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Doris Zölls: Mumonkan – Sich selbst finden in den Weisheiten alter Zen-Koans

Alte Zen-Weisheiten in neuer und zeitgemäßer Deutung

Koans sind Fragen aus der chinesischen Zen-Tradition zu wichtigen Lebensthemen wie: Wer bin ich? Wovor habe ich Angst? Was ist der Sinn meines Lebens? Die Antworten, intuitiv und spontan, führen über den Intellekt hinaus in die Tiefe unserer Persönlichkeit. Einengende Verhaltensmuster werden aufgelöst. So ist Handeln in einer neu gewonnenen Freiheit möglich.

Quelle: Random House

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Karl Ove Knausgård: Aus der Welt – Roman

Hoch oben im Norden Norwegens spielt diese Geschichte, kurz vor der Jahrtausendwende. Der junge Henrik Vankel arbeitet hier als Aushilfslehrer. Selbsthass, Einsamkeit und Schamgefühle bestimmen sein Leben. Schon lange ist er aus der Welt gefallen, schon lange versteht er die Zeichen seiner Mitmenschen nicht mehr – schon lange verschwimmen ihm Traum und Realität. Bis ihm eines Tages klar wird, dass er sich verliebt hat. In eine seiner Schülerinnen. Eine eigentlich unmögliche Liebesgeschichte. Ist dies wirklich die Rettung – oder der Auftakt zum endgültigen Zusammenbruch?

„Aus der Welt“, das gefeierte Romandebüt von Karl Ove Knausgård, hat viele Facetten. Von Sprach- und Verbindungslosigkeit ist darin die Rede, vom verzweifelten Versuch, sich einen Sinn zu erschaffen in einem rätselhaften Dasein. Es erzählt die Geschichte einer Kindheit und Jugend im Norwegen der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, in einer Familie und einer Welt, in der Scham und Schuldgefühle zu den stärksten Triebfedern überhaupt gehören. Es ist das sprachmächtige Debüt eines jungen Schriftstellers, eine erbarmungslose Erkundung des männlichen Egos und der Selbstzerstörung, aber auch eine literarische Feier von überbordender Phantasie.

Quelle: Random House

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Martin Schleske: Der Klang – Vom unerhörten Sinn des Lebens

Einer der großen Geigenbauer der Gegenwart erzählt von den Geheimnissen seines Berufes. Alle Phasen des Geigenbaus, vom Auffinden des geeigneten Holzes bis hin zur Wölbung und Lackierung des Instruments, werden ihm zum Gleichnis für persönliche Entwicklung, für unsere Berufung und unseren Platz im Leben. Wir werden zu einem klingenden Instrument, wenn sich in uns das Unsagbare, das Unerhörte des Lebens ausspricht. Die Botschaft dieses einzigartigen Buches spiegelt sich in den sensiblen Fotos von Donata Wenders, der international bekannten Fotografin aus Berlin.

Die Originalausgabe zeichnet sich zudem durch ihre hochwertige Ausstattung aus: gebunden mit edlem Schutzumschlag und gedruckt auf feinem Papier, auf dem die Fotos von Donata Wenders hervorragend zur Geltung kommen, durchgehend zweifarbig gestaltet – ein ganz besonderes Geschenk auch für alle Liebhaber schöner Bücher.

Quelle: Random House

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Neale Donald Walsch: Zuhause in Gott – Über das Leben nach dem Tode

Das Vermächtnis von Neale Donald Walsch zum Thema Leben und Tod

„Zuhause in Gott“ sind wir schon immer. Die Trennung von Gott und unsere Existenz als getrennte Individuen ist eine Illusion. Diese Illusion zu überwinden ist die Hauptaufgabe unserer irdischen Existenz. „Zuhause in Gott“ erörtert in Dialogform die ganz großen Themen wie die Essenz unseres Daseins, den Sinn des Lebens, den Tod als Übergang in eine andere Dimension und die bewegende Frage: „Was passiert danach?“ Ein anspruchsvolles Buch, das Quantenphysik und Wahrnehmungstheorie ebenso einbezieht wie buddhistische und andere Weisheitslehren.

N.D. Walsch – ein moderner Klassiker!

