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Literaturwissenschaftler Usama Al Shahmani – „Heimat ist ein Gefühl“

Usama Al Shahmani, geboren 1971 in Bagdad und aufgewachsen in Qalat Sukar (Al Nasiriyah), hat arabische Sprache und moderne arabische Literatur studiert, er publizierte drei Bücher über arabische Literatur, bevor er 2002 als Flüchtling in die Schweiz kam. (Ayşe Yavaş )„Fliehen oder sterben“, das seien die beiden Möglichkeiten, wenn man im Irak geboren ist, sagt Usama Al Shamani. Fast zehn Jahre Krieg prägen seine Jugend. 2002, kurz vor dem dritten Golfkrieg, flieht er in die Schweiz. Mit 31 fängt er bei null an.

Deutschlandfunk Kultur, Im Gespräch
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Kent Haruf: „Kostbare Tage“ – Zärtlichkeiten bis zum Tod

Das Buchcover von Kent Harufs "Kostbare Tage" vor einem Aquarell-Hintergrund. Auf dem Cover ist die Zeichnung einer Landschaft mit grünen Feldern, blauen Bergen, weißen Wolken und einem gelben Himmel zu sehen. (Diogenes / Deutschlandradio)Kurz von seinem Tod hat Kent Haruf einen Roman über das Sterben geschrieben. In „Kostbare Tage“ lässt er das Triviale mit dem Existentiellen in einer Kleinstadt zusammentreffen. Stilistisch nicht brillant, aber bestechend genau beobachtet.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik

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Alex North: Der Schattenmörder – Roman

In den Schatten lauert das Böse … Der neue fesselnde Spannungsroman von Alex North nach dem internationalen Bestsellererfolg DER KINDERFLÜSTERER!

Niemals hat Paul den Tag vergessen, an dem er Charlie Crabtree in der Schule zum ersten Mal begegnete. Charlie mit seinem überlegenen Lächeln und den dunklen Fantasien, mit denen er Paul in seinen Bann zog. Sie waren Freunde. Bis zu dem Tag als Charlie den Mord beging und danach spurlos verschwand. Fünfundzwanzig Jahre später kehrt Paul erstmals in seine Heimatstadt zurück. Seine Mutter liegt im Sterben, die Pflegerin hat ihn alarmiert. Gleich nach seiner Ankunft passieren seltsame Dinge. Die Mutter behauptet, jemand sei im Haus gewesen, und als Paul den Dachboden betritt, findet er alles übersät mit blutig-roten Handabdrücken. In der Stadt bemerkt Paul, dass ihn jemand verfolgt, und er beginnt sich zu fragen: Was geschah damals mit Charlie Crabtree am Tag des Mordes?

Unheimlich, beklemmend und nervenzerreißend spannend – der neue Roman von Alex North.

Quelle: Random House

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Curitiba : Bebeti do Amaral Gurgel, Brasilianerin, Löwin, Journalistin, Schriftstellerin, LGBTQUVWXZY

Bebeti do Amaral Gurgel
Es ist traurig, sehr schwierig und schwer zu ertragen, in der Hand einer Regierung zu sein, die systematisch die Pandemie leugnet. Es gibt nicht das geringste Mitgefühl für die Angehörigen derer, die sterben, nicht die kleinste Geste. Es gibt auch keine Anweisungen, was zu tun ist und wie es zu tun wäre. Bis gestern habe ich Obst mit Haushaltsreiniger abgewaschen.
Quelle: Goethe-Institut

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Luanda, Berlin, Lissabon : Kalaf Epalanga, Musiker und Schriftsteller

Kalaf Epalanga
Die Covid-19-Krise bietet auch die Gelegenheit, die Gesundheitssysteme und deren Praktiken zu reformieren. Womit ich auf die 17 optimistischen Nachhaltigkeitsziele und den Bericht der UNO zurückkomme. Dieser betont die Notwendigkeit, in den Ländern, in denen die Malaria nach wie vor endemisch ist, die Maßnahmen zu verstärken. Allein in Angola sterben jedes Jahr etwa 150.000 Kinder an Malaria und Unterernährung.
Quelle: Goethe-Institut

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Angst vor dem Tod: „Machen Sie sich bewusst, wie winzig und flüchtig wir alle sind“


