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Romandebakel "Leere Herzen" von Juli Zeh: Im Inneren der Wohlstandsblase

Gesellschaft auf Prosecco, Gesellschaftskritik im Panikmodus: In „Leere Herzen“ verrührt Juli Zeh Themen wie Eskapismus und Rechtspopulismus zur zähen Satire. Soll sie doch lieber einen Wutbrief ans Kanzleramt schreiben. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Rutger Bregman: "Utopien für Realisten" – Das Plädoyer ist ein Weckruf

(Rowohlt Verlag )Angesichts des verbreiteten Wohlstands fehlt die Kraft zur Veränderung, beklagt die Autorin Rutger Bregmann. Sie nennt die Schwächen des Kapitalismus und plädiert für ein universelles Grundeinkommen.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Peter Singer: "Hunger, Wohlstand und Moral" – Das Übel der Welt abschaffen

Buchcover "Hunger,Wohlstand und Moral" von Paul Singer, im Hintergrund ein auf dem Gehweg sitzender Mann (Verlag Hoffmann und Campe / dpa / Deutschlandradio)Unsere Moral überdenken und eine neue Moral kreieren, fordert der Philosoph Peter Singer. Seine Idee ist recht einfach und auch einleuchtend, aber umstritten: Vorzugsbehandlung muss überdacht werden, damit keiner vergessen wird in einer zunehmend individualisierten Gesellschaft.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Neues Buch – Die verborgene Ordnung des Weltsystems

Der Herausgeber Klaus-Dieter Sedlacek stellt seine neue Buchveröffentlichung über ‚Neue Erkenntnisse über die schöpferischen Kräfte der Natur‘ vor. Es geht unter Anderem um das Thema Biotechnik.

Wie zeigt sich die verborgene Ordnung des Weltsystems? Woher kommt die Erfindungskraft, die den Wohlstand bei uns sichert? Ist sie nur dem Menschen zu eigen, oder ist sie schon in das Leben selbst gelegt von den schöpferischen Kräften der Natur? Hat nur der Mensch technische Leistungen und Erfindungen, oder erkennt man solche auch schon auf den vormenschlichen Lebensstufen?
Der Entdecker der Bodenlebewesen und Begründer der Biotechnik Raoul H. Francé, dessen fortschrittliche Ideen heute erst richtig entdeckt wurden, vermittelt in diesem Buch, aufgrund seiner Lebenserfahrung, neue Erkenntnisse über die schöpferischen Kräfte der Natur und wie wir Menschen diese für uns nutzbar machen können.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Die verborgene Ordnung des Weltsystems: Neue Erkenntnisse über die schöpferischen Kräfte der Natur
Autor(en): Raoul Heinrich Francé; Klaus-Dieter Sedlacek
Taschenbuch: 140 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7412-6622-5
Ebook: ISBN 978-3-7412-6853-3
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der österreichisch-ungarische Mikrobiologe Raoul Heinrich Francé (1874 -1943) studierte Medizin und erwarb darüber hinaus Kenntnisse in analytischer Chemie und Mikrotechnik. Als stellvertretender Leiter des Institutes für Pflanzenschutz der Landwirtschaftlichen Akademie in Ungarisch-Altenburg veröffentlichte er sein erstes naturphilosophisches Werk. 1906 gründete er in München die Deutsche Mikrologische Gesellschaft und deren Institut, dem er als Direktor vorstand. In seinem Leben schrieb er mehr als 60 Bücher, die moderne ökologische Ideen vorwegnahmen und nach wie vor aktuell sind. Verschiedenen Schriftenreihen, wie der Zeitschrift „Mikrokosmos“, dem „Jahrbuch für Mikroskopiker“ und der „Mikrologischen Bibliothek“, stand er als Herausgeber vor.
Raoul H. Francé gilt als Entdecker der Bodenlebewesen und Begründer der Biotechnik. Zahlreiche seiner fortschrittlichen Ideen wurden erst heute wiederentdeckt. In München und in Dinkelsbühl tragen Straßen seinen Namen.

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Novitäten zu Gesellschaft und Wirtschaft: Wohlstand auf Kosten anderer

Neue Debattenbücher loten aus, warum die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht – und warum Wachstum keine Strategie für die Zukunft ist. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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The Lesson Today – Ralf Friedrichs

Handlung

Zwei nörgelnde Wohlstandskinder und ein Streit mit seiner frustrierten Ehefrau Manu treiben Mike Richter an Heiligabend 2010 aus dem Haus. Er wird ohnmächtig und erwacht in seinem 19-jährigen Körper am Vormittag des 13. Juli 1985: Es ist der Tag seines ersten Dates mit Manu und der Tag des von Bob Geldorf organisierten Live AID Konzerts in London und Philadelphia.
Mike erlebt noch einmal die Zeit der achtziger Jahre, allerdings mit dem gewachsenen Selbstvertrauen und veränderten Bewusstsein eines Erwachsenen. Die Alltagsthemen bleiben: Mode, Musik, Freizeitaktivitäten, beruflichen Anfänge, pubertäre Konflikte mit seinen Eltern, und … die erste große Liebe. Eines möchte er aber unbedingt: sein Leben entscheidend ändern. Er wagt einen ersten Schritt. Die Live AID – Party mit seinen Freunden zieht er dem Treffen mit seiner Freundin Manu vor. Dort plötzlich taucht Manus Ex-Freund auf und möchte Manu zurückerobern. Mike gerät ins Grübeln. Nach einigen überraschenden Wendungen und viel Live AID Musik kommt es im Kwartier Latäng, dem bekannten Kölner Studentenviertel, zum (emotionalen) Finale.

Fazit

Ralf Friedrichs nimmt den Leser mit auf eine humorvolle und gut recherchierte Zeitreise in das Lebensgefühl und die Musik der Achtziger. Die männlichen Figuren kommen zwar ab und an allzu machohaft daher, wirken aber insgesamt authentisch und stimmig gezeichnet. Unaufdringlich ironisch beschreibt der Autor in amüsanten Szenen, wie Mike im zweiten Versuch seinen arroganten und ohnmächtigen Vorgesetzten und Mitarbeitern be- und entgegnet. Die veränderte Konstellation mit Manu im zweiten Kennenlernversuch zieht sich eine Weile hin, das Happy-End ist aber in einem Unterhaltungsroman unausweichlich.
Natürlich bildet die Musik dieses Tages einen Schwerpunkt des Romans. Die minutiös erzählte Hommage vor den ganz Großen geht unter die Haut, besonders die Verbeugung vor Freddie Mercury und dem großartigen Queen-Auftritt am frühen Abend des Live-AID-Tages. An dieser Stelle ist Ralf Friedrichs Buch mehr als nur ein sehr lesenswerter Stadt- oder Zeitreiseroman. Der Autor trifft den Nostalgienerv seiner Leserinnen und Leser. Wehmütig werden sie sich an dieses großartige Musikereignis, das sich in diesen Tagen zum 30mal jährt, erinnern.

>>>Hier gehts zum Buch – The Lesson Today<<<

The Lesson Today, Als ich in den 13. Juli 1985 zurückkehrte
von Ralf Friedrichs – Rheinlese Verlag 2011
ISBN: 978-3980882064
Taschenbuch – 335 Seiten

Vielen Dank an Reinhard Boos für diese Gastrezension!

(Mehr in: Buchrezensionen)

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Zillertal: Ein Bildband

Das Zillertal ist für mich eines der schönsten Reiseziele in Österreich. Dieser wunderschöne Bildband bietet eine fotografische Reise durch dieses faszinierende Tal: Das Zillertal präsentiert sich heute seinen Besuchern als ein faszinierender Ort der Gegensätze. Tourismus, Energiewirtschaft und moderne Industriebetriebe haben den Menschen im Tal Wohlstand und eine verbesserte Infrastruktur, aber auch massive Eingriffe in ihre Lebensräume gebracht. Gleichzeitig existieren im Zillertal nach wie vor jahrhundertealte Kulturlandschaften sowie unberührte traumhaft schöne Naturräume mit einer einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt. In der Höhe locken außerdem das ewige Eis der Gletscher und berühmte Gipfel, auf denen Alpinismusgeschichte geschrieben wurde.

Der Fotograf Horst Ender porträtiert in diesem prachtvollen Bildband in emotionalen Bildern seine Heimat. Er gibt Einblick in Kultur und Brauchtum des Zillertals, zeigt in außergewöhnlichen Blickwinkeln die Schönheit und Wildheit seiner Bergwelt. Textlich begleitet wird er dabei von Gudrun Steger, die sich seit vielen Jahren mit dem Zillertal und seiner Geschichte, seiner Kultur und Natur beschäftigt.

(Mehr in: Reiseliteratur, Reiseführer & Reisebücher)

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Immigrantenthriller "Sin Nombre": Ghetto auf Schienen

Der Weg in den Wohlstand ist brandgefährlich: Abertausende arme Latinos reisen jedes Jahr auf Güterzügen durch Mexiko in Richtung USA. Regisseur Cary Fukunaga fuhr mit – „Sin Nombre“ ist ein eindrucksvoller Thriller über Leben und Sterben auf der Route der Hoffnung.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Kultur