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Lektor Uwe Britten übers Gendern: / * _ I & Co.

Das Gendern der Sprache ist ein Muss in der Textarbeit geworden. Gut so, denn es geht um ein inhaltliches Anliegen. Manchmal aber spielen für Autorinnen und Autoren auch andere Ziele eine Rolle. Meint Uwe Britten.

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Literaturübersetzer und ihre Arbeit – „Wir sind professionelle Papageien“

Die Übersetzer Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel sitzen an einem Schreibtisch. (imago)„Man muss dasselbe Buch schreiben wie der Autor, aber mit den Mitteln der anderen Sprache“, sagt Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel. Wie man einen Houellebecq oder Diderot also quasi neu, auf deutsch schreibt, erklären er und sein Kollege Frank Heibert.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Eine Lange Nacht über Wilhelm Busch – Genialer Wortschöpfer und Sonderling

Eine Porträtaufnahme des Autors und Zeichners Wilhelm Busch.  (imago stock&people)Wie kaum ein Zweiter hat Wilhelm Busch die deutsche Sprache geprägt. Der Autor von „Max und Moritz“ hinterließ aber nicht nur als Schriftsteller und Alltagsphilosoph seine Spuren. Auch als Zeichner setzte er dem Spießertum der Gründerzeit ein Denkmal.

Deutschlandfunk Kultur, Lange Nacht
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Lars Gustafsson: "Der optische Telegraph" – Die Mathematik der Sprache

Der optische Telegraf bei Gräfinthal. Der Dichter Lars Gustafsson nutzte die Technik als Metapher. (imago / Becker & Bredel / Secession Verlag)Der nachgelassene Band des schwedischen Schriftstellers Lars Gustafsson ist eine lohnende Entdeckungsreise. Man kann darin einem Lyriker dabei zusehen, wie er seine Arbeit mit der Sprache versteht und begründet. Eine auf- und anregende Lektüre.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Karsten Brensing: "Die Sprache der Tiere" – Wie ähnlich sind sich Mensch und Tier?

Ein Mops in Jeansjacke blickt in die Kamera. (Unsplash / Charles Deluvio)Ein Philosoph, der sich schämt vor seiner Katze nackt zu sein oder ein Hund, der Darwin heißt. Schriftstellerin Teresa Präauer und Biologe Karsten Brensing sprechen anhand ihrer neuen Bücher darüber, wie viel Tier im Mensch steckt und umgekehrt.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Lavinia Greenlaw: „Eine Theorie unendlicher Nähe“ – Eine Dichterin ganz bei sich selbst

Buchcover Lavinia Greenlaw: „Eine Theorie unendlicher Nähe“. Im Hintergrund sieht man einen Sonnenuntergang. (Carl Hanser Verlag / dpa)Die englische Dichterin Lavinia Greenlaw ist auf Suche nach der Erfahrung von Gegenwärtigkeit. Sie geht in der Wahrnehmung auf – und in der Sprache. In ihrem neuen Band „Eine Theorie unendlicher Nähe“ nähert sie sich dem Himmel ihrer Kindheit.

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Rund 4.000 Datensätze: Große Datenbank zu Astrid Lindgren

Am 14. November 2018, dem 111. Geburtstag Astrid Lindgrens, veröffentlichen zwei Experten eine neue Datenbank zu Lindgrens multimedialem Gesamtwerk und der dazugehörigen Fachliteratur in deutscher Sprache. Sie läuft auf dem öffentlich zugänglichen Portal Zotero und arbeitet nach dem Prinzip des Open Access zu Information und Wissenschaft. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Berthold Leibinger Stiftung: Anke Kuhl gewinnt Comicbuchpreis

Anke Kuhl erhält für „Manno!“ den mit 20.000 Euro dotierten Comicbuchpreis 2019 der Berthold Leibinger Stiftung. Die Jury lobte unter anderem den Witz und die lebhafte Bildsprache des eingereichten Manuskripts. Die Auszeichnung wird im April 2019 im Literaturhaus Stuttgart überreicht. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Sergej Lebedew über seinen Roman "Kronos‘ Kinder" – "Die sowjetische Sprache ist eine andere als die Russische"

Winterlich gekleidete Kinder stehen am Rande eines Eishockeyfeldes und lachen fröhlich in die Kamera. (Bild: imago/Chris Anderson Cover: S. Fischer Verlag)In seinem Roman „Kronos‘ Kinder“ erzählt Sergej Lebedew mit autobiografischen Anklängen vom schwierigen Verhältnis zwischen Russen und Deutschen. Sein Geologie-Studium habe ihm geholfen, eine Sprache für die sowjetische Vergangenheit zu finden, sagt er.

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Ulf Stolterfoht: "Fachsprachen XXXVII-XLV" – Wenn Luther zum Gangster-Rapper wird

Buchcover "Fachsprachen XXXVII-XLV" von Ulf Stolterfoht, im Hintergrund das Porträt Martin Luthers auf einem Magneten (Verlag kookbooks / dpa / Sebastian Kahnert)Virtuose Textmixe aus den entlegensten Wortfeldern und Sprachwelten haben Ulf Stolterfoht in der Lyrikszene berühmt gemacht. Nun veröffentlicht er den fünften Band seiner poetischen „Fachsprachen“. Darin disst Luther den Papst im Stil eines Rappers.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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#1: Die Sprache der Tiere: Wie wir einander besser verstehen

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Karsten Brensing (Autor)

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Bodo Kirchhoff: Platz für komplexe Geschichten

Als Schüler ist er missbraucht worden. Seine Mutter nötigte ihn zu sexuellen Handlungen. All das ist in Bodo Kirchhoffs „Dämmer und Aufruhr“ nachzulesen. Im Interview schildert er, wie er dafür eine Sprache gefunden hat. (Mehr in: Deutsche Welle: DW-WORLD.DE Bücher)

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Verrohung der öffentlichen Sprache – Es geschieht mit tückischer, latenter Allmählichkeit

Alexander Gauland (AfD) hält im September 2017 bei einer AfD-Wahlkampfkundgebung in Magdeburg eine Rede. (imago stock&people)Die Sprache verroht: Besonders Rechtspopulisten versuchen, die Grenzen zu verschieben, ihre Parolen sickern langsam ins öffentliche Bewusstsein ein. Wie sich wehren? Antworten von der Lyrikerin Kerstin Preiwuß und dem Dichter Marcel Beyer.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Posted in Buchbeschreibungen

Hören wird überbewertet von Cindy Klink

Die Worte Hören wird überbewertet könnten von einem Menschen stammen, der selbst hören kann. Um so erstaunlicher ist es, dass diese Aussage ausgerechnet von Cindy Klink kommt, deren Eltern gehörlos sind und die selbst seit ihrem dritten Lebensjahr hochgradig schwerhörig ist. Die 1997 geborene junge Frau ist mit der Gebärdensprache aufgewachsen, die für sie die … weiterlesenHören wird überbewertet von Cindy Klink (Mehr in: BuchAviso)

Posted in LiteraturNewzs

Deutscher Buchpreis 2018: Eine Shortlist mit viel Vergangenheit

Sechs aus 165 Titeln hat die Jury ausgewählt, und es ist nicht ein einziger Gegenwartsroman dabei. Zwei Autorinnen haben es auf diese Liste geschafft, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. (Mehr in: Deutsche Welle: DW-WORLD.DE Bücher)

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Schriftstellerin Angelika Overath – Wenn der Ferienort zur neuen Heimat wird

Wiesen, Bäume und Bergpanorama im Nationalpark im Engadin im schweizerischen Kanton Graubünden (picture alliance / dpa)Die Schriftstellerin Angelika Overath zog es von Tübingen in die Schweiz. Sie ist fasziniert von der rätoromanischen Sprache, wie sie in Graubünden gesprochen wird. Der Ferienort ist ihr inzwischen zur Heimat geworden.

