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Das Leben im Rohzustand: Anfang 30, Single und auf Alkoholentzug

Ottila beschließt, ein guter Mensch zu werden. Denn ihr Leben findet sie armselig. Anneliese Mackintosh hat sie zur Hauptfigur ihres unbequemen Romans gemacht: „Verdammt perfekt und furchtbar glücklich“. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Die Rosa-Alscher Gruppe lädt zur Grundsteinlegung von QUBES ein

Ein neues Bürogebäude auf dem Campus des Münchner IT-Zentrums wächst aus dem Erdreich.

München, 19. Juni 2018
Der Baufortschritt am Projekt ‘QUBES‘ der Münchner ‘Rosa-Alscher Gruppe‘ nimmt Formen an. Seit dem ersten Spatenstich im Dezember 2017 laufen die Arbeiten auf Hochtouren, so dass nun die feierliche Grundsteinlegung ansteht. Unter den Gästen werden auch viele Kommunal- und Stadtpolitiker der Landeshauptstadt sein. ‘QUBES‘ wird zukünftig das Zentrum der Informations- und Telekommunikationstechnik der Stadt München sein.

Betonierung der Bodenplatte bereits zur Hälfte abgeschlossen
Die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag: Mitte Dezember nahm schweres Gerät den Betrieb auf dem weitläufigen Areal am Agnes-Pockels-Bogen in Nymphenburg auf. Im Zuge der Erstellung der Baugrube kam unter anderem ein Bohrgerät von annähernd 30 Metern Höhe zum Einsatz, welches es weltweit nur in zwei Exemplaren gibt.
Nun sind rund 120.000 Tonnen Erdaushub abgetragen, alle Bohrpfahlwände gesetzt und die Betonierung der ersten vier von insgesamt acht Bauabschnitten abgeschlossen. Unter Fachleuten gilt die Baugrube, über der sich einmal die fünf Kuben der zukünftigen Bürogebäude erheben werden, als besonders anspruchsvoll.

Im April 2018 erfolgte die Unterzeichnung des Mietvertrages mit dem erst Anfang des Jahres gegründeten Referat für Informations- und Telekommunikationstechnik (RIT) der Landeshauptstadt München – mit einem Zeitraum von 30 Jahren.

Nun laden die Verantwortlichen der Rosa-Alscher Gruppe ihren neuen Mieter ‘RIT‘, mit den Stadträten, Politikern und Bauausführenden zum Festakt der Grundsteinlegung ein.

Festliche Grundsteinlegung am 4. Juli 2018 um 13 Uhr am Baugrundstück am Agnes-Pockels-Bogen

Zu diesem feierlichen Akt sind auch Vertreter der Presse herzlich eingeladen.
Firmenchef Alexander Rosa-Alscher: „Es ist uns eine große Freude, an diesem in der Unternehmensgeschichte wichtigen Tag das IT-Rathaus, viele geschätzte Entscheidungsträger der Landeshauptstadt München und nicht zuletzt unsere Partner des Bauunternehmens ‘Porr AG‘ als Gäste begrüßen zu dürfen“
“ Das „Münchner IT-Rathaus“ ist eine gängige Bezeichnung des städtischen Eigenbetriebs it@M, der als Single-Tenant den überwiegenden Teil der Büroräume von QUBES beziehen wird.

Nach den Eröffnungsreden sorgen ein ausgewähltes Catering mit typisch bayerischen Köstlichkeiten sowie musikalischer Begleitung für einen anregenden Austausch – rund um die in München sicher einzigartige Büro-Immobilie.

Die neue Adresse für Münchens IT
Nach seiner Fertigstellung wird das architektonisch eindrucksvolle Bürogebäude- Arbeitsplätze für ca. 1300 Mitarbeiter auf knapp 24.000 m² Grundfläche bieten. Die fünf Gebäuderiegel von QUBES sind hoch funktional gegliedert und haben eine ausgeklügelte Fassadenstruktur mit großflächiger Verglasung als Blickfang.
Die streng geometrischen Raumwelten erzeugen eine gleichsam spielerische Atmosphäre mit einem Farb- und Lichtkonzept, in dem sich die Mitarbeiter vom ‘RIT‘ wohlfühlen werden.

Terrassen und Wintergärten vervollständigen das Bild einer, zukunftsweisenden und flexiblen Arbeitswelt.
Zugleich wartet QUBES mit vielen technischen Komfortlösungen, allen Möglichkeiten einer flexiblen Büronutzung sowie energetischer Nachhaltigkeit und Voraussetzungen für die komplexen, digitalen Prozesse auf, welche von hier aus zukünftig gesteuert werden.

Wenn der Bauablauf weiter so reibungslos wie bisher verläuft, werden aller Voraussicht nach im 2. Quartal 2020 in QUBES die „Rechner hochgefahren“.

