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Michail Prischwins Tagebücher – „Das Gesicht der Revolution hat niemand gesehen“

Der russisch/sowjetische Schriftsteller Michail Prischwin. (Guggolz Verlag)Der Schriftsteller und Journalist Michail Prischwin zeichnet von 1905 bis 1954 auf, was er sieht, hört, denkt – er verbirgt die Tagebücher sogar vor seiner Frau, denn in der Sowjetunion sind diese Notate lebensgefährlich. Aus ihnen spricht eine Epoche.

Deutschlandfunk Kultur, Literatur
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Paolo Giordano: „In Zeiten der Ansteckung“ – In jeder Hinsicht ein Wendepunkt

Buchcover zu Paolo Giordano: "In Zeiten der Ansteckung" (Rowohlt Verlag)Seit Ende Februar hat sich der italienische Schriftsteller und Naturwissenschaftler Paolo Giordano mit der Coronakrise auseinandergesetzt. In „In Zeiten der Ansteckung“ versucht er zu begreifen, was die Epidemie uns über uns selbst verrät.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Takis Würger : Zwischen Fakten und Fiktion

Autor Takis Würger.
Als Journalist erhielt Takis Würger mehrere Auszeichnungen, sein Debüt als Schriftsteller wurde zum Bestseller. Doch dann erntete er für seinen zweiten Roman „Stella“ viel Kritik.
Quelle: Goethe-Institut

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Kleist-Preis 2020 vergeben: Clemens J. Setz wird ausgezeichnet

Der Grazer Schriftsteller Cemens J. Setz erhält den diesjährigen Heinrich-von-Kleist-Preis. Er ist mit 20.000 Euro dotiert.
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Paul Valéry und André Gide – Eine Freundschaft voller Gegensätze

Collage von zwei historischen Fotos: Paul Valéry, 1935 und André Gide, ca. 1930. (imago / Photo12 / Photosvintages und imago / Everett Collection)Die beiden Schriftsteller Paul Valéry und André Gide waren jahrzehntelang miteinander befreundet, wussten aber zeitlebens nicht, worauf ihre gegenseitige Wertschätzung beruhte. Nur, dass ihre Zuneigung trug.

Deutschlandfunk Kultur, Literatur
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Schriftsteller Uwe Timm – Der Alt-68er wird 80

Der Schriftsteller Uwe Timm vor dem Brandenburger Tor in Berlin. (imago images / gezett)Der Tod ist ein Leitmotiv in seinen Büchern, mit ihm beschäftigt sich Uwe Timm schon seit seiner Kindheit, seit sein Bruder im Zweiten Weltkrieg starb. Nun wird der Autor 80 Jahre alt – und er sagt, er sei neugierig auf sein eigenes Sterben.

Deutschlandfunk Kultur, Fazit
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Finanzhilfen-Überblick von Nina George: Hilfen für Autor*innen und Übersetzer*innen in der Corona-Krise

Etwa 4.000 Lesungen könnten seit März bis Mai wegfallen, schätzt Nina George. Der Verdienstausfall für Schriftsteller*innen könnte leicht auf sieben Millionen Euro brutto hochgerechnet werden. Welche Finanzhilfen gibt es in der Corona-Krise für Autor*innen und Übersetzer*innen? Die Schriftstellerin und Präsidentin des European Writers‘ Council hat einen „Handzettel für Autoren“ zusammengestellt. 
Mehr im Börsenblatt

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Friedrich Hölderlin – Ein Dichter in dürftiger Zeit

Ein historisches Porträt von Friedrich Hölderlin. (imago images / Horst Rudel)Gelesen haben ihn wohl nur wenige, aber Friedrich Hölderlin wurde wie kein anderer Schriftsteller für die verschiedensten Ideologien instrumentalisiert – obwohl oder vielleicht gerade weil sein Werk so rätselhaft ist. Vor 250 Jahren wurde er geboren.

Deutschlandradio

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Eduard Limonow: Russischer Schriftsteller ist tot

Er schrieb Bücher von großer Kraft und organisierte die „Märsche der Dissidenten“ gegen die Politik von Wladimir Putin mit. Nun ist Eduard Limonow im Alter von 77 Jahren gestorben.
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Schriftsteller fordern Solidarität wegen des Corona-Virus: „Für den Erhalt der lebendigen, freien und vielfältigen Kultur“

Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller sieht in den Maßnahmen gegen die Verbreitung von Corona eine Gefahr für irreparable Schäden im Kulturbereich. Er fordert kurz- und mittelfristige Hilfestellungen von Verlagen, öffentlicher Hand, Verwertungsgesellschaften und den Medien; unter anderem die Senkung des KSK-Mindestverdienstes für 2020 und die Notfallkasse für Kulturschaffende.
Mehr im Börsenblatt

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Zum Tod von Giwi Margwelaschwili – „Neben Solschenizyn einer der ganz großen Dissidentenschriftsteller“

Der deutsch-georgische Schriftsteller Giwi Margwelaschwili in Berlin  (imago images / Sven Lambert)Niemand habe den Totalitarismus so hochintellektuell verarbeitet wie der Schriftsteller Giwi Margwelaschwili, sagt der Publizist Ekkehard Maaß. 1947 wurde der Autor aus Berlin nach Georgien verschleppt. Erst Jahrzehnte später konnte er seine Texte veröffentlichen.

Deutschlandfunk Kultur, Fazit
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Literatur: Lutz Seiler mit Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet


Der Schriftsteller beschreibt in seinem Roman „Stern 111“ die Neuordnung der Berliner Gesellschaft in der Übergangszeit von 1989/90.
Quelle: SZ.de

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Preis der Leipziger Buchmesse verkündet – Lutz Seiler ausgezeichnet in der Kategorie Belletristik für „Stern 111“

Porträt von Lutz Seiler vor schwarzem Hintergrund. (Getty Images / Thomas Lohnes)Der Schriftsteller Lutz Seiler erhält den Preis der Leipziger Buchmesse für seinen Roman „Stern 111“, in dem er zeigt, dass die Wendezeit auch ein Experimentierfeld war. Bettina Hitzer wird ausgezeichnet in der Kategorie Sachbuch für „Krebs fühlen“, Pieke Biermann für ihre Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch von „Oreo“ von Fran Ross.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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Schriftsteller Josef Haslinger – Missbraucht vom väterlichen Freund

Josef Haslinger abgebildet vor übereinander gestapelten Büchern und einem vollen Bücherregal. Er trägt eine Brille. (S. Fischer Verlag / ORF III / Peter Meierhofer)Der Schriftsteller Josef Haslinger wurde als Kind im Kloster von katholischen Priestern sexuell missbraucht. Darüber hat er nun, Jahrzehnte später, ein Buch geschrieben. 50 Jahre lang habe er den eigenen Missbrauch verharmlost, sagt er.

Deutschlandfunk Kultur, Im Gespräch
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„Das kann uns keiner nehmen“ von Matthias Politycki: Schmäh auf dem Kilimandscharo

Auf dem Dach Afrikas lernen sich ein Hamburger Schriftsteller und ein Aids-kranker Ur-Bayer kennen: In „Das kann uns keiner nehmen“ verarbeitet Matthias Politycki eigene dramatische Tansania-Erinnerungen.
Mehr in Spiegelonline

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Auszeichnung für Stefan Slupetzky: „Mehr Wien geht nicht“

Der Buchpreis der Wiener Wirtschaft geht an den Wiener Schriftsteller Stefan Slupetzky.  Der Krimiautor ist mit „Lemming“-Serie einer der erfolgreichsten Autoren Wiens. Vergeben wird der Preis von Fachgruppe der Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien.
Mehr im Börsenblatt

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Zum Tod von Ernesto Cardenal – Das Himmelreich als kommunistisches Diesseits

Der nicaraguanische Dichter, Priester und Politiker Ernesto Cardenal (picture alliance / dpa / El Universal via ZUMA Wire)Ernesto Cardenal ist tot. Der Schriftsteller, Befreiungstheologe und frühere Kulturminister von Nicaragua starb im Alter von 95 Jahren in Managua. Tobias Wenzel erinnert an den auch in Deutschland populären Lyriker.

Deutschlandfunk Kultur, Fazit
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Irvine Welsh: „Die Hosen der Toten“ – Die hängengebliebenen Männer aus „Trainspotting“

Ewan Mcgregor als Renton, Jonny Lee Miller als Sickboy Edinburgh (imago stock&people)Es war der Kultfilm der 90er-Jahre: „Trainspotting“. Nach dem Erfolg hat der schottische Schriftsteller Irvine Welsh den Stoff immer wieder weitergesponnen. Jetzt ist der letzte Teil der Reihe erschienen.

Deutschlandfunk Kultur, Kompressor
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Was die Moral in der Literatur verloren hat – Schriftsteller mit weißer Weste?

Collage zweier Porträts von Saša Stanišić und Peter Handke. (Picture Alliance / Sven Simon / Elmar Kremser / Picture Alliance / APA / Georg Hochmuth)Auch schlechte Menschen können gute Bücher schreiben, meint der amerikanische Essayist William H. Gass. Muss man also Autor und Buch trennen? Durch den Literaturnobelpreis für Peter Handke wird die Frage nach Moral in der Literatur neu diskutiert.

Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen

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Zum Tod von Ror Wolf: Dann fällt der Regen nieder


Der Schriftsteller Ror Wolf ließ Figuren im Handumdrehen verschwinden und erfand in Worten und Bildern die alltägliche Welt neu: Nun ist der große Wirklichkeitsfabrikant im Alter von 87 Jahren gestorben.
Quelle: SZ.de

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Abbas Khider über „Palast der Miserablen“ – Wo Literatur Oase und Gefahr ist

Ein Buchhändler an seinem Stand in der Muntanabi-Straße. (Getty Images / Metrography / Ali Arkady)Richtig bekannt wurde der deutsch-irakische Schriftsteller Abbas Khider 2019 mit einer Satire über das Deutsche. Der neue Roman „Palast der Miserablen“ spielt Ende der 80er im Irak und erzählt von einem Jungen, der für die Literatur sein Leben riskiert.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Fußball-Poet: Schriftsteller Ror Wolf ist tot

Fußball-Hörspiele machten ihn berühmt, seine Bücher und Gedichte waren skurril und überraschend. Nun ist der Schriftsteller Ror Wolf mit 87 Jahren in Mainz gestorben.
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Dichter starb mit 87 Jahren: Trauer um Ror Wolf

Der Schriftsteller, Lyriker und Rundfunkautor Ror Wolf ist am 17. Februar im Alter von 87 Jahren nach langer Krankheit gestorben, wie der Schöffling Verlag mitteilt.
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Gefeierter Western-Autor: Charles Portis ist tot

„Amerikas unbekanntester großer Schriftsteller“: Mit Romanen wie „True Grit“ schrieb sich Charles Portis in die Herzen von Kritik und einer eingeschworenen Fangemeinde. Jetzt ist er mit 86 Jahren gestorben.
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Jan Costin Wagner: „Sommer bei Nacht“ – Ein Pädophiler auf der Jagd nach einem Pädophilen

Eine Pfütze unter einer leeren roten Schaukel. (Unsplash / Leon Seibert)In „Sommer bei Nacht“ verschwindet ein Kind. Ein pädophiler Ermittler soll den Fall aufklären. Aus dieser Konstellation entsteht ein Spannungsfeld, mit dem der Schriftsteller Jan Costin Wagner seine Leser innerlich beschäftigen will.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Schriftsteller und Bildhauer Wieland Förster – Den vielen Opfern ein Denkmal setzen

Der Bildhauer Wieland Förster steht am Dienstag (22.09.2009) in Dresden in der Skulpturensammlung im Zwinger inmitten seiner 58 Werke, die er den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden als Stiftung überlassen hat. (picture-alliance/ dpa / Matthias Hiekel)In Wieland Försters Plastiken spiegeln sich die Erfahrungen des im Jahr 1930 Geborenen wider: Eindrücke des zerstörten Dresdens, Bilder von Misshandelten und Toten und die Lagerhaft, zu der er mit 16 unschuldig verurteilt wurde.

Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen
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Literatur und Kolonialismus – Im Herzen der Finsternis

Ein undatiertes Sammelbild: Robinson Crusoe weiht Freitag in den Gebrauch von Feuerwaffen ein.  (picture alliance / dpa)Mit Soldaten allein lässt sich keine Kolonie erobern. Es braucht Politiker und Wirtschaftsführer sowie Priester und Schriftsteller. Sie legitimieren Okkupation und Ausbeutung. Nicht selten entlarven sie aber auch die kolonialistische Ideologie.

Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen
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Thomas Brussig über seinen Roman „Die Verwandelten“ – „Am Anfang glaubst du das nicht“

Porträt von Thomas Brussig in grau-blauem Rollkragenpullover vor grünem Hintergrund. (Kathrin Brussig)In Thomas Brussigs neuem Buch verwandeln sich zwei junge Menschen in Waschbären. Der Schriftsteller erklärt, weshalb „Die Verwandelten“ zugleich ein fantastischer und realistischer Roman ist. Es sei auch ein Buch über Ohnmacht, die keine Chance habe.

Deutschlandfunk Kultur, Interview
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Literatur und Kolonialismus – Robinson Crusoe als Kolonialherr

Ein undatiertes Sammelbild: Robinson Crusoe weiht Freitag in den Gebrauch von Feuerwaffen ein.  (picture alliance / dpa)Mit Soldaten allein lässt sich keine Kolonie erobern. Es braucht Politiker und Wirtschaftsführer sowie Priester und Schriftsteller. Sie legitimieren Okkupation und Ausbeutung. Nicht selten entlarven sie aber auch die kolonialistische Ideologie.

Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen
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Schrifsteller Christoph Meckel ist tot

Die Liebesgeschichte „Licht“ brachte ihm 1978 den Durchbruch, in seinem vielfach ausgezeichneten Werk kombinierte er Dichtung und Grafik. Nun ist der Schriftsteller Christoph Meckel im Alter von 84 Jahren gestorben.
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