Deutschlandfunk Kultur, Im Gespräch
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Céline Minard: Das große Spiel – mit Nonne auf Riemen

Eine Frau zieht sich in die Einsamkeit der Bergwelt zurück, um dort in völliger Autonomie zu leben und sich mit Fragen ihrer Existenz zu beschäftigen. Das klingt nach einer klassischen Aussteigergeschichte. Doch auf Céline Minards Roman »Das große Spiel«, übersetzt von Nathalie Mälzer, trifft dies nicht zu. Probleme bereitet die Sprache.

Beitrag »Céline Minard: Das große Spiel – mit Nonne auf Riemen« veröffentlicht im literaturcafe.de.

(Mehr in: literaturcafe.de)

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Mirko Bonné: "Wimpern und Asche" – Ein Kaleidoskop der Stimmungen

Cover: Mirko Bonné: "Wimpern und Asche - Gedichte" (Schöffling /picture alliance / dpa )Dem Dichter Mirko Bonné gelingt es in seinem neuen Band „Wimpern und Asche“ sogar, über Plastikmüll in den Weltmeeren ein Gedicht zu machen. Seine Lyrik ist von Alltag durchdrungen, seine Sprache von einer hoffnungsvollen Sinnlichkeit.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart

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Lyriker über ausgestorbene Tiere – Ein letzter Koitus, ein letzter Tanz

Ein Dodo in einer Zeichnung (imago stock&people)Wie das Kalksteinskelett des Archäopteryx verdichtet die Lyrik zeitgenössischer Autorinnen und Autoren die Gegensätze von Einzigartigkeit und Tod einer Gattung in Sprache. Auch dem ausgestorbenen Dodo widmen sie sich.

Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen
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Lyriksommer: Emily Dickinson – Ich bin niemand. Wer bist Du?

Emily Dickinson (Imago/United Archives International)Gut 150 Jahre sind die Gedichte der amerikanischen Dichterin Emily Dickinson alt – und sie gelten auch heute noch als kühn, modern und rätselhaft. Dafür sorgt der unkonventionelle Umgang mit der Sprache.

Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen
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Reizvolles Debüt: Allein das Rauchen wirkt schon geheimnisvoll

Beziehungsstatus: kompliziert. Ally Kleins Debütroman „Carter“ erzählt von einer verhängnisvollen Begegnung, einem Sadomaso-Intermezzo, von inneren Tumulten. Da geraten Sprache wie Gedanken ins Wirbeln. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

Posted in Buchbeschreibungen

Interview mit dem Autor Andreas Gruber

Andreas Gruber wurde 1968 in Wien geboren und nach einem Wirtschaftsstudium lebt er heute mit seiner Frau in Niederösterreich. Seit über zwanzig Jahren schreibt er Kurzgeschichten sowie Erzählungen und Romane, die zum Teil in mehrere Sprachen übersetzt wurden und für die er bereits einige Auszeichnungen bekommen hat. Für Krimifans hat er bereits die Reihen um … weiterlesenInterview mit dem Autor Andreas Gruber (Mehr in: BuchAviso)

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Detlef Gürtler über sein Buch "Clusterfuck" – Wenn alles den Bach runtergeht und nichts mehr funktioniert

Buchcover "Clusterfuck" von Holm Friebe und  Detlef Gürtler, im Hintergrund die Illustration einer Frau, die entsetzt aufschreit. (Hanser Verlag / imago)Der Begriff kommt aus der US-Militärsprache: „Clusterfuck“ meine Situationen, in denen es keine Lösungen mehr gebe, erklärt Journalist Detlef Gürtler. Deshalb heißt das Buch über die größten Katastrophen der Menschheit genau so – das er mit Holm Friebe verfasst hat.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Tessloff-Buch im Happy Meal: "Was ist Was Junior" kommt bei McDonald’s in die Tüte

