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Die Verwandlung von Leid in Literatur – Schweigen oder Schreiben

Kunstwerk von Francisco de Goya: Ein schlafender Mann hat einen Albtraum, der Ungeheuer gebiert. (picture-alliance / akg-images)Seit Anbeginn der Menschheit erzählen wir uns Geschichten – nicht zuletzt, um damit leidvolle Erfahrungen zu verarbeiten. Heute boomt die Autofiktion, die persönliches Leiden zu Literatur macht. Kann Schreiben Schmerzen lindern?

Deutschlandfunk Kultur, Lange Nacht
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Ulrich Strunz: Wunder der Heilung – Neue Wege zur Gesundheit – Erkenntnisse und Erfahrungen

Können Asthma, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Diabetes, ein Krebsgeschwür und andere Krankheiten einfach verschwinden, wie es Patienten von Dr. Strunz berichten?

Die Antwort lautet: Ja. Überzeugend erklärt Dr. Strunz die biologischen Zusammenhänge: Bei sehr vielen Krankheiten, unter denen wir leiden, handelt es sich letztlich um Zivilisationskrankheiten, die durch einen falschen Lebensstil ausgelöst werden. Die wirksamsten »Heilmittel« sind deshalb ganz simpel: eine radikal veränderte Ernährung, konsequente Bewegung, eine Änderung unserer mentalen Einstellung. – Heilung ist kein Wunder!

Quelle: Random House

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Fotoband „Still here“ – Spurensuche zum rätselhaften Tod der Schwester

Ein Mädchen von hinten, das die Arme aussstreckt und die Hände gegen eine Fototapete presst. (Vivian Rutsch)Kindesmissbrauchsfälle zeigen, wie viele Kinder jahrelang leiden müssen, ohne Hilfe. Vivian Rutsch erzählt in ihrem Fotoband „Still here“ die Geschichte ihrer Schwester: sexueller Missbrauch, ein Transgenderprozess, und am Ende ihr Tod – für sie ungeklärt.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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„Dann ist das wohl psychosomatisch!“

Wenn Körper und Seele SOS senden und die Ärzte einfach nichts finden 

„Sie haben nichts!“ ist eine häufig gestellte Diagnose von Ärzt*innen, unter der Patient*innen besonders leiden und hinter der das vielleicht größte Missverständnis der modernen Medizin steht. Nicht nur wir selbst, auch die Medizin vernachlässigt oft die Wechselwirkung von Körper und Psyche, sagt der Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. med. Alexander Kugelstadt in seinem neuen Buch. Wissenschaftlich fundiert und mit Beispielen aus der eigenen Praxis erklärt Kugelstadt die biologischen und psychischen Grundlagen, Ursachen, Behandlung und Vorbeugung von psychosomatischen Krankheiten.
Quelle: Random House

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Krise der Buchbranche – Mit Lesungen im Freien wieder sichtbar werden

Karin Graf, künstlerische Leiterin der LIT:potsdam auf der Bühne. (imago images / Martin Müller)Kein Treffen, keine Lesungen, geschlossene Läden: Die Buchbranche hat wegen des Lockdowns unter starken Umsatzeinbußen zu leiden. Im Onlinehandel habe zudem Amazon die Branche „schmählich im Stich gelassen“, sagt Literaturagentin Karin Graf.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Colombo : The Packet, Künslerkollektiv

The Packet
Nun ist die Zeit gekommen, den Schmerz all derer zu verstehen, die überall auf der Welt vor, während und nach COVID 19 gelitten haben, leiden und auch künftig leiden werden. Es ist ein Schmerz, der sich nicht in Worte fassen lässt, also sollten wir uns stattdessen alle auf die Hoffnung konzentrieren, dass es eine bessere Zukunft nicht nur ohne das eine Virus, sondern auch ohne die Viren von Krieg, Rassismus, fehlender Empathie oder mangelndem Respekt für die Umwelt geben kann.
Quelle: Goethe-Institut

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Umsatzbilanz der Kalenderwochen 1 bis 16: Buchhandel liegt zweistellig im Minus

Die Einnahmen im Buchhandel leiden unter der Corona-Krise. Wie genau sich die Pandemie in den Umsätzen niederschlägt, zeigt sich in den jüngsten Zahlen von Media Control.
Mehr im Börsenblatt