Quelle: Random House

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Beka Adamaschwili: „In diesem Buch stirbt jeder“ – Aufstand der Romanfiguren

Buchcover zu Beka Adamaschwili: "In diesem Buch stirbt jeder" (Voland & Quist)Fiktionen proben den Aufstand gegen ihre Erfinder und begeben sich auf eine Reise durch die Weltliteratur. Beka Adamaschwilis Roman ist vielleicht eine literarische Klamotte ohne tieferen Sinn, aber Literatur darf auch einfach nur Spaß machen.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Zum: Deutschlandradio

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Teheran : Tahmineh Monzavi, Fotografin

Tahmineh Monzavi
Zu den Folgen einer Corona-Erkrankung gehört, vor allem bei milden Verläufen, der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns. Davon wäre wohl ich betroffen. Die Angst, den wahren Geschmack des Lebens und den Sinn für andere Geschmäcker und Gerüche zu verlieren, wird mich weiter verfolgen. Vielleicht wird es niemals ein Leben nach Corona geben und das Virus wird uns immer begleiten. Jedoch, die Hoffnung stirbt zuletzt …
Quelle: Goethe-Institut

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Ingo Reuter über „Weltuntergänge“ – Wie katastrophale Szenarien existenzielle Fragen stellen

Szene aus dem Film "Armaggedon - Das Jüngste Gerich" von 1998: Auf einer Straßenkreuzug befinden sich gelbe Taxis, die in- und übereinander liegen und stehen, manche fliegen durch die Luft, einige stehen in Flammen.  (picture alliance / Ronald Grant Archive / Mary Evans Picture Library)Endzeitszenarien ziehen sich durch die Menschheitsgeschichte. Über den Sinn dieser Erzählungen hat der Theologe und Philosoph Ingo Reuter ein Buch geschrieben. Er behauptet: „Wer von Weltuntergang spricht, redet von Schuld.“

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Zum: Deutschlandradio

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Serie: „Lokalrunde“: Bane, Wien: die Säuferleiter


Bis die Stammbar wieder aufmacht, erzählen Autorinnen und Autoren in dieser Serie Geschichten von ihrer Lieblingskneipe – diesmal: Thomas Melle über den Ort in Wien, an dem plötzlich alles Sinn macht.
Quelle: SZ.de

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Neu-Delhi : RAQS Media Collective

Die Welt und unser damit verbundenes Bewusstsein werden, von der Quarantäne schwer gezeichnet und mit einem neuen Sinn für Gefahren und Möglichkeiten, erneut erwachen. Möglicherweise wird uns diese Zeit lehren, die Zeit zu unserem Gefährten und nicht zu unserem Gegner zu machen. Vielleicht werden wir neue Sprachen für unser Denken und Handeln finden. 
Quelle: Goethe-Institut

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Florian Siebeck: Tiny Hotels – Kleine Quartiere für große Tage

Kleine, feine Hideaways auf der ganzen Welt

Sie sind auf der Suche nach einem besonderen Hotel-Tipp? Schön soll es sein, klein und fein, aber dennoch mit all den Annehmlichkeiten, die ein Hotelbetrieb bietet? Sie waren schon überall, suchen nun aber nach der ultimativen Übernachtungsmöglichkeit, die nicht schon jeder kennt und wo man nur einer unter vielen Gästen ist?

„Tiny Hotels“ enthält eine exklusive Auswahl von 40 Übernachtungsmöglichkeiten, verteilt über die ganze Welt. Sie verfügen jeweils nur über einige wenige Zimmer, manche haben gar nur eines im Angebot. Aber sie sind alle mit Sinn für Außergewöhnliches eingerichtet und gestaltet – und bieten die Exklusivität der Einsamkeit, ohne auf den Luxus eines Hotel-Komforts zu verzichten. Über 200 Fotos beflügeln die Sehnsucht nach der nächsten Reise und lassen die Träume davon beginnen!

Quelle: Random House

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Erstmals in deutscher Übersetzung: „Am Anfang war die Beleidigung“


Die „Betrachtungen zur Schwulenfrage“ von Didier Eribon sind aktuell wie nie: Sie zeigen, wie vernünftig und mit einem Sinn für Unterschiede über Identitäten zu reden wäre.
Quelle: SZ.de

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Pascal Mercier: „Das Gewicht der Worte“ – Sinnfragen im Angesicht des Todes

Zu sehen ist das Cover "Das Gewicht der Worte" von Pascal Mercier. (Hanser Verlag /Deutschlandradio)Dem Titel seines Romans „Das Gewicht der Worte“ macht Pascal Mercier alle Ehre: Nachdem der Held erfährt, dass er einen bösartigen Hirntumor hat, macht er sich ausschweifende Gedanken über Zeit, Sinn, Sterblichkeit. Dabei ist es eine Fehldiagnose.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Carrie Hope Fletcher: Cherrys wundersamer Sinn für Gefühle – Roman