Über die ROSA-ALSCHER Gruppe:

Die Rosa-Alscher Gruppe verwirklicht seit Jahrzehnten bemerkenswerte Architektur und prägende Projekte im Münchener Stadtbild. Höchste Bauqualität schafft dabei Immobilienobjekte und Investitionswerte, die sich ästhetisch anspruchsvoll, aber auch funktional und ökonomisch zeigen. Planen heißt für die zur Gruppe gehörenden Büros, SAM Architekten und SAM Plantech, allerhöchste Präzision. Von der Projektskizze bis zur detaillierten Ausführungsplanung. Entwickeln ist die zweite wichtige Säule der Rosa-Alscher Gruppe: Mit Herz und Verstand werden die Projekte von der Grundstücksbeschaffung bis zur Übergabe der nachhaltigen, renditestarken Immobilie vorangetrieben. Realisieren von Visionen – das schafft Dr. Alexander Rosa-Alscher mit seiner Gruppe, die alle Schritte der Bauentstehung begleitet: Die Firmenstruktur verbindet sämtliche Planungsleistungen aus einer Hand und schafft stadtprägende Architektur.

Weitere Presseinformationen bei:

Sven Disser, Dipl.-Ing. (FH)
SAM-Plantech GmbH
ein Unternehmen der Rosa-Alscher Gruppe
Walter-Gropius-Str. 23
80807 München

Tel: +49 (89) 98 24 94- 50
E-Mail: s.disser@sam-architekten.de
www.rosa-alscher-gruppe.de (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Klaros-Testmanagement 4.9 unterstützt Single Sign-On-Authentifizierung

Die Testmanagement-Software zum Organisieren, Ausführen und Auswerten von Testfällen steht ab sofort in der Version 4.9 auf der Webseite zum Download bereit.

Das Klaros-Entwicklerteam hat in diesem Release den Fokus auf Stabilisierung und Feintuning gesetzt. Insgesamt wurden 21 Verbesserungen vorgenommen und fast 40 kleinere Issues beseitigt.

Die Verbesserungen und neuen Features vereinfachen die Integration von Klaros-Testmanagement in bestehende IT-Landschaften und bieten weitere Mechanismen zur Erleichterung der täglichen Arbeit.

Wie immer sind die hilfreichen Hinweise der Anwender bei der Verbesserung von Usability und Performanz mit eingeflossen.

Benutzerauthentifizierung über Single Sign-On

Für die nahtlose Einbettung in eine bestehende IT-Landschaft unterstützt Klaros-Testmanagement nun auch die Single Sign-On Nutzerauthentifizierung über CAS (Central Authentication Service). Ein zentrale, toolübergreifende Verwaltung der Benutzer und Authentifizierungsinformationen ist damit unternehmensweit gewährleistet.

Vereinfachung bei wiederkehrenden Testanweisungen

Bereits in der Version 4.8 wurden die Testsegmente für den strukturierten Entwurf von Testfällen eingeführt. Wiederkehrende Testinstruktionen lassen sich zusammenfassen und als Einheit in einen Testfall einfügen.

Existieren nun für diese Testschritte zahlreiche Varianten – immer gleiche Schritte die sich vielleicht nur in einem Wert unterscheiden – können diese Werte nun in jeden Testfall separat editiert werden. Die lokalen Änderungen werden automatisch kenntlich gemacht. Das zu Grunde liegende ursprüngliche Testsegment dabei nicht verändert.

Erweiterte druck-optimierte Informationsseiten

In Klaros-Testmanagement können viele Seiten in einem übersichtlichen und druck-optimierten Format direkt aus dem Browser heraus ausgegeben werden. Mit der Version 4.9 wurden diese Seiten um zahlreiche Informationen erweitert, die bisher nur auf den Übersichtsseiten angezeigt wurden.

Automatisierte Backups via RESTful Service

Backup-Dateien einzelner Projekte können jetzt per Remote-Anfragen über die REST-API erstellt werden. Dies ist beispielsweise notwendig, um automatisiert Backups von Projekten zu erstellen.

Insgesamt wurden in diesem Release 21 Verbesserungen und 38 Stabilitäts-Fixes vorgenommen.

Alle Release Notes sind auf der Webseite unter https://www.klaros-testmanagement.com/news nachzulesen.

Über Klaros-Testmanagement

Klaros-Testmanagement ist eine moderne Webanwendung für das professionelle Testmanagement. Die Testmanagement-Software bietet
Komponenten zur Ressourcenplanung und zum Auswerten der Test-Aktivität. Die Verfolgung von Testrequirements wird ebenso unterstützt wie ein agiles Testmanagement (Scrum, Kanban). Zahlreiche Schnittstellen zu Issue Trackern wie JIRA, Redmine oder GitHub, Testautomatisierungstools wie Selenium, QF-Test oder JUnit und Continuous Integration-Servern erlauben eine nahtlose Integration in bestehende Entwicklungslandschaften und erleichtern den Datenimport und -export. Zahlreiche mitgelieferte Berichte sowie die Möglichkeit individuelle Berichte selbst zu definieren, gewährleisten eine aussagekräftige Auswertung der Testergebnisse.

Mit der zusätzlich zur Webanwendung erhältlichen Mobile Edition ist es möglich, manuelle Testfälle auf einem Mobilgerät auszuführen und per Audio, Video und GPS zu dokumentieren.

