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Christopher Clark: "Von Zeit und Macht" – Mit Leidenschaft in die Zukunft denken

Buchcover "Von Zeit und Macht" vor Hintergrund. (DVA / picture alliance / akg images)Wie sahen historische Führungsfiguren sich in ihrer eigenen Zeit? Aus dieser Frage entwickelt Christopher Clark eine faszinierende Vergleichsstudie, die uns aus der Gefangenschaft der Gegenwart befreien will.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Podcast: Stephen King, Delphine de Vigan, Ally Klein und Lucy Fricke im Interview

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt stellen sich und den Hörerinnen und Hörern des literaturcafe.de-Podcasts wieder aktuelle Bücher vor.

Den Anfang macht das mit rund 180 Seiten eher schmale Buch »Loyalitäten« von Delphin de Vigan, ins Deutsche übertragen von Doris Heinemann und erschienen bei Dumont. Ein Buch, von dem Wolfgang Tischer sehr begeistert ist, dass jedoch nicht unbedingt ein Titel ist, den man zu Weihnachten verschenken sollte, denn das Setting ist reichlich trostlos. Alle Personen sind gebrochen und probelmbeladen. Wie rasant und meisterlich konstruiert die französische Autorin (»Das Lächeln meiner Mutter«) die Geschichte aus vier Perspektiven erzählt, ist absolut lesenswert. Bemerkenswert ist auch das Cover.

Für überaus lesenswert hält Fabian Neidhardt auch den dicken Essay-Band »Der Spaß an der Sache« von David Foster Wallace, ins Deutsche übertragen von Ulrich Blumenbach und Marcus Ingendaay, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch. Obwohl einige Texte schon etwas älter seien, besitzen sie doch eine hohe Aktualität. Bemerkenswert sind auch Texte, die wie Hypertext in Papierform mit Anmerkungen und Verweisen versehen sind. Der an Depressionen leidende Foster Wallace erhängte sich vor 10 Jahren im Alter von nur 46 Jahren.

Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Bei der Telefonseelsorge finden Sie – auch anonyme – Hilfsangebote in vermeintlich ausweglosen Lebenslagen. Per Telefon, Chat, E-Mail oder im persönlichen Gespräch. Telefonnummer 0800-111 0 111 (kostefrei) oder im Web unter telefonseelsorge.de.

Wolfgang Tischer war bei der öffentlichen Jurysitzung und bei der Verleihung des Bayerischen Buchpreises 2008. Im Podcast berichtet er von der Veranstaltung und der Jury-Dynamik. Allgemein lesenswert zum Thema Literaturjurys ist auch der schon etwas ältere Beitrag von taz-Literaturredaktuer Dirk Knipphals im Merkur.

Nach der Preisverleihung hat sich Wolfgang Tischer mit Lucy Fricke unterhalten, der Gewinnerin des Bayerischen Buchpreises 2018 in der Kategorie »Belletristik«. Sie freue sich besonders über den Preis für ihren Roman »Töchter«, da sie nach eigenen Angaben in all den Jahren noch nie einen Literaturpreis gewonnen habe. Ja, auch solche Autorinnen und Autoren gibt es.

»Carter« heißt der Roman von Ally Klein, den Fabian Neidhardt als Nächstes vorstellt. Ally Klein las in diesem Jahr beim Bachmannpreis, gewann jedoch keinen der dort vergebenen Preise. Ihr sehr emotional angelegter Text wurde jedoch viel diksutiert, da er nicht genau einzuordnen war, aber schon klar war, dass er ein Ausschnitt aus einem Roman ist. Nun ist dieser im Droschl Verlag erschienen.

Am Ende dieser Podcast-Folge steht wieder ein Buch von Stephen King und wieder einmal ist es ein kurzer Roman, in dem für Wolfgang Tischer jedoch unglaublich viel drinsteckt. »Erhebung« (übersetzt von Bernhard Kleinschmidt) ist kein Grusel- oder Horrorroman. Trotz einer übersinnlichen Komponente ist es ein irdischer Roman, der im Trump-Land spielt. Für Stephen King ist es ein überaus politischer Roman. Eine ausführliche Besprechung wird demnächst im literaturcafe.de folgen. Und dieses klein Buch ist definitv ein Geschenktipp für alle Läufer und Jogger.

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt freuen sich über Rückmeldungen, Meinungen, Tipps und Kommentare und über Bewertungen des Podcasts.

Neben iTunes und anderen Podcast-Verzeichnissen ist der Podcast des literaturcafe.de nun auch bei Spotify zu finden.

Alle weiteren Infos unter
https://www.literaturcafe.de/podcast-stephen-king-delphine-de-vigan-ally-klein-und-lucy-fricke-im-interview/

Beitrag »Podcast: Stephen King, Delphine de Vigan, Ally Klein und Lucy Fricke im Interview« veröffentlicht im literaturcafe.de.