Cherry hat eine geheime Gabe: Sie kann negative Gefühle sehen. Für die Dorfbewohner ist sie nur die freundliche junge Frau, der die kleine Bäckerei gehört. Doch in der nach frischem Brot duftenden Backstube mischt sie ihren Leckereien positive Gefühle als Gegenmittel zu den Sorgen und Nöten ihrer Kunden bei. Hier finden sich Bedeutungs-Bienenstich, Zufriedenheits-Zimtschnecken und Willenskraft-Windbeutel. Cherry hütet ihr Geheimnis sorgsam, doch dann taucht Chase auf und eröffnet ihr eine Welt, von der sie nichts geahnt hat …

Quelle: Random House

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Kristian Leth: Hoffnung – Für einen optimistischen Blick in die Zukunft

Nach der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten verfiel der dänische Autor und Journalist Kristian Leth in Schockstarre. Meldungen über Klimawandel, Naturkatastrophen und Krieg überall auf der Welt kamen hinzu und verstärkten seine Mutlosigkeit. Er sorgte sich um die Gesellschaft, um die Welt, um die Zukunft seiner Kinder. Als ihn schließlich eines Abends seine Tochter vor dem Einschlafen fragte, was überhaupt der Sinn des Lebens sei, wenn sich alles nur immer zum Schlechteren kehre, war der Tiefpunkt erreicht. Doch Kristian Leth besann sich. Er hatte Verantwortung. Aufgeben war keine Option. Also fing er an zu recherchieren, wie es um die Welt bestellt ist. Hinter die Meldungen und Berichte in den Medien zu schauen. Und kam zu überraschenden Ergebnissen. Man darf durchaus optimistisch in die Zukunft blicken. Denn tatsächlich wird die Welt jedes Jahr auch ein bisschen besser. Zudem ist der Mensch handlungsfähig und kann das, was er tut, überdenken und ändern. Denn schlimmer als alle Krisen dieser Welt, ist, den Glauben zu verlieren, es besser machen zu können.

Quelle: Random House

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Literarischer Adventskalender (21) – Sachbuch: „Sag alles ab! Plädoyers für den lebenslangen Generalstreik“

Buchcover zu Haus Bartleby, "Sag alles ab! Plädoyers für den lebenslangen Generalstreik" (Nautilus Verlag)Diese Streitschrift widmet sich dem Sinn und Unsinn der Lohnarbeit generell und lässt einen wild entschlossen zurück, sofort mit dem Nichtstun anzufangen. Zeitfragen-Redakteur Martin Hartwig schenkt es einer Schwester.

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Jean Ziegler: Die Schande Europas – Von Flüchtlingen und Menschenrechten

Die neue enragierte Streitschrift des bekannten Globalisierungskritikers!

Als Vizepräsident des beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats hat Jean Ziegler Ende Mai 2019 für einige Tage das Auffanglager Moria auf Lesbos besucht. In seinem neuen Buch schildert er anhand vieler, z.T. erschütternder Einzelfälle eingehend seine Begegnungen mit Flüchtlingen, mit NGO-Mitarbeitern und mit griechischen wie EU-Offiziellen. Er ist überzeugt, Zeuge eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit geworden zu sein.

Unbedingt in seinem moralischen Impetus, richtet Ziegler einen Aufruf an Europas Bürger/innen, gegen diese inhumanen Zustände vorzugehen: Den Asylverweiger-Staaten sollten sämtliche EU-Mittel entzogen werden (auch wenn Ursula von der Leyen »und ihren Komplizen« der Sinn nicht danach steht), und überall in Europa müsse das universelle Menschenrecht auf Asyl durchgesetzt werden. Und alle Hotspots seien sofort zu schließen – denn sie sind die Schande Europas. n

Quelle: Random House

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Emily Esfahani Smith: Die vier Säulen eines erfüllten Lebens – Was wirklich zählt

Was ist wahres Glück? Emily Esfahani Smith verdeutlicht, dass wir dem falschen Ziel hinterherjagen. Nicht Glück macht das Leben lebenswert, sondern ein tieferer Sinn. Gestützt auf Erkenntnisse der Psychologie, Philosophie und Literatur sowie Geschichten von Menschen, die ein erfülltes Leben führen, beschreibt sie die vier Säulen des Sinns: sich zugehörig fühlen, die eigene Bestimmung finden, die Welt durch Geschichten verstehen und sich als Teil eines größeren Ganzen erfahren. Ihre kluge Analyse zeigt, was im Leben wirklich zählt.

Dieses Buch erschien 2018 als Hardcover unter dem Titel »Glück allein macht keinen Sinn« im Mosaik Verlag.

Quelle: Random House

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Borja González: „The Black Holes“ – Bedrückend schöne Suche nach dem Sinn des Lebens

Buchcover zu Borja González: "The Black Holes" (Carlsen)Zwei junge Frauen. Zwei Leben. Die eine Pop-Sängerin, die andere eine junge Dame aus besserem Hause. Es trennt sie ein Jahrhundert. Und doch eint sie die Suche nach ihrem Platz in der Gesellschaft. Eine anarchische Graphic Novel erzählt davon.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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Wolf-Dieter Storl: Die alte Göttin und ihre Pflanzen – Wie wir durch Märchen zu unserer Urspiritualität finden

„Wir gehen durch den Wiesentau, wir gehen zu der Kräuterfrau, die wohnt im dichten Wald.“

Die Naturverbundenheit unserer Ahnen war so stark, dass sie die Natur als beseelt empfanden. Wolf-Dieter Storl zeigt uns anhand von alten Sagen, Mythen und Märchen, welche Urgötter, Schamanen und spirituellen Heilkräfte sich in der Pflanzenwelt verbergen: Was für eine Bedeutung haben Frau Holle, des Teufels Großmutter und Aschenputtel? Welche Rolle spielen dabei der Holunderstrauch, Wachholder oder das Gänseblümchen? Storl öffnet uns die Augen für eine heilsame Beziehung mit der Natur: Wir entdecken den tiefen Sinn und den Geist, der allem innewohnt, und finden so den Weg zurück zu unserer natürlichen Urspiritualität.

Inspirierend und wunderschön illustriert.

Quelle: Random House

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Clarice Lispector: „Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau“ – Im Untergrund rumort Existenzielles

Buchcover zu "Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau" von Clarice Lispector. (Penguin Verlag)Die brasilianische Schriftstellerin Clarice Lispector taucht in ihren Erzählungen in die Abgründe des Alltags ab. Sie findet dabei ebenso fantastische wie faszinierende Bilder für weibliche Innenwelten. Und Sinn für schräge Pointen hat sie auch noch.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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Yongey Mingyur Rinpoche: Auf dem Weg – Eine Reise zum wahren Sinn des Lebens

Die wahre Geschichte hinter dieser außergewöhnlichen Reise beginnt in jener Nacht, in der sich Yongey Mingyur Rinpoche dazu entschließt, sein bisheriges, wohlbehütetes und privilegiertes Leben als Abt eines wichtigen buddhistischen Klosters hinter sich zu lassen. Unbemerkt schlüpft er aus dem Tor und ist zum ersten Mal alleine mit sich selbst. Auf dem Weg in die ihm unbekannte Welt, die ganze vier Jahre andauern wird, muss er sich vollkommen neu zurechtfinden und entdeckt tief verborgene Wahrheiten über das Leben, sich selbst und die Welt um uns herum, die seine Lehre für immer prägen werden.

Dieses Buch erzählt die beeindruckende Geschichte zweier Arten von Sterblichkeit, der körperlichen und der seelischen. Und es zeigt uns, wie wir diese beiden unausweichlichen Tatsachen miteinander in Einklang bringen und die Angst vorm Sterben in die Freude am Leben umwandeln können.

Quelle: Random House

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Richard David Precht: Sei du selbst – Geschichte der Philosophie 3

Der lang erwartete dritte Band von Prechts vierteiliger Philosophiegeschichte.

Das 19. Jahrhundert revolutioniert die Philosophie! Während aus der Industrialisierung die bürgerliche Gesellschaft hervorgeht, verlieren die Philosophen den Boden unter den Füßen. Ist es überhaupt noch möglich, ein geschlossenes System der Welt zu errichten? In einer Welt ohne Gott und ohne natürliche Ordnung? Vor allem die Naturwissenschaften fordern die Philosophie heraus und beanspruchen die alleinige Deutungshoheit über Wahrheit und Sinn. Denker wie Auguste Comte, John Stuart Mill, Herbert Spencer, Ernst Mach und Charles Sanders Peirce versuchen die Philosophie methodisch auf das Niveau der Physik und der Biologie zu bringen. Doch genau dagegen rührt sich Protest. Für ihre Gegenspieler Arthur Schopenhauer, Sören Kierkegaard und Friedrich Nietzsche ist die Philosophie gerade keine Wissenschaft, sondern etwas ganz anderes: eine Haltung zum Leben!