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Auswirkungen der Coronavirus-Krise: Weniger Kunden im Einzelhandel

Viele mittelständische Handelsunternehmen leiden wegen der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus unter sinkenden Kundenfrequenzen und Nachfrage. Das zeigt eine aktuelle Trendumfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE). Ausnahme sind Waren des täglichen Bedarfs.
Mehr im Börsenblatt

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Russ Harris: Wer dem Glück hinterherrennt, läuft daran vorbei – Ein Umdenkbuch

Endlich wirklich leben anstatt ständig dem Glück nachzujagen

Kann es sein, dass unsere Vorstellungen vom Glück uns unglücklich machen? Ja! Denn je stärker wir versuchen, schmerzhafte Gedanken und Gefühle zu verdrängen oder durch positive zu ersetzen, desto mehr leiden wir. Dem möchte Russ Harris mit der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ATC) entgegenwirken. Sein spannendes Umdenkbuch verdeutlicht, dass Stress und Sorgen keineswegs angestrengt bekämpft werden müssen. Wenn wir sie stattdessen zulassen und uns ihnen stellen, finden wir zu einem tief erfüllten Leben.

Quelle: Random House

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Dami Charf: Auch alte Wunden können heilen – Wie Verletzungen aus der Kindheit unser Leben bestimmen und wie wir uns davon lösen können

Dieses Buch ist für alle, die das Gefühl haben, so, wie sie sind, nicht »richtig« zu sein. Sie leiden etwa an unerklärlichen Schuldgefühlen, können eigene Bedürfnisse kaum benennen, keine Grenzen setzen oder spüren ihren Körper nicht. Die Ursache können seelische Verletzungen aus den ersten Lebensjahren sein. Manchmal durch ein schlimmes Ereignis ausgelöst, viel häufiger jedoch dadurch, dass das Aufwachsen ohne sichere Bindung und Zugehörigkeit erfolgte. Die erfahrene Trauma-Therapeutin Dami Charf hilft Betroffenen, in Kontakt mit sich zu kommen, Verständnis für sich selbst zu entwickeln, neue Möglichkeiten zu erkennen und innere Stabilität und Freiheit zu erfahren.

Quelle: Random House

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Michael Kumpfmüller über seinen Roman „Ach, Virginia“ – Die letzten Tage der Virginia Woolf

Historisches Porträt von Virginia Woolf von George Charles Beresford, 1902. (akg-images / Archive Photos)Von Depressionen gepeinigt, nahm sich die Schriftstellerin Virginia Woolf im Frühjahr 1941 das Leben. Michael Kumpfmüller schildert in seinem neuen Roman die letzten zehn Tage vor ihrem Tod. Ihr klarer Blick auf das eigene Leiden fasziniert ihn.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Zum: Deutschlandradio

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Chandler Baker: Whisper Network – Roman

Sloane, Ardie, Grace und Rosalita leiden seit Jahren unter ihrem Vorgesetzten Ames. Zu seinem Verhalten Frauen gegenüber gab es schon immer Gerüchte. Gerüchte, die die Firmenleitung stets ignorierte oder unter den Teppich kehrte. Aber jetzt soll Ames zum Geschäftsführer befördert werden. Allerdings haben die Zeiten sich geändert, und genug ist genug. Die vier Frauen wissen: Sie müssen Ames‘ Aufstieg unbedingt verhindern. Und wenn ihre Worte wie üblich nicht gehört werden, dann müssen sie eben handeln …

Quelle: Random House

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Alaitz Extremera Leceaga: Die Töchter der Villa Soledad – Roman

1927, Basondo im Baskenland: Estrella und ihre Zwillingsschwester Alma führen ein privilegiertes Leben in der Villa Soledad. Sie wachsen mit rauschenden Festen und großem Luxus auf, doch sie leiden unter ihrem herrischen Vater, ihrer Rivalität untereinander und dem Fluch, dass eine von ihnen an ihrem fünfzehnten Geburtstag sterben wird. Als der Tag kommt und sich ihr Schicksal erfüllt, bleibt eine der Schwestern übrig. Gebrandmarkt von ihrem Schicksal wird sie zu einer furchtlosen Frau, die alles tun wird, um ihr Erbe, ihren Stolz und ihr geliebtes Land in Basondo zu schützen.