Klaros-Testmanagement ist sowohl als Server-Installation als auch als Cloud-Variante erhältlich. Eine kostenlose Community Edition ist auf der Webseite frei herunterzuladen. Neben der Software werden verschiedene Dienstleistungen dazu angeboten: Beratung bei der Einführung, Schulungen, Reviews, individuelle Anpassungen und Erweiterungen.

Auszeichnungen

Klaros-Testmanagement wurde 2010 für den Innovationspreis der Initiative Mittelstand nominiert und erhielt 2013 und 2014 die Auszeichnung „Best of“ in der Kategorie Qualitätsmanagement.

Über verit Informationssysteme GmbH

Die verit Informationssysteme GmbH ist ein Softwarehaus mit Firmensitz im Kaiserslauterer Technologiezentrum PRE-Park. Das Unternehmen entwickelt seit 1997 Software vorwiegend im Java-Umfeld und ist Spezialist für die Qualitätssicherung von Software. Mit Klaros-Testmanagement entwickelt und vertreibt das Unternehmen seit 2009 eine professionelle Testmanagement-Lösung, die bereits mehrere Auszeichnungen erhalten hat und von Unternehmen international und in verschiedensten Branchen eingesetzt wird.

Die verit Informationssysteme GmbH ist Mitglied im Arbeitskreis Software-Qualität und -Fortbildung e.V. (ASQF), in der Software Technologie Initiative Kaiserslautern e.V. (STI e.V.) und im Förderverein Informatik an der TU Kaiserslautern (FIT). (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Kindle Singles: Laurenz Bolliger verlässt Amazon Publishing

Laurenz Bolliger geht bei Amazon von Bord – mit unbekanntem Ziel. Seit 2013 steuerte er einen Teil der deutschen Verlagsaktivitäten des Konzerns.   (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Kampfplatz Liebe von Marie-Luise Schwarz-Schilling

Seit dem Zweiten Weltkrieg ist in unserer Gesellschaft eine Veränderung in puncto Ehe und Familie zu beobachten und Singlehaushalte sind nichts Ungewöhnliches mehr. Die Diplom-Volkswirtin Marie-Luise Schwarz-Schilling hat dieses Phänomen in ihrem Buch Kampfplatz Liebe einer wissenschaftlichen Untersuchung unterzogen und die Frage aufgeworfen, wie viel Gleichberechtigung eine Partnerschaft verträgt. Um dieses komplexe Thema „lebendig“ zu […] (Mehr in: BuchAviso)

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Kampfplatz Liebe von Marie-Luise Schwarz-Schilling

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Seit dem Zweiten Weltkrieg ist in unserer Gesellschaft eine Veränderung in puncto Ehe und Familie zu beobachten und Singlehaushalte sind nichts Ungewöhnliches mehr. Die Diplom-Volkswirtin Marie-Luise Schwarz-Schilling hat dieses Phänomen in ihrem Buch Kampfplatz Liebe einer wissenschaftlichen Untersuchung unterzogen und die Frage aufgeworfen, wie viel Gleichberechtigung eine Partnerschaft verträgt. Um dieses komplexe Thema „lebendig“ zu gestalten und nicht nur „trocken“ darüber zu dozieren, lässt sie drei jüngere Personen zwischen 28 und 35, sowie drei ältere zwischen 55 und 59 Jahren, die sich mit Ausnahme der Gastgeberin untereinander nicht kennen und sich mit selbst gewählten, historischen Namen titulieren, darüber kontrovers diskutieren.

Elisabeth, die sich in den über ein halbes Jahr hinziehenden sechs Tafelrunden Helena nennt, schreibt historische Romane und lädt die Tänzerin Magdalena ein, die für sich den Namen Salome erwählt hat. Weiterhin kommen zu dem philosophischen Gedankenaustausch der provozierende, ehemalige Spiegelredakteur Balthasar, die Mathematikerin Hypathia, der Investmentbanker Alexander sowie Lug, ein ehemaliger Junkie, Expolizist und nunmehr Bierbrauer. Helena beginnt mit einer Einführung und will wissen, ob Männer und Frauen wirklich verschieden sind, denn schon Simone de Beauvoir hat untersucht, ob die Unterschiede angeboren oder erworben sind. Sie sprechen Emotionen an und landen unweigerlich beim Stichwort Neurologie, sie gehen der Frage nach, ob Frauen ein geringeres sexuelles Begehren als Männer haben und suchen nach Erklärungen. Und sie fragen, ob Sex überhaupt noch für eine Bindung notwendig ist, wobei sie gedanklich bis in die Steinzeit gehen, wo lediglich die Blutsverwandtschaft eine Voraussetzung war.

Beim Thema Ökonomie durchleuchten die Teilnehmer der Tafelrunde Wettbewerb sowie Leistung und sie sprechen Arbeitsmoral, Ehre, Gier und soziale Anerkennung an. Die Veränderungen in der Paarbeziehung haben dazu geführt, dass dem Einzelnen oft nicht klar ist, ob er in einer Beziehung lebt, oder nur eine Affäre hat, was eine Diskussion über Gefühle und Moral auslöst. Sie philosophieren über die Unsterblichkeit und das Bewusstsein, wie auch über einen Spruch von Immanuel Kant, in dem er den bestirnten Himmel über sich und das moralische Gesetz in sich mit Bewunderung betrachtet hat.

Marie-Luise Schwarz-Schilling ist es mit ihrer genialen Idee und Umsetzung in Gesprächsrunden tatsächlich gelungen, ein vom Thema her eher schwerfälliges Sachbuch in ein interessantes und allgemein verständliches Buch zu verwandeln, zumindest für an diesem Thema Interessierte. Sie werden viele Denkanstöße finden, weil sie sich vermutlich über einige Konsequenzen noch nie oder nur wenig Gedanken gemacht haben. Untermauert wird das wissenschaftliche Werk mit statistischen Erhebungen, die sich wie die Quellenangaben in den Anmerkungen am Ende finden.

In einer der Tafelrunden wird geäußert, dass wir die Sowjetunion nicht mehr als Außenfeind haben und die Islamisten noch nicht, was aber noch kommen könnte. Obwohl das Buch Kampfplatz Liebe erst im Jahr 2015 erschienen ist, muss die Autorin den Text schon früher geschrieben haben, da dieser Sachverhalt inzwischen von der Realität eingeholt wurde. Auffällig ist beim Aufschlagen der ersten Seiten die gewählte Großschrift, was aber im Gegensatz zum Korrektorat positiv zu werten ist, das sich beim Wort „selbstständig“ weder für die vom Duden empfohlene, noch für die alternative Schreibweise entscheiden konnte.

Marie-Luise Schwarz-Schilling, Kampfplatz Liebe, Wagner Verlag 2015, Broschur, 334 Seiten, ISBN 978-3-7392-4954-4, Preis: 14,90 Euro.

(Mehr in: BuchAviso)

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Printlabel ergänzt E-Books: Digitalverlag CulturBooks betritt Neuland

Bislang hießen die elektrischen Bücher des E-Book-Verlags CulturBooks Single, Maxi, Album und Longplayer. Nun kommt ein weiterer Kanal dazu: „CB unplugged“. Erstmals steht dem Verlag damit ein Printlabel für ausgewählte Veröffentlichungen zur Verfügung. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Amazon Publishing macht Programm in Deutschland : Unterhaltung aus dem Online-Kaufhaus

Amazon hat im vergangenen Jahr bereits in kleinem Stil damit begonnen, seine Verlagsaktivitäten auf Deutschland auszuweiten – nun macht der Onlinehändler ernst: Nach den Singles kommen jetzt Romane auf den Markt, digital und gedruckt. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Zweiter SEPA-Tag des VDZ: Den neuen Zahlungsverkehr händeln

Im Februar 2014 wird der Zahlungsverkehr über das SEPA-Verfahren (Single Euro Payments Area) Pflicht und löst die bisherigen nationalen Zahlverfahren ab. Der zweite SEPA-Tag des VDZ am 25. September in Hamburg widmet sich daher Maßnahmen und Lösungen zur Umstellung auf das neue Verfahren. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Tom-Ford-Drama "A Single Man": Mr. Zeitgeist lässt Selbstmord begehen

Selbstverliebt, schwul, snobistisch: Als Modegott ließ Tom Ford einst Gucci glamourös wiederauferstehen. Jetzt versucht sich der große Showman als Filmregisseur. Sein starkes Debüt „A Single Man“ erzählt von einem Mann, der eines Morgens entscheidet, dass er den Abend nicht mehr erleben will.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Kultur

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Beliebteste Schülerband Deutschlands

Leipzig – Der bundesweite Schülerbandwettbewerb S’clash war ein heißes Rennen. Jetzt steht sie fest, die beliebteste Schülerband Deutschlands: Marius und Damon aus Baden-Württemberg alias Callmeyours. Sie setzten sich an die Spitze von insgesamt 130 teilnehmenden Schülerbands. Continue reading „Beliebteste Schülerband Deutschlands“

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finde-mich-sofort.de- Authentische Erlebnisse auf der Suche nach dem Traummann im Internet. Per Mausklick zum Glück oder per „Net“ ins Bett?

Buchcover: Finde mich sofortfinde-mich-sofort.de
Authentische Erlebnisse auf der Suche nach dem Traummann im Internet
Per Mausklick zum Glück oder per „Net“ ins Bett?

Die TV-Moderatorin Tatjana Meissner erzählt in ihrem Buch „finde–mich-sofort.de“, welches im September 2008 im Eulenspiegelverlag erschienen ist,  von ihren ganz persönlichen Erfahrungen auf der Suche nach dem passenden Mann. Sie führt den amüsierten Leser  durch das „Partner-Kaufhaus“ Internet, erzählt von ihren lustigsten und spannendsten Dating–Geschichten und lässt jeden an ihren ganz individuellen, unterhaltsamen und sinnlichen Erlebnissen teilhaben.