Vom 12. Juli bis 8. August packt McDonald’s auf Wunsch ein exklusives „Was ist Was Junior“-Buch ins Happy Meal − dazu gibt es eine Vorlese-App mit Spracherkennung. Für die Aktion kooperieren der Tessloff Verlag und die Stiftung Lesen erneut mit der Fastfood-Kette. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung: Auszeichnungen an Pollack und Kemp

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung gibt zwei Auszeichnungen bekannt: Martin Pollack (Foto) erhält den Merck-Preis 2018 und Wolfgang Kemp den Freud-Preis 2018. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Neues Fachbuch zur Service-Kommunikation: „Service besser kommunizieren“

Der Kommunikation im Service kommt in Zukunft eine entscheidende Bedeutung zu!“ behauptet Dirk Zimmermann in seinem neu erschienenen Buch „Service besser kommunizieren“.

Dabei beschäftigt sich der Autor mit der Fragestellung, wie, durch eine ganzheitliche Strategie in der Kommunikation, ein Unternehmen einen dauerhaften, interaktiven Informationsaustausch und eine profitable Beziehung mit seinen Kunden im Service aufbauen kann.

Ausgehend von der Feststellung „Die Märkte im Service werden immer größer, der Wettbewerb nimmt zu und es gelingt kaum, bei der Vielzahl von Angeboten, den Überblick zu behalten“ erläutert Dirk Zimmermann zusammenfassend das Anliegen der Kunden und beschreibt ausführlich die Herausforderungen für die Anbieter:

– Kunden wünschen sich eine zielgerichtete und auf die einzelnen Bedürfnisse abgestimmten Ansprache sowie eine Kommunikation über verschiedene Kanäle

– Anbieter müssen sich heute nicht nur aufmerksamkeitswirksam am Markt zeigen, vielmehr müssen sie verstehen (lernen), wie sie Kunden erreichen und mit ihnen in Verbindung treten können

Beschrieben werden alle wichtigen Elemente der modernen Servicekommunikation. Zudem werden verschiedene Strategien der Ansprache der Kunden im Service erörtert. Außerdem erfolgt eine Beleuchtung möglicher Wege in der Kundenkommunikation. Abschließend wird ein Blick auf verschiedene Auswirkungen für Unternehmen durch eine erfolgreiche Kommunikation im Service geworfen.

Im Winter 2017 ist das Buch „Service besser kommunizieren“ bei Shaker Media erschienen. Es eröffnet Führungs- und Fachkräften aus Management, Marketing, Vertrieb und Service die Chance von Dirk Zimmermanns Know-how sowie seiner Vielfalt an Betrachtungen im Service aus über 15 Jahren Forschung und Beratung zu profitieren.

Weitere Informationen zum Bezug sowie eine erste Leseprobe sind hier zu finden: http://bit.ly/2yRyMky (Mehr in: TRENDKRAFT)

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Großer Österreichischer Staatspreis für slowenisch schreibenden Autor: Höchste Ehren für Florjan Lipuš

Der in seiner Muttersprache Slowenisch schreibende Kärntner Schriftsteller Florjan Lipuš wird mit der höchsten kulturellen Auszeichnung der Republik Österreich geehrt: dem Großen Österreichischen Staatspreis. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Bücher über Hühner – Ein Tier mit Persönlichkeit

Legehennen stehen am 10.09.2014 in einem Betrieb für die Produktion von Eiern aus Freilandhaltung in Bergen im Landkreis Celle (Niedersachsen).  (dpa / picture alliance / Julian Stratenschulte)Hühner können weit mehr als nur Eier legen: Sie kommunizieren in einer eigenen Sprache, können Probleme lösen – und treten mittlerweile sogar als YouTube-Star auf. Drei sehr originelle Bücher erklären, was man über das Huhn wissen muss.

