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Literaturnobelpreisträgerin: Google ehrt Nelly Sachs zum 127. Geburtstag

Weil sie „das Schicksal Israels mit ergreifender Stärke“ interpretierte, erhielt Nelly Sachs 1966 den Literaturnobelpreis. Google ehrt die jüdische Dichterin zu ihrem Geburtstag mit einem Doodle. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Literarischer Adventskalender (5) – Olga Grjasnowa: "Gott ist nicht schüchtern"

"Gott ist nicht schüchtern" von Olga Grjasnowa. (Aufbau Verlag / Montage DLF Kultur)In „Gott ist nicht schüchtern“ erzählt Olga Grjasnowa das Schicksal zweier erfolgreicher Syrer, die durch den syrischen Bürgerkrieg alles verlieren und nach Deutschland flüchten müssen. Aus „den Flüchtlingen“ werden reale Schicksale, die berühren.

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Die verlorenen Töchter von Hannelore Hippe

Hannelore Hippe hat in ihrem Roman Die verlorenen Töchter das Schicksal der Kinder thematisiert, deren norwegische Mütter eine Beziehung zu einem deutschen Besatzungssoldaten in den Kriegsjahren von 1940 bis 1945 unterhielten. Von den Nationalsozialisten waren diese Beziehungen durchaus erwünscht, und für die Mutter und ihr Kind wurde vom Verein „Lebensborn“ bestens gesorgt. Doch nach dem …

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Kleinstadt-Tragikomödie: Die Seele, ein chaotischer Datensalat

Die Figuren wollen ihr Leben in den Griff zu kriegen – aber dann grätscht das Schicksal rein: Elizabeth Strout hat mit „Alles ist möglich“ einen großen Roman über eine Kleinstadt im Mittleren Westen geschrieben. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Elizabeth Strout: "Alles ist möglich" – Kaleidoskop menschlicher Schicksale

Buchcover Elizabeth Strout: "Alles ist möglich", im Hintergrund eine abgemähte Weide mit Grasballen. (Luchterhand Verlag / imago)Die Figuren in „Alles ist möglich“ hadern alle mit ihrem Schicksal. Elizabeth Strout erzählt unsentimental vom Leben in einer Provinzstadt, ohne in Stereotype oder sentimentale Bemitleidung zu verfallen.

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Kolja Mensing über seinen Roman "Fels" – Wie Grauen und Glück im Zweiten Weltkrieg zusammen fallen

Frauen beim sogenannten "Reichsarbeitsdienst" während des Nationalsozialismus, hier im Jahr 1940 in einem Lager bei Magdeburg (picture alliance / Günter Kurt Dierlich)Ausgehend vom Schicksal des Euthanasie-Opfers Albert Fels, führt Kolja Mensing in seinem Familienroman „Fels“ grausame NS-Geschichte und private Erinnerungen seiner Großmutter zusammen. Ihr damaliges Lieblingslied bringt ihn zu einer überraschenden Erkenntnis.

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Deutsches Exilarchiv – Schicksalssuche in Koffern

Das Exilarchiv in Frankfurt am Main sammelt auch Koffer der Exilanten (Deutschlandradio / Alexander Moritz)Briefe, Tagebücher, Bücher: Viele Schriftsteller flohen während der NS-Zeit ins Exil und publizierten dort weiter. Schätze aus dieser Zeit zu finden und zu bewahren – das ist die Aufgabe des Deutschen Exilarchivs in Frankfurt am Main.

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Isabel Allendes "Ein unvergänglicher Sommer": Die Liebe in der Luft, den Tod im Kofferraum

Ein Chihuahua im Wintercape, eine Romanze im Alter, entwurzelte Menschen, grausame politische Systeme und ein Mord. In ihrem neuen Roman erzählt Isabel Allende die Geschichte dreier Flüchtlingsschicksale. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Annette Leo über "Das Kind auf der Liste" – Willy Blum aus dem Vergessen geholt

Blick auf den Eingang des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau (dpa / Fritz Schumann)Die Historikerin und Journalistin Annette Leo hat das kurze Leben des Sinto-Jungen Willy Blum recherchiert, der von den Nazis ermordet wurde. Sie zeichnet in ihrem Buch ein etwas anderes Bild seines Schicksals als der berühmte Roman „Nackt unter Wölfen“.

