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100. Geburtstag von Ernst Herbeck – Ein Dichter, der nie Dichter werden wollte

Eine nahes Porträt des 1920 in Niederösterreich geborenen Erst Herbeck. Er war 45 Jahre lang Patient in der Niederösterreichischen Landesnervenklinik Gugging. Unter Anleitung seines Arztes Leo Navratil begann Herbeck Gedichte zu schreiben. (Residenz Verlag)Ernst Herbeck lebte 45 Jahre in der Psychiatrie. Dort erkannte ein Arzt seinen innovativen Umgang mit Sprache: Aus Herbeck wurde zufällig ein anerkannter Lyriker. Gedichte in seinem Stil finde man heute bei Twitter, sagt der Autor Clemens J. Setz.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Schreiben wie Patrick Süskind: Ein Mörder und die Sehnsucht nach Liebe

Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 45: Patrick Süskind und das Geheimnis des letzten Satzes.
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„Frauen | Lyrik. Gedichte in deutscher Sprache“ – Eine Anthologie als Debattenbuch

Buchcover "Frauen | Lyrik" von Anna Bers (Reclam Verlag/ Deutschlandradio)In Zeiten von Gendersternchen eine Lyrikanthologie, die sich der Frau im Gedicht widmet? Ganz schön gewagt. Und rasant! Über 500 Gedichte von und über Frauen zeichnen das kulturgeschichtliche Porträt einer Epoche: unserer!



Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Das ist die Longlist!

13 Bücher gehen in diesem Jahr ins Rennen um die Auszeichnung als bestes in deutscher Sprache erschienenes Sachbuch.
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Papst Franziskus: Ich glaube – Wichtige Lebensfragen neu interpretiert

Ein kraftvolles Statement des Papstes in unruhigen Zeiten

Wird Gott tatsächlich immer verzeihen? Und kann Jesus tatsächlich auferstanden sein? Wie funktioniert das mit dem Fegefeuer? Diese und viele weitere Fragen treiben heute Gläubige (und auch Nicht-Gläubige) um. Im neuen Buch »Ich glaube« von Papst Franziskus geht es um genau diese Fragen. Ausgehend vom Glaubensbekenntnis, dem Gebet, das den christlichen Glauben zusammenfasst, gibt Papst Franziskus in lebensnaher Sprache Anregungen, den Glauben besser zu verstehen.

Quelle: Random House

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Anja Utler: „kommen sehen. Lobgesang“ – Klimakollaps in Langgedichten

Buchcover zu Anja Utler: "kommen sehen. Lobgesang" (Edition Korrespondenzen/Deutschlandradio)Nach der Klima-Apokalypse: Anja Utlers Lyrikband „kommen sehen. Lobgesang“ erzählt von einer düsteren Zukunft. Neben der Natur befinden sich Denken und Sprache in Auflösung. Eine „nervenraubende Lektüre“, meint unser Kritiker.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Hanns-Josef Ortheil: Die Moselreise

Im Zentrum dieses ungewöhnlichen Buchs steht das Tagebuch einer Moselreise, das Hanns-Josef Ortheil als Elfjähriger verfasst hat und das erkennen lässt, wie wichtig für den kleinen Jungen schon das Reisen, die Sprache und das Schreiben waren. Ergänzt wird dieses beeindruckende Dokument durch die Beschreibung derselben Reise, die der Autor Jahrzehnte später unternommen hat. Den Abschluss des Buchs macht eine Erzählung darüber, warum Ortheil in seinem Leben bestimmte Landschaften und Gegenden immer wieder aufsucht. So führt die Erzähltrias der »Moselreise« den grandiosen Künstlerroman »Die Erfindung des Lebens« fort und gibt faszinierende Einblicke in die Geheimnisse jener frühsten, familiären Bindungen, die einen Menschen lebenslang prägen.