Quelle: Random House

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Bettina Stangneth: "Hässliches Sehen" – Über die Vernunft als machtvolles Instrument

Buchcover Bettina Stangneth, "Hässliches Sehen" (Rowohlt/dpa/Deutschlandradio)Moral ist kaum sinnlich repräsentierbar, also muss sie den Umweg über Verkörperungen nehmen – zum Beispiel über Helden oder Symbole. Das ist nur eine der Thesen, die Bettina Stangneth in ihrem Essay „Hässliches Sehen“ entwickelt.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Podcast: Stephen King, Delphine de Vigan, Ally Klein und Lucy Fricke im Interview

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt stellen sich und den Hörerinnen und Hörern des literaturcafe.de-Podcasts wieder aktuelle Bücher vor.

Den Anfang macht das mit rund 180 Seiten eher schmale Buch »Loyalitäten« von Delphin de Vigan, ins Deutsche übertragen von Doris Heinemann und erschienen bei Dumont. Ein Buch, von dem Wolfgang Tischer sehr begeistert ist, dass jedoch nicht unbedingt ein Titel ist, den man zu Weihnachten verschenken sollte, denn das Setting ist reichlich trostlos. Alle Personen sind gebrochen und probelmbeladen. Wie rasant und meisterlich konstruiert die französische Autorin (»Das Lächeln meiner Mutter«) die Geschichte aus vier Perspektiven erzählt, ist absolut lesenswert. Bemerkenswert ist auch das Cover.

Für überaus lesenswert hält Fabian Neidhardt auch den dicken Essay-Band »Der Spaß an der Sache« von David Foster Wallace, ins Deutsche übertragen von Ulrich Blumenbach und Marcus Ingendaay, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch. Obwohl einige Texte schon etwas älter seien, besitzen sie doch eine hohe Aktualität. Bemerkenswert sind auch Texte, die wie Hypertext in Papierform mit Anmerkungen und Verweisen versehen sind. Der an Depressionen leidende Foster Wallace erhängte sich vor 10 Jahren im Alter von nur 46 Jahren.

Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Bei der Telefonseelsorge finden Sie – auch anonyme – Hilfsangebote in vermeintlich ausweglosen Lebenslagen. Per Telefon, Chat, E-Mail oder im persönlichen Gespräch. Telefonnummer 0800-111 0 111 (kostefrei) oder im Web unter telefonseelsorge.de.

Wolfgang Tischer war bei der öffentlichen Jurysitzung und bei der Verleihung des Bayerischen Buchpreises 2008. Im Podcast berichtet er von der Veranstaltung und der Jury-Dynamik. Allgemein lesenswert zum Thema Literaturjurys ist auch der schon etwas ältere Beitrag von taz-Literaturredaktuer Dirk Knipphals im Merkur.

Nach der Preisverleihung hat sich Wolfgang Tischer mit Lucy Fricke unterhalten, der Gewinnerin des Bayerischen Buchpreises 2018 in der Kategorie »Belletristik«. Sie freue sich besonders über den Preis für ihren Roman »Töchter«, da sie nach eigenen Angaben in all den Jahren noch nie einen Literaturpreis gewonnen habe. Ja, auch solche Autorinnen und Autoren gibt es.

»Carter« heißt der Roman von Ally Klein, den Fabian Neidhardt als Nächstes vorstellt. Ally Klein las in diesem Jahr beim Bachmannpreis, gewann jedoch keinen der dort vergebenen Preise. Ihr sehr emotional angelegter Text wurde jedoch viel diksutiert, da er nicht genau einzuordnen war, aber schon klar war, dass er ein Ausschnitt aus einem Roman ist. Nun ist dieser im Droschl Verlag erschienen.