(Mehr in: literaturcafe.de)

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Abdul Hameed Shoman Foundation in Amman: „Wichtige Rolle für die Entwicklung meiner Persönlichkeit“

Nouf Khalifeh ist begeistert über das große Literaturangebot der Shoman Foundation
Schon als Schülerin hielt sich Nouf Khalifeh leidenschaftlich gerne in der Abdul Hameed Shoman Foundation auf, sogar in den Schulferien. Jetzt studiert sie Medizin und profitiert immer noch vom Angebot der Bibliothek. (Mehr in: Magazin „Bibliotheken“ auf Goethe.de – Goethe-Institut)

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Indie-Buchhandlungen in New York: Für jeden das passende Buch

Steigende Mieten, Konkurrenz durch große Ladenketten – kleine Buchhändler haben es schwer. Trotzdem schaffen sie es mit ihrer Leidenschaft für die Literatur, Menschen an ungewöhnlichen Orten zusammenzubringen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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#yeaward19: Die Nominierten (1): "Ich bin die Marke Lea"

Ihre Leidenschaft gehört der Fantasyliteratur: Lea Kaib bloggt darüber unter liberiarium.de, produziert Videos und Podcasts. Die 28-Jährige ist aber auch in der analogen Welt unterwegs, etwa als Messereporterin für Carlsen. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Psychologe mit Unterleibsleiden: Der englische Patient

Familien-Malaisen, Muttertod und Anal- und Beckenbodenmassage: Tim Parks‘ neuer Roman „In Extremis“ ist die zu lang geratene Geschichte eines notorischen Verdrängers und seines Leidens an sich selbst. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

Posted in Buchbeschreibungen

Nacht über Tanger von Christine Mangan

Vor einem Jahr hat Alice Shipley, die bis zu ihrer Volljährigkeit unter der Vormundschaft ihrer Tante Maude steht, den Heiratsantrag von John McAllister angenommen und ist ihm aus dem amerikanischen Bundesstaat Vermont nach Tanger gefolgt. Doch seitdem führt die schüchterne, unter Angstzuständen leidende und wenig Selbstbewusstsein ausstrahlende junge Frau in Marokko ein einsames Leben. Sie … weiterlesenNacht über Tanger von Christine Mangan (Mehr in: BuchAviso)

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"Ede und Unku: Die wahre Geschichte" – Vom Leiden am vergessenen Holocaust

Cover: "Ede und Unku - die wahre Geschichte" von Janko Lauenberger mit Juliane von Wedemeyer (Gütersloher Verlagshaus / picture-alliance / dpa )In „Ede und Unku: Die wahre Geschichte“ erzählt Janko Lauenberger das bekannte Buch über eine Sinti-Familie in der Weimarer Republik weiter. Dabei geht es auch um seine eigenen Ausgrenzungserfahrungen als Sinto in der DDR.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Brigitte Reimann: "Post vom schwarzen Schaf" – Briefe einer leidenschaftlichen Persönlichkeit

Die undatierte Aufnahme zeigt die Schriftstellerin Brigitte Reimann im Jahre 1962. (picture alliance / dpa-ZB / Literaturzentrum Neubrandenburg; Aufbau Verlag)Der Bruder geht 1960 in den Westen, sie ist die „kommunistische Schwester“, die Arbeiter in der DDR zum literarischen Schreiben anleitet. Einen Einblick in den Alltag der Autorin Brigitte Reimann geben ihre Briefe in „Post vom schwarzen Schaf“.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Postkarten von Jurek Becker – "Mein Fischbrötchen, du alte Berghütte"

Buchcover Jurek Becker: "Am Strand von Bochum ist allerhand los" (Suhrkamp / imago stock&people)Weltbekannt wurde der Autor Jurek Becker mit seinen Romanen wie „Jakob der Lügner“. Er war aber auch ein leidenschaftlicher Postkartenschreiber. Seine Witwe Christine Becker hat viele davon gesammelt und jetzt rund 400 veröffentlicht.

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Ingmar Bergman: "Laterna Magica. Mein Leben" – Ein Leben wie ein Film

Buchcover Ingmar Bergman: "Laterna Magica. Mein Leben" (Alexander Verlag / imago/ZUMA Press)Liebe, Leid und Obsessionen: Zu seinem 100. Geburtstag erscheinen Ingmar Bergmanns Memoiren in einer Neuauflage. „Laterna Magica. Mein Leben“ ist ein rückhaltloses Bekenntnis zu seinen großen Leidenschaften: Theater und Film.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Ingmar Bergman: "Laterna Magica. Mein Leben" – Ein Leben wie ein Film

Buchcover Ingmar Bergman: "Laterna Magica. Mein Leben" (Alexander Verlag / imago/ZUMA Press)Liebe, Leid und Obsessionen: Zu seinem 100. Geburtstag erscheinen Ingmar Bergmanns Memoiren in einer Neuauflage. „Laterna Magica. Mein Leben“ ist ein rückhaltloses Bekenntnis zu seinen großen Leidenschaften: Theater und Film.

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Polish Art Philharmonic erstmals in Deutschland – Klassik-Konzert-Premiere in der Laeiszhalle Hamburg

Nach dem gefeierten Debüt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins präsentiert der Wiener Maesto Michael Maciaszczyk sein Orchester POLISH ART PHILHARMONIC am 1. Oktober 2018 erstmals in der Laeiszhalle Hamburg. Der Titel ‚Best of Classic‘ ist Programm: Im Mittelpunkt des Abends steht mit Ludwig van Beethovens Fünfte Sinfonie eines der bekanntesten Werke der klassischen Musik überhaupt. Zusätzlich bietet das Konzert Raum für musikalische Neuentdeckungen. Mit dem vor 115 Jahren in Berlin und Wien uraufgeführten Violinkonzert A-Dur op. 8 des Komponisten Mieczysław Karłowicz sowie der ‚Träume‘ von Janusz Bielecki huldigt das 62-köpfige Orchester auch virtuosen Werken zweier Komponisten ihres polnischen Heimatlandes.

Die Zuhörer erwartet eine außergewöhnliche Präzision, große Leidenschaft und Spielfreude des Ensembles und damit eine besondere wie unvergessliche Lebendigkeit. Musikkenner werden sofort hören und fühlen, wie intensiv und fordernd der Maestro seine Musikerinnen und Musiker zu Höchstleistungen motiviert. Die Laeiszhalle wird geradezu von großer Liebe und Leidenschaft zur Musik erfüllt sein. Das Orchester POLISH ART PHILHARMONIC ist bekannt für seinen schönen, weichen und einzigartigen Klang, seine sehr homogene und genaue Spielart.

