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Urteil des Bundesverfassungsgerichts : Rundfunkbeitrag ist verfassungsgemäß

Heute vormittag hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Rundfunkbeitragspflicht im privaten wie im nicht privaten Bereich im Wesentlichen mit der Verfassung vereinbar ist. Mit dem allgemeinen Gleichheitssatz nicht vereinbar ist allerdings, dass auch für Zweitwohnungen ein Rundfunkbeitrag zu leisten ist. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Nach der Hauptausschüttung: VG Wort löst Rückstellungen auf

Der Bundesgerichtshof hat die Verfassungsbeschwerde von C.H.Beck zum Verlegeranteil abgewiesen – jetzt löst die VG Wort ihre Rückstellungen auf. Das Volumen: 179,7 Millionen Euro. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Nach Karlsruher Aus für Klage gegen BGH-Urteil zum Verlegeranteil: Börsenverein: "Jetzt ist die Politik am Zug"

Das Bundesverfassungsgericht hat in einem heute veröffentlichten Beschluss entschieden, eine Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Ausschüttungspraxis urheberrechtlicher Verwertungsgesellschaften nicht zur Entscheidung anzunehmen. Der Börsenverein bedauert die Entscheidung, mit der die Rechtsmittel ausgeschöpft sind. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Klage gegen BGH-Urteil zum Verlegeranteil: Karlsruhe weist Verfassungsbeschwerde ab

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die vom Börsenverein unterstützte Verfassungsbeschwerde des Verlags C.H. Beck gegen das Urteil des BGH zum Verlegeranteil als „unzulässig“ zurückgewiesen. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Nach Klage gegen Open Access-Satzung: Verfassungsgericht soll Landeshochschulgesetz prüfen

Das baden-württembergische Verwaltungsgericht in Mannheim hat dem Bundesverfassungsgericht die Frage vorgelegt, ob das Landeshochschulgesetz in puncto Open Access verfassungskonform sei. Das teilten die Mannheimer jetzt mit. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Richter äußern Bedenken zur Verfassungskonformität bei Open Access: Wenn aus dem Recht eine Pflicht wird

Das Mannheimer Verwaltungsgericht hat gestern große Bedenken geäußert, ob das baden-württembergische Landeshochschulgesetz in puncto Open Acess verfassungskonform sei. 17 Hochschullehrer hatten gegen die Universität Konstanz geklagt, die mit ihrer „Satzung zur Ausübung des Zweitveröffentlichungsrechts“ wissenschaftliche Arbeiten auf dem Uni-Publikationsserver kostenlos freischalten will. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Gertrude Lübbe-Wolff: "Das Dilemma des Rechts" – Recht kann im Einzelfall auch nachgeben

Buchcover "Das Dilemma des Rechts" vor dem Hintergrund einer Justitia-Figur (Imago / Blickwinkel / Schwabeverlag)Warum bestrafen wir eigentlich? Und warum tun wir das sogar in Fällen, in denen wir die Motive des Täters verstehen können? Die Ex-Verfassungsrichterin Gertrude Lübbe-Wolff beschreibt in einem Essay die Zusammenhänge von Strenge, Milde und den Fortschritt es Rechts.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Börsenverein appelliert an Bundeskanzlerin Merkel und Vizekanzler Gabriel: "Stoppen Sie das verfassungswidrige Urheberrechtsgesetz!"

In dieser Woche entscheidet der Deutsche Bundestag über das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz. Der Börsenverein ruft Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel dazu auf, das Gesetz zu verhindern.  (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Thedel von Wallmoden in der "Welt" über die geplante Urheberrechtsänderung: "Verantwortungsloses Regierungshandeln"

Eine überhastete, verfassungsrechtlich bedenkliche und einer kurzsichtigen Haushaltslogik folgende Reform: Der Verleger Thedel von Wallmoden lässt heute in der „Welt“ kein gutes Haar am Regierungsentwurf für das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Selim Özdogan über Deutsch-Türken – "Ein Gefühl von Benachteiligung"

Eine junge Frau hält einen türkischen und einen deutschen Reisepass in den Händen. (picture alliance / dpa / Daniel Bockwoldt)Warum haben rund zwei Drittel der deutsch-türkischen Wähler für Erdogans Verfassungsreform gestimmt? Der Autor Selim Özdogan erkennt ein ähnliches Verhalten wie bei Trump- und AfD-Wählern: Viele fühlten sich ausgegrenzt. Zum besseren Verständnis empfiehlt er ein Buch von Fatma Aydemir.

Deutschlandradio Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Meinungsfreiheit in der Türkei: Börsenverein bekundet Solidarität

Schon zwei Tage vor Ende des Crowdfundings war das Ziel erreicht: Rund 400 Unterstützer haben in vier Tagen mehr als 16.000 Euro für Solidaritätsanzeigen in unabhängigen türkischen Medien gespendet. Sie erscheinen noch vor dem Referendum zur Verfassungsänderung am 16. April. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Stellungnahme zum Referentenentwurf für ein UrhWissG: Börsenverein mahnt überzeugendere Lösung an

Der Börsenverein hat jetzt seine Stellungnahme zum Referentenentwurf des Urheberrechts-Wissenschaftsgesellschafts-Gesetzes vorgelegt – und macht deutlich, dass er eine massive Ausweitung von Urheberrechtsschranken ohne Kompensation verfassungsrechtlich für bedenklich hält. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Roland Reuß sieht den Verfassungsschutz in der Pflicht: Kritik an BMBF-Strategiepapier zu Open Access

Der Heidelberger Literaturwissenschaftler Roland Reuß, Mitinitiator des Heidelberger Appells, hat das Strategiepapier des Bundesbildungsministeriums zu Open Access in der „FAZ“ vom 28. September scharf kritisiert. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Reaktion auf das VG-Wort-Urteil: C.H. Beck zieht vors Bundesverfassungsgericht

Das Ringen um die Verlegerbeteiligung an den Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften geht in die nächste Runde: Der Verlag C.H. Beck hat mittlerweile Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 21. April eingelegt. Der Börsenverein unterstützt die Beschwerde. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Börsenverein kritisiert Verbot von VG-Wort-Ausschüttungen an Verlage: "Schwerer Schlag für Verlagskultur in Deutschland"

Der Börsenverein befürchtet in Folge des VG-Wort-Urteils Insolvenzen im Verlagsbereich. Der Verband fordert gesetzliche Korrektur der Entscheidungen des Bundesgerichtshofs und Europäischen Gerichtshof. In Frankfurt will man Möglichkeit einer Verfassungsbeschwerde prüfen, teilt der Verband mit.
 
  (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Urheberrecht: Oettingers Pläne und der Streit um Paragraf 52b: Die schwierige Suche nach der Balance

Günther Oettingers Agenda für den digitalen europäischen Binnenmarkt nimmt Konturen an. Erste Schritte des Teilprojekts Urheberrechtsreform sind für Dezember angekündigt. Unterdessen erreicht der Streit um Paragraf 52b des Urheberrechtsgesetzes eine neue Stufe: Der Eugen Ulmer Verlag hat gegen das Urteil des BGH Verfassungsbeschwerde eingelegt, wie Verleger Matthias Ulmer auf Nachfrage bestätigt. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Börsenverein kritisiert BGH-Entscheidung zum § 52b: "Schwarzer Tag für Forschung und Lehre an Hochschulen"

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels kritisiert eine gestern ergangene Entscheidung des Bundesgerichtshofs scharf. Das Gericht hatte es Bibliotheken erlaubt, ihren Bestand uneingeschränkt zu digitalisieren, damit sich ihre Nutzer die Bücher auf USB-Sticks kopieren oder ausdrucken können. Die Möglichkeit einer Verfassungsbeschwerde werde geprüft, so der Börsenverein.