Quelle: Random House

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So schön ist es, wenn die Welt in Finsternis versinkt – Schöner schreiben

Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 43: Adalbert Stifter findet Worte für ein Naturphänomen, das alle anderen sprachlos macht.
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Wolfgang Koeppen: Ein anderer Blick auf Amerika – Schöner Schreiben (Kolumne)

Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 42: Wolfgang Koeppen beschreibt die Freiheitsstatue als „Matrone, die missmutig eine nasse Fackel hält“.
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Monika Maron im Talk SPIEGEL-Talk „Spitzentitel“: Gegen das Gendern

Der neue SPIEGEL-Literaturtalk „Spitzentitel“ ist gestartet, erster Gast war die Autorin Monika Maron. Sie lehnt es ab, eine gendergerechte Sprache zu verordnen – auch, weil sie das an die DDR erinnert.
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Thomas Manns meisterlicher Gebrauch des Semikolons – Schöner schreiben

Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 41: der perfekte Einsatz des Semikolons bei Thomas Mann.
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Hao Jingfang, Qiufan Chen, Wang Jinkang, Jing Dr. Bartz (Hrsg.): Quantenträume – Erzählungen aus China über Künstliche Intelligenz

Eine Sprachwissenschaftlerin wird mitten in der Nacht angerufen. Die neueste Entwicklung auf dem Spielzeugmarkt, ein Plüsch-Seehund mit KI, hat offenbar eine eigene, für Menschen unverständliche Sprache entwickelt … Ein König liebt nichts so sehr, wie neuen Geschichten zu lauschen. Doch irgendwann hat er alles gehört, was es zu erzählen gibt – und so lässt er kurzerhand einen Geschichtenroboter bauen … Das Spektrum an Ideen, die fünfzehn der berühmtesten chinesischen Science-Fiction-Autorinnen und -Autoren in diesem Sammelband ausbreiten, zeigt auf beeindruckende Weise, wie einfallsreich und innovativ man sich in China mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinandersetzt.

Quelle: Random House

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Gendersternchen abgelehnt

Die Gesellschaft für deutsche Sprache rät ausdrücklich davon ab, das Gendersternchen zu verwenden: Es eigne sich nicht, um genderneutrale Personenbezeichnungen zu bilden und es entstünden grammatisch falsche Formen.
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Zeitgenössische Anklänge an einen Dichter – Hölderlin-Resonanzen

Ein Eingang in Form der Silhouette des Kopfes von Friedrich Hölderlin, im Museum der Stadt Lauffen am Neckar. (picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod)Auch heutigen Lyrikerinnen und Lyrikern bedeutet das Werk von Friedrich Hölderlin viel. Das liegt am Tonfall und dem Rhythmus seiner Sprache, an der Kraft seiner Dichtung.

Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen

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Eliot Weinberger: „Neulich in Amerika“ – Die Sprache der Demagogen

Das Cover zeigt die Flagge der USA. (Berenberg Verlag)Der Essayist Eliot Weinberger demontiert in seinem neusten Buch brillant sowohl die Bush- als auch die Trump-Jahre. Deren „Phrasensumpf“ legt Weinberger pointiert trocken.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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Aschenputtel: Die Geschichte eines blutigen Irrtums – Schöner Schreiben

Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 40: „Aschenputtel“ von den Gebrüdern Grimm.
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Gerald Murnane: „Landschaft mit Landschaft“ – In den karstigen Falten der Vorstellungskraft

Das Buchcover von Gerald Murnane auf orangefarbenem Hintergrund. (Deutschlandradio/ Suhrkamp)„Landschaft mit Landschaft“ ist ein elegant verzahnter Geschichtenreigen: Gerald Murnane, von der „New York Times“ zum größten lebenden Autor englischer Sprache erhoben, ist der legitime Erbe des großen italienischen Melancholikers Giacomo Leopardi.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Aufsatzband „Der Auschwitz-Prozess auf Tonband“ – Die Zeugnisse der Überlebenden

Cover des Buchs "Der Auschwitz-Prozess auf Tonband". (Wallstein Verlag)Wie war es menschenmöglich, als Holocaust-Überlebender im Auschwitz-Prozess als Zeuge aufzutreten? Und in der Sprache der Täter auszusagen? Ein Band des Fritz-Bauer-Instituts analysiert die Tonbandaufnahmen, die heute UNESCO-Weltdokumentenerbe sind.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Colum McCann: „Apeirogon“ – Weiterleben nach dem Tod zweier Mädchen

Porträt des irischen Schriftstellers Colum McCann, 2013 . (Getty / Ulf Andersen)Der irische Schriftsteller Colum McCann ist einer der wichtigsten Autoren der englischen Sprache. In seinem Buch „Apeirogon“ macht er klar, warum der Palästinakonflikt uns alle betrifft, auch wenn wir uns fern davon wähnen.