Für wahrhaften Hochgenuss des Violinkonzertes von Karłowicz steht die hochtalentierte polnische Solo-Geigerin Anna Maria Staṡkiewicz. In ihrer Heimat spielt die mehrfach mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnete Künstlerin regelmäßig mit den Symphonie- und Kammerorchestern des Polnischen Rundfunks. Ihr ausgezeichnetes Violinspiel gilt bei Musikliebhabern als besonderer Höhepunkt.

Maestro Michael Maciaszczyk selbst zählt zu den großen internationalen Könnern im Bereich der gegenwärtigen Klassik. Zu seinen Lehrern gehören so namhafte Professoren wie Michael Schwalbe, Alfred Staat, Marina Jaschwili in Moskau und Olga Parchomienko in Paris. Bereits mit 21 Jahren wurde er zum Konzertmeister des Wiener Kammerorchesters berufen. Regelmäßig arbeitete er mit den weltberühmten Wiener Philharmonikern. Ferner ist er Mitglied der Toyota Master Players, Konzertmeister der Secession Players Wien und des Wiener Klassik Ensembles. Seine rege Orchestertätigkeit führt regelmäßig zur Zusammenarbeit mit weltbekannten Dirigenten wie Zubin Mehta, Ricardo Muti, Mariss Jansons, Mstislav Rostropovitsch, Bernhard Haitink, Christian Thielemann, Nicolaus Harnoncourt, Wolfgang Sawallisch, George Pretre, Philippe Entremont und vielen anderen.

Bei ihrem ersten Konzert in Deutschland unterstützen Maestro Michael Maciaszczyk und das POLISH ART PHILHARMONIC den Hamburger Verein Kinder helfen Kinder e.V. Das Orchester spendet vom Verkauf jedes Tickets 2,50 Euro für bedürftige, kranke sowie behinderte Kinder und Jugendliche der Metropolregion Hamburg. Am 2. Oktober 2018 folgt ein weiteres Konzert-Gastspiel in Dresden.

Tickets: ab 21,50 Euro

Buchungen unter:

https://www.elbphilharmonie.de/de/programm/polish-art-philharmonic/10842

Für Interview-Anfragen, Akkreditierungswünsche und honorarfreies Bildmaterial kontaktieren Sie bitte:

Pressekontakt:
SOCIETY RELATIONS & Communications
Frau Brita Segger
Mundsburger Damm 2
22087 Hamburg
Tel.: 040-648 38 777
Email: office@society-relations.de

Das Programm:

Mieczysław Karłowicz – Symphonische Dichtung „Bianca da Molena“ (Weißes Täubchen) op.6
Der 1876 in Litauen geborene polnische Komponist Mieczyslaw Karlowicz schuf in seinem kurzen Leben ein kleines, aber bemerkenswertes Œuvre, das zwar in Polen zum festen Bestand der nationalen Musiktradition gehört, doch jenseits der Grenzen kaum bekannt war. Die am Übergang von der Spätromantik zur beginnenden Moderne angesiedelten Orchesterwerke sind eine Entdeckung wert. Ein verhalten-introvertierter Tonfall, landschaftliche Anklänge und programmusikalische Dramatik werden darin zu großen sinfonischen Gesten verschmolzen.

2. Mieczysław Karłowicz – das Violinkonzert A-Dur op.8
Sein Violinkonzert A-Dur op. 8 schrieb Karlowicz für seinen mittlerweile weltberühmten einstigen Lehrer Stanislaw Barcewicz. Das sehr virtuose Werk wurde wahrscheinlich im Dezember 1902 vollendet. Zur Uraufführung kam es am 21. März 1903 im Beethoven-Saal zu Berlin durch die Berliner Philharmoniker in einem ausschließlich mit Werken von Karlowicz gewidmeten Konzert unter der Leitung des Komponisten.

3. Janusz Bielecki – „Träume“
Die Komposition „Träume“ wurde durch drei thematische Motive, verbundene Attacca, inspiriert. Die langsame einführende Partie mit dem Charakter einer Phantasie wird von einem lebhaften Teil durchbrochen, der das gegenwärtige Tempo und die Expressivität des menschlichen Lebens symbolisiert. Es ist ein Teil, der an die Struktur des Sonaten-Allegro anknüpft, aber eine sanfte Rückkehr zu der träumerischen metaphorischen Phrase, die das Werk eröffnet.

4. Ludwig van Beethoven – 5. Sinfonie C-Moll op.67
gehört zu seinen berühmtesten Werken und ist eines der populärsten Stücke der klassischen Musik. Sie ist auch unter der Bezeichnung Schicksalssinfonie bekannt. Sie vermag sowohl Liebhaber klassischer Musik als auch Menschen, welche dieser sonst weniger zugeneigt sind, in ihren Bann zu ziehen. Besonders das Anfangsmotiv der insgesamt viersätzigen Sinfonie, mit den drei markanten Achteln auf G, denen in derselben Dynamik (fortissimo) ein langgezogenes Es folgt, ist besonders prägnant.

Verwendung folgende Copyrights:
Foto 1 und 2 = Michal Zieba
Foto 3 = Anita Wasik-Plocinska (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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„Ich habe neue Ankerplätze gefunden“

Acht Jahre war Andreas Ober als Fliesenleger sehr erfolgreich unterwegs. Traf viele Menschen. Hatte interessante Projekte umzusetzen. Bis es vor mehr vier Jahren einen Cut in seiner Lebenslinie gab.

Der 41-jährige ist Fliesenleger aus Leidenschaft. Gelernt hatte er Hochbau- und Ausbaufacharbeiter und wurde Spezialist für Fliesen-, Platten- und Mosaikverlegung. In der Abendschule legte er noch eine Ausbildereignung ab. Ehrgeize Ziele setzte er sich schon immer und daher war es nicht verwunderlich, dass sich Andreas Ober entschied, mit seinem Fachwissen auf eigene Verantwortung als selbstständiger Fliesenleger zu arbeiten. Acht Jahre zog er von Bauprojekt zu Bauprojekt. Oftmals mit einem Wochenpensum von über 60 Stunden. Die Arbeit machte Spaß, die Aufträge sorgten für den persönlichen Erfolg.

Darüber vergaß er sich und seine Familie. Der Alltag zu dritt gestaltete sich als zu kompliziert, als dass es für Andreas Ober lösbar war. Seine Flucht in die Arbeit kostet ihn die Beziehung zur kleinen Familie, eine Insolvenz und die Gesundheit. Kein Schlaf, kaum Essen. Er wog nur noch knapp über 50 Kilo. Nichts ging mehr. Damals bezeichnete er es als „Nervenzusammenbruch“. Die Krankheitseinsicht war auch nicht da.

Das Jahr 2014 bildete für ihn den Wendepunkt. Mit einer einjährigen medizinischen Reha wurde er wieder gesundheitlich stabilisiert. Anschließend durchlief er die sechswöchige Berufsfindung und Arbeitserprobung im Beruflichen Trainingszentrum am BFW Leipzig. Die gute Vorbereitung zur Berufsfindung im BTZ Leipzig, die medizinische und kompetente psychologische Unterstützung, das gute Kompetenztraining, das hochwertige Reha Management am BFW Leipzig und die gute Zusammenarbeit mit dem Team Reha der Bundesagentur für Arbeit halfen ihm, sich zu finden. Um dann nach weiteren sechs Monaten mittels Stabilisierung und Vorbereitung auf eine Umschulung im Januar 2018 seinen Platz in der Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel einnehmen zu können.

Dieser Umschulungsberuf schien im jetzt nach seinen ersten sechs Monaten „Lernerfahrungen“ die richtige Wahl gewesen zu sein. Seine Erfahrungen aus dem Baugeschäft gepaart mit dem kaufmännischen Wissen, das er jetzt in insgesamt 24 Monaten erwirbt, sind gute Voraussetzungen, um wieder im Arbeitsleben Fuß zu fassen. Am liebsten im Baustoffhandel. Da kennt er sich am besten aus. Und wenn nicht, dann meint er, am BFW Leipzig kaufmännisch breit genug geschult zu werden, um jederzeit in anderen Bereichen des Kaufmannes berufliche Perspektiven zu finden. „Es geht weiter, zurück ins Leben“, ist das neue Lebensmotto von Andreas Ober. „Frei nach dem römischen Philosophen und Dramatiker Seneca: Wer den Hafen nicht kennt, den er ansteuern kann, für den gibt es selten günstigen Rückenwind. Danke, an alle Häfen, die mich ankern ließen.“

Wie Andreas Ober nehmen jährlich gut 1.000 Menschen an einer Maßnahme im Rahmen der beruflichen Rehabilitation im BFW Leipzig und seinen fünf Außenstellen teil. Ob in einer der vielen Umschulungen wie Herr Ober im kaufmännischen bzw. im gewerblich-technischen Bereich oder in einer der vielen Qualifizierungsmaßnahmen. Über diesen Weg erlangen sie nach langer Krankheit oder Unfall wieder an Selbstvertrauen, um am Arbeitsleben wieder teilhaben zu können.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Bildmaterial:
BU: Andreas Ober kann heute wieder lachen. Nach schweren Schicksalsschlägen absolviert der ehemalige selbstständige Fliesenleger jetzt eine Umschulung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel am BFW Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Präventionskampagne „Herzenssache Lebenszeit“

Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, und die damit einhergehende Gefahr für Schlaganfälle, nehmen in Deutschland immer weiter zu. Risikofaktoren, wie ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, oder Rauchen werden nicht ernst genommen, wodurch die Zahl der Betroffenen stetig zunimmt. Zurzeit wird geschätzt, dass in Deutschland etwa 7,5 Millionen Menschen an Diabetes mellitus leiden. Die Dunkelziffer ist allerdings durchaus höher, da die anfänglichen Symptome erst spät erkannt werden. Die Konsequenz ist, dass knapp alle 8 Sekunden ein Mensch an Diabetes und dessen Folgeerkrankungen stirbt. (Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe)

Dem Gemeinschaftskrankenhaus Bonn ist die Aufklärung der Bevölkerung über diese Krankheiten sehr wichtig, da sie in der Regel gut vermieden werden können.
Am 3.7.2018 bietet das Bonner Gemeinschaftskrankenhaus daher eine „Open-Air-Sprechstunde“ auf dem Münsterplatz in Bonn an und lädt alle Interessierten herzlich dazu ein!

Unterstützer der Kampagne Herzenssache Lebenszeit ist Ex-Arbeitsminister Dr. Norbert Blüm. Er begleitet die Kampagne als gutes Vorbild und wird ebenfalls das Angebot der „Open-Air-Sprechstunde“ wahrnehmen, da auch für ihn eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung sehr wichtig ist.