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Polish Art Philharmonic erstmals in Deutschland – Klassik-Konzert-Premiere in der Laeiszhalle Hamburg

Nach dem gefeierten Debüt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins präsentiert der Wiener Maesto Michael Maciaszczyk sein Orchester POLISH ART PHILHARMONIC am 1. Oktober 2018 erstmals in der Laeiszhalle Hamburg. Der Titel ‚Best of Classic‘ ist Programm: Im Mittelpunkt des Abends steht mit Ludwig van Beethovens Fünfte Sinfonie eines der bekanntesten Werke der klassischen Musik überhaupt. Zusätzlich bietet das Konzert Raum für musikalische Neuentdeckungen. Mit dem vor 115 Jahren in Berlin und Wien uraufgeführten Violinkonzert A-Dur op. 8 des Komponisten Mieczysław Karłowicz sowie der ‚Träume‘ von Janusz Bielecki huldigt das 62-köpfige Orchester auch virtuosen Werken zweier Komponisten ihres polnischen Heimatlandes.

Die Zuhörer erwartet eine außergewöhnliche Präzision, große Leidenschaft und Spielfreude des Ensembles und damit eine besondere wie unvergessliche Lebendigkeit. Musikkenner werden sofort hören und fühlen, wie intensiv und fordernd der Maestro seine Musikerinnen und Musiker zu Höchstleistungen motiviert. Die Laeiszhalle wird geradezu von großer Liebe und Leidenschaft zur Musik erfüllt sein. Das Orchester POLISH ART PHILHARMONIC ist bekannt für seinen schönen, weichen und einzigartigen Klang, seine sehr homogene und genaue Spielart.

Für wahrhaften Hochgenuss des Violinkonzertes von Karłowicz steht die hochtalentierte polnische Solo-Geigerin Anna Maria Staṡkiewicz. In ihrer Heimat spielt die mehrfach mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnete Künstlerin regelmäßig mit den Symphonie- und Kammerorchestern des Polnischen Rundfunks. Ihr ausgezeichnetes Violinspiel gilt bei Musikliebhabern als besonderer Höhepunkt.

Maestro Michael Maciaszczyk selbst zählt zu den großen internationalen Könnern im Bereich der gegenwärtigen Klassik. Zu seinen Lehrern gehören so namhafte Professoren wie Michael Schwalbe, Alfred Staat, Marina Jaschwili in Moskau und Olga Parchomienko in Paris. Bereits mit 21 Jahren wurde er zum Konzertmeister des Wiener Kammerorchesters berufen. Regelmäßig arbeitete er mit den weltberühmten Wiener Philharmonikern. Ferner ist er Mitglied der Toyota Master Players, Konzertmeister der Secession Players Wien und des Wiener Klassik Ensembles. Seine rege Orchestertätigkeit führt regelmäßig zur Zusammenarbeit mit weltbekannten Dirigenten wie Zubin Mehta, Ricardo Muti, Mariss Jansons, Mstislav Rostropovitsch, Bernhard Haitink, Christian Thielemann, Nicolaus Harnoncourt, Wolfgang Sawallisch, George Pretre, Philippe Entremont und vielen anderen.

Bei ihrem ersten Konzert in Deutschland unterstützen Maestro Michael Maciaszczyk und das POLISH ART PHILHARMONIC den Hamburger Verein Kinder helfen Kinder e.V. Das Orchester spendet vom Verkauf jedes Tickets 2,50 Euro für bedürftige, kranke sowie behinderte Kinder und Jugendliche der Metropolregion Hamburg. Am 2. Oktober 2018 folgt ein weiteres Konzert-Gastspiel in Dresden.

