimme der Autorin wird als deutlicher Zwischenruf die Predigt von Bischof von Galen in Münster zitiert und weiterzählt: Dr. Friedel Lerbe erhängt sich im Februar 1948 in seiner Gefängniszelle. Der drohenden Strafe durch die Militärregierung konnte er sich nicht durch Flucht entziehen. Lerbe hinterlässt seine Frau, einstige Sekretärin in der Anstalt Bernburg, und einen Sohn. Nur zwei Frauen entkommen nach Porto Santo Stefano in Italien, Fräulein Elfi, die den Krieg im Schutz der SS Villa überleben konnte und Margarete Hohein, die im Krieg ihren Mann und ihren Sohn Carl verloren hatte.

Fazit

Dieser zeithistorische Roman führt in eine Kulisse ein, an einen Schauplatz, wo niemand hinwill, um dann doch weiterzulesen – dem Grauen entgegen und gleichzeitig der Hoffnung. Geschickt gelingt es der Autorin, authentische Personen der Zeit in eine fiktive Geschichte zu integrieren. Der Roman erschüttert, und sucht Leserinnen und Leser, die sich gegen das Vergessen stemmen. „Max, warten Sie nicht zulange. Sie werden das Unvorstellbare tun!“ und „Der größte Feind der Wahrheit ist nicht die Lüge. Der größte Feind ist die Überzeugung.“ warnt Clampe seinen Schützling und soll Recht behalten.

Die unterschiedlichen Erzählperspektiven ermöglichen der Autorin den passenden Ton des jeweiligen Erzählers zu finden. Max Koenig erzählt charmant und sachlich die vorausgegangenen Geschehnisse, liebevoll die Beziehung zu Fee und Püppi, seiner Tochter. Damit wird er zum Mittelpunkt der kleinen Patientengruppe in Wittenau. Seine Briefe, die er Carl Hohein diktiert, sind getragen von Klugheit und Wehmut. Anders dagegen Friedel Lerbe. Er wirkt gehetzt, angespannt, gleichzeitig skrupellos. Mit knappen Sätzen und detaillierten Aufzählungen der „to do“ Liste in der Anstalt wird der routinierte Ablauf der Tötungen dokumentiert. Bei aller geschilderten Grausamkeit gelingt es Barbara Zoeke schließlich als auktorialer Erzählerin den Leser für diese Geschichte einzunehmen, die einzelnen Schicksale gespannt zu verfolgen und mit der stillen Hoffnung auf eine freundliche Sonne in Italien zu verabschieden.
Ein unbequemes Buch, ein wichtiges Buch, denn „vielleicht ist der Glaube an ein Wesen über uns keineswegs die gefährlichste Barriere, schlimmer dürfte es sein, einen einzelnen Menschen zu vergöttern“.

Hinweis
Vielen Dank an Dr. Annette Rümmele für diese Gastrezension!

>>>Hier gehts zum Buch – Die Stunde der Spezialisten<<<
Die Stunde der Spezialisten
von Barbara Zoeke – Die Andere Bibliothek (2017)
ISBN: 978-3847703938
Gebundene Ausgabe – 300 Seiten

(Mehr in: Buchrezensionen)

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Richter äußern Bedenken zur Verfassungskonformität bei Open Access: Wenn aus dem Recht eine Pflicht wird

Das Mannheimer Verwaltungsgericht hat gestern große Bedenken geäußert, ob das baden-württembergische Landeshochschulgesetz in puncto Open Acess verfassungskonform sei. 17 Hochschullehrer hatten gegen die Universität Konstanz geklagt, die mit ihrer „Satzung zur Ausübung des Zweitveröffentlichungsrechts“ wissenschaftliche Arbeiten auf dem Uni-Publikationsserver kostenlos freischalten will. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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The Witches (Rezension von Florian Hilleberg)

Nach einem traumatischen Erlebnis in einer Missions-Schule in Afrika, freut sich die Lehrerin Gwen Mayfield darüber eine neue Stelle in einem winzigen Dorf in Südengland annehmen zu dürfen. Die Bewohner nehmen sie rundherum freundlich auf, auch wenn manche von ihnen reichlich skurril anmuten und selbst für das bigotte England überaus konservative Ansichten pflegen.
Das wird vor allem bei der Romanze zwischen Linda Rigg und Ronnie Dawson deutlich, beides schon äl … (Mehr in: LITERRA Rezi-Feed)

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MUSIKBIBLIOTHEK IN NÜRNBERG: „Hier können wir uns ungestört ausprobieren“

Ein wunderbarer Begegnungsort: Renate A. im Musikzimmer der Musikbibliothek Nürnberg
Die ehemalige Lehrerin Renate A. übt einmal jede Woche im Musikraum der Nürnberger Stadtbibliothek für ihren Chor. Für sie ist das wie Schule – nur mit umgekehrten Vorzeichen. (Mehr in: Magazin „Bibliotheken“ auf Goethe.de – Goethe-Institut)

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MUSIKBIBLIOTHEK IN NÜRNBERG: „Hier können wir uns ungestört ausprobieren“

Ein wunderbarer Begegnungsort: Renate A. im Musikzimmer der Musikbibliothek Nürnberg
Die ehemalige Lehrerin Renate A. übt einmal jede Woche im Musikraum der Nürnberger Stadtbibliothek für ihren Chor. Für sie ist das wie Schule – nur mit umgekehrten Vorzeichen. (Mehr in: Magazin „Bibliotheken“ auf Goethe.de – Goethe-Institut)

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Musikbibliothek in Nürnberg: „Hier können wir uns ungestört ausprobieren“

Ein wunderbarer Begegnungsort: Renate A. im Musikzimmer der Musikbibliothek Nürnberg
Die ehemalige Lehrerin Renate A. übt einmal jede Woche im Musikraum der Nürnberger Stadtbibliothek für ihren Chor. Für sie ist das wie Schule – nur mit umgekehrten Vorzeichen. (Mehr in: Magazin „Bibliotheken“ auf Goethe.de – Goethe-Institut)

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Ken Follet über seinen neuen Roman – "Ich ziehe es vor, ein Entertainer zu sein"

Der britische Schriftsteller Ken Follett. (picture alliance / dpa / Erwin Elsner)Ken Follett entfaltet in seinem neuen Roman „Das Fundament der Ewigkeit“ die Geschichte des ersten Geheimdienstes im 16. Jahrhundert. Der Erfolgsautor betont seine akribische Recherche. Gleichwohl stehe Unterhaltung bei ihm an erster Stelle: „Ich bin kein Lehrer“.

Deutschlandfunk Kultur, Interview
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Bitkom-Umfrage zur Bildungspolitik: Lehrern fehlt Digitalkompetenz

Kurz vor der Bundestagswahl sehen die Deutschen Nachholbedarf in der Bildungspolitik. Acht von zehn Bundesbürgern ab 14 Jahren (81 Prozent) fordern, dass Bund und Länder mehr in Digitaltechnik an Schulen und die Ausstattung mit digitalen Lernmitteln investieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Die letzte Stunde der Menschheit von Lars Albrecht

Manuel, Schüler am Riesener-Gymnasium in Gladbeck, ist im strömenden Regen auf dem Weg zum Sportunterricht. Er muss sich beeilen, denn er hasst es zu spät zu kommen. Doch auf dem Weg zur Sporthalle versucht jemand, ihn mit seinem Auto auf dem Bürgersteig zu überfahren. Manuel weiß auch schon, wer dahinter steckt, denn sein Deutschlehrer Herr […] (Mehr in: BuchAviso)