Von 11-16 Uhr können sich interessierte Bürger in unserem gut erkennbaren roten englischen Schulbus über Diabetes, Schlaganfälle, Herzinfarkt und die richtige Ernährung informieren. Außerdem können erste Gesundheitstest durchgeführt werden. Die Chefärzte der Abteilungen Gefäßchirurgie, Kardiologie und Diabetologie stehen für individuelle Gespräche und Fragen zur Verfügung.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Über eine Anzeige dieser Pressemitteilung würden wir uns sehr freuen!

Pressekontakt:
Katharina Müller-Stromberg
kms: kommunikation mit system
Prinz-Albert-Str. 41
D 53113 Bonn
Fon / Fax: +49 228 / 32 30 – 11 44
kms@kms-bonn.de (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Deutsches Modelabel Luxaa zeigt innovative Mode-Kunst-Kooperation auf der Berlin Fashion Week!

Berlin, 15.06.2018: KUNST TRIFFT INNOVATION – Luxaa präsentiert vom 03.-05.07.2018 im Rahmen des Green Showroom während der Berlin Fashion Week seine neue Capsule-Kollektion aus innovativem Tyvek®, veredelt durch die cyanografische Bearbeitung des jungen, Leipziger Künstler Michael Holzwarth. Daneben präsentiert Luxaa seine neue Sommerkollektion. Das Eco-Fashion-Messe-Event findet im Kraftwerk Berlin statt.

Mit der Kooperation verbinden das Deutsche Modelabel und der Künstler Michael Holzwarth ihre gemeinsame Liebe zum Experiment mit ungewöhnlichen Materialien und Techniken. Entstanden ist eine exklusive Capsule-Kollektion in einer Fusion aus dem innovativen Material Tyvek®, der Technik der Cyanografie und dem individuellen Sujet des jungen Künstlers.
Dabei werden die Luxaa Modelle mit einer photochemischen Emulsion behandelt und anschließend allein durch reines Sonnenlicht direkt am Strand belichtet. Die Modelle nutzen dabei die Mode als Unterlage und dienen so als lebendig-bildhafte Schablonen. An den belichteten Stellen wird das tiefe Cyan-Blau in variierenden Strukturen und Intensitäten sichtbar. Dabei stellt sich jedes Kleidungsstück in eine Abhängigkeit seiner natürlichen Umgebung und Bearbeitung und wird damit zu einem Unikat.

Neben der Capsule Kollektion zeigt Luxaa seine neue Sommerkollektion:
Für „Ballett Minimal #1“ wählt Luxaa einen Kanon aus innovativen und zeitlosen Materialien: so korrespondieren handgestrickte Pullover aus feinster Mohair-Wolle mit klassischen Oberhemden aus innovativem, recycling-fähigem Tyvek® und drapierten Kleidern aus Bio-Seide/Baumwoll Blends. Handgearbeitete, feine Gürtel aus exklusivem Fischleder und himmelblaue Tencel-Shirts runden die Kollektion ab.

Luxaa steht für die Leidenschaft und den Anspruch, innovative Materialien mit einem zeitlosen Design und nachhaltigen Rohstoffen in minimalistischer Statement-Mode zu vereinen. In einem sich ständig verändernden Kosmos aus textilen Materialien bilden eigene, innovative Entwicklungen und Kooperationen mit forschenden Einrichtungen den Kern der Identität und Marke Luxaa. Authentizität und Ganzheitlichkeit sind dabei wesentliche Bestandteile der Unternehmensphilosophie des Labels: so legen die Protagonisten den größten Wert auf die Verwendung nachhaltiger und zertifizierter Rohstoffe, eine transparente Wertschöpfungskette, sowie eine Fertigung in Deutschland. Die besondere Verbindung aus innovativen, nachhaltigen Materialien, einer funktional reduzierten Gestaltung und höchster Qualität macht die Luxaa Produkte einzigartig.

Für das Luxaa Kampagnen-Shooting stand die professionelle Balletttänzerin Anna Jo Modell, die in der aktuellen Spielsaison die Hauptrolle des weißen Schwans in der Schwanensee-Inszenierung der Oper Leipzig tanzt.

Berlin Fashion Week
3.-5.Juli 2018
Greenshowroom
Stand B42

Köpenicker Str. 70
10179 Berlin

Bilder:
1. https://www.dropbox.com
2. https://www.dropbox.com
Copyright Marco Warmuth Fotografie
(bitte stets angeben)

Weitere Informationen:
www.luxaa.de / info@luxaa.de
www.michaelholzwarth.net (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Die Buchhandlung der Träume von Cristina Di Canio

Das Lesen von Büchern ist eine Leidenschaft. So auch für die Protagonistin in dem Roman Die Buchhandlung der Träume von Cristina Di Canio. Obwohl Nina als Angestellte eines Unternehmens die Vorzüge von Sozialleistungen zu schätzen wusste, hat sie sich vor fünf Jahren ihren Traum erfüllt und eine Buchhandlung in Mailand eröffnet. Das Außergewöhnliche daran ist, … weiterlesenDie Buchhandlung der Träume von Cristina Di Canio (Mehr in: BuchAviso)

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askalo macht das Finden von Autos, Immobilien und Jobs einfach

Die neue Suchmaschine für Kleinanzeigen hat bereits mehr als 30 Millionen Einträge und ist weltweit in mehr als 40 Ländern verfügbar.

Wiesbaden, Deutschland: Heute hat Yalwa, ein führendes Unternehmen im Bereich Kleinanzeigen, den offiziellen Launch von https://www.askalo.de/ verkündet – einer kostenlosen vertikalen Suchmaschine für Autos, Immobilien und Jobs.

askalo bringt Anzeigen von Hunderten Webseiten zusammen und präsentiert sie in einer einzigen Suche. So können die Nutzer relevante Inhalte schneller finden. Die Plattform ist in mehr als 40 Ländern verfügbar und „spricht“ fünf Sprachen: Englisch, Spanisch, Deutsch, Französisch und Niederländisch.

Für dieses neue Vorhaben kooperiert Yalwa mit den besten Kleinanzeigenseiten im Internet, um auf askalo Anzeigen in hoher Qualität anzubieten. askalo trägt Kleinanzeigen zusammen, um die großen Entscheidungen im Leben einfacher zu machen. Die Nutzer können die Angebote schneller vergleichen und die Partnerwebseiten profitieren von erhöhtem Traffic. Das Portal hat bereits mehr als 30 Millionen Einträge und täglich werden es mehr.

Klaus Gapp, der Geschäftsführer von Yalwa und Gründer von askalo, sieht in diesem neuen Projekt die perfekte Einheit von Innovation, qualitativen Inhalten und Effizienz:

“Wir glauben daran, dass unsere Leidenschaft für Kleinanzeigen Menschen in ihrem täglichen Leben bereichern kann. Unser erfolgreiches Portal Locanto ist eine der größten Kleinanzeigenseiten weltweit. Mehr als 10 Jahre Erfahrungen in diesem Bereich garantieren, dass die Nutzer und Partner von askalo in guten Händen sind.”

askalo basiert auf der Überzeugung, dass der Suchprozesses auch bei einigen der größten Veränderungen im Leben einfach sein kann. Mit askalo finden die Nutzer schnell und mühelos ihr Traumauto, einen passenden Job oder ein neues Zuhause.

Dazu verwendet askalo einen Algorithmus, der die Suchanfragen automatisch mit passenden Anzeigen abgleicht. So wird sichergestellt, dass die maßgeschneiderten Informationen optimal präsentiert werden. Zusätzlich verfeinern verschiedene Filteroptionen die Suchkriterien und liefern noch präzisere Ergebnisse. Ein Klick auf eine Anzeige leitet den Nutzer auf die Webseite weiter, auf der sie ursprünglich veröffentlicht wurde. Dadurch erweist sich askalo als wertvoller Marketingkanal für seine Partner.

askalo ist nun als kostenlose Desktop-Version und mobil als optimierte Progressive Web App (PWA) verfügbar.

Über Yalwa: Yalwa ist ein privates Internetunternehmen, das von Klaus P. Gapp gegründet wurde. Zuvor hatte er OpusForum.org, eine lokale Kleinanzeigenseite für den deutschsprachigen Markt gegründet, die 2005 von eBay übernommen wurde. Seit den Anfängen im Jahr 2006 verbindet Yalwa Einheimische untereinander und fördert den Austausch von Informationen, Gütern und Dienstleistungen.

Das Unternehmen betreibt drei Portale mit dem Schwerpunkt Kleinanzeigen: Locanto, eine beliebte Kleinanzeigenplattform; Yalwa, ein lokales Branchenbuch und askalo, neu eingeführt als Suchmaschine für Kleinanzeigen. Yalwa bietet seine Webseiten weltweit in mehr als 65 Ländern und sechs Sprachen an. Derzeit generieren sie insgesamt mehr als 10 Milliarden Seitenaufrufe pro Jahr. (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Jurek Beckers Postkarten – "Du alte Schmuckschatulle"

Buchcover Jurek Becker: "Am Strand von Bochum ist allerhand los" (Suhrkamp / imago stock&people)Weltbekannt wurde Jurek Becker durch seinen Roman „Jakob der Lügner“. Weniger bekannt ist, dass er ein passionierter Postkartenschreiber war. Ein von seiner Witwe herausgegebener Band zeigt nun eine Auswahl – und den wahren Grund seiner Leidenschaft.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
Direkter Link zur Audiodatei

(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Neues Programm hilft, die Sicht auf den Schmerz zu verändern

Schmerzen sind für andere nicht sichtbar. Aber sie verändern das Leben Betroffener massiv. „Chronischer Schmerz ist ein eigenständiges Krankheitsbild, das oft von der Außenwelt missverstanden wird.“, bestätigt die Ergotherapeutin Lisa Käßmair, DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V.), weswegen Menschen mit chronischen Schmerzen häufig diskriminiert werden und es zu einer Stigmatisierung kommt. Wer dauerhaft Schmerzen hat, verändert sein Verhalten im Alltag oft unbewusst. Ergotherapeuten, die Spezialisten für Handlungsfähigkeit im Alltag sind, haben ein Programm entwickelt, um Schmerzpatienten aus dieser Negativspirale heraus und in mehr Aktivität hinein zu helfen.

Akuter Schmerz ist ein Warnsignal des Körpers, chronischer Schmerz hingegen bedarf einer spezifischen Behandlung. Denn der Umgang mit Schmerzen, auch wenn sie dauerhaft sind, beruht meist auf Überzeugungen oder Verhaltensweisen, die die Betroffenen schon als Kind gelernt haben. „Der weit verbreitete Ansatz, Schmerzen zu ignorieren ist eine ebenso schlecht funktioniere Lösungsstrategie wie alle Aktivitäten zu vermeiden, die Schmerzen hervorrufen könnten.“, weiß Lisa Käßmair. Die Ergotherapeutin war maßgeblich an der Übersetzung der Erweiterungsmaterialien für chronische Schmerzen zum Programm ‚Handeln ermöglichen, Trägheit überwinden‘ beteiligt. Sie erklärt weiter „Die Schmerzen verschwinden bei den Wenigsten vollständig. Im Programm geht es darum, die bisherige Lösungsstrategie zu reflektieren. Und Schritt für Schritt bessere Wege zu finden, die Bandbreite unterschiedlicher Aktivitäten auszuweiten, dadurch den Fokus umzulenken und dem Schmerz einen anderen Stellenwert zu geben.“