Weil Frauen nicht nur oft gemeinsam auf die Toilette gehen, sondern auch gern zusammen leiden, tratschen und einander motivieren, nimmt die Autorin gemeinsam mit ihrer Schwester Alexandra Winkler die virtuelle Männersuche in Angriff. Alexandras  erotische Geschichten geben dem Buch die besondere Würze und zeigen, dass Frauen emanzipiert sein und trotzdem beim Sex Spaß haben können.

finde-mich-sofort.de
Tatjana Meissner

http://www.finde-mich-sofort.de

Eulenspiegelverlag
ISBN: 978-3-359-02213-8

Die Autorin, Tatjana Meissner, geboren in Tangermünde, aufgewachsen in Erfurt, studierte an der Handelhochschule in Leipzig, arbeitete als Tänzerin und Pressereferentin, bevor sie sich als MDR-Moderatorin mit der Lotto-Show »Tele-BINGO« und dem Quiz »delikat« ein großes Publikum eroberte.

Seit 2001 tourt sie mit Comedy-Shows als eine der »Zwei Meissners« durch Deutschland

Das Buch „finde-mich sofort.de“ von Tatjana Meissner wurde von Journalisten so beurteilt:

„finde-mich-sofort.de“ ist mit leichter Hand geschrieben. Sehr offen. Witzig und zeitweise spannend. Offenbar tief ehrlich und relativ frontal erotisch.  Mit wachen Sinnen kann man bei der Lektüre mehr über Frauen und Männer in den „mittleren Jahren“,  die Beziehungsanbahnung an sich und eben auch die Bandbreite der Suche auf den Internetpattformen lernen, als sonst wo. Ich hatte ausgesprochen großes Vergnügen beim Lesen! (NM. MDR)

Bingo

„…vieles von dem, was Meissner von ihrer Abenteuertour im Web berichtet, kann einem richtig Lust aufs Singledasein machen….Braucht man Dates mit Männern, die unter falschem Namen lieben, Frau und Kinder verschweigen, fröhlich über Alter, Größe und Beruf lügen, seltsame erotische Vorlieben oder, schlimmer noch, gar keine haben?

Aber das Buch ist ja auch kein Ratgeber, sondern ein streckenweise ziemlich flapsiger Bericht aus der Welt des Möglichen. Wenn man das Projekt Partnersuche ohne Erfolgsdruck als buntes Intermezzo in der eigenen Vita begreift, kann es offenbar ganz lustig werden…“ (MH.MAZ)

Die Autorin, Tatjana Meissner, geboren in Tangermünde, aufgewachsen in Erfurt, studierte an der Handelhochschule in Leipzig, arbeitete als Tänzerin und Pressereferentin, bevor sie sich als MDR-Moderatorin mit der Lotto-Show »Tele-BINGO« und dem Quiz »delikat« ein großes Publikum eroberte. Seit 2001 tourt sie mit Comedy-Shows als eine der »Zwei Meissners« durch Deutschland.

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»Fake Off!« Die Suche nach Mister Right im World Wide Web

Fake off Buchcover

In Zeiten des www trifft man seinen Zukünftigen nicht mehr im realen Leben, sondern im Virtuellen. Online-Partnerbörsen und Chat-Foren boomen. Alex, die weibliche Heldin in Anke Behrends Roman Fake Off!, träumt wie so viele von einem Leben zu zweit. Im Beruf etabliert und von der Familie erfolgreich abgekapselt, könnte sie sorgenfrei vor sich hin leben, wäre da nicht noch diese Lücke, die bei anderen Vorzeige-Paaren für gewöhnlich von einem adretten Mann ausgefüllt wird. Sie begibt sich auf die Suche und chattet in einschlägigen Singlebörsen. Nach einigen frustrierenden Dates trifft sie auf Roman und ist von seiner Art der virtuellen Kommunikation im Netz sofort fasziniert. Man unterhält sich, tauscht Gedanken aus und telefoniert ausgiebig. Als es zu einem ersten Treffen kommt, ist das der Anfang einer Katastrophe …Bewusst überzeichnet Behrend ihre Figuren und deren Erlebnisse und hält so der Online-Single-Gesellschaft einen schonungslosen, mitunter sprachlich knallhart, aber auch witzig formulierten Spiegel vors Gesicht. Mit ihrem Debütroman beweist die Wahl-Münchnerin nicht nur Selbstironie, Spannung, Sprachwitz und Sprachgefühl, sondern auch ein scharfes Auge für ihre Mitmenschen beiderlei Geschlechts und deren Schwächen. Eine Lektüre, die einfach Spaß macht.

Mehr Informationen und eine ausführliche Leseprobe finden Sie unter

http://www.anke-behrend.de/

Broschiert: 186 Seiten
Verlag: Röschen Verlag; Auflage: 1
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3980991555
ISBN-13: 978-3980991551

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Der Single Traum 3 Monate Thailand!