Quelle: Random House

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Nico ter Linden: Die schönsten Geschichten der Bibel – Ein Lesebuch

Ein Schatz für die Gemeindearbeit

In diesem Vorlesebuch für die Gemeinde- und Seniorenarbeit sind die schönsten Geschichten des 2018 verstorbenen niederländischen Bestsellerautor Nico ter Linden zusammen gestellt. Er zeigt auf unterhaltsame und originelle Weise, wie unkonventionell die Bibel vom Leben, Leiden und Sehnen der Menschen erzählt.

Versammelt sind in dem Buch die bekanntesten Geschichten aus dem Alten Testament, fesselnd nacherzählt und für unsere heutige Zeit interpretiert.

Quelle: Random House

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Eva-Maria Zurhorst: Liebe kann alles – Wie du mit deiner weiblichen Kraft zur Schöpferin deines Lebens wirst Das Transformationsprogramm

Lieben ist nicht leiden – lieben heißt heilen

Es ist an der Zeit, dass wir Frauen erkennen, mit welcher unglaublichen Gabe wir ausgestattet sind: der machtvollen, gestalterischen Kraft der Liebe. Diese Verbindung zu unserem Herzen und unseren Gefühlen macht uns nicht schwach, sie ermöglicht es uns, Leben zu gebären und uns, unsere Beziehungen und unseren Lebensweg aus uns selbst heraus zu heilen.
Eva-Maria Zurhorst zeigt die Liebe in einem völlig neuen Licht – als messbare Heilkraft, die in der Lage ist Krankheiten zu heilen, Zellen, Gene und Verhalten zu verändern, bis in unsere Vergangenheit hinein zu wirken und Fülle in unser Leben zu bringen. Ihr Transformationsprogramm gibt uns praktische Tools an die Hand, mit denen wir einen bewussten und gestalterischen Umgang mit unseren Gefühlen lernen, unser Leben von innen heraus wandeln und uns zu dem zu machen können, was uns in Beziehung, Job und Sexualität wirklich erfüllt.
Eine Hymne an die Frauen und ein Weckruf zur Selbstermächtigung.

Quelle: Random House

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Christopher Clark: "Von Zeit und Macht" – Mit Leidenschaft in die Zukunft denken

Buchcover "Von Zeit und Macht" vor Hintergrund. (DVA / picture alliance / akg images)Wie sahen historische Führungsfiguren sich in ihrer eigenen Zeit? Aus dieser Frage entwickelt Christopher Clark eine faszinierende Vergleichsstudie, die uns aus der Gefangenschaft der Gegenwart befreien will.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Podcast: Stephen King, Delphine de Vigan, Ally Klein und Lucy Fricke im Interview

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt stellen sich und den Hörerinnen und Hörern des literaturcafe.de-Podcasts wieder aktuelle Bücher vor.

Den Anfang macht das mit rund 180 Seiten eher schmale Buch »Loyalitäten« von Delphin de Vigan, ins Deutsche übertragen von Doris Heinemann und erschienen bei Dumont. Ein Buch, von dem Wolfgang Tischer sehr begeistert ist, dass jedoch nicht unbedingt ein Titel ist, den man zu Weihnachten verschenken sollte, denn das Setting ist reichlich trostlos. Alle Personen sind gebrochen und probelmbeladen. Wie rasant und meisterlich konstruiert die französische Autorin (»Das Lächeln meiner Mutter«) die Geschichte aus vier Perspektiven erzählt, ist absolut lesenswert. Bemerkenswert ist auch das Cover.

Für überaus lesenswert hält Fabian Neidhardt auch den dicken Essay-Band »Der Spaß an der Sache« von David Foster Wallace, ins Deutsche übertragen von Ulrich Blumenbach und Marcus Ingendaay, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch. Obwohl einige Texte schon etwas älter seien, besitzen sie doch eine hohe Aktualität. Bemerkenswert sind auch Texte, die wie Hypertext in Papierform mit Anmerkungen und Verweisen versehen sind. Der an Depressionen leidende Foster Wallace erhängte sich vor 10 Jahren im Alter von nur 46 Jahren.

Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Bei der Telefonseelsorge finden Sie – auch anonyme – Hilfsangebote in vermeintlich ausweglosen Lebenslagen. Per Telefon, Chat, E-Mail oder im persönlichen Gespräch. Telefonnummer 0800-111 0 111 (kostefrei) oder im Web unter telefonseelsorge.de.

Wolfgang Tischer war bei der öffentlichen Jurysitzung und bei der Verleihung des Bayerischen Buchpreises 2008. Im Podcast berichtet er von der Veranstaltung und der Jury-Dynamik. Allgemein lesenswert zum Thema Literaturjurys ist auch der schon etwas ältere Beitrag von taz-Literaturredaktuer Dirk Knipphals im Merkur.

Nach der Preisverleihung hat sich Wolfgang Tischer mit Lucy Fricke unterhalten, der Gewinnerin des Bayerischen Buchpreises 2018 in der Kategorie »Belletristik«. Sie freue sich besonders über den Preis für ihren Roman »Töchter«, da sie nach eigenen Angaben in all den Jahren noch nie einen Literaturpreis gewonnen habe. Ja, auch solche Autorinnen und Autoren gibt es.

»Carter« heißt der Roman von Ally Klein, den Fabian Neidhardt als Nächstes vorstellt. Ally Klein las in diesem Jahr beim Bachmannpreis, gewann jedoch keinen der dort vergebenen Preise. Ihr sehr emotional angelegter Text wurde jedoch viel diksutiert, da er nicht genau einzuordnen war, aber schon klar war, dass er ein Ausschnitt aus einem Roman ist. Nun ist dieser im Droschl Verlag erschienen.

Am Ende dieser Podcast-Folge steht wieder ein Buch von Stephen King und wieder einmal ist es ein kurzer Roman, in dem für Wolfgang Tischer jedoch unglaublich viel drinsteckt. »Erhebung« (übersetzt von Bernhard Kleinschmidt) ist kein Grusel- oder Horrorroman. Trotz einer übersinnlichen Komponente ist es ein irdischer Roman, der im Trump-Land spielt. Für Stephen King ist es ein überaus politischer Roman. Eine ausführliche Besprechung wird demnächst im literaturcafe.de folgen. Und dieses klein Buch ist definitv ein Geschenktipp für alle Läufer und Jogger.

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt freuen sich über Rückmeldungen, Meinungen, Tipps und Kommentare und über Bewertungen des Podcasts.

Neben iTunes und anderen Podcast-Verzeichnissen ist der Podcast des literaturcafe.de nun auch bei Spotify zu finden.

Alle weiteren Infos unter
https://www.literaturcafe.de/podcast-stephen-king-delphine-de-vigan-ally-klein-und-lucy-fricke-im-interview/

Beitrag »Podcast: Stephen King, Delphine de Vigan, Ally Klein und Lucy Fricke im Interview« veröffentlicht im literaturcafe.de.

(Mehr in: literaturcafe.de)

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Abdul Hameed Shoman Foundation in Amman: „Wichtige Rolle für die Entwicklung meiner Persönlichkeit“

Nouf Khalifeh ist begeistert über das große Literaturangebot der Shoman Foundation
Schon als Schülerin hielt sich Nouf Khalifeh leidenschaftlich gerne in der Abdul Hameed Shoman Foundation auf, sogar in den Schulferien. Jetzt studiert sie Medizin und profitiert immer noch vom Angebot der Bibliothek. (Mehr in: Magazin „Bibliotheken“ auf Goethe.de – Goethe-Institut)

Posted in LiteraturNewzs

Indie-Buchhandlungen in New York: Für jeden das passende Buch

Steigende Mieten, Konkurrenz durch große Ladenketten – kleine Buchhändler haben es schwer. Trotzdem schaffen sie es mit ihrer Leidenschaft für die Literatur, Menschen an ungewöhnlichen Orten zusammenzubringen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

Posted in LiteraturNewzs

#yeaward19: Die Nominierten (1): "Ich bin die Marke Lea"

Ihre Leidenschaft gehört der Fantasyliteratur: Lea Kaib bloggt darüber unter liberiarium.de, produziert Videos und Podcasts. Die 28-Jährige ist aber auch in der analogen Welt unterwegs, etwa als Messereporterin für Carlsen. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Psychologe mit Unterleibsleiden: Der englische Patient