Welche Gedanken können helfen, wenn einen das Coronavirus ständig mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert? Ein Gespräch mit dem Philosophen Franz Josef Wetz über das Sterben.
Quelle: SZ.de

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Berlin : Esther Dischereit, Autorin

Esther Dischereit
Vielleicht wird es so kommen, dass die, die eine Arbeit und eine Wohnung haben, eine lausige Minderheit sind. Eine beneidete kleine Clique. Ihnen wird ihr jährliches Weltreisekontingent nicht eingeschränkt werden, sie können weiter Emissionen über den Erdball schicken und Ausflüge zum Mond planen, weil die Antarktis schmilzt und die Bären in den Wäldern an Krankheiten sterben, die etwas mit der Wärme zu tun haben.
Quelle: Goethe-Institut

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North Essex : A. L. Kennedy, Autorin

In Großbritannien schauen wir unserer Regierung dabei zu, wie sie in feinen Anzügen nichts unternimmt; wir hören sie lügen und ablenken, während wir die Wahrheit mehr denn je brauchen. Wir sehen – abermals – enorme Unterschiede in Politik und den öffentlichen Gesundheitswesen zwischen den verschiedenen Regionen des Vereinigten Königreichs. Und jeden Tag sterben jetzt Menschen, die nicht hätten sterben müssen.
Quelle: Goethe-Institut

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Neu-Delhi : Amar Kanwar, Künstler und Filmemacher

Wenn jeder Augenblick die Möglichkeit enthält, lebendig oder tot zu sein, könnte dann ein erhöhtes Gewahrsein jedes Augenblicks auch zu einem gesteigerten Bewusstsein bezogen auf Leben und Sterben führen?
Quelle: Goethe-Institut

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Brigid Kemmerer: Ein Fluch so ewig und kalt – Roman

Einst war Emberfall ein mächtiges Königreich. Dann lud der junge Prinz Rhen einen schrecklichen Fluch auf sich. Seither muss er innerhalb eines Jahres ein Mädchen finden, das ihn auf ewig liebt. Gelingt es ihm nicht, verwandelt er sich in eine Bestie, und das Mädchen muss sterben. Jahr für Jahr. Bis er Harper auserwählt, ein Mädchen aus dem heutigen Washington D.C., das schon mit ganz anderen Kerlen fertiggeworden ist. Zornig und mutig bekämpft sie ihn – bis sie den wahren Rhen erkennt. Aber wird ihre Liebe reichen, um sie beide vor dem Tod zu bewahren?

Quelle: Random House

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Autor Tom Kummer über Trauerarbeit – „Ich muss eigentlich sterben, damit ich zurück zu Nina kann“

Der Journalist und Autor Tom Kummer, 3. März 2020 in Bern.  (picture Alliance / KEYSTONE / Alessandro della Valle)Bekannt wurde der Journalist Tom Kummer durch Fake-Interviews mit Prominenten. Später trat er erfolgreich als Romanautor in Erscheinung. Sein neues Buch „Von schlechten Eltern“ kreist wieder um den Verlust seiner geliebten Frau Nina.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Schriftsteller Uwe Timm – Der Alt-68er wird 80

Der Schriftsteller Uwe Timm vor dem Brandenburger Tor in Berlin. (imago images / gezett)Der Tod ist ein Leitmotiv in seinen Büchern, mit ihm beschäftigt sich Uwe Timm schon seit seiner Kindheit, seit sein Bruder im Zweiten Weltkrieg starb. Nun wird der Autor 80 Jahre alt – und er sagt, er sei neugierig auf sein eigenes Sterben.

Deutschlandfunk Kultur, Fazit
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Videointerview : Kunst und Leben

Interview mit Nina Hoss
In dem Film „Schwesterlein“ spielt Nina Hoss eine Frau, die ihren krebskranken Bruder wieder auf die Theaterbühne bringen will. Die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin spricht über die Macht der Kunst – und wie eine Familie mit dem Thema Sterben umgeht.
 