Die Inhaltsangabe / Leseprobe zum Buch

Cover 3 Monate in Thailand!Full Moon Party

Ein schöner Traum. Es ist Weihnachten und es hat geschneit. Mit meiner süßen Tochter spiele ich im Schnee. Wir bauen einen Schneemann. Dicke weiße Kristallflocken schweben langsam der Erde entgegen und werden von einer aufkommenden Brise zum Tanzen gebracht. Alle Geräusche in dieser verzauberten Winterlandschaft sind so angenehm gedämpft. Wie in Watte gepackt. Ihr braunes, hübsches Gesicht bildet einen auffallenden Kontrast in der märchenhaften, puderzucker-artigen Landschaft. Schwarze lockige Haare flattern entfesselt im Wind. Perfektes Glück. Sie ist ein Mischlingskind. Die Mutter ist Afrikanerin. Wir lachen, wir singen: Jingle Bells, Jingle Bells…….süßer die Glocken nie klingen…..als zur Weihnachtszeit……ein unangenehmer Ton……..leise weit entfernt, Jingle Bells……näher kommend……perfekte Idylle……..aufdringlicher…..süßer die Glocken nie klingeln……penetrant…..rrrriiiing!!!, rrriiiing!!!……habe die Weihnachtsglocken anders in Erinnerung………..rrrriiiing!!!…….rrriiiiinng!!!….mahnend…..

bösartig…..kreischend! Wie in einer Zeitmaschine werde ich durch einen Tunnel zurückkatapultiert der Wecker ………ich schrecke hoch, aus der glückliche Traum!! Krampfhaft versuche ich meine schweren Lider zu heben, blinzele mit verklebten müden Augen. Ist es schon so weit? Party Time? Tiefe Bässe wabern durch mein Zimmer, versetzen einen Kerzenhalter, der auf meinem Nachttisch steht in gleichmäßige Schwingungen, massieren meine Magengegend. „Fu[..] you asshole!!” schallt es unangenehm durch die Hütte. Besoffene Italiener, glaube ich. Müssen die Sau raus lassen. Kann man ja nur im Urlaub machen. Zu Hause sind sie bestimmt lammfromm. Wohnen in der Pension Mama!

Meine Beine fühlen sich an, als wären sie aus Blei. Nummer eins schwinge ich galant aus dem Bett. Dann Number Two. Wenigstens sitze ich schon mal. Zum Wachwerden benötige ich unbedingt Red Bull oder Jabba thailändisches Extasy! Psychedelische Pilze sind vielleicht auch nicht schlecht, um noch mal so einen Traum wie eben zu erleben. Oder alles zusammen! Mit schleppendem Gang verkrieche ich mich unter die tröpfelnde Dusche, um mich zu erfrischen. Was mir nicht gelingt. Weder geistig noch körperlich. Das Ergreifen härterer und drastischerer Maßnahmen erscheint mir als die sinnvollste Methode, um am brodelnden gesellschaftlichen Leben weiter teilnehmen zu können. Als logische Konsequenz führt mich der nächste Schritt zum pharmazeutischen Drogenhändler, auch Apotheker genannt. Dort besorge ich mir ein paar Aufputschtabletten, die besonders mit Whiskey zur vollen Entfaltung kommen und mich promt den Supermarkt ansteuern lassen, um mir denselbigen inklusive acht Dosen Red Bull unter den Nagel zu reißen. Das heißt ich bezahle natürlich. Wieder zu Hause verleibe ich mir das gesamte Zeug auf einmal ein und fühle mich augenblicklich wie Speedy Gonzales. Ausgehfertig! Party ich komme!