Ergotherapeutische Aufklärung: Schmerz hat viele Dimensionen
Das Programm bietet unter anderem eine Reihe von Informations- und Arbeitsblättern, die Ergotherapeuten bei ihrer psychoedukativen Arbeit unterstützend einsetzen, um wissenschaftliche Aspekte so zu vermitteln, dass die Erkrankten sie leicht verstehen. Warum ist das so wichtig? Oft haben Schmerzpatienten einen langen Leidensweg hinter sich, wollen schon gar nicht mehr über „ihr“ Thema, den Schmerz, sprechen – sie wissen ja, es hat in der Vergangenheit ohnehin nicht geholfen. Die einfühlsame Arbeit von Ergotherapeuten trägt dazu bei, dass sie sich wieder angenommen, ja verstanden fühlen. Und sich öffnen. Die Schmerzpatienten erfahren zunächst, wie Schmerz ‚funktioniert‘, welche Dimensionen er hat. Bereits durch das neu erworbene Wissen, das bessere Verständnis und die Erkenntnis, dass sie selbst auf den weiteren Verlauf Einfluss nehmen können, korrigieren sich viele Grundeinstellungen, lösen sich Mythen. Ein nächster Schritt ist, sich die Aktivitäten im Alltag anzuschauen. Wie sieht der Tag aus, wie die Woche, bei welchen Aktivitäten spielt der Schmerz eine Rolle? Wie steht es um tägliche Routinen und die Schlafhygiene? Welche Denkmuster beeinflussen den Schmerz? Denn es geht darum, eine individuell passende Lösungsstrategie zu finden, um den Patienten zu ermöglichen, Aktivitäten aus allen Bereichen, die ihnen wichtig sind, wieder nachzugehen. Wieder eine Lebensqualität herbeizuführen.

Aktivitäten wiederbeleben: Erfolge selbst bei schweren Fällen
Käßmair zeigt am Beispiel einer Patientin mit Fibromyalgie – das ist ein Ganzkörperschmerz, der sich an unterschiedlichen Stellen im Körper manifestiert – welche Erfolge ihre ergotherapeutische Intervention sogar bei solch schweren Fällen erzielen kann. „Ich arbeite bei Schmerzpatienten mit Pacing. Das ist eine schrittweise Belastungserhöhung bei einzelnen Aktivitäten.“, erläutert die Ergotherapeutin Käßmair ihr Vorgehen. Bei Patienten, die schon sehr lange leiden, kann das durchaus bedeuten, dass sie die Aktivität zuerst visualisieren, sich vorstellen, wie sie der Aktivität nachgehen. Dabei ist es wichtig, dass die Patienten die Belastung immer nur so weit steigern, dass es dem System möglich ist, die Aktivität wieder zu erlernen, ohne dabei Schmerz zu empfinden. „Diese Methode hat der besagten Patientin mit Fibromyalgie geholfen, weitere Schritte zu gehen. Sie hat vor ihrer Erkrankung leidenschaftlich gerne getanzt. Und sich wegen ihrer Schmerzen nicht nur von der Aktivität selbst, sondern auch aus dem Freundeskreis, mit dem sie diesem Hobby nachgegangen ist, zurückgezogen.“, beschreibt die Ergotherapeutin die sozialen Auswirkungen, unter denen Schmerzpatienten zusätzlich zu ihren körperlichen Beschwerden häufig leiden. Den sozialen Rückzug rückgängig zu machen, fällt nicht leicht. Ergotherapeuten überlegen sich daher mit ihren Patienten gemeinsam, wie Kontakte wiederhergestellt werden können. Wie Gesprächseinstiege, ja ganze Gesprächsverläufe aussehen können. Auch der an Fibromyalgie erkrankten Patientin ist es so gelungen, wieder in ihren Freundeskreis zurückzukehren, ihre Lebensqualität deutlich zu verbessern und bereits dadurch dem Schmerz weniger Raum und eine geringere Bedeutung in ihrem Leben zu geben.

Aktivitäten analysieren: Muster und Zusammenhänge bewusst machen
Ein erfülltes, zufriedenes Leben haben nur diejenigen, bei denen die Aktivitäten des Alltags weitgehend ausgeglichen sind, also eine Work-Life-Balance stattfindet. Meist ist es so, dass Menschen, die beeinträchtigt sind, als Erstes die Aktivitäten aus ihrem Alltag verbannen, die einfach nur Spaß machen oder der Erholung dienen. Die Pflichten stehen an vorderster Stelle. Dieser Ansatz ist jedoch falsch. Besteht der Alltag irgendwann nur noch aus energiezehrenden Aktivitäten, laufen die Energiereserven ins Minus. Frust und Unzufriedenheit machen sich breit. „Ein Arbeitsblatt befasst sich mit den täglichen Aktivitäten der Patienten. Die Zeit, die sie jeweils für die Bereiche Produktivität/Arbeit, Selbstversorgung, Erholung und Freizeit aufbringen, wird in einem Balkendiagramm ausgewertet.“, so die Ergotherapeutin Käßmair. Diese Form der Analyse macht den Patienten meist erst bewusst, wie schlimm die Schieflage ist. Und ist ein probates Gegenmittel gegen das auch bei Schmerzpatienten unangebrachte, aber weit verbreitete schlechte Gewissen, energiebringenden Aktivitäten wie Hobbys ebenso nachzugehen, wie Pflichten zu erfüllen.