Tickets: ab 21,50 Euro

Buchungen unter:

https://www.elbphilharmonie.de/de/programm/polish-art-philharmonic/10842

Für Interview-Anfragen, Akkreditierungswünsche und honorarfreies Bildmaterial kontaktieren Sie bitte:

Pressekontakt:
SOCIETY RELATIONS & Communications
Frau Brita Segger
Mundsburger Damm 2
22087 Hamburg
Tel.: 040-648 38 777
Email: office@society-relations.de

Das Programm:

Mieczysław Karłowicz – Symphonische Dichtung „Bianca da Molena“ (Weißes Täubchen) op.6
Der 1876 in Litauen geborene polnische Komponist Mieczyslaw Karlowicz schuf in seinem kurzen Leben ein kleines, aber bemerkenswertes Œuvre, das zwar in Polen zum festen Bestand der nationalen Musiktradition gehört, doch jenseits der Grenzen kaum bekannt war. Die am Übergang von der Spätromantik zur beginnenden Moderne angesiedelten Orchesterwerke sind eine Entdeckung wert. Ein verhalten-introvertierter Tonfall, landschaftliche Anklänge und programmusikalische Dramatik werden darin zu großen sinfonischen Gesten verschmolzen.

2. Mieczysław Karłowicz – das Violinkonzert A-Dur op.8
Sein Violinkonzert A-Dur op. 8 schrieb Karlowicz für seinen mittlerweile weltberühmten einstigen Lehrer Stanislaw Barcewicz. Das sehr virtuose Werk wurde wahrscheinlich im Dezember 1902 vollendet. Zur Uraufführung kam es am 21. März 1903 im Beethoven-Saal zu Berlin durch die Berliner Philharmoniker in einem ausschließlich mit Werken von Karlowicz gewidmeten Konzert unter der Leitung des Komponisten.

3. Janusz Bielecki – „Träume“
Die Komposition „Träume“ wurde durch drei thematische Motive, verbundene Attacca, inspiriert. Die langsame einführende Partie mit dem Charakter einer Phantasie wird von einem lebhaften Teil durchbrochen, der das gegenwärtige Tempo und die Expressivität des menschlichen Lebens symbolisiert. Es ist ein Teil, der an die Struktur des Sonaten-Allegro anknüpft, aber eine sanfte Rückkehr zu der träumerischen metaphorischen Phrase, die das Werk eröffnet.

4. Ludwig van Beethoven – 5. Sinfonie C-Moll op.67
gehört zu seinen berühmtesten Werken und ist eines der populärsten Stücke der klassischen Musik. Sie ist auch unter der Bezeichnung Schicksalssinfonie bekannt. Sie vermag sowohl Liebhaber klassischer Musik als auch Menschen, welche dieser sonst weniger zugeneigt sind, in ihren Bann zu ziehen. Besonders das Anfangsmotiv der insgesamt viersätzigen Sinfonie, mit den drei markanten Achteln auf G, denen in derselben Dynamik (fortissimo) ein langgezogenes Es folgt, ist besonders prägnant.

Verwendung folgende Copyrights:
Foto 1 und 2 = Michal Zieba
Foto 3 = Anita Wasik-Plocinska (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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„Ich habe neue Ankerplätze gefunden“

Acht Jahre war Andreas Ober als Fliesenleger sehr erfolgreich unterwegs. Traf viele Menschen. Hatte interessante Projekte umzusetzen. Bis es vor mehr vier Jahren einen Cut in seiner Lebenslinie gab.

Der 41-jährige ist Fliesenleger aus Leidenschaft. Gelernt hatte er Hochbau- und Ausbaufacharbeiter und wurde Spezialist für Fliesen-, Platten- und Mosaikverlegung. In der Abendschule legte er noch eine Ausbildereignung ab. Ehrgeize Ziele setzte er sich schon immer und daher war es nicht verwunderlich, dass sich Andreas Ober entschied, mit seinem Fachwissen auf eigene Verantwortung als selbstständiger Fliesenleger zu arbeiten. Acht Jahre zog er von Bauprojekt zu Bauprojekt. Oftmals mit einem Wochenpensum von über 60 Stunden. Die Arbeit machte Spaß, die Aufträge sorgten für den persönlichen Erfolg.