(Mehr in: boersenblatt.net News)

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Suhrkamp: Unseld-Berkéwicz hat das Spiel für sich entschieden

Das Bundesverfassungsgericht hat einen Antrag des Suhrkamp-­Minderheitsgesellschafters Medienholding auf Erlass einer einstweiligen Anordnung abgelehnt − damit kann der Suhrkamp Verlag in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden.“Ob sich Barlach in die Rolle des Aktionärs fügt oder verkauft, bleibt abzuwarten“, meint Börsenblatt-Redakteur Michael Roesler-Graichen.(Quelle: boersenblatt.net Die Marginalglosse-Blog)

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Karlsruhe lehnt Erlass einer einstweiligen Anordnung im Suhrkamp-Insolvenzverfahren ab: Der Weg für Suhrkamp in die AG ist frei

Die 1. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat den Antrag des Suhrkamp-Minderheitsgesellschafters Medienholding auf Erlass einer einstweiligen Anordnung abgelehnt. Ob die Klage der Medienholding zulässig und begründet ist, muss nun vom Gericht in einem weiteren Schritt überprüft werden. Ob die Beschwerde angenommen wird, lässt sich aus dem heutigen Beschluss nicht ableiten, wie ein Gerichtssprecher sagte. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Privilegierung des Betriebsvermögens bei der Erbschaftsteuer verfassungswidrig: Bundesverfassungsgericht fordert Neuregelung

Bis zum 30. Juni 2016 soll der Gesetzgeber die Paragraphen zur begünstigten Übertragung des Betriebsvermögens bei der Erbschaftssteuer neu regeln − in ihrer derzeitigen Ausgestaltung sind sie „nicht in jeder Hinsicht mit der Verfassung vereinbar“, urteilte das Bundesverfassungsgericht. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Suhrkamp: Barlach stoppt Aufhebung des Insolvenzverfahrens: Bundesverfassungsgericht untersagt vorläufig Umwandlung in Aktiengesellschaft

Das Bundesverfassungsgericht hat die Umwandlung des Suhrkamp Verlags in eine Aktiengesellschaft gestoppt. Die Karlsruher Richter untersagten heute dem Amtsgericht Berlin-Charlottenburg vorläufig, das Insolvenzverfahren von Suhrkamp aufzuheben und die neue Suhrkamp AG ins Handelsregister einzutragen. Der Beschluss gilt bis zur Entscheidung über einen Antrag auf einstweilige Anordnung, spätestens aber bis zum 21. Dezember. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Erdogan: "Bin zunehmend gegen das Internet"

Erdogan: "Bin zunehmend gegen das Internet"

Der türkische Präsident Erdogan spricht sich erneut gegen ein freies Internet aus – auch nach seiner Niederlage vor dem türkischen Verfassungsgericht.



(Mehr in: E-Book)

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Übersetzer und Verlage einigen sich auf Vorschlag für Gemeinsame Vergütungsregeln: "Chance auf Rechtssicherheit"

Der Verband der Literaturübersetzer (VdÜ) und eine Gruppe von Verlagen unter Federführung des Hanser Verlags haben Gemeinsame Vergütungsregeln ausgehandelt. Diese werden am 29. März auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des VdÜ zur Abstimmung gestellt, wie der Verband mitteilt. Damit scheinen beide Parteien nach jahrelangem Rechtsstreit – und dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts – wieder eine Basis für die Zusammenarbeit gefunden zu haben. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Urheberrecht: Angemessene Vergütung von Übersetzungen: Bundesverfassungsgericht weist Klagen des Hanser Verlags zurück

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat zwei Verfassungsbeschwerden des Carl Hanser Verlags gegen Entscheidungen des Bundesgerichtshofs zur Angemessenheit von Übersetzerhonoraren zurückgewiesen. Weder die angegriffenen Entscheidungen noch die maßgeblichen Vorschriften des Urheberrechts verstoßen demnach gegen die Verfassung. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Suhrkamp-Streit: Barlach hat Verfassungsbeschwerde eingelegt