Quelle: Goethe-Institut

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Melitta Breznik: Mutter. Chronik eines Abschieds

Mit „Mutter“ legt Melitta Breznik ein intensives Kammerspiel vor, der langsame Abschied von der Mutter. Als Tochter, Pflegerin und Ärztin, die ihre Mutter in den letzten Monaten beim Sterben begleitet, schildert die Autorin mit genauem Blick die Veränderungen, die von den beiden Frauen Besitz ergreifen. Es gibt Momente der Verbundenheit, der Trauer, des Lichts, Kleinigkeiten erstrahlen in schlichter Schönheit in diesen letzten Tagen. Eine Familiengeschichte wird erzählt, bis zurück zu den beiden Kriegen. Fragen nach Schuld und Vergebung tauchen auf und nach dem, was bleibt, wenn jemand stirbt. Ein dichtes Buch über das Sterben. Tiefgründig, ehrlich, liebend und klar.

Quelle: Random House

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Moni Nilsson: „So viel Liebe“ – Wenn Mama sterben muss

Zu sehen ist das Cover des Buches "So viel Liebe" von Moni Nilsson. (Carlsen Verlag / Deutschlandradio)Mit Kindern übers Sterben reden: Ihre Trauer und ihre Wut zulassen – und ihnen Wege zeigen, wie ein Leben danach möglich ist. Genau das macht Moni Nilsson mit dieser wunderbar traurig-tröstenden Geschichte.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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James Patterson: Der 3. Grad – Women’s Murder Club – Thriller

Mitten in San Francisco geht ein Wohnhaus in Flammen auf. Menschen sterben, ein Baby wird vermisst. Es ist der Anfang einer schrecklichen Terrorserie.
Detective Lindsay Boxer und der Club der Ermittlerinnen nehmen die Spur des wahnsinnigen Killers auf – und ahnen nicht, dass sie direkt in ihre Mitte führt … Der dritte Fall für Lindsay Boxer, den einzigen weiblichen Detective bei der Mordkommission von San Francisco, und ihre Freundinnen vom Club der Ermittlerinnen: raffiniert, unvorhersehbar und so spannend wie nie zuvor.

Es hätte ein ruhiger Tag werden sollen. Lieutenant Lindsay Boxer und Staatsanwältin Jill Bernhardt joggen gemeinsam in der Bucht von San Francisco, als Lindsay an der Schulter ihrer Freundin dunkle Blutergüsse bemerkt. Doch bevor sie der Sache auf den Grund gehen kann, explodiert ganz in ihrer Nähe ein Stadthaus. Lindsay stürmt in das Flammeninferno, um ein Baby, das noch im Haus schläft, zu retten. Doch das Kind ist verschwunden.
Die Brandbombe ist nur der Anfang. Wenige Stunden später wird ein Geschäftsmann unter bizarren Umständen ermordet. Zusammen mit ihren Freundinnen, der Pathologin Claire Washburn, der Reporterin Cindy Thomas und natürlich Jill Bernhardt, versucht Lindsay fieberhaft herauszufinden, wer hinter diesen Morden steckt – und warum alle drei Tage ein weiterer Anschlag erfolgt.
Bald schaltet sich das Ministerium für Innere Sicherheit in die Ermittlungen ein, und Lindsay findet in Joe Molinari einen in vielerlei Hinsicht sehr faszinierenden Mitstreiter. Dann kommt ihr eine böse Ahnung: Verbirgt eine ihrer Freundinnen ein tödliches Geheimnis, das einen Killer auf den Plan gerufen hat?
Doch es ist schon fast zu spät: Der nächste Anschlag trifft den Club der Ermittlerinnen mitten ins Herz – und Lindsay verliert eine ihrer besten Freundinnen. Von nun an ist die Jagd nach dem Mörder nicht mehr nur eine Frage der Gerechtigkeit: Es geht um Rache …

Quelle: Random House

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HDE schickt Brandbrief an Horst Seehofer: „Wo der Handel stirbt, sterben Stadtzentren“

Angesichts der immer weiter sinkenden Kundenfrequenzen und der zunehmenden Verödung von Innenstädten hat der Handelsverband Deutschland (HDE) einen eindringlichen Appell an Bundesinnenminister Horst Seehofer gerichtet und einen Elf-Punkte-Plan zur Rettung der Innenstädte aufgesetzt.
Mehr im Börsenblatt

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Alaitz Extremera Leceaga: Die Töchter der Villa Soledad – Roman

1927, Basondo im Baskenland: Estrella und ihre Zwillingsschwester Alma führen ein privilegiertes Leben in der Villa Soledad. Sie wachsen mit rauschenden Festen und großem Luxus auf, doch sie leiden unter ihrem herrischen Vater, ihrer Rivalität untereinander und dem Fluch, dass eine von ihnen an ihrem fünfzehnten Geburtstag sterben wird. Als der Tag kommt und sich ihr Schicksal erfüllt, bleibt eine der Schwestern übrig. Gebrandmarkt von ihrem Schicksal wird sie zu einer furchtlosen Frau, die alles tun wird, um ihr Erbe, ihren Stolz und ihr geliebtes Land in Basondo zu schützen.