Darüber vergaß er sich und seine Familie. Der Alltag zu dritt gestaltete sich als zu kompliziert, als dass es für Andreas Ober lösbar war. Seine Flucht in die Arbeit kostet ihn die Beziehung zur kleinen Familie, eine Insolvenz und die Gesundheit. Kein Schlaf, kaum Essen. Er wog nur noch knapp über 50 Kilo. Nichts ging mehr. Damals bezeichnete er es als „Nervenzusammenbruch“. Die Krankheitseinsicht war auch nicht da.

Das Jahr 2014 bildete für ihn den Wendepunkt. Mit einer einjährigen medizinischen Reha wurde er wieder gesundheitlich stabilisiert. Anschließend durchlief er die sechswöchige Berufsfindung und Arbeitserprobung im Beruflichen Trainingszentrum am BFW Leipzig. Die gute Vorbereitung zur Berufsfindung im BTZ Leipzig, die medizinische und kompetente psychologische Unterstützung, das gute Kompetenztraining, das hochwertige Reha Management am BFW Leipzig und die gute Zusammenarbeit mit dem Team Reha der Bundesagentur für Arbeit halfen ihm, sich zu finden. Um dann nach weiteren sechs Monaten mittels Stabilisierung und Vorbereitung auf eine Umschulung im Januar 2018 seinen Platz in der Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel einnehmen zu können.

Dieser Umschulungsberuf schien im jetzt nach seinen ersten sechs Monaten „Lernerfahrungen“ die richtige Wahl gewesen zu sein. Seine Erfahrungen aus dem Baugeschäft gepaart mit dem kaufmännischen Wissen, das er jetzt in insgesamt 24 Monaten erwirbt, sind gute Voraussetzungen, um wieder im Arbeitsleben Fuß zu fassen. Am liebsten im Baustoffhandel. Da kennt er sich am besten aus. Und wenn nicht, dann meint er, am BFW Leipzig kaufmännisch breit genug geschult zu werden, um jederzeit in anderen Bereichen des Kaufmannes berufliche Perspektiven zu finden. „Es geht weiter, zurück ins Leben“, ist das neue Lebensmotto von Andreas Ober. „Frei nach dem römischen Philosophen und Dramatiker Seneca: Wer den Hafen nicht kennt, den er ansteuern kann, für den gibt es selten günstigen Rückenwind. Danke, an alle Häfen, die mich ankern ließen.“

Wie Andreas Ober nehmen jährlich gut 1.000 Menschen an einer Maßnahme im Rahmen der beruflichen Rehabilitation im BFW Leipzig und seinen fünf Außenstellen teil. Ob in einer der vielen Umschulungen wie Herr Ober im kaufmännischen bzw. im gewerblich-technischen Bereich oder in einer der vielen Qualifizierungsmaßnahmen. Über diesen Weg erlangen sie nach langer Krankheit oder Unfall wieder an Selbstvertrauen, um am Arbeitsleben wieder teilhaben zu können.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Bildmaterial:
BU: Andreas Ober kann heute wieder lachen. Nach schweren Schicksalsschlägen absolviert der ehemalige selbstständige Fliesenleger jetzt eine Umschulung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel am BFW Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Die Politik und ihr Wahnsinn – Der Reichstag von Ralph Llewellyn

Im Januar 2017 finden sich während eines Symposiums irgendwo in Deutschland vier Immobilienmakler an der Hotelbar zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Hans Burchard ist Anfang vierzig, intelligent und wortgewandt. Er ist zuverlässig und lernfähig, doch leidet er unter einer Schmutzphobie und hadert mit seinem Schicksal, das ihn in die Welt der Immobilien geführt hat, … weiterlesenDie Politik und ihr Wahnsinn – Der Reichstag von Ralph Llewellyn (Mehr in: BuchAviso)

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Janet Lewis: "Die Frau, die liebte" – Ein dramatischer Schicksalsroman

