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Theodor W. Adorno und das „Busenattentat“: Schöner Schreiben – die Deutschkolumne

Unser Kolumnist zeigt an Beispielen, wie kraftvoll unsere Sprache sein kann. Folge 31: Der Philosoph Theodor W. Adorno demonstrierte mit nur zwei Wörtern, dass er deutlicher sah als andere.
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Leben mit der Corona-Epidemie – Eine Zeit des Lernens

Ein Mann im Anzug sitzt im Schneidersitz mit geschlossenen Augen auf dem Fußboden. (Eyeem / Westend61)Der Philosoph Wilhelm Schmid sieht die Corona-Pandemie als eine Zeit der „Übung“. Die anstehenden Herausforderungen sollten wir entschieden angehen – und dabei die Klimakrise als noch größere globale Herausforderung nicht vergessen.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Buch über das Ehepaar Benjamin – Keine Zweifel an Benjamins Werk, aber an seinem Verhalten

Eine Montage zeigt historische Porträtaufnahmen von Dora Kellner und Walter Benjamin. (Getty Images / Ullstein, picture-alliance / akg-images / Charlotte Joël-Heinzelmann)Sie hat Walter Benjamin geheiratet, von Zeitgenossen wurde Dora Benjamin vielfach verunglimpft. Eva Weissweiler fand das ärgerlich und spürte der Beziehung nach. Ihr Fazit: Dora war eine eigenständige Frau, nach der Scheidung versuchte der Philosoph geradezu sie auszubeuten.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Zum 60. Todestag des Autors – Fünf Gründe, wieder Albert Camus zu lesen

Der Schriftsteller Albert Camus im Jahr 1957  (picture-alliance/United Archives/)Seine Bücher wie „Der Fremde“ oder „Die Pest“ sind echte Klassiker. Vor 60 Jahren starb der französische Schriftsteller und Philosoph Albert Camus. Fünf Gründe, warum man den Nobelpreisträger für Literatur heute noch lesen sollte.

Deutschlandfunk Kultur, Studio 9
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Der literarische Jahrgang 1929 – Der Messias kommt immer zu spät

Die Schriftstellerin Christa Wolf im Jahr 1989, hier bei einer Lesung in Leipzig. (picture-alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch)Das Jahr 1929 hat zahlreiche Dichter, Philosophen, Maler, Architekten, Schauspieler, Musiker hervorgebracht. In einer Collage erinnert die Autorin Dagmar Just an Literaten dieses Jahrgangs, die 2019 ihren 90. Geburtstag feiern.

Deutschlandfunk Kultur, Literatur
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Eine Lange Nacht über Wilhelm Busch – Genialer Wortschöpfer und Sonderling

Eine Porträtaufnahme des Autors und Zeichners Wilhelm Busch.  (imago stock&people)Wie kaum ein Zweiter hat Wilhelm Busch die deutsche Sprache geprägt. Der Autor von „Max und Moritz“ hinterließ aber nicht nur als Schriftsteller und Alltagsphilosoph seine Spuren. Auch als Zeichner setzte er dem Spießertum der Gründerzeit ein Denkmal.

Deutschlandfunk Kultur, Lange Nacht
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Vernunft und Religion: Der Philosoph Robert Spaemann ist tot

„Gott kann ich denken“: Der Philosoph Robert Spaemann beschäftigte sich in seinen Werken immer wieder mit den Themen Glauben und Vernunft. Nun ist er im Alter von 91 Jahren gestorben. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Karsten Brensing: "Die Sprache der Tiere" – Wie ähnlich sind sich Mensch und Tier?

Ein Mops in Jeansjacke blickt in die Kamera. (Unsplash / Charles Deluvio)Ein Philosoph, der sich schämt vor seiner Katze nackt zu sein oder ein Hund, der Darwin heißt. Schriftstellerin Teresa Präauer und Biologe Karsten Brensing sprechen anhand ihrer neuen Bücher darüber, wie viel Tier im Mensch steckt und umgekehrt.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Literarischer Adventskalender (4) – Maël Renouard: "Fragmente eines unendlichen Gedächtnisses"

Hinter dem vierten Türchen unseres Literarischen Adventskalenders verbirgt sich "Fragmente eines unendlichen Gedächtnisses" von Maël Renouard. (Diaphanes / Montage DLF Kultur)Was passiert mit uns, wenn wir nichts mehr vergessen können? Der französische Philosoph und Schriftsteller Maël Renouard fragt anhand von digitalen Alltagsphänomenen nach der Zukunft der Erinnerung im Zeitalter von Internet und Social Media.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Dänische Künstlerin Madame Nielsen – Hinter rechtsextreme Fassaden blicken

Viele Menschen und Deutschlandfahnen sind zu sehen während einer rechten Demo in Chemnitz (Ralf Hirschberger/dpa)Sie schreibt Romane, singt Lieder und tanzt Ballett – doch Madame Nielsen ist der Welt nicht abgewandt. Sie versucht, hinter die Vorstellungen von Menschen zu gucken und ihr Wesen zu ergründen. Zuletzt traf sie Rechtsextreme und den AfD-Philosophen Marc Jongen.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Jan Assmann: "Achsenzeit" – Die Vision eines Weltbürgertums

Cover: "Jan Assmann: Achsenzeit. Eine Archäologie der Moderne" und Konfuzius-Statue (C.H. Beck Verlag / dpa / picture alliance / Christoph Mohr)Konfuzius in China, Buddha in Indien, Zarathustra in Persien: Der Philosoph Karl Jaspers betrachtet die Zeit um das Jahr 500 vor Christus als Geburt des modernen Menschen. Jan Assmann setzt sich in „Achsenzeit“ mit dieser Theorie auseinander.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Bayerischer Buchpreis 2018 geht an Lucy Fricke und Wolfram Eilenberger

Lucy Fricke und Wolfram Eilenberger erhalten den mit je 10.000 Euro dotierten Bayerischen Buchpreis 2018. Lucy Fricke für ihren Roman »Töchter« und Wolfram Eilenberger für sein Sachbuch »Zeit der Zauberer« über die Philosophen am Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Ehrenpreis für sein Lebenswerk geht an Christoph Ransmayr.

Beitrag »Bayerischer Buchpreis 2018 geht an Lucy Fricke und Wolfram Eilenberger« veröffentlicht im literaturcafe.de.

(Mehr in: literaturcafe.de)

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Slavoj Žižek über linke Politik – Auf der Suche nach der guten Entfremdung

Slavoj Žižek gestikuliert auf einem Sofa (David Kohlruss)Slavoj Žižek ist Psychoanalytiker, Kommunist – und einer der aufregendsten europäischen Philosophen der Gegenwart. Seit fast zwei Jahrzehnten arbeitet er daran, Lenins Thesen für die Gegenwart zu beleben. Wir fragen nach: Warum?

Deutschlandfunk Kultur, Das Blaue Sofa
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Tristan Garcia: "Wir" – Vom Entstehen des Wir

Buchcover vor einem Bild eines Arbeiterstreiks in England. (Suhrkamp / picture alliance / akg-images / NordicPhotos)Ob über Einwanderung, Rassismus oder Sexismus diskutiert wird: Den Debatten liegt ein Wir-Konstrukt zugrunde. Philosoph Tristan Garcia geht diesem historisch, soziologisch und philosophisch nach: eine spannende Analyse der Identitätspolitik.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Anne Dufourmantelles "Lob des Risikos" – "Das Leben ist riskant"

Eine Person ist einen Schritt vom Rand der Mauer entfernt. (Esther Tuttle/Unsplash)Risiken eingehen – ist das heute, im Zeitalter der Versicherungsgesellschaft noch wichtig und richtig? Ja, schrieb die Philosophin Anne Dufourmantelle schon vor Jahren. Jetzt ist ihr „Lob des Risikos“ auf Deutsch erschienen – ein Vermächtnis der 2017 Verstorbenen.

Deutschlandfunk Kultur, Interview
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Preis für philosophische Essayistik: Islamwissenschaftler Thomas Bauer gewinnt

Der Arabist und Islamwissenschaftler Thomas Bauer wird für „Die Vereindeutigung der Welt“ mit dem Tractatus, dem Essaypreis des Philosophicum Lech ausgezeichnet. Er ist mit 25.000 Euro dotiert. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Kerstin Decker: "Franziska zu Reventlow. Eine Biografie" – "Sie hatte Witz, Ironie und Eros"

Portrait der Schriftstellerin und Malerin Franziska zu Reventlow (1871−1918), aufgenommen um 1905 in München (dpa / picture alliance / IBA-ARCHIV)Sie malte und schrieb – verdiente ihr Geld aber mitunter als Prostutuierte. Die Welt hat Franziska zu Reventlow vergessen. Die Philosophin und Journalistin Kerstin Decker hebt sie nun wieder aufs Podest.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Mac Barnett/Jon Klassen: "Der Wolf, die Ente und die Maus" – Ein kluges Kinderbuch über Freundschaft

Buchcover: Mac Barnett/Jon Klassen: Der Wolf, die Ente und die Maus (NordSüd / picture alliance / dpa / ZPress)„Der Wolf, die Ente und die Maus“ erzählt die Fabel vom „bösen“ Wolf erfrischend neu und aus ungewöhnlicher Perspektive. Es ist ein Kinderbilderbuch, das zum Philosophieren animiert und zeigt, dass Zusammenhalt stark macht.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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Alessandro Baricco: "Die Barbaren" – Über das intelligente Schwimmen im Großen Strom

Buchcover: "Die Barbaren. Über die Mutation der Kultur" von Alessandro Baricco, Hoffmann und Campe Verlag, Hintergrundfoto: Große Hand mit Binärcode greift nach kleinem Mann. (Buchcover: Hoffmann & Campe Verlag / Hintergrundbild: imago/Ikon Images)In „Die Barbaren“ wagt der italienische Philosoph Alessandro Baricco ein Experiment und wirft ungewöhnliche Fragen auf. Was wäre z.B., wenn „die Anderen“ einfach „die Neuen“ sind? Das Werk ist gut durchdacht und subversiv, lobt unser Kritiker.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Thomas Vogel: "Mäßigung" – Mit der Schafherde zum richtigen Maß

Cover von "Mäßigung" vor einem grünen Hügel mit Schafen. (Oekom Verlag / dpa / Klaus Nowottnick)Die Philosophie der Antike ist wieder schwer in Mode – auf dieser Welle reitet auch der Autor Thomas Vogel mit seinem Buch „Mäßigung. Was wir von einer alten Tugend lernen können“. Die These: Zufriedenheit und Glück sind nur durch Maßhalten zu gewinnen.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Arbeit aus philosophischer Perspektive: Schön im Flow

Mit feinsinnigen Beobachtungen nähert sich die Philosophiezeitschrift „Hohe Luft“ in einem Sonderheft der schnöden Maloche.  (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Bruno Latour: "Das terrestrische Manifest" – Die Menschheit hat den Boden unter den Füßen verloren

Cover des Buches "Das terrestrische Manifest" von Bruno Latour (Suhrkamp Verlag / picture alliance / dpa )Der französische Philosoph Bruno Latour fordert im „Terristrischen Manifest“ ein neues Verhältnis des Menschen zur Erde. In seinem spannend zu lesenden Essay tritt er für eine Welt ein, in der das Lokale gegenüber dem Globalen an Bedeutung gewinnt.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Essaypreis des Philosophicum Lech: Shortlist des Tractatus 2018

Der Verein Philosophicum Lech hat die Shortlist für den Tractatus – Preis für philosophische Essayistik bekannt gegegen. Der Preisträger der mit 25.000 Euro dotierten Auszeichnung wird Anfang September verkündet. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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cogito-Preis 2018: Eduard Kaeser erhält cogito-Preis

Der Philosoph und Physiker Eduard Kaeser erhält den mit 50.000 Schweizer Franken (ca. 42.932 Euro) dotierten cogito-Preis 2018 der Schweizer cogito Foundation. Der Preis wird am 5. Oktober in Zürich überreicht. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Axel Honneth: "Anerkennung" – Die Geschichte einer zentralen Idee Europas

Buchcover Axel Honneth: "Anerkennung" (Suhrkamp/dpa)Einen wichtigen Beitrag zur Klärung unseres politisch-kulturellen Selbstverständnisses leistet das neue Buch „Anerkennung“ des Philosophen Axel Honneth. Dabei meint die französische Übersetzung „reconnaissance“ etwas ganz anderes.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Jürgen Habermas erhält den Deutsch-Französischen Medienpreis für sein Lebenswerk