Der Minderheitsgesellschafter des Suhrkamp Verlags, Hans Barlach (Medienholding AG), hat Verfassungsbeschwerde eingelegt. Sie richtet sich nach Angaben von Rechtsanwalt Rainer Hamm (Frankfurt) gleichermaßen gegen das Suhrkamp-Insolvenzverfahren wie gegen die Insolvenzordnung selbst. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Suhrkamp-Insolvenz: Barlach will klagen, Ströher finanziert zwischen

Hans Barlach, der erst am Donnerstag mit seinem Eilantrag vor Gericht scheiterte, die Suhrkamp-Geschäftsführung absetzen zu lassen, lässt nicht locker: Nun prüft er nach Angaben von „Focus“ Online eine Verfassungsklage gegen Teile des geltenden Insolvenzrechts. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Suhrkamp ein Zwischenfinanzierungsangebot der Familie Ströher angenommen hat. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Die Zahlen der Toten – Linda Castillo

Handlung

In der verschlafenen Kleinstadt Painters Mill in Ohio wird die bestialisch zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Das brisante an diesem Fall, auf ihren Unterkörper wurde eine römische Zahl eingeritzt. Alles deutet darauf hin, dass ein Serienmörder wieder zurück ist. Denn 16 Jahre zuvor hat der als Schlächter bezeichnete Killer schon mehrere Frauen gefoltert und getötet. Für die Polizeichefin Kate Burkholder hat dieser Fall eine ganz besondere Bedeutung, hängen die Morde aus früheren Zeiten doch unmittelbar mit einem dunklen Familiengeheimnis zusammen, welches sie um jeden Preis zu schützen versucht. Als weitere Frauenleichen gefunden werden steht sie vor der Wahl, den Mörder zu fassen und das dunkle Geheimnis preis zu geben, oder aber weitere Tote zu riskieren.

Fazit

Der Debütroman von Linda Castillo kann man kurz und knapp als klassisch amerikanische Thrillerkultur bezeichnen. Dies soll nicht abwertend gemeint sein, allerdings entspricht dieses Buch den üblichen Strickmustern. Morde sind grausam und blutig, die Verstümmelungen deutlich beschrieben. Zur Protagonistin gesellt sich ein weiterer Hauptcharakter, ebenfalls psychisch selbst nicht in der besten Verfassung, abgehalfterter Alkoholiker-Cop, wer kennt das nicht.

Dennoch kann dieses Buch als sehr lesenswert bezeichnet werden. Denn vor allem der Bezug von den Englischen zu den Amischen ist eine Randerscheinung, die durchaus exotisch (da selten thematisiert) anmutet. Auch die Story an sich ist spannend und mitreißend. Das Ende hat schon für eine gewisse Überraschung gesorgt. Einzig die Art und Weise, wie die Protagonistin auf den Killer gekommen ist, erscheint kaum nachvollziehbar (extrem banal). Auch der klassische Show-Down am Ende entspricht wieder dem klassischen Strickmuster.

Ungeachtet dessen dürfte gerade für Fans der Stories rund um Serienmörder dieses Buch für viel Unterhaltung sorgen. Daher erhält diese Buchempfehlung 4 von 5 möglichen Sternen.


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Die Zahlen der Toten
von Linda Castillo – Fischer Verlag (2010)
ISBN: 978-3596184408
Taschenbuch – 432 Seiten

(Mehr in: Buchrezensionen)

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ZDF-Staatsvertrag: Beck zieht vor das Bundesverfassungsgericht

Jetzt muss Karlsruhe entscheiden, ob beim ZDF genügend Staatsferne herrscht: Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck kündigte an, wegen des Streits um den ehemaligen ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Kultur