Buchcover "Die Frau, die liebte", links im Bild eine junge Frau in weißem Kleid von hinten (dtv / imago / Westend 61)Der 1941 erschienene Roman der amerikanischen Schriftstellerin Janet Lewis „Die Frau, die liebte“ ist ein literarisches Juwel. Im Zentrum steht die Beziehung von Bertrande und Martin, die mit elf Jahren zwangsverheirartet werden.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Literatur über 1918 – Ein Schicksalsjahr für Europa

Menschenmengen sammeln sich während der Novemberrevolution 1918 in München.  (picture alliance/dpa/)Nach 1914 haben viele Autoren nun auch das Kriegsende, 1918, als Wendepunkt für Europa in den Blick genommen. Die Neuerscheinungen kreisen um die Frage, wie die Weichen für Demokratisierung und Radikalisierung der kommenden Jahrzehnten gestellt wurden.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Perücken und Globalisierung: Die Schönheit der einen, das Leid der anderen

„Der Zopf“, ein Roman von Laetitia Colombani über die Schicksale dreier mutiger Frauen, war in Frankreich ein Renner. Ein feministisches Werk ist es trotzdem nicht. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Andrea Riccardi: "Der kälteste Winter" – Das Schicksal der Juden im besetzten Rom

Ein italienischer Polizist im römischen Ghetto; Aufnahme vom Januar 2015 (picture alliance / dpa)Der Holocaust erreichte die italienische Hauptstadt im Herbst 1943, die SS begann mit den Deportationen der Juden aus dem Ghetto. Der Autor Andrea Riccardi beschreibt die Ereignisse und ihre Folgen in seinem Buch „Der längste Winter“. Dabei geht es im insbesondere um die Rolle des Vatikan.

Deutschlandfunk Kultur, Aus der jüdischen Welt
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Mira Magén: "Zuversicht" – Von Bewährungsproben und neuen Lebensperspektiven

Buchcover Mira Magén: "Zuversicht" (dtv / David Paschke on Unsplash)Navas Mann und Sohn sterben bei einem Autounfall. Die Witwe zieht einen Schlussstrich unter ihr bisheriges Leben und sucht Zuflucht an einem ungewöhnlichen Ort. „Zuversicht“ ist ein Roman über Schicksal, Scheitern und neue Lebensperspektiven.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Krimi "Von Vögeln und Menschen" – Die Mörderin ist immer die Fußpflegerin

Cover von Margriet De Moors Roman "Von Vögeln und Menschen", im Hintergrund ist eine junge Frau zu sehen. (Taylor Bryant  / Unsplash / Hanser-Verlag)Eine Frau begeht einen Mord. Eine zweite gesteht ihn, ohne ihn begangen zu haben – und eine dritte ermordet aus Rache die wahre Mörderin. Das könnte den Stoff für ein düsteres Schicksalsmelodram sein. Nicht so bei Margriet de Moor.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Allein nach Europa: Else Lasker-Schüler-Lyrikpreis für sechs junge Afghanen

Worte, Gefühle und das Flüchtlingsschicksal – vieles verbindet die sechs jungen Afghanen mit Else Lasker-Schüler. An diesem Freitag erhalten sie in Wuppertal einen Lyrikpreis, der den Namen der berühmten Dichterin trägt. (Mehr in: Deutsche Welle: DW-WORLD.DE Bücher)

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Heavenly, San Diego

Mit Musik, selbst gebastelten Postern, Schmuck und schönen Worten kommen sie dir entgegen und möchten einfach reden – oder? Sie lächeln, hüpfen um dich herum und überhäufen dich mit Komplimenten. Sie sind freundlich und zuvorkommend, die Obdachlosen in Ocean Beach. Doch hinter den scheinbar sorglosen Fassaden verbergen sich tragische Schicksale. Eine literarische Reisereportage von Christiane

Beitrag »Heavenly, San Diego« veröffentlicht im literaturcafe.de.