Europa brauche mehr Solidarität und mehr gegenseitiges Vertrauen, meint der Philosoph Jürgen Habermas. Für sein Engagement für Europa ist er nun mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis ausgezeichnet worden. (Mehr in: Deutsche Welle: DW-WORLD.DE Bücher)

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Björn Groenewold bringt frische Ideen aus dem Silicon Valley mit

Sein Fazit: Die Digitalisierung betrifft uns alle

Nachdem Björn Groenewold von seiner knapp einwöchigen Inspirationsreise aus dem Silicon Valley wieder zurück in Deutschland ist, spürt und versprüht er nach wie vor den inspirierenden und motivierenden Unternehmergeist der Nord-Amerikaner. „Natürlich kann sich Groenewold – NEW MEDIA e.K. nicht mit Google, Facebook oder Zappos vergleichen“, sagt Geschäftsführer Björn Groenewold, „jedoch habe ich auf dieser Reise viele neue Eindrücke und Erkenntnisse gewonnen und ein Stück weit von den „Besten“ dazugelernt.“

„Die Geschwindigkeit in dieser Gegend ist extrem hoch“, stellt Groenewold fest. So gibt es zum Beispiel in Kalifornien bereits 52 zugelassene Hersteller von selbstfahrenden Autos, welche das Bild im Valley mit prägen. Nicht nur Tesla und ein bis zwei weitere, wie man bei uns vermutet. Google bzw. die Tochterfirma Waymo hat mehr als 600 Fahrzeuge im Selbstfahrmodus auf der Straße und testet bereits Robotertaxiflotten, welche auch außerhalb der USA, z. B. in China im Testbetrieb fahren. Die Hersteller der Testlizenzen müssen an die Regierung melden, wie häufig deren Computerautos die Kontrolle an einen Sicherheitsfahrer übergeben. Google/Waymo-Autos übergeben alle 9.000 Kilometer, Mercedes-Autos hingegen alle 2.07 Kilometer.

Dass sind bemerkenswerte Fortschritte und Zahlen. Doch wie genau schaffen es die Unternehmen im Silicon Valley es immer wieder einen Schritt voraus zu sein? Diesem Rätsel kam der Geschäftsführer von Groenewold – NEW MEDIA e.K. diesen April ein ganzes Stück näher.

So hatten die 50 Reiseteilnehmer aus Deutschland regelmäßig die Möglichkeit sich in den Firmen auch mit den Menschen direkt zu unterhalten, vom Geschäftsführer über Personaler bis zu den Mitarbeitern. „Die sind alle von der Vision des Unternehmens begeistert“, so Groenewold und wundert sich, dass jeder etwas über die jeweiligen Unternehmensziele und die Art zu arbeiten erzählt.

Veranstalter der „Inspirationsreise“ war die Beratungsfirma tempus. Personal-Guru und Geschäftsführer Prof. Dr. Jörg Knoblauch hat die Tage im Tal bei San Francisco vorbereitet. Nicht nur, dass dort der digitale Wirtschaftswandel seinen Ausgangspunkt nimmt, es sind auch die Unternehmensstrategien und die Personalpolitik, die diese führenden Unternehmen prägen.

Jörg Knoblauch ist im Silicon-Valley bestens verdrahtet und kann Besuche in Unternehmen wie Apple oder Tesla vermitteln, aber auch bei Start-Ups oder in Coworking Spaces, in denen innovative Produkte entstehen. So konnten sich die gut 50 Mitreisenden deutscher Unternehmen direkt vor Ort mit den jeweiligen Unternehmensphilosophien, dem Einsatz neuer Technologien und Herangehensweisen nicht nur informieren, sondern hautnah erleben.
In den Unternehmen werden keine detaillierten Pläne geschmiedet und ausgereifte Produkte entwickelt wie hierzu Lande, sondern unterschiedliche Ideen werden schrittweise ausprobiert und getestet. „Wenn diese Innovationen nicht ankommen, fällt es offensichtlich auch viel leichter, sie loszulassen, weil die Entwicklungskosten nicht so hoch waren“, sagt der Geschäftsführer.

Ohnehin gehen die Nord-Amerikaner anders mit Fehlern um. Statt lange über die Frage zu grübeln, wie das nur passieren konnte, beschäftigen sie sich damit, wie sie es künftig besser machen können. Einige Unternehmen küren deshalb den Fehler des Monats, um ihre Mitarbeiter zu animieren, kreativ zu werden statt im alltäglichen Trott zu verharren. „Das ist schon extrem faszinierend“, findet Groenewold und überlegt, wie Groenewold – NEW MEDIA e.K. etwas von dem Spirit übernehmen kann.

So blieb es nicht aus, dass Björn Groenwold sich während der Reise nochmals intensiv mit seinem Unternehmen auseinandergesetzt und mit anderen Reiseteilnehmern immer wieder darüber ausgetauscht hat, wofür denn das eigene Unternehmen steht, was es auszeichnet und einzigartig macht. „An dieser Profilierung werden wir im Führungskreis weiterarbeiten“, sagt er. Tatsächlich ist dies für viele Mitreisende der Kernpunkt, weiß Knoblauch, der seit zwei Jahren jährlich drei Reisen ins Silicon Valley anbietet. „Das ist schon deshalb notwendig, damit die besten Bewerber das Unternehmen überhaupt wahrnehmen und dann auch noch als attraktiv einschätzen“, sagt der Tempus-Geschäftsführer. Sonst arbeiten ausgezeichnete Fachkräfte eben bei der Konkurrenz, die sich besser darstellt, warnt er.

Das in Leer ansässige Unternehmen Groenewold – NEW MEDIA e.K. ist bereits seit vielen Jahren in der Entwicklung von individueller Software, Apps, Shops und Homepages tätig und setzt Kundenvisionen professionell und erfolgreich um. So dürfen wir gespannt sein, wie sich der neue Geist und die Herangehensweisen auf das Unternehmen auswirken werden. (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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INTERSYSTEMS CORP.: FLEXIBILITY FIRST

Termindruck durch minimale Zeitfenster gehört üblicherweise zum Messebau. Der neue CEBIT-Auftritt des Softwareentwicklers InterSystems Corp. wurde jedoch sogar für unsere professionelle Zeittaktung kritisch herausfordernd, nachdem nur wenige Wochen vor Aufbaubeginn das InterSystems-Headquarter in USA ein bereits komplett durchgeplantes Konzept gestoppt hatte und der Prozess wieder bei Null beginnen musste.

Dank der breiten Leistungspalette und der engen Verzahnung in Organisation, Produktion und Umsetzung konnte ISINGERMERZ jedoch sofort flexibel reagieren und den nötigen Workflow sicherstellen. Zum Messebeginn begrüßte dann ganz selbstverständlich ein einladend attraktiver und offener Inselstand mit spannenden Architekturdetails, großer Fernwirkung und hohem Informationspotenzial sein zahlreiches Publikum rund um die „Sandbox“.

Zehn User gleichzeitig bedienten sich dieser zentralen „Spielwiese“ in Gestalt eines riesigen vernetzten Tisches zum digitalen Lernen, Entdecken und Entwickeln im Sinne der Philosophie des Ausstellers. Die filigrane schwebende Optik des Tisches lässt kaum vermuten, dass bei der aufwendigen Herstellung in unseren Werkstätten in einem einzigen Stück mehr als sechs Zentner Gewicht konstruktiv abzufangen und zu bewegen waren. Marketing Programs Manager Uwe Hering jedenfalls war nachhaltig beeindruckt und „mit der Qualität der Konzeptumsetzung hochzufrieden“. (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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„Ich habe neue Ankerplätze gefunden“

Acht Jahre war Andreas Ober als Fliesenleger sehr erfolgreich unterwegs. Traf viele Menschen. Hatte interessante Projekte umzusetzen. Bis es vor mehr vier Jahren einen Cut in seiner Lebenslinie gab.