Am Strand ist die Hölle los, es steppt der Bär. Schätzungsweise zwanzig improvisierte Open Air Discos lärmen um die Wette, beschallen ihre Umgebung mit treibenden, ultraharten Soundkulissen, die kein Bein am Boden lassen. Das ist meine Welt! Sofort fühle ich mich zugehörig in der Gemeinschaft der entrückten, entfesselnden Rave Gemeinde. Jonglierende Feuerkünstler zeigen eine beeindruckende Show. Nackte, attraktive mit Leuchtfarben bemalte Körper zucken im Stroboskopgewitter. Manche Tänzer haben fluoreszierende Stäbe in den Händen, die sie hektisch kreisen lassen. Andere sind glückselig berauscht. Entweder aufgrund der anregenden Musik oder anderer stimulierender Substanzen. Es wird getanzt und gesoffen als gäbe es kein Morgen. Ein Typ mit Ado[..] Hit[..] Maske kommt sich besonders witzig vor, ein anderer hängt sich zwei rosa Bucket Eimer auf seine behaarte Brust, so dass der Eindruck entsteht, er hätte große Tit[..]. Zwei Freaks mit Stetson Hut haben sich mit Leuchtfarben Büstenhalter auf ihre Oberkörper aufmalen lassen, und viele der Tänzer haben sich Orchideenblumenketten um den Hals gehängt. Es fällt mir auf, dass extrem viele Israelis auf der Party sind, die Kinder Zions müssen wohl ihrem von Krieg gebeutelten Land entfliehen, um einmal richtig Spaß zu haben. Quer über dem Strand sind in vier Meter Höhe Drahtseile gespannt, auf denen der beleuchtete Schriftzug „Amazing Thailand“ die Tanzwütigen zur Megaparty willkommen heißt. Faszinierendes Thailand, da muss ich schmunzeln, denn mit dem „Land of Smile“ hat dieses Spektakel absolut nichts zu tun. In der Orchid Bar und im Outback Club spielen gute Thai Cover Bands, spielen Songs von AC/DC, als Kontrast zum basslastigen Elektrogewitter. Auf den Holzbalkonen im zweiten Stock der urigen Bars und Discotheken tanzt eine dermaßen große Menschenmenge, dass ich befürchten muss der Balkon könnte unter dieser enormen Last einfach einstürzen. Zumindest schwingt er schon im Takt der Auf und Niederspringenden Menge mit. Befreit von gesellschaftlichen Zwängen und Normen, geraten die angeheizten Vergnügungssüchtigen völlig außer Kontrolle, sind außer Rand und Band. Ein Typ, der ein T-Shirt mit Atari Logo trägt will mich zum gemeinsamen Joint einladen. Nett von ihm. Gierig inhaliere ich einen tiefen Zug. Schon besser. Eine Thai in knappen rosa Hotpants kommt gefährlich nahe, zappelt und fuchtelt euphorisch vor mir herum. Die Braut ist auf Jabba. Völlig entrückt. Der Suchtteufel in mir schlägt Alarm, gibt keine Ruhe. Ich will auch von dem Zeug haben und mache mich auf die Suche nach den Göttern aller illegaler Substanzen. In meinem fortgeschrittenen betäubten und alkoholisierten Zustand, erscheinen mir drei dreckig grinsende Thais mit fiesen Visagen als besonders vertrauenswürdig. Unauffällig folge ich ihnen in eine schäbige, dunkle Hütte. Keine Ahnung wie viel Geld ich den Galgenvögeln schenke. Als Gegenleistung erhalte ich vier weiße Tabletten, die ich in meinen kleinen Rucksack verschwinden lasse. Nach dieser Aktion, suche ich mir ein ruhiges Plätzchen am Strand und hole eine Whiskeybottle, Cola und ein Singha Bier aus meinem Rucksack. Mit Sangsom Coke spüle ich die Drogen herunter, und als ob das nicht schon genug wäre, leere ich auch noch die Singha Flasche in zwei Zügen. Fortgeschrittenes Stadium der Suchtpersönlichkeit. So viel ist mal Fakt!

Fünf Stunden später! Langsam komme ich zu mir! Benommen! Mit verschwommenem Blick! Wo bin ich? Entferntes Lachen, dumpfe Bässe. Noch weit weg. Meine Hand! Irgendetwas stimmt damit nicht! Schmerzen! Meine Beine! Wie Gummi! Fühlen sich komisch an! Was ist los? Was ist passiert? Abdriften! Erneutes Abgleiten in vollkommene Finsternis. Ein weißer Tunnel! Ein Mann am anderen Ende winkt mir fröhlich zu! Aufkommende panische Angst! Zu jung zum sterben! Noch nicht! Erneute Lichtreflexe! Unangenehm! Stechendes Pochen in den Schläfen, erhöhter Augeninnendruck. Der Tunnel dreht sich wie verrückt um die eigene Achse. Der Mann verschwindet in der Ferne. Ich komme zurück! Ins Leben!

Mein Kopf liegt auf meinem Rucksack und die leere Whiskeyflasche, die sich darin befindet ist zerbrochen. Meine rechte Hand brennt und schmerzt fürchterlich. Ein langer tiefer Schnitt zieht sich quer über den gesamten Handballen. Ich kann meinen geschundenen Körper kaum noch bewegen. Überall habe ich Prellungen. Anscheinend bin ich bewusstlos geworden, und die berauschte tanzende Menge ist skrupellos auf mir herumgetrampelt, wie eine Horde in Panik geratener Elefanten. Zunehmend dämmert es mir, dass dies keine Extasy Pillen waren. Man hat mich gelinkt. Begeistert habe ich Rohypnol Tabletten gefressen. Deshalb kann ich mich auch nicht erinnern was in den vergangenen fünf Stunden passiert ist. Ich Volltrottel! Eigentlich geschieht mir das recht! Mühsam rappele ich mich auf, hänge mir den Rucksack mit den klirrenden Scherben über die Schulter. Mittlerweile ist es fünf Uhr morgens, aber die Party ist noch in vollem Gange. Gefeiert wird bis zum Sonnenaufgang und länger. Ich taumele unsicher den Strand entlang, steige über die ersten Drogenleichen. Natürlich sind sie nicht wirklich tot, ich selbst bin ja auch noch am Leben. Ein bisschen high bin ich trotz des Schlafmittels Rohypnol. Liegt am Kiffen und an den Alkoholika, die ich vorher konsumiert habe. Ferngesteuert und halbwach, zappele ich wie eine Marionette zu den treibenden Elektrobeats. Mit getrübtem Blick, nehme ich wahr, dass die Sonne langsam aufgeht. Die ersten Strahlen beleuchten den mit Abfall übersäten Strand. Ein Bild des Jammers. Überall liegen zerbrochene Bierflaschen, Zigarettenstummel und gebrauchte Kondome herum. Dazwischen liegen abgefüllte und weggebeamte Touristen. Das stört die unermüdliche Hardcorefraktion unter den Tänzern herzlich wenig. Sie tanzen als wäre dies der letzte Tag in ihrem Leben. Nicht mehr ganz klar im Kopf beobachte ich mit wässrigem Blick die übriggebliebenen Aktivisten. Abseits am Rande steht verloren eine langbeinige großgewachsene Schönheit. In meinem Unterleib regt sich wieder was. Um zehn Uhr morgens nehme ich den abgefucktesten Katoey mit nach Hause, der gerade noch zu haben ist und merke es noch nicht einmal!!