(Mehr in: literaturcafe.de)

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Newpipertalent-Award soll Autoren locken: Vier neue Labels bei Piper Digital

„Piper Gefühlvoll“, „Piper Schicksalsvoll“, „Piper Spannungsvoll“ und „Piper Humorvoll“: So heißen vier neue Labels, die Piper Digital gegründet hat, und die das bisherige Label „Piper Fahrenheit“ ablösen. Die Intention: Piper will für mehr Orientierung in seinem E-Book-Programm sorgen. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Szczepan Twardoch: "Der Boxer" – Tragische Schicksale im Zwischenkriegs-Polen

Buchcover "Der Boxer" von Szczepan Twardoch, im Hintergrund Boxhandschuhe am Seil eines Boxrings (Rowohlt Verlag / picture-alliance / Stefan Matzke)„Der Boxer“ ist im Polen zwischen beiden Weltkriegen angesiedelt: Der einfallsreich konstruierte Roman liest sich spektakulär und wirft die Frage nach einer polnischen Identität auf. Manches ist Szczepan Twardoch aber recht holzschnittartig geraten.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Petre M. Andreevski: "Quecke" – In der Knochenmühle des Ersten Weltkriegs

Buchcover Petre M. Andreevski: "Quecke" (Guggolz Verlag / imago stock&people)Mazedonien im Ersten Weltkrieg: Serben, Bulgaren, Deutsche und Franzosen kämpfen um das Gebiet. In „Quecke“ erzählt Petre M. Andreevski das Schicksal eines Bauernehepaars, das durch die Gewalt die gesamte Familie und ihre Zukunft verliert.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Wie zufällige Begegnungen ein Leben prägen

13.12.2017 11:46:07 – „Lebens-Abschnitte – Nichts ist zu Ende“ ist ein Roman darüber, wie das Leben eben so spielt

Das Leben scheint manchmal ein Konstrukt von Zufällen zu sein. Zufälle, wie die Menschen, die einem tagtäglich begegnen, einprägsame und prägende Erfahrungen und Schicksalsschläge. Mit diesem Gedankengang… (Mehr in: PresseAnzeiger.de – Verlag-Redaktionsbüro Kern Pressemappe)

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Kent Haruf: "Unsere Seelen bei Nacht" – Der Zauber des späten Glücks

Kent Haruf: "Unsere Seelen bei Nacht" (Diogenes)Der Roman „Unsere Seelen bei Nacht“ von Kent Haruf ist ein zauberhafter, einfach erzählter Roman. Mit zwei Menschen, die keine Lust haben, sich ihrem Schicksal zu fügen und einsam zu bleiben: ein Melodrama mit einem genauen Blick für den Alltag.

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Litprom-Bestenliste "Weltempfänger": Winter 2017: Schicksale im Mekong-Delta

Der Erzählungsband „Endlose Felder“ der vietnamesichen Autorin Nguyen Ngoc Tu, auf Deutsch erschienen im Mitteldeutschen Verlag, führt die 37. Litprom-Bestenliste „Weltempfänger“ an. Die anderen Autoren auf der Bestenliste kommen aus Südkorea, Vietnam, Indien, Syrien, Mauritius und Israel. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Writers in Prison Day: Autoren hinter Gittern

Der „Writers in Prison Day“ am 15. November macht auf das Schicksal von zu Unrecht inhaftierten und verfolgten Schriftstellern, Journalisten, Verlegern und Bloggern in der ganzen Welt aufmerksam. Er erinnert an Menschen, die getötet wurden, weil sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen haben. Die Schriftstellervereinigung PEN international stellt fünf ausgewählte Fälle in den Fokus, die beispielhaft für die Repressionen stehen, denen Kollegen weltweit täglich ausgesetzt sind. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Zadie Smith: "Was als Schicksal verkauft wird, ist meistens Ideologie"

In ihren Büchern bettet sie Einzelschicksale ins politische Weltklima ein – ein Gespräch mit der Schriftstellerin Zadie Smith über den American Dream, Rassismus und Naturkatastrophen. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Die Stunde der Spezialisten – Barbara Zoeke