Informationsmaterial gibt es bei den Ergotherapeuten des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.); Ergotherapeuten in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes im Navigationspunkt Service und Ergotherapeutische Praxen, Suche. Das Programm „Chronischer Schmerz“ ist im Schulz-Kirchner Verlag erhältlich.
Vorschläge Bildunterschriften:
Bild 1 Menschen mit chronischen Schmerzen sieht man ihr Leiden nicht unbedingt an. Schnell kommt es zu Missverständnissen und Stigmatisierung. Ergotherapeuten helfen Betroffenen, den Stellenwert der Schmerzen in ihrem Alltag zu verändern. © DVE/ Janine Metzger)
Bild 2 Gewissensbisse bei Freizeitaktivitäten? „Fehl am Platz“ sagen Ergotherapeuten, die wissen, dass Freizeitaktivitäten Schmerzpatienten ebenso wie allen anderen Menschen die nötige Energie liefern, um auch ihre Pflichten zu erfüllen. (© DVE/ Janine Metzger)
Bild 3 Über „ihr“ Thema Schmerz reden dürfen – das löst bei vielen Patienten schon Einiges. Von Ergotherapeuten, die behutsam die Krankheitsgeschichte aufarbeiten und kompetent aufklären, fühlen sich Betroffene endlich verstanden und angenommen. (© DVE/ Janine Metzger) (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Kongress der Deutschen Fachpresse : Denke lieber quer und leidenschaftlich!

„Wir wollen uns bewusst auf die Suche nach Neuem machen“, sagte Stefan Rühling, Sprecher der Deutschen Fachpresse, zur Eröffnung des Branchentreffens heute in Berlin. Etwa 550 Fachmedienmacher kamen zum zweitägigen Kongress mit Keynotes, Tech Outlooks, Sessions und Round Tables. Immer im Fokus: Digitalisierung und Innovation.  (Mehr in: boersenblatt.net News)

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#1: Eine Frage der Leidenschaft: Mit Mut und Motivation zum Erfolg

Eine Frage der Leidenschaft

Eine Frage der Leidenschaft: Mit Mut und Motivation zum Erfolg
Jan Frodeno (Autor)

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William Finnegan: "Barbarentage" – Wellenreiten für immer

Buchcover "Barbarentage" von William Finnegan (dpa / suhrkamp)William Finnegan arbeitet seit vielen Jahren als Reporter für den „New Yorker“. Doch den Pulitzer-Preis erhielt er nicht für seine Reportagen, sondern für seine Autobiografie „Barbarentage“. Darin schildert er seine unbändige Leidenschaft für das Surfen.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
Direkter Link zur Audiodatei

(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Autorin von "Die Frau des Piloten" wurde 71: Anita Shreves letzter Roman erscheint im Herbst

Die amerikanische Bestsellerautorin Anita Shreve ist am 29. März in New Hampshire im Alter von 71 Jahren an einem Krebsleiden gestorben, wie der Piper Verlag informiert. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Philip Kerr ist tot: Autor der "Bernhard Gunther"-Krimis verstorben

Der britische Krimi- und Fantasy-Autor Philip Kerr ist am 23. März im Alter von 62 Jahren an einem Krebsleiden gestorben. Bekannt wurde vor allem mit der Reihe um den Berliner Privatermittler Bernhard Gunther. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Die Wahrheit (Rezension von Florian Hilleberg)

Die unter Wahnvorstellungen leidende Diana Prince wird von Etta Candy und Steve Trevor aus der psychiatrischen Anstalt befreit. Sie bringen die ehemalige Wonder Woman zu einem alten Freund, dem Minotaurus Ferdinand, der der Prinzessin von Themyscira helfen soll, sich wieder an ihr altes Selbst zu erinnern. Derweil geht Dr. Barbara Ann Minerva ein riskantes Spiel ein, als sie Veronica Cale aufsucht, um diese zu bitten, das Killerkommando, das die Konzernchefin auf die Fersen von Wonder Womans … (Mehr in: LITERRA Rezi-Feed)

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Kongress der Deutschen Fachpresse 2018 in Berlin: "Leidenschaft für B2B – immer einen Schritt voraus"

Ideentransfer auf internationaler Ebene, neue Technologien und Formate: Darum geht beim diesjährigen Kongress der Deutschen Fachpresse am 16. und 17. Mai in Berlin (#fpk18). Motto des Treffens: „Leidenschaft für B2B – immer einen Schritt voraus“.  (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Einblick in Peter Handkes Tagebücher – "Sprachreflexe"

Der Schriftsteller Peter Handke im Mai 2017 in Madrid.  (imago )Der österreichische Schriftsteller Peter Handke schreibt leidenschaftlich Tagebuch: Immer hat er ein Notizbüchlein dabei und notiert darin alles mögliche: Alltagsbeobachtungen, Aphorismen, literarische Skizzen, Reisenotizen. 151 solcher Hefte hat er in den letzten 25 Jahren gefüllt.

Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Roman über Hausbesetzer: "Drehe ich die Heizung auf, fühle ich mich reich"

Ihr Buch heißt „Nikotin“, in ihm besetzen junge Menschen ein Haus, um in Ruhe rauchen zu können. Hier erzählt die Autorin Nell Zink von Berliner Anarchisten und warum Romanautoren unter dem Präsidenten Trump leiden. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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#9: Die Arthrose-Lüge: Warum die meisten Menschen völlig umsonst leiden – und was Sie dagegen tun können – Mit dem sensationellen Selbsthilfe-Programm

Die Arthrose-Lüge

Die Arthrose-Lüge: Warum die meisten Menschen völlig umsonst leiden – und was Sie dagegen tun können – Mit dem sensationellen Selbsthilfe-Programm
Dr. med. Petra Bracht (Autor), Roland Liebscher-Bracht (Autor)
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