Fünf Stunden später. Mit Abscheu und Ekel registriere ich, was ich mir da geangelt habe. Es sieht noch ziemlich männlich aus mein Exemplar, aber Gott sei Dank hat es nicht mehr das, was ich selbst habe, vielmehr war die Operation erfolgreich und das Ergebnis halbwegs ansehnlich. Sie? Es? wird wach und fragt mich mit seltsamer fistel Stimme, die zwischen männlich tief und Mickymouse artig hin und her springt: „You wanna fu[..] me?“ „Hilfe nein!!!“ Das will ich auf kein Fall!! Aber was habe ich die letzten fünf Stunden gemacht? Habe ich S[..] gehabt mit diesem Silikontittengeschöpf? Ich weiß es nicht! Filmriss total!

Aber jetzt muss es raus aus der Hütte. Großzügig drücke ich dem Katoey 1500 Baht in die Hand mit der Hoffnung, dass er möglichst schnell verschwinden möge. MEINE Taktik geht auf, und das Kunstwerk fingerfertiger Chirurgen beginnt seine männerbetörenden Kleiderfetzen wieder anzuziehen. Da meine Kehle trocken wie die Sahara ist, und ich zum 7/11 will, begleite ich den Katoey ein Stück. Auf halbem Wege fährt ein Mädchen mit ihrem Motorbike vorbei, die laut lachend ruft: „Uh!! Farang, Katoey!!“ Sie kommt mir irgendwie bekannt vor. Doch mein Hirn funktioniert nicht mehr, ist nur noch Püree, zu nichts mehr zu gebrauchen.

Am nächsten Tag geht es mir ziemlich mies. Eine heftige Erkältung und schwere Depressionen machen mir zu schaffen. Ich will Joy anrufen. Nein ich muss! Mit einem leichten Hoffnungsschimmer wähle ich ihre Nummer. Am andere Ende meldet sich ihre vertraute junge Stimme. Das tut gut! Mit heiserer Stimme möchte ich wissen, ob sie noch auf der Rave Insel ist. Aber dann erfahre ich, dass sie sich nicht mehr auf Ko Phanghan befindet, sondern bereits auf Koh Samui in ihrer Basthütte sitzt. Übermorgen wird sie nach Chiang Mai fahren, und mein Urlaub geht in fünf Tagen zu Ende. Ich will sie unbedingt noch einmal sehen!

Nach der Geschichte mit dem etwas in die Jahre gekommenen, nicht mehr ganz vorzeigbaren Katoey, kann ich nicht behaupten, dass es mir besonders prächtig geht. Plötzlich sagt Joy, ihre Schwester hätte mich mit einem Katoey gesehen. „Rudi love Ladyboy“ singt sie lachend in ihr Handy. Das kann nicht wahr sein denke ich! Joy legt ihren Finger in die noch schmerzende Wunde um hemmungslos darin herumzustochern. Körperlich geschwächt, fange ich vor Scham und Wut auf mich selbst fast an zu heulen. Dann, ich traue meinen Ohren kaum, erklärt sie leise lachend: „Me Ladyboy Rudi!“ Das hat sie nicht gesagt, ich muß mich verhört haben. Dann wiederholt sie. „My sister see you ladyboy!” “Rudi like ladyboy, Rudi like ladyboy!” Das ist endgültig zu viel für mich! Trotzdem frage ich, ob ich sie morgen treffen kann. Joy willigt ein, und wir wollen uns morgen Abend gegen 20 Uhr vor dem Green Mango treffen. Völlig verstört und deprimiert lege ich auf und packe lustlos meine Klamotten in den Rucksack. Gleich morgen, werde ich die erste Fähre nach Koh Samui nehmen. Es ist früher Nachmittag und genau der richtige Zeitpunkt für zwei Singha Bier. Und weil ich schon dabei bin, werfe ich gleich noch eine Valium hinterher. Apropos! Bald muss ich umsteigen, auf Prozac, wegen der Depressionen, denn alles andere macht kein Sinn mehr.

Homepage:www.3monate-thailand.de erschienen bei www.bod.de

Rüdiger Schlosser
3 Monate in Thailand!
Abenteuer, Männerroman
ISBN 978-3-8370-1716-8, Paperback, 284 Seiten, € 23,99