Handlung

Barbara Zoekes Roman „Die Stunde der Spezialisten“ erzählt aus unterschiedlichen Perspektiven den verbrecherischen Wahnsinn des Euthanasieprogramms unter der Naziherrschaft im Dritten Reich. Max Koenig, Protagonist und Ich-Erzähler, leidet unter einer unheilbaren Nervenkrankheit, die, bei klarem Verstand, den langsamen Verfall der Muskeln nach sich zieht. Deutliche Warnungen seines akademischen Lehrers und Mentors Gustaf Clampes will er nicht hören und bleibt zu lange mit seiner Frau Felicitas und Tochter Angelica in seinem gewohnten Leben, als Professor für Altertumsforschung in Leipzig.

Während seiner ersten Station in der Anstalt Wittenau lernt er Dr. Carl Hohein, Gymnasiallehrer für Latein und Geschichte kennen, der an Schizophrenie erkrankt ist und an seiner „Litanei an die Farbe Schwarz“ komponiert. In ihrer sehr besonderen Situation freunden sich Max Koenig, auch als hinfälliger Mann noch charmant und gebildet, und Carl Hohein an. Zu ihnen gesellen sich Elfi, eine fragile, sehr zarte Pianistin und Oscar, ein junger Mann mit Down-Syndrom. Zunächst täuscht der Stationsalltag mit quälenden Behandlungsversuchen eine mögliche Perspektive vor. Kleine Unterbrechungen bieten die kurzen Besuche von Felicitas, Catja von Trabitz, Max Koenigs Schwägerin sowie Margarete Hohein, Carls Mutter. Als gezielt Meldebögen für chronisch Kranke auf der Station in Umlauf kommen wird die Lage für die Patienten prekär. Unter dem Schutz von Schwester Rosemarie kann Max Koenig Briefe an seine Frau und seine Schwägerin aus der Anstalt schmuggeln. Damit gelingt es ihm, Elfi im Haus von Dr. Gernoth von Trabitz, einem hohen SS-Funktionär, unterzubringen. Max Koenigs körperlicher Verfall ist nicht aufzuhalten und endet in Bernburg an der Saale, einer Vernichtungsanstalt für chronisch Kranke, Behinderte, Alkoholiker und anderen in diesen speziellen Meldebögen gekennzeichneten Personen.

Der Ton des Romans ändert sich mit der Stimme von Chefarzt Dr. Lerbe, der die Zeichen der Zeit nutzen und als Arzt Karriere machen will. Bereits bei der Promotionsfeier seines Bruders Alexander bewundert der junge, vielseitig begabte Friedel Lerbe seinen Onkel Gernoth von Trabitz, der beim Hiltlerputsch 1923 in der ersten Reihe der aufstrebenden Nationalsozialisten verwundet wurde. Friedel Lerbes Doktorexamen mit Auszeichnung fällt in das Jahr der Machtergreifung und öffnet ihm als jungem NSDAP Mitglied Tür und Tor. 1939 zieht er als junger Arzt nach Berlin. Nur zwei Jahre später locken ihn ein erhebliches Salär, diverse Privilegien und der Chefarztposten nach Bernburg. Akribisch und kaltblütig organisiert er in dieser Tötungsanstalt die perfekte Vernichtung und Entsorgung kranker Menschen. Dabei berücksichtigt er penibel jedes Detail der Vernichtung von der Begrüßung der Patienten bis zu den Trostbriefen an die Angehörigen. Seine Mitarbeiter, vor allem die Leichenbrenner, hat er gut unter Kontrolle, indem er sie regelmäßig zu geselligen Abenden einlädt und mit ordentlichen Gehältern ködert. Seine Neigung zur Übelkeit überdeckt er mit Schnaps im Kaffee und Amouren mit seiner Sekretärin. Seine Liebe allerdings gehört Anja Haye, einer Krankenschwester in Posen, die seine Liebe erwidert und auf eine baldige Heirat hofft. Als die nötigen Erlaubnispapiere zusammen sind, entdeckt Anja zufällig die grausame Arbeit, die ihr Verlobter verrichtet und verlässt ihn sofort. Nur schwer kann Lerbe seinen Dienst weiter verrichten, umso schwerer, als einer seiner Patienten Max Koenig ist, den er in die Gaskammer schickt. In ihm erkennt er den Schwager seines Onkels Gernoth.