Der 41-jährige ist Fliesenleger aus Leidenschaft. Gelernt hatte er Hochbau- und Ausbaufacharbeiter und wurde Spezialist für Fliesen-, Platten- und Mosaikverlegung. In der Abendschule legte er noch eine Ausbildereignung ab. Ehrgeize Ziele setzte er sich schon immer und daher war es nicht verwunderlich, dass sich Andreas Ober entschied, mit seinem Fachwissen auf eigene Verantwortung als selbstständiger Fliesenleger zu arbeiten. Acht Jahre zog er von Bauprojekt zu Bauprojekt. Oftmals mit einem Wochenpensum von über 60 Stunden. Die Arbeit machte Spaß, die Aufträge sorgten für den persönlichen Erfolg.

Darüber vergaß er sich und seine Familie. Der Alltag zu dritt gestaltete sich als zu kompliziert, als dass es für Andreas Ober lösbar war. Seine Flucht in die Arbeit kostet ihn die Beziehung zur kleinen Familie, eine Insolvenz und die Gesundheit. Kein Schlaf, kaum Essen. Er wog nur noch knapp über 50 Kilo. Nichts ging mehr. Damals bezeichnete er es als „Nervenzusammenbruch“. Die Krankheitseinsicht war auch nicht da.

Das Jahr 2014 bildete für ihn den Wendepunkt. Mit einer einjährigen medizinischen Reha wurde er wieder gesundheitlich stabilisiert. Anschließend durchlief er die sechswöchige Berufsfindung und Arbeitserprobung im Beruflichen Trainingszentrum am BFW Leipzig. Die gute Vorbereitung zur Berufsfindung im BTZ Leipzig, die medizinische und kompetente psychologische Unterstützung, das gute Kompetenztraining, das hochwertige Reha Management am BFW Leipzig und die gute Zusammenarbeit mit dem Team Reha der Bundesagentur für Arbeit halfen ihm, sich zu finden. Um dann nach weiteren sechs Monaten mittels Stabilisierung und Vorbereitung auf eine Umschulung im Januar 2018 seinen Platz in der Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel einnehmen zu können.

Dieser Umschulungsberuf schien im jetzt nach seinen ersten sechs Monaten „Lernerfahrungen“ die richtige Wahl gewesen zu sein. Seine Erfahrungen aus dem Baugeschäft gepaart mit dem kaufmännischen Wissen, das er jetzt in insgesamt 24 Monaten erwirbt, sind gute Voraussetzungen, um wieder im Arbeitsleben Fuß zu fassen. Am liebsten im Baustoffhandel. Da kennt er sich am besten aus. Und wenn nicht, dann meint er, am BFW Leipzig kaufmännisch breit genug geschult zu werden, um jederzeit in anderen Bereichen des Kaufmannes berufliche Perspektiven zu finden. „Es geht weiter, zurück ins Leben“, ist das neue Lebensmotto von Andreas Ober. „Frei nach dem römischen Philosophen und Dramatiker Seneca: Wer den Hafen nicht kennt, den er ansteuern kann, für den gibt es selten günstigen Rückenwind. Danke, an alle Häfen, die mich ankern ließen.“

Wie Andreas Ober nehmen jährlich gut 1.000 Menschen an einer Maßnahme im Rahmen der beruflichen Rehabilitation im BFW Leipzig und seinen fünf Außenstellen teil. Ob in einer der vielen Umschulungen wie Herr Ober im kaufmännischen bzw. im gewerblich-technischen Bereich oder in einer der vielen Qualifizierungsmaßnahmen. Über diesen Weg erlangen sie nach langer Krankheit oder Unfall wieder an Selbstvertrauen, um am Arbeitsleben wieder teilhaben zu können.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Bildmaterial:
BU: Andreas Ober kann heute wieder lachen. Nach schweren Schicksalsschlägen absolviert der ehemalige selbstständige Fliesenleger jetzt eine Umschulung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel am BFW Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Digitales CRM: Unternehmen haben branchenübergreifend Nachholbedarf

München, 28.06.2018. Gute Kundenbeziehungen und eine professionelle Customer Experience sind für den Erfolg von Unternehmen das A und O. Die Nutzung von Kommunikationskanälen und -technologien im Internet sind in Zeiten der Digitalisierung dafür essentiell. Iskander Business Partner hat eine branchenübergreifende Reifegradmessung im digitalen Customer Relationship Management durchgeführt und festgestellt: Es gibt großen Handlungsbedarf – über alle Branchen und Unternehmensbereiche hinweg.

Digitales Customer Relationship Management (dCRM) dient dazu, anhand von gesammelten und aufbereiteten Datensätzen, Kundengewohnheiten und -vorlieben zu erkennen. Gleichzeitig hilft es dabei, die Kommunikation mit Kunden zu vereinfachen, zu verbessern sowie zu automatisieren – Ziele, die für jedes Unternehmen oberste Priorität haben sollten. Für die Reifegradmessung hat Iskander Business Partner (IBP) über 400 Unternehmen aus den Branchen Automotive, Telekommunikation, Tourismus, Banking und Financial Services sowie Versicherung untersucht und festgestellt, dass der Nachholbedarf in allen Bereichen noch groß ist. Betrachtet wurden die Unternehmen in Hinblick auf die fünf Kategorien Strategie & Ziele, Organisation & Prozesse, Produkte & Services, Datenanalyse & Reporting, Distributions- & Kommunikationskanäle.

Auf einer Skala von 1 bis 5 schnitten die untersuchten Unternehmen mit einem Mittelwert von 3,0 ab. „Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen zwar angefangen haben, sich mit dem Thema Digitalisierung des CRM zu beschäftigen, sie aber nach wie vor weit davon entfernt sind, alle Möglichkeiten vollständig auszuschöpfen“, sagt Michael Morf, Berater bei Iskander Business Partner.

Die Branchen Tourismus und Versicherung schnitten in allen Dimensionen unterdurchschnittlich ab. Die Telekommunikationsbranche hingegen konnte mit 3,2 die besten Ergebnisse erzielen. „Laut unserer Reifegradmessung haben Unternehmen mit höheren Umsätzen tendenziell auch eine stärkere digitale CRM-Ausrichtung“, fasst Lars Jurischka, Berater bei Iskander Business Partner, zusammen. „Leider ist festzustellen, dass einige Unternehmen keinen Verantwortlichen definiert haben, der federführend das digitale CRM vorantreibt.“

Die Untersuchung zeigt deutlich, dass Unternehmen aller Branchen noch mehr für das Thema dCRM tun können. „Wir empfehlen, besonders wenn es um Innovationen oder digitale Themen geht, die Mitarbeiter in den Prozess der Strategieausrichtung miteinzubeziehen. Gleichzeitig sind die Rollen für die Umsetzung der Digitalisierung des CRM genau zu definieren und auf verschiedene Managementebenen zu verteilen“, sagt Lars Jurischka. „Um zum Beispiel Angebote für Kunden zu personalisieren, empfiehlt sich die Implementierung von real-time Marketingkampagnen und Angeboten“, rät Michael Morf. „Verschiedene Monitoring- und Analysetools, mit denen sich Kundenaktivitäten verfolgen und nachvollziehen lassen, helfen dabei zu verstehen, was Kunden sich wünschen – ein wesentlicher Bestandteil des digitalen CRM.“

Eine Infografik, die die Ergebnisse der Reifegradmessung zusammenfasst finden Sie hier:
https://bit.ly/2KcYFFY.

Über Iskander Business Partner GmbH
Die 2005 gegründete Unternehmensberatung Iskander Business Partner steht für messbaren Mehrwert und eine ergebnisorientierte Partnerschaft mit den Kunden. Sie berät Unternehmen in den Bereichen Telekommunikation, Information, Medien und Entertainment, Retail, Automotive und Financial Services. Für sie entwickelt Iskander Business Partner umsetzungsorientierte Lösungen, um Produkt-, Marketing-, Vertriebs- und CRM-Strategien zu optimieren oder neu auszurichten. Mit unternehmerisch denkenden und engagierten Beratern sowie spezialisierten Experten begleitet und unterstützt die Unternehmensberatung ihre Kunden maßgeschneidert von der Strategie bis zur erfolgreichen Umsetzung. Vertrauen, Transparenz und Kundenorientierung bilden die Eckpfeiler der gesamten Unternehmensphilosophie von Iskander Business Partner und spiegeln sich in der Arbeit jedes einzelnen Beraters wider.

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