Quelle: Random House

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Michael Scott: Die Geheimnisse des Nicholas Flamel – Der schwarze Hexenmeister – Band 5

Der letzte Tag des Nicholas Flamel ist angebrochen!

Nicholas Flamel liegt im Sterben. Zu lange schon fehlt ihm das Unsterblichkeitselixir. Perenelle, die mächtige Zauberin, ist aber keinesfalls bereit, auch nur einen Tag ohne ihren geliebten Mann zu leben. Doch um Flamel einen Tag ihres eigenen Lebens schenken zu können, braucht sie Sophies Aura. Sophie jedoch ist völlig verzweifelt: Josh hat sich endgültig auf die Seite des dunklen Magiers Dee geschlagen und ist fest entschlossen, mit ihm die Weltherrschaft zu erringen. Während ein Hexenmeister im Hintergrund seine Intrigen spinnt, überschlagen sich die Ereignisse.

Quelle: Random House

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Titus Müller: Die Brillenmacherin – Historischer Roman

England im Jahr 1387. Die Kunst des Brillenmachens beherrschen nur wenige Meister. Als Herren über die Sehkraft haben sie großen Einfluss. Um den Geheimbund der Bedeckten Ritter zu zerschlagen, die für Vernunft und Wissenschaft kämpfen und den vogelfreien Bibelübersetzer Hereford verstecken, will sich der Erzbischof von Canterbury diese Macht zunutze machen. Doch Elias Rowe, der beste Brillenmacher weit und breit, will ihn nicht unterstützen und muss sterben. Um den Mörder zu finden, eignet sich die junge Witwe nun sein Handwerk an. Noch ahnt Catherine Rowe nicht, dass sie das Pfand in einem blutigen Krieg ist.

Für diese Taschenbuchausgabe hat der Autor seinen Roman aus dem Jahre 2005 neu überarbeitet.

Quelle: Random House

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Jürgen Moltmann: Auferstanden in das ewige Leben – Über das Sterben und Erwachen einer lebendigen Seele

Ein Bekenntnis zum Leben

Der Tod seiner Frau im Jahr 2016 verändert für Jürgen Moltmann nicht allein auf radikale Weise sein Dasein. Der selbst schon hoch betagte, der so viel über die Hoffnungen für das menschliche Leben in der Zeit und in der Ewigkeit nachgedacht und geschrieben hat, muss prüfen, ob all dies nun wirklich trägt. Ihn trägt. Was fragen wir, wenn wir nach einem Leben nach dem Tod fragen? Was bedeutet es, wenn Christen von einem ewigen Leben sprechen? In diesem Essay konzentriert Jürgen Moltmann sein Denken über den Anfang, der im Ende jedes menschlichen Lebens liegt. Eine Ermutigung.

Quelle: Random House

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Yongey Mingyur Rinpoche: Auf dem Weg – Eine Reise zum wahren Sinn des Lebens

Die wahre Geschichte hinter dieser außergewöhnlichen Reise beginnt in jener Nacht, in der sich Yongey Mingyur Rinpoche dazu entschließt, sein bisheriges, wohlbehütetes und privilegiertes Leben als Abt eines wichtigen buddhistischen Klosters hinter sich zu lassen. Unbemerkt schlüpft er aus dem Tor und ist zum ersten Mal alleine mit sich selbst. Auf dem Weg in die ihm unbekannte Welt, die ganze vier Jahre andauern wird, muss er sich vollkommen neu zurechtfinden und entdeckt tief verborgene Wahrheiten über das Leben, sich selbst und die Welt um uns herum, die seine Lehre für immer prägen werden.

Dieses Buch erzählt die beeindruckende Geschichte zweier Arten von Sterblichkeit, der körperlichen und der seelischen. Und es zeigt uns, wie wir diese beiden unausweichlichen Tatsachen miteinander in Einklang bringen und die Angst vorm Sterben in die Freude am Leben umwandeln können.

Quelle: Random House

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Eduard von Keyserling: Landpartie – Gesammelte Erzählungen Schwabinger Ausgabe, Band 1 Herausgegeben und kommentiert von Horst Lauinger

«Die Lektüre Eduard von Keyserlings macht süchtig.» Andreas Isenschmid, NZZ am Sonntag

Er ist der Meister der sinnlichen Erzählkunst, ein begnadeter Impressionist und Stimmungsmagier, und sein Werk gehört zum Stilvollsten, was die deutschsprachige Literatur hervorgebracht hat. Zu seinem 100. Todestag würdigt Manesse Eduard von Keyserling mit einem bibliophilen Liebhaberband, in dem erstmals sämtliche Erzählungen vereint sind. Seinerzeit zählten Thomas Mann, Lion Feuchtwanger und Herman Bang zu seinen Bewunderern. Und bis heute kommen Kritiker nicht aus dem Schwärmen heraus: «Besser als Fontane!» (Michael Maar), «Nicht lesen, schlürfen!» (Tilman Krause), oder: «Houellebecq minus Zynismus» (Iris Radisch). Zeitgemäß im besten Sinne, ist dieser Klassiker mehr denn je der Entdeckung wert.

In dem Band enthaltene Erzählungen: Nur zwei Tränen (1882) / Mit vierzehn Tagen Kündigung (1882) / Das Sterben (1885) / Grüß Gott, Sonne! (1896) / Grüne Chartreuse (1897) / Die Soldaten-Kersta (1901) / Der Beruf (1903) / Schwüle Tage (1904) / Harmonie (1905) / Sentimentale Wandlungen (1905) / Im Rahmen (1906) / Seine Liebeserfahrung (1906) / Gebärden (1906) / Die sentimentale Forderung (1906) / Osterwetter (1907) / Die Verlobung (1907) / Geschlossene Weihnachtstüren (1907) / Frühlingsnacht (1908) / Landpartie (1908) / Bunte Herzen (1908) / Föhn (1909) / Winterwege (1909) / Prinzessin Gundas Erfahrungen (1910) / Am Südhang (1911) / Nachbarn (1911) / Die Kluft (1911) / Das Landhaus (1913) / Vollmond (1914) / Schützengrabenträume (1914) / Nicky (1915) / Verwundet (1915) / Der Erbwein (1916) / Pfingstrausch im Krieg (1916) / Das Kindermädchen (1916) / Das Vergessen (1917) / Die Feuertaufe (1917) / Im stillen Winkel (1918)

Quelle: Random House

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Sterbende spirituell, authentisch und mitfühlend begleiten

Die Palliativschwester Dorothea Mihm veröffentlicht ihr drittes Buch  

In „Verbunden bis zuletzt“ plädiert die erfahrene Palliativschwester Dorothea Mihm für einen würdevollen, selbstbestimmten Umgang mit dem Sterben. Sie vermittelt, was mit einem Menschen beim Übergang vom Leben zum Tod wirklich geschieht, und zeigt deutlich auf, was Sterbende am nötigsten brauchen. Ihr Buch kann als Arbeitsbuch, als Informationsquelle und Anleitung zur achtsamen spirituellen Betreuung genutzt werden.
Quelle: Random House

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Sky du Mont über das Lesen und Schreiben von Büchern

Stuttgarter Buchwochen, kurz nach 18 Uhr. In einer knappen Stunde wird Sky du Mont auf der Bühne sitzen und aus seinem Buch »Jung sterben ist auch keine Lösung« lesen. Sky du Mont, den man natürlich aus Filmen wie »Der Schuh des Manitu«, »Eyes Wide Shut«, aber auch aus vielen TV-Produktionen kennt, benötigt keine lange Konzentrationsphase vor seinen Lesungen mehr. Schließlich habe er den Text selbst geschrieben. Dem Vorurteil, dass Promis ihre Bücher nicht selbst schreiben, begegnet Sky Du Mont immer wieder. Und tatsächlich hat er schon Kollegen erlebt, die kannten nicht mal die Infos aus dem Klappentext ihrer Bücher. Doch für ihn »geht das gar nicht«.