Mit der Stimme der Autorin wird als deutlicher Zwischenruf die Predigt von Bischof von Galen in Münster zitiert und weiterzählt: Dr. Friedel Lerbe erhängt sich im Februar 1948 in seiner Gefängniszelle. Der drohenden Strafe durch die Militärregierung konnte er sich nicht durch Flucht entziehen. Lerbe hinterlässt seine Frau, einstige Sekretärin in der Anstalt Bernburg, und einen Sohn. Nur zwei Frauen entkommen nach Porto Santo Stefano in Italien, Fräulein Elfi, die den Krieg im Schutz der SS Villa überleben konnte und Margarete Hohein, die im Krieg ihren Mann und ihren Sohn Carl verloren hatte.

Fazit

Dieser zeithistorische Roman führt in eine Kulisse ein, an einen Schauplatz, wo niemand hinwill, um dann doch weiterzulesen – dem Grauen entgegen und gleichzeitig der Hoffnung. Geschickt gelingt es der Autorin, authentische Personen der Zeit in eine fiktive Geschichte zu integrieren. Der Roman erschüttert, und sucht Leserinnen und Leser, die sich gegen das Vergessen stemmen. „Max, warten Sie nicht zulange. Sie werden das Unvorstellbare tun!“ und „Der größte Feind der Wahrheit ist nicht die Lüge. Der größte Feind ist die Überzeugung.“ warnt Clampe seinen Schützling und soll Recht behalten.

Die unterschiedlichen Erzählperspektiven ermöglichen der Autorin den passenden Ton des jeweiligen Erzählers zu finden. Max Koenig erzählt charmant und sachlich die vorausgegangenen Geschehnisse, liebevoll die Beziehung zu Fee und Püppi, seiner Tochter. Damit wird er zum Mittelpunkt der kleinen Patientengruppe in Wittenau. Seine Briefe, die er Carl Hohein diktiert, sind getragen von Klugheit und Wehmut. Anders dagegen Friedel Lerbe. Er wirkt gehetzt, angespannt, gleichzeitig skrupellos. Mit knappen Sätzen und detaillierten Aufzählungen der „to do“ Liste in der Anstalt wird der routinierte Ablauf der Tötungen dokumentiert. Bei aller geschilderten Grausamkeit gelingt es Barbara Zoeke schließlich als auktorialer Erzählerin den Leser für diese Geschichte einzunehmen, die einzelnen Schicksale gespannt zu verfolgen und mit der stillen Hoffnung auf eine freundliche Sonne in Italien zu verabschieden.
Ein unbequemes Buch, ein wichtiges Buch, denn „vielleicht ist der Glaube an ein Wesen über uns keineswegs die gefährlichste Barriere, schlimmer dürfte es sein, einen einzelnen Menschen zu vergöttern“.

Hinweis
Vielen Dank an Dr. Annette Rümmele für diese Gastrezension!

>>>Hier gehts zum Buch – Die Stunde der Spezialisten<<<
Die Stunde der Spezialisten
von Barbara Zoeke – Die Andere Bibliothek (2017)
ISBN: 978-3847703938
Gebundene Ausgabe – 300 Seiten

(Mehr in: Buchrezensionen)

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Erfahrung Afrika: Drei Frauenschicksale

20.09.2017 10:56:27 – Lebensschicksale in Tunesien, Südafrika und Nigeria in biografischen Romanen
Die Journalistin Sabrina trifft in Tunesien den Mann, der ihr ganzes Leben verändert. Der schöne Araber Amor umgarnt sie. Anfällig für schöne Worte unterliegt sie seinem Charme, gibt ihre sichere Existenz in Deutschland auf,… (Mehr in: PresseAnzeiger.de – Verlag-Redaktionsbüro Kern Pressemappe)