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Interview mit Feridun Zaimoglu – Folge 2 des Bachmannpreis-Podcast 2018 mit einem Zuschauer

Die 42. Tage der deutschsprachigen Literatur sind eröffnet. Am Eröffnungsabend sprach Wolfgang Tischer für die 2. Folge des Bachmannpreis-Podcasts mit Rudi Buchmüller, der seit Jahren als Zuschauer nach Klagenfurt reist und mit Feridun Zaimoglu, dessen sprachmächtige »Rede zur Literatur« sich gegen Fremdenhass und Fremdenhasser richtete.
Doch sind die überhaupt in der Lage, seine Worte zu versehen?
Wenn man am Eröffnungsabend einen Sitzplatz im Studio haben möchte, braucht man keine Eintrittskarte, man muss nur rechtzeitig anstehen, denn die frei verfügbaren Plätze sind am Vorabend der Lesungen begrenzt. Mehr als die Hälfte sind reserviert. Schon eineinhalb Stunden vor beginn stellen sich daher die ersten Menschen am Saaleingang an. Mit ganz vorn steht Rudi Buchmüller. Seit Jahren reist der Rentner aus Niederösterreich nach Klagenfurt, um jede der Lesungen und die Jurydiskussion live im Studio zu erleben. Wolfgang Tischer hat sich mit Rudi Buchmüller unterhalten. Am spannendsten, so Buchmüller, findet er die Jury-Diskussionen.
Der Eröffnungsabend wurde wie schon seit Jahren von Christian Ankowitsch souverän moderiert. Der Ablauf ist immer gleich: erst gibt es die Reden der Bürgermeisterin, von den Veranstaltern und Sponsoren. Dann wurde die siebenköpfige Jury mit ihren zwei neuen Gesichtern präsentiert, anschließend erfolgt die Auslosung der Lesereihenfolge. Die 14 Autorinnen und Autoren saßen brav auf einem langen Sofa, kamen in alphabetischer Reihenfolge nach vorn, um aus einer verspiegelten Box ihren Startplatz zu ziehen. Den Anfang wird am ersten Lesetag, dem 5. Juli 2018, Raphaela Edelbauer machen.
Sodann folgt zum Abschluss und als Höhepunkt des Abends die Klagenfurter Rede zur Literatur, diesmal von Feridun Saimoglu. Sie trägt den Titel »Der Wert der Worte«.
Wie erwartet glänzte Zaimoglu durch eine beeindruckend lyrische Sprache und durch einen intensiven Vortrag. Fremdenhass und Fremdenhasser standen im Mittelpunkt der Rede.
Der Rechte ist kein Systemkritiker, kein Abweichler und kein Dissident, er ist vor allem kein besorgter Bürger. Wer die Eigenen gegen die Anderen ausspielt und hetzt, ist rechts. Punkt. Wer für das Recht der Armen streitet, ist ein Menschenfreund. Punkt. Es gibt keinen redlichen rechten Intellektuellen. Es gibt keinen redlichen rechten Schriftsteller.
Ausschnitt aus der »Rede zur Literatur« von Feridun Zaimoglu
Die vollständige Rede kann auf der Website des Bachmannpreises nachgelesen werden.
Unmittelbar nach seinem Auftritt, unter dem wegen eines Regenschauers überfüllten Vordach des ORF-Theaters, hat sich Wolfgang Tischer mit Feridun Zaimoglu unterhalten. Unter anderem wollte er wissen, ob die, gegen die sich die Rede richtet, sie überhaupt versehen werden.
Viel Spaß beim Anhören der zweiten Podcastfolge!

Beitrag »Interview mit Feridun Zaimoglu – Folge 2 des Bachmannpreis-Podcast 2018 mit einem Zuschauer« veröffentlicht im literaturcafe.de.

(Mehr in: literaturcafe.de)

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Büchner-Preis 2018 an Terézia Mora: Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert

Die Schriftstellerin Terézia Mora erhält den Georg-Büchner-Preis 2018 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird am 27. Oktober in Darmstadt verliehen. (Mehr in: boersenblatt.net News)