Als Buchautor hat Sky du Mont zunächst Krimis geschrieben, in seinen beiden letzten Bücher ging es ums Älterwerden. In »Jung sterben ist auch keine Lösung« steht ein 77 Jahre alten Mann im Mittelpunkt, dessen weit über 90-jährige Mutter, ihn immer noch dominant wie ein Kind behandelt. Mit seinem Leben oder mit dem Verhältnis zu seiner eigenen Mutter habe das nichts zu tun, betont Sky du Mont (71) im Gespräch. Natürlich glauben viele Leute, wenn ein Schauspieler ein Buch schreibe, dann seien das seine Memoiren. Ist das Buch also auch ein Spiel für die Medien, die über Promis vieles Schreiben, was nicht immer der Wahrheit entspricht?

Doch wie sieht es tatsächlich mit den eigenen Memoiren aus? Sky du Mont winkt ab, dazu sei er nicht wichtig genug und er wolle keine Anekdoten ausbreiten und erzählen.

Im Interview berichtet Sky du Mont auch von seinen Lesungen – als Soloprogramm oder als inszenierte Lesung zusammen mit Musikerin und Kabarettistin Christine Schütze – und er erzählt, warum er mittlerweile lieber auf Lesetour geht, als Theater zu spielen.

Hören Sie den Mitschnitt des vollständigen Interviews im Podcast des literaturcafe.de.

Beitrag »Sky du Mont über das Lesen und Schreiben von Büchern« veröffentlicht im literaturcafe.de.

(Mehr in: literaturcafe.de)

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Ronald Schulz: "So sterben wir" – Eine Buchlänge sterben

Ein Verstorbener liegt in seinem Hospiz-Bett, vor ihm brennt eine Kerze (Piper/Tobias Hase, dpa)Das Herz bleibt stehen. Wir atmen ein letztes Mal. Dann sind wir tot. Was genau geschieht, wenn wir sterben? Das beantwortet Roland Schulz akribisch in einem furchtbaren und grandiosen Buch.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Generationen nach dem Holocaust: "Wir befinden uns jetzt in der Ära des Post-Antifaschismus"

Was bleibt, wenn die letzten Zeugen des Holocausts sterben? Die Publizistin Géraldine Schwarz spricht sich gegen erzwungenes Erinnern aus – und rät Deutschland, den Blick auf die Nachkriegszeit zu richten. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Daniel Wisser: "Königin der Berge" – Völlig inkorrekt auf dem Weg ins Jenseits

Cover von Daniel Wissers "Königin der Berge" vor dem Hintergrund einer Theke mit einem Whiskeyglas (Imago / Cover: Verlag Jung und Jung)Daniel Wisser erzählt hier eine Heimstory: Robert Turin ist sehr krank und auf Hilfe angewiesen. Also will er sterben, und zwar in der Schweiz. Doch auf dem Weg zu diesem Ziel gibt es immer wieder neue Hürden. Eine todernste Geschichte mit komischen Zügen.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Klaus Johannes Thies: "Aus meinem Fenster" – Was ein Parkplatz zu erzählen hat

Cover des Buchs "Aus meinem Fenster. Parkplatz-Rhapsodien vor der Luftaufnahme eines Parkplatzes (imago / allOver-MEV)Über Jahre beobachtet der Erzähler in Klaus Johannes Thies‘ Buch den Parkplatz vor seinem Fenster: Automodelle, Werbeplakate, Menschen. Es geht aber auch um die Angst vor dem Sterben oder feuilletonistische Betrachtungen. Ein spannendes und sinnliches Spektakel.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Über Leben und Tod – Was passiert, wenn wir sterben?

SW-Foto einer isländischen Landschaft mit Berg und See, nahe des Wasserfalls Dynjandi. In der Bildmitte ist die Silhouette eines Menschen zu sehen. (Unsplash / Ihor Malytskyi )Was geschieht mit unserem Körper, wenn wir sterben? Wie wird man um uns trauern? Und was sind die letzten Wünsche Sterbender? Mit Fragen wie diesen haben sich die Autoren Roland Schulz und Alexander Krützfeldt auseinandergesetzt.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)