Deutschlandfunk Kultur, Fazit
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Nina Bußmann: „Dickicht“ – Verlorene Seelen im Großstadtdschungel

Das weiße Buchcover zeigt eine schwarzweiss Fotografie eines Betontreppenaufgans im Freien (Suhrkamp / Deutschlandradio)Zwischen Rausch, Verlorenheit und Empathie schwanken die drei Figuren, die Nina Bußmann in ihrem neuen Roman „Dickicht“ durch die Großstadt streifen lässt. Ein herausforderndes Buch, das mit brillanten Beobachtungen und einer großartigen Sprache besticht.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Rainer Maria Rilke: Warum es besser ist, das Leben auszuhalten – Schöner Schreiben

Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 39: Rainer Maria Rilke und sein Briefwechsel mit Ilse Erdmann.
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Benjamin von Stuckrad-Barre – „Soloalbum“: Ein trauriger kleiner Satz, der alles zerstört

Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 38: Benjamin von Stuckrad-Barres „Soloalbum“
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Bücher des Monats: Auf den Schultern von Giganten


Eine Auswahl der afroamerikanischen Literatur, in der die Wut, die sich heute entlädt, ihre Sprache findet. Und ein kleiner Kanon, der weit über diesen Juni hinausreicht.
Quelle: SZ.de

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Sharon Otoo über Sprache als Waffe – „Das Wort ‚Rasse‘ muss gestrichen werden“

Porträt der in Berlin lebenden Autorin Sharon Otoo posiert 2016 in Berlin. Mit der doppelbödigen Geschichte über ein Ei, das nicht hart werden will, hat die in Berlin lebende Autorin den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen.  (picture alliance / Paul Zinken)Vor vier Jahren gewann Sharon Dodua Otoo selbst den Ingeborg-Bachmann-Preis, nun hält sie die Eröffnungsrede. Sie beschäftigt sich mit antirassistischer Sprache und plädiert dafür, das Deutsche Grundgesetz umzuschreiben.

Deutschlandfunk Kultur, Interview
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Maya Lasker-Wallfisch: „Briefe nach Breslau“ – Die grausame Wucht des Traumas

Cover von Maya Lasker-Wallfischs "Briefe nach Breslau” vor Deutschlandfunk Kultur Hintergrund. (Suhrkamp Verlag / Deutschlandradio)Maya Lasker-Wallfischs Mutter ist der Ermordung in Auschwitz nur knapp entkommen. Sprechen wollte sie über das Erlebte nicht. Die Tochter hat nun eine ebenso klare wie berührende Sprache gefunden, um aus dem verheerenden Schweigen auszubrechen.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Egon Friedell: Der Dreißigjährige Krieg in nur einem Satz

Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 36: Egon Friedells „Kulturgeschichte der Neuzeit“ und die Magie des Doppelpunkts.
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Bangalore : Deepika Arwind, Dramatikerin und Performerin

Deepika Arwind
Wir können die Gedanken und Texte anderer Menschen über die Welt und die Zivilgesellschaft lesen. Wir können versuchen, dem kriegsähnlichen Vokabular dieser Zeit eine Sprache entgegenzusetzen, mit der wir unsere Sorge um das Gemeinwohl zum Ausdruck bringen. Wir können unser ‚Wir‘ definieren und Wege finden, diese Definition zu erweitern auch nicht-menschliche Wesen miteinzubeziehen.
Quelle: Goethe-Institut

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Siegfried Unseld kündigt Thomas Bernhard die Freundschaft – schöner schreiben

Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 35: Verleger Siegfried Unseld kündigt seinem Starautor Thomas Bernhard die Freundschaft.
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Bangkok, Bangalore, Berlin : Konzert: Disturbing the universal

Disturbing the universal - Trickster Orchestra Ketan Cymin
Beethoven als genialer Durcheinanderwirbler der Musikgeschichte – so betrachtet ihn das Trickster Orchestra. Gemeinsam mit heutigen „Trickstern“ erarbeiten sie eine zeitgenössische musikalische Sprache. 
Quelle: Goethe-Institut

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Meena Kandasamy: „Schläge. Ein Porträt der Autorin als junge Ehefrau“ – Durch Worte befreit und ermächtigt

Das Buchcover von Meena Kandasamy: "Schläge". (Culturbooks/Deutschlandradio)Eine Frau wird von ihrem Mann brutal geschlagen, vergewaltigt, isoliert. Doch dann befreit sie sich. Ihre Waffe ist ihre Sprache. Die indische Autorin Meena Kandasamy hat mit „Schläge“ einen beeindruckenden autobiographischen Roman verfasst.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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