Am Ende dieser Podcast-Folge steht wieder ein Buch von Stephen King und wieder einmal ist es ein kurzer Roman, in dem für Wolfgang Tischer jedoch unglaublich viel drinsteckt. »Erhebung« (übersetzt von Bernhard Kleinschmidt) ist kein Grusel- oder Horrorroman. Trotz einer übersinnlichen Komponente ist es ein irdischer Roman, der im Trump-Land spielt. Für Stephen King ist es ein überaus politischer Roman. Eine ausführliche Besprechung wird demnächst im literaturcafe.de folgen. Und dieses klein Buch ist definitv ein Geschenktipp für alle Läufer und Jogger.

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt freuen sich über Rückmeldungen, Meinungen, Tipps und Kommentare und über Bewertungen des Podcasts.

Neben iTunes und anderen Podcast-Verzeichnissen ist der Podcast des literaturcafe.de nun auch bei Spotify zu finden.

Alle weiteren Infos unter
https://www.literaturcafe.de/podcast-stephen-king-delphine-de-vigan-ally-klein-und-lucy-fricke-im-interview/

Beitrag »Podcast: Stephen King, Delphine de Vigan, Ally Klein und Lucy Fricke im Interview« veröffentlicht im literaturcafe.de.

(Mehr in: literaturcafe.de)

Posted in Buchbeschreibungen

Go hard or go home – Faszination Ultratriathlon von Daniel Meier und Iris Hadbawnik

Wer denkt schon beim Thema Sucht an eine sportliche Höchstleistung in Form eines Triathlons? Tatsächlich empfinden Spitzensportler ein Glücksgefühl, weil sie vermehrt körpereigene Substanzen wie Endorphine oder Dopamin produzieren, wobei bis heute nicht geklärt ist, welche Stoffe genau dafür verantwortlich sind, die sie in einen regelrechten Rauschzustand versetzen. Sie sind im positiven Sinn süchtig nach …

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(Mehr in: BuchAviso)

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100. Geburtstag Alexander Solschenizyns – Ein eigensinniger Moralist und Mahner

Der russische Schriftsteller Alexander Solschenizyn 1983 im US-amerikanischen Maine (imago / Leemage / Sophie Bassouls)„Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch“ und vor allem „Archipel Gulag“: Diese Erzählungen über den Alltag im stalinistischen Lagersystem machten Alexander Solschenizyn weltberühmt. Der Literaturnobelpreisträger wurde vor 100 Jahren geboren.

Deutschlandfunk Kultur, Kalenderblatt

(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Franz Kafka: "Ein Käfig ging einen Vogel suchen" – Kafka konnte auch lachen

Franz Kafka lächelt verschmitzt in die Kamera. (dpa / picture-alliance / akg-images)Insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg galt Franz Kafka als düsterer, mystischer Gottsucher. Dabei hatte er auch Sinn für Humor, beweist Klaus Wagenbach in einem neuen Sammelband: Darin geht es um Katzen und Mäuse, Trapezkünstler und Lachkrämpfe.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Hans Magnus Enzensberger: „Eine Handvoll Anekdoten“ – "Die Memoiren lügen immer"

Cover von Hans Magnus Enzensbergers Buch "Eine Handvoll Anekdoten". Im Hintergrund ist Enzensberger zu sehen, als er  diesem Buch vorliest.  (Suhrkamp / imago stock&people)„Man blickt zurück und erinnert sich manchmal an Dinge, die gar nicht stattgefunden haben“, sagt Hans Magnus Enzensberger. Am Anfang seiner scharfsinnigen Anekdoten aus seiner Jugend und Kindheit steht deshalb der Zweifel.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Klaus Johannes Thies: "Aus meinem Fenster" – Was ein Parkplatz zu erzählen hat

Cover des Buchs "Aus meinem Fenster. Parkplatz-Rhapsodien vor der Luftaufnahme eines Parkplatzes (imago / allOver-MEV)Über Jahre beobachtet der Erzähler in Klaus Johannes Thies‘ Buch den Parkplatz vor seinem Fenster: Automodelle, Werbeplakate, Menschen. Es geht aber auch um die Angst vor dem Sterben oder feuilletonistische Betrachtungen. Ein spannendes und sinnliches Spektakel.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Casa de la lectura, Buenos Aires : „Ein Raum der Begegnungen“

Mirta stöbert im Bestand zeitgenössischer Literatur der Casa de la lectura
Mirta E. ist pensionierte Lehrerin und besitzt eine umfangreiche private Bibliothek. In die „Casa de la lectura“ geht sie vor allem wegen der Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und Neues kennenzulernen. (Mehr in: Magazin „Bibliotheken“ auf Goethe.de – Goethe-Institut)