Familien-Malaisen, Muttertod und Anal- und Beckenbodenmassage: Tim Parks‘ neuer Roman „In Extremis“ ist die zu lang geratene Geschichte eines notorischen Verdrängers und seines Leidens an sich selbst. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

Posted in Buchbeschreibungen

Nacht über Tanger von Christine Mangan

Vor einem Jahr hat Alice Shipley, die bis zu ihrer Volljährigkeit unter der Vormundschaft ihrer Tante Maude steht, den Heiratsantrag von John McAllister angenommen und ist ihm aus dem amerikanischen Bundesstaat Vermont nach Tanger gefolgt. Doch seitdem führt die schüchterne, unter Angstzuständen leidende und wenig Selbstbewusstsein ausstrahlende junge Frau in Marokko ein einsames Leben. Sie … weiterlesenNacht über Tanger von Christine Mangan (Mehr in: BuchAviso)

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"Ede und Unku: Die wahre Geschichte" – Vom Leiden am vergessenen Holocaust

Cover: "Ede und Unku - die wahre Geschichte" von Janko Lauenberger mit Juliane von Wedemeyer (Gütersloher Verlagshaus / picture-alliance / dpa )In „Ede und Unku: Die wahre Geschichte“ erzählt Janko Lauenberger das bekannte Buch über eine Sinti-Familie in der Weimarer Republik weiter. Dabei geht es auch um seine eigenen Ausgrenzungserfahrungen als Sinto in der DDR.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Brigitte Reimann: "Post vom schwarzen Schaf" – Briefe einer leidenschaftlichen Persönlichkeit

Die undatierte Aufnahme zeigt die Schriftstellerin Brigitte Reimann im Jahre 1962. (picture alliance / dpa-ZB / Literaturzentrum Neubrandenburg; Aufbau Verlag)Der Bruder geht 1960 in den Westen, sie ist die „kommunistische Schwester“, die Arbeiter in der DDR zum literarischen Schreiben anleitet. Einen Einblick in den Alltag der Autorin Brigitte Reimann geben ihre Briefe in „Post vom schwarzen Schaf“.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Postkarten von Jurek Becker – "Mein Fischbrötchen, du alte Berghütte"

Buchcover Jurek Becker: "Am Strand von Bochum ist allerhand los" (Suhrkamp / imago stock&people)Weltbekannt wurde der Autor Jurek Becker mit seinen Romanen wie „Jakob der Lügner“. Er war aber auch ein leidenschaftlicher Postkartenschreiber. Seine Witwe Christine Becker hat viele davon gesammelt und jetzt rund 400 veröffentlicht.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Ingmar Bergman: "Laterna Magica. Mein Leben" – Ein Leben wie ein Film

Buchcover Ingmar Bergman: "Laterna Magica. Mein Leben" (Alexander Verlag / imago/ZUMA Press)Liebe, Leid und Obsessionen: Zu seinem 100. Geburtstag erscheinen Ingmar Bergmanns Memoiren in einer Neuauflage. „Laterna Magica. Mein Leben“ ist ein rückhaltloses Bekenntnis zu seinen großen Leidenschaften: Theater und Film.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Ingmar Bergman: "Laterna Magica. Mein Leben" – Ein Leben wie ein Film

Buchcover Ingmar Bergman: "Laterna Magica. Mein Leben" (Alexander Verlag / imago/ZUMA Press)Liebe, Leid und Obsessionen: Zu seinem 100. Geburtstag erscheinen Ingmar Bergmanns Memoiren in einer Neuauflage. „Laterna Magica. Mein Leben“ ist ein rückhaltloses Bekenntnis zu seinen großen Leidenschaften: Theater und Film.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Polish Art Philharmonic erstmals in Deutschland – Klassik-Konzert-Premiere in der Laeiszhalle Hamburg

Nach dem gefeierten Debüt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins präsentiert der Wiener Maesto Michael Maciaszczyk sein Orchester POLISH ART PHILHARMONIC am 1. Oktober 2018 erstmals in der Laeiszhalle Hamburg. Der Titel ‚Best of Classic‘ ist Programm: Im Mittelpunkt des Abends steht mit Ludwig van Beethovens Fünfte Sinfonie eines der bekanntesten Werke der klassischen Musik überhaupt. Zusätzlich bietet das Konzert Raum für musikalische Neuentdeckungen. Mit dem vor 115 Jahren in Berlin und Wien uraufgeführten Violinkonzert A-Dur op. 8 des Komponisten Mieczysław Karłowicz sowie der ‚Träume‘ von Janusz Bielecki huldigt das 62-köpfige Orchester auch virtuosen Werken zweier Komponisten ihres polnischen Heimatlandes.

Die Zuhörer erwartet eine außergewöhnliche Präzision, große Leidenschaft und Spielfreude des Ensembles und damit eine besondere wie unvergessliche Lebendigkeit. Musikkenner werden sofort hören und fühlen, wie intensiv und fordernd der Maestro seine Musikerinnen und Musiker zu Höchstleistungen motiviert. Die Laeiszhalle wird geradezu von großer Liebe und Leidenschaft zur Musik erfüllt sein. Das Orchester POLISH ART PHILHARMONIC ist bekannt für seinen schönen, weichen und einzigartigen Klang, seine sehr homogene und genaue Spielart.

Für wahrhaften Hochgenuss des Violinkonzertes von Karłowicz steht die hochtalentierte polnische Solo-Geigerin Anna Maria Staṡkiewicz. In ihrer Heimat spielt die mehrfach mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnete Künstlerin regelmäßig mit den Symphonie- und Kammerorchestern des Polnischen Rundfunks. Ihr ausgezeichnetes Violinspiel gilt bei Musikliebhabern als besonderer Höhepunkt.

Maestro Michael Maciaszczyk selbst zählt zu den großen internationalen Könnern im Bereich der gegenwärtigen Klassik. Zu seinen Lehrern gehören so namhafte Professoren wie Michael Schwalbe, Alfred Staat, Marina Jaschwili in Moskau und Olga Parchomienko in Paris. Bereits mit 21 Jahren wurde er zum Konzertmeister des Wiener Kammerorchesters berufen. Regelmäßig arbeitete er mit den weltberühmten Wiener Philharmonikern. Ferner ist er Mitglied der Toyota Master Players, Konzertmeister der Secession Players Wien und des Wiener Klassik Ensembles. Seine rege Orchestertätigkeit führt regelmäßig zur Zusammenarbeit mit weltbekannten Dirigenten wie Zubin Mehta, Ricardo Muti, Mariss Jansons, Mstislav Rostropovitsch, Bernhard Haitink, Christian Thielemann, Nicolaus Harnoncourt, Wolfgang Sawallisch, George Pretre, Philippe Entremont und vielen anderen.

Bei ihrem ersten Konzert in Deutschland unterstützen Maestro Michael Maciaszczyk und das POLISH ART PHILHARMONIC den Hamburger Verein Kinder helfen Kinder e.V. Das Orchester spendet vom Verkauf jedes Tickets 2,50 Euro für bedürftige, kranke sowie behinderte Kinder und Jugendliche der Metropolregion Hamburg. Am 2. Oktober 2018 folgt ein weiteres Konzert-Gastspiel in Dresden.

Tickets: ab 21,50 Euro

Buchungen unter:

https://www.elbphilharmonie.de/de/programm/polish-art-philharmonic/10842

Für Interview-Anfragen, Akkreditierungswünsche und honorarfreies Bildmaterial kontaktieren Sie bitte:

Pressekontakt:
SOCIETY RELATIONS & Communications
Frau Brita Segger
Mundsburger Damm 2
22087 Hamburg
Tel.: 040-648 38 777
Email: office@society-relations.de

Das Programm:

Mieczysław Karłowicz – Symphonische Dichtung „Bianca da Molena“ (Weißes Täubchen) op.6
Der 1876 in Litauen geborene polnische Komponist Mieczyslaw Karlowicz schuf in seinem kurzen Leben ein kleines, aber bemerkenswertes Œuvre, das zwar in Polen zum festen Bestand der nationalen Musiktradition gehört, doch jenseits der Grenzen kaum bekannt war. Die am Übergang von der Spätromantik zur beginnenden Moderne angesiedelten Orchesterwerke sind eine Entdeckung wert. Ein verhalten-introvertierter Tonfall, landschaftliche Anklänge und programmusikalische Dramatik werden darin zu großen sinfonischen Gesten verschmolzen.

2. Mieczysław Karłowicz – das Violinkonzert A-Dur op.8
Sein Violinkonzert A-Dur op. 8 schrieb Karlowicz für seinen mittlerweile weltberühmten einstigen Lehrer Stanislaw Barcewicz. Das sehr virtuose Werk wurde wahrscheinlich im Dezember 1902 vollendet. Zur Uraufführung kam es am 21. März 1903 im Beethoven-Saal zu Berlin durch die Berliner Philharmoniker in einem ausschließlich mit Werken von Karlowicz gewidmeten Konzert unter der Leitung des Komponisten.

3. Janusz Bielecki – „Träume“
Die Komposition „Träume“ wurde durch drei thematische Motive, verbundene Attacca, inspiriert. Die langsame einführende Partie mit dem Charakter einer Phantasie wird von einem lebhaften Teil durchbrochen, der das gegenwärtige Tempo und die Expressivität des menschlichen Lebens symbolisiert. Es ist ein Teil, der an die Struktur des Sonaten-Allegro anknüpft, aber eine sanfte Rückkehr zu der träumerischen metaphorischen Phrase, die das Werk eröffnet.

4. Ludwig van Beethoven – 5. Sinfonie C-Moll op.67
gehört zu seinen berühmtesten Werken und ist eines der populärsten Stücke der klassischen Musik. Sie ist auch unter der Bezeichnung Schicksalssinfonie bekannt. Sie vermag sowohl Liebhaber klassischer Musik als auch Menschen, welche dieser sonst weniger zugeneigt sind, in ihren Bann zu ziehen. Besonders das Anfangsmotiv der insgesamt viersätzigen Sinfonie, mit den drei markanten Achteln auf G, denen in derselben Dynamik (fortissimo) ein langgezogenes Es folgt, ist besonders prägnant.

Verwendung folgende Copyrights:
Foto 1 und 2 = Michal Zieba
Foto 3 = Anita Wasik-Plocinska (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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„Ich habe neue Ankerplätze gefunden“

Acht Jahre war Andreas Ober als Fliesenleger sehr erfolgreich unterwegs. Traf viele Menschen. Hatte interessante Projekte umzusetzen. Bis es vor mehr vier Jahren einen Cut in seiner Lebenslinie gab.

Der 41-jährige ist Fliesenleger aus Leidenschaft. Gelernt hatte er Hochbau- und Ausbaufacharbeiter und wurde Spezialist für Fliesen-, Platten- und Mosaikverlegung. In der Abendschule legte er noch eine Ausbildereignung ab. Ehrgeize Ziele setzte er sich schon immer und daher war es nicht verwunderlich, dass sich Andreas Ober entschied, mit seinem Fachwissen auf eigene Verantwortung als selbstständiger Fliesenleger zu arbeiten. Acht Jahre zog er von Bauprojekt zu Bauprojekt. Oftmals mit einem Wochenpensum von über 60 Stunden. Die Arbeit machte Spaß, die Aufträge sorgten für den persönlichen Erfolg.

Darüber vergaß er sich und seine Familie. Der Alltag zu dritt gestaltete sich als zu kompliziert, als dass es für Andreas Ober lösbar war. Seine Flucht in die Arbeit kostet ihn die Beziehung zur kleinen Familie, eine Insolvenz und die Gesundheit. Kein Schlaf, kaum Essen. Er wog nur noch knapp über 50 Kilo. Nichts ging mehr. Damals bezeichnete er es als „Nervenzusammenbruch“. Die Krankheitseinsicht war auch nicht da.

Das Jahr 2014 bildete für ihn den Wendepunkt. Mit einer einjährigen medizinischen Reha wurde er wieder gesundheitlich stabilisiert. Anschließend durchlief er die sechswöchige Berufsfindung und Arbeitserprobung im Beruflichen Trainingszentrum am BFW Leipzig. Die gute Vorbereitung zur Berufsfindung im BTZ Leipzig, die medizinische und kompetente psychologische Unterstützung, das gute Kompetenztraining, das hochwertige Reha Management am BFW Leipzig und die gute Zusammenarbeit mit dem Team Reha der Bundesagentur für Arbeit halfen ihm, sich zu finden. Um dann nach weiteren sechs Monaten mittels Stabilisierung und Vorbereitung auf eine Umschulung im Januar 2018 seinen Platz in der Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel einnehmen zu können.

Dieser Umschulungsberuf schien im jetzt nach seinen ersten sechs Monaten „Lernerfahrungen“ die richtige Wahl gewesen zu sein. Seine Erfahrungen aus dem Baugeschäft gepaart mit dem kaufmännischen Wissen, das er jetzt in insgesamt 24 Monaten erwirbt, sind gute Voraussetzungen, um wieder im Arbeitsleben Fuß zu fassen. Am liebsten im Baustoffhandel. Da kennt er sich am besten aus. Und wenn nicht, dann meint er, am BFW Leipzig kaufmännisch breit genug geschult zu werden, um jederzeit in anderen Bereichen des Kaufmannes berufliche Perspektiven zu finden. „Es geht weiter, zurück ins Leben“, ist das neue Lebensmotto von Andreas Ober. „Frei nach dem römischen Philosophen und Dramatiker Seneca: Wer den Hafen nicht kennt, den er ansteuern kann, für den gibt es selten günstigen Rückenwind. Danke, an alle Häfen, die mich ankern ließen.“

Wie Andreas Ober nehmen jährlich gut 1.000 Menschen an einer Maßnahme im Rahmen der beruflichen Rehabilitation im BFW Leipzig und seinen fünf Außenstellen teil. Ob in einer der vielen Umschulungen wie Herr Ober im kaufmännischen bzw. im gewerblich-technischen Bereich oder in einer der vielen Qualifizierungsmaßnahmen. Über diesen Weg erlangen sie nach langer Krankheit oder Unfall wieder an Selbstvertrauen, um am Arbeitsleben wieder teilhaben zu können.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Bildmaterial:
BU: Andreas Ober kann heute wieder lachen. Nach schweren Schicksalsschlägen absolviert der ehemalige selbstständige Fliesenleger jetzt eine Umschulung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel am BFW Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Präventionskampagne „Herzenssache Lebenszeit“

Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, und die damit einhergehende Gefahr für Schlaganfälle, nehmen in Deutschland immer weiter zu. Risikofaktoren, wie ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, oder Rauchen werden nicht ernst genommen, wodurch die Zahl der Betroffenen stetig zunimmt. Zurzeit wird geschätzt, dass in Deutschland etwa 7,5 Millionen Menschen an Diabetes mellitus leiden. Die Dunkelziffer ist allerdings durchaus höher, da die anfänglichen Symptome erst spät erkannt werden. Die Konsequenz ist, dass knapp alle 8 Sekunden ein Mensch an Diabetes und dessen Folgeerkrankungen stirbt. (Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe)

Dem Gemeinschaftskrankenhaus Bonn ist die Aufklärung der Bevölkerung über diese Krankheiten sehr wichtig, da sie in der Regel gut vermieden werden können.
Am 3.7.2018 bietet das Bonner Gemeinschaftskrankenhaus daher eine „Open-Air-Sprechstunde“ auf dem Münsterplatz in Bonn an und lädt alle Interessierten herzlich dazu ein!

Unterstützer der Kampagne Herzenssache Lebenszeit ist Ex-Arbeitsminister Dr. Norbert Blüm. Er begleitet die Kampagne als gutes Vorbild und wird ebenfalls das Angebot der „Open-Air-Sprechstunde“ wahrnehmen, da auch für ihn eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung sehr wichtig ist.

Von 11-16 Uhr können sich interessierte Bürger in unserem gut erkennbaren roten englischen Schulbus über Diabetes, Schlaganfälle, Herzinfarkt und die richtige Ernährung informieren. Außerdem können erste Gesundheitstest durchgeführt werden. Die Chefärzte der Abteilungen Gefäßchirurgie, Kardiologie und Diabetologie stehen für individuelle Gespräche und Fragen zur Verfügung.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Über eine Anzeige dieser Pressemitteilung würden wir uns sehr freuen!

Pressekontakt:
Katharina Müller-Stromberg
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