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Kennen Sie diesen Mann? von Carl Frode Tiller

David liegt ohne Erinnerungsvermögen auf der Intensivstation. Um herauszufinden, wer er ist, startet er in einer Zeitung einen Aufruf. Da er keine Besuche empfangen darf, bitten die behandelnden Psychologen seinen ehemaligen Freund Jon, ihm einen Brief zu schreiben, der Aufschluss darüber geben soll, wer David ist. Außerdem schreiben ihm seine frühere Freundin Silje, die wie … weiterlesenKennen Sie diesen Mann? von Carl Frode Tiller (Mehr in: BuchAviso)

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Bilderbuch "Ein Blatt im Wind" – Eine Tageszeitung erzählt aus ihrem Leben

Buchcover "Ein Blatt im Wind" von José Sanabria und María Laura Díaz Domínguez, im Hintergrund lesende Kinder (NordSüd Verlag / imago / Zuma Press)„Ein Blatt im Wind“ – der Titel suggeriert Herbst, Sturm und Regen. Doch im neuen Bilderbuch von José Sanabria und Marìa Díaz Domínguez geht es um etwas ganz anderes: Eine sprechende Tageszeitung, die aus ihrem ereignisreichen Leben erzählt.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Expansion abseits der Gleise: Dr. Eckert übernimmt 40 PWV Presse Shops

Die Unternehmensgruppe Dr. Eckert übernimmt die PWV Presse Shops – mit bundesweit 40 Standorten. In den Shops werden vor allem Zeitungen, Zigaretten und Lotto/Toto-Dienste angeboten. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Lesetipp: "Von Konrad Wittwer kann ich noch viel lernen"

In einem langen Gespräch mit der „Stuttgarter Zeitung“ hat sich Thalia-Mitinhaber Manuel Herder über den Kauf der Stuttgarter Traditionsbuchhandlung Wittwer und zu sich daraus ergebenden Folgen geäußert. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Sachbücher des Monats August 2018: "Die Welt neu denken"

Vom Niedergang der Demokratien über Alexander von Humboldt bis zur Gleichwertigkeit von Kulturen: elf Empfehlungen von 25 Kritikern in der Bestenliste „Sachbücher des Monats August 2018“ von „Die Welt“, WDR 5, „Neue Zürcher Zeitung“ und ORF-Radio Österreich 1. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Antiquariat: "Bücher für alle!"

„… für alle, die noch an das gedruckte Wort und Bild glauben“ – Laura Henkel bespricht im Kunstmarkt der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ den diesjährigen Gemeinschaftskatalog der Antiquare. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Lesetipp: Zwielichtige Verlage und Pseudo-Journale

Mehr als 5.000 deutsche Wissenschaftler haben in den vergangenen Jahren in pseudowissenschaftlichen Zeitschriften publiziert, zwielichtige Verlage publizieren gegen Geld fast ungeprüft Studien: Das ergeben monatelange Recherchen von NDR, WDR, „Süddeutscher Zeitung“, „SZ-Magazin“ sowie weiteren nationalen und internationalen Medien wie „Falter“ und „Le Monde“. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Aus den Feuilletons – Stefan George zum 150. Geburtstag

Der Dichter Stefan George. (dpa / picture-alliance)Zu Lebzeiten ein Rätsel, heute noch immer umstritten: Der Dichter Stefan George wäre am 12. Juli 150 Jahre alt geworden. Alle großen deutschen Zeitungen gratulieren ihm – teils kritisch, teils voller Ehrerbietung.

Deutschlandfunk Kultur, Kulturpresseschau
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Wechsel in der Jury des Bayerischen Buchpreises: Sandra Kegel folgt auf Thea Dorn

Sandra Kegel, Literaturredakteurin der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, wurde neu in die Jury des Bayerischen Buchpreises berufen. Sie übernimmt den Sitz von Thea Dorn, die aus privaten Gründen ausgeschieden ist. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Stefan Gmünder, Valentina Hirsch und Astrid Poppenhusen – Bachmannpreis-Podcast 2018 – Folge 5 und Lesetag 3

Valentina Hirsch ist 50% des Social-Media-Teams zum Bachmannpreis. Zusammen mit Kollegin Constanze Gissler betreut sie während der Tage der deutschsprachigen Literatur neben Instagram und Facebook die Twitter-Kanäle von @3sat und @tddlit. Valentina ist Gast der 5. Podcast-Folge.

Der 3. Lesetag ist vorbei, alle Texte sind gehört. Wir hören ein Resümee der Literaturagentin Astrid Poppenhusen und Juror Stefan Gmünder erklärt nochmal, wie die Jury-Abstimmung funktioniert.

Vier erneut sehr unterschiedliche Texte waren am 3. und letzten Lesetag zu hören. Zunächst jedoch wurde Jakob Nolte bei seiner Lesung unterbrochen, als eine Zuschauerin auf den Stehplätzen mit einem Kreislaufkollaps zusammenbrach. Nach einer kurzen Pause, die sowohl der Autor als auch Moderator Christian Ankowitsch gut meisterte, ging es dann weiter.

Valentina Hirsch und Wolfgang Tischer blicken auf die vier Texte vom Samstag und geben am Schluss der heutigen Podcast-Folge ihren Shortlist-Tipp sowie die Prognose zum Bachmannpreisträger ab.

Literaturagentin Astrid Poppenhusen kommt ebenfalls regelmäßig nach Klagenfurt zu den Tagen der deutschsprachigen Literatur. Im Podcast schildert sie Ihren Eindruck zum diesjährigen Wettbewerb.
Wie war das Spiel, Stefan Gmünder?

Jury-Mitglied Stefan Gmünder – zum 4. Mal dabei – antwortet auf die Fußballfrage, wie das Spiel in diesem Jahr aus seiner Sicht gelaufen ist. Gmünder, Journalist bei der österreichischen Tageszeitung Der Standard hat unlängst zusammen mit dem Kollegen Klaus Zeyringer das Buch »Das wunde Leder: Wie Kommerz und Korruption den Fußball kaputt machen« veröffentlicht.

Am Sonntag um 9 Uhr kommt die Jury zusammen und vergibt unter notarieller Aufsicht Punkte für die Autorinnen und Autoren. Sieben von Ihnen landen so auf der Shortlist, die um 11 Uhr im Fernsehen auf 3sat bekanntgegeben wird. Anschließend wird vor laufender Kamera über die insgesamt vier Preise abgestimmt, beginnend mit dem mit 25.000 Euro dotierten Hauptpreis, dem Bachmannpreis. Da bei jedem Wahlgang eine absolute Mehrheit vorhanden sein muss, kommt es in der Regel zu Stichwahlen.

Morgen also wissen wir mehr, nun aber viel Spaß bei der 5. Bachmannpreis-Podcastfolge.

Beitrag »Stefan Gmünder, Valentina Hirsch und Astrid Poppenhusen – Bachmannpreis-Podcast 2018 – Folge 5 und Lesetag 3« veröffentlicht im literaturcafe.de.

(Mehr in: literaturcafe.de)

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Schreibwettbewerb für junge Autoren: Über die Welt von morgen

Die Tageszeitung „Welt“ lobt einen Schreibwettbewerb für junge Autoren unter 25 Jahre aus: Unter dem Motto „Welt von morgen“ (#weltvonmorgen) sollen sie sich Gedanken machen, wie die Welt im Jahr 2028 aussieht. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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"Poesie des Fußballs" – Schurken, gemeuchelte Prinzen und Narren

Ungeheuer kopfballstark war der deutsche Stürmer Horst Hrubesch, hier in der Luft beim WM-Halbfinale gegen Frankreich 1982. (dpa / picture alliance / Hartmut Reeh)Fußball gilt nicht mehr als Proletensport, er animiert viele Schriftsteller und Zeitungsleute zu feinsinnigen Analysen. Das Buch „Die Poesie des Fußballs“ bündelt solche Texte, erzählt deutsche Geschichte und berichtet vom Kopfballungeheuer.

Deutschlandfunk Kultur, Nachspiel
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"Poesie des Fußballs" – Schurken, gemeuchelte Prinzen und Narren

Ungeheuer kopfballstark war der deutsche Stürmer Horst Hrubesch, hier in der Luft beim WM-Halbfinale gegen Frankreich 1982. (dpa / picture alliance / Hartmut Reeh)Fußball gilt nicht mehr als Proletensport, er animiert viele Schriftsteller und Zeitungsleute zu feinsinnigen Analysen. Das Buch „Die Poesie des Fußballs“ bündelt solche Texte, erzählt deutsche Geschichte und berichtet vom Kopfballungeheuer.

Deutschlandfunk Kultur, Nachspiel
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169 Labs entwickelt Wirtschafts-Skill für das Handelsblatt

In enger Zusammenarbeit mit der Tageszeitung Handelsblatt hat die Digitalagentur 169 Labs eine Voice App für den Sprachassistenten Amazon Alexa entwickelt. Der Handelsblatt-Skill bietet dem Nutzer die Möglichkeit, Informationen zu Aktienwerten und Wirtschaftsnachrichten zu erhalten. Darüber hinaus gibt es nun eine Audio-Ausgabe des erfolgreichen Handelsblatt Morning Briefings, das ebenfalls über den Skill angehört werden kann.

Besonders für börsen interessierte Nutzer kann der Skill interessant sein, denn in der in der Kategorie „Aktienüberblick“ lässt sich erfahren, mit wie vielen Punkten der Dax aktuell notiert ist und welche Aktien – basierend auf dessen Kursänderung – die Tops und Flops des Tages sind. Es ist außerdem möglich, nach den Kursen und Kursänderungen bestimmter Aktien zu fragen. Möchte der Nutzer die Entwicklung mehrerer Aktien verfolgen, so hat er die Möglichkeit, diese zu seiner Favoritenliste hinzuzufügen. Mit dem Befehl: „Alexa, frage Handelsblatt nach meinen Favoriten“ gibt Alexa der Reihe nach den aktuellen Kurs und die Kursänderung zu jeder Aktie aus.

Sprachassistenten können auf Informationen aus dem Web zurückgreifen und diese an die Nutzer weitergeben. Dafür bedarf es eines „Skills“ oder einer „Action“: Ein Programm, welches die Plattform um weitere Fähigkeiten ergänzt. Seit seiner Gründung hat 169 Labs bereits Skills für die verschiedensten Anwendungsfälle und Unternehmen programmiert.

Der Handelsblatt Skill ist beispielhaft für das bedeutende Potenzial, welches Sprachassistenten für Zeitungsverlage bergen. Nachdem in den vergangenen Jahren ein zwar moderater, aber anhaltender Rückgang der Print-Auflagen notiert wurde – ein Trend, der bezeichnend ist für journalistische Inhalte – wird unterdessen in vielen Verlagen vermehrt auf den Wachstumstreiber digitales Geschäft gesetzt. Co-Gründer Tim Kahle bemerkt dazu: „Der Konsum von Nachrichten, Wissen und Informationen sind aktuell einer der Hauptanwendungsfälle von Voice Assistants, weltweit und auch in Deutschland. Die Aufbereitung der Nachrichten für die neue Plattform und die einfache Auffindbarkeit von Inhalten per Sprache müssen eine zentrale Rolle im Newsroom der Zukunft spielen.“

Hier kann der Skill aktiviert werden: https://www.amazon.de/dp/B07CCZM69M/ (Mehr in: PresseAnzeiger.de – FRANZIS Verlag GmbH Pressemappe)

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Schriftsteller wurde 92 Jahre alt: Dieter Wellershoff ist gestorben

Der Schriftsteller Dieter Wellershoff ist im Alter von 92 Jahren in Köln gestorben. Dies melden mehrere Tageszeitungen unter Berufung auf dpa und Wellershoffs Verlag Kiepenheuer & Witsch. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Lesetipp: Münchner Verlag will Verwechslungen vermeiden: Compact Verlag wird umbenannt

Der Compact Verlag ist in den vergangenen Jahren immer wieder verwechselt worden – mit dem „Compact Magazin“. Geschäftsführerin Imke Junack berichtet in der „Süddeutschen Zeitung“ von den Folgen. In Kürze soll der Verlag nun umbenannt werden. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Reaktionen auf den Tod von Philip Roth: "Er war ein Riese"

Der Tod des amerikanischen Autors Philip Roth hat international Trauer ausgelöst. US-Zeitungen würdigen ihn mit ausführlichen Nachrufen, auch Kollegen melden sich zu Wort. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Skandal um Schwedische Akademie: Auch Kronprinzessin Victoria soll sexuell belästigt worden sein

Die Affäre um die Schwedische Akademie sorgt in dem skandinavischen Land für erhebliche Unruhe. Laut einem Zeitungsbericht zählt auch Kronprinzessin Victoria zu den Opfern sexueller Belästigung. (Mehr in: SPIEGEL ONLINE – Kultur)

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Kein & Aber für Anzeige ausgezeichnet: Abgeräumt mit Donald Trump

Für seine ungewöhnliche Anzeige „How to find love (if you’re Donald Trump)“ wurden der Kein & Aber Verlag und  Walker Agency ausgezeichnet: Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (BDZV) prämierte sie als Anzeige des Jahres mit Gold. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Im Feld: Joachim Zelter übers Radfahren und Romanschreiben

»Vielleicht wäre ich als Autor gar nicht mehr am Leben, wenn ich nicht den Radsport hätte«, sagt Joachim Zelter. Der Radsport spielt in Zelters neuem Buch »Im Feld – Roman einer Obsession« die zentrale Rolle. Doch der Autor legt wert darauf, dass es kein Roman nur für Radfahrer oder gar ein Radroman sei.

Wolfgang Tischer hat mit Joachim Zelter vor seiner Lesung in Tübingen übers Radfahren und Romanschreiben gesprochen.

Frank Staiger ist mit seiner Freundin von Göttingen nach Freiburg im Breisgau gezogen. Eine Zeitungsanzeige führt den Ich-Erzähler am Himmelfahrtstag zu einem Rennradtreff des Radvereins.

Und dann tritt der Autor in die Pedale und lässt den Leser an einer Radausfahrt teilnehmen, die Erzähler und Leser verändern werden.

»Im Feld« sei eine Parabel oder Metapher, das Radfahren ein Symbol für das Leben. »Im Feld« sei kein Rad-, sondern ein Gesellschaftsroman«, sagt Joachim Zelter vor der Buchpräsentation im Tübinger »Löwen«. Das ehemalige Kino ist eine Spielstätte des Zimmer-Theaters, für das Zelter quasi als Hausautor regelmäßig Stücke schreibt. Bei Zelters Texten verschwimmen Prosa und Drama. Wer Zelter einmal lesen gehört hat, wird danach in all seinen Büchern den »Zelter-Sound« stets mithören. Kaum ein deutschsprachiger Autor liest seine Texte so gekonnt vor wie Joachim Zelter. Auch an diesem Samstagabend in Tübingen ist dies nicht anders. Zelter beginnt am Anfang des 160-Seiten-Buches und liest davon die ersten rund 50. Ein Rad-Pelotons setzt sich in Bewegung und ein ganzes Theater radelt mit.

Der Roman entwickelt einen unglaublichen Sog, und auch beim Selberlesen folgt man dem Windschatten des Autors außer Atem bis zur letzten Seite.

Hören Sie im Podcast des literaturcafe.de ein Gespräch vom 3. März 2018 mit dem Autor Joachim Zelter über das Radfahren, das Schreiben und den Roman »Im Feld«, aufgezeichnet vor der Lesung im »Löwen« in Tübingen.

Mit freundlicher Genehmigung des Autors und Verlags hören Sie in dieser Podcast-Folge auch den Anfang des Romans, gelesen von Joachim Zelter (ab Minute 30:24). Der Ausschnitt der Lesung kann im Podcast-Player unten direkt angewählt werden.

Viel Spaß beim Hören!

Beitrag »Im Feld: Joachim Zelter übers Radfahren und Romanschreiben« veröffentlicht im literaturcafe.de.

(Mehr in: literaturcafe.de)

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Im Feld: Joachim Zelter übers Radfahren und Romanschreiben

»Vielleicht wäre ich als Autor gar nicht mehr am Leben, wenn ich nicht den Radsport hätte«, sagt Joachim Zelter. Der Radsport spielt in Zelters neuem Buch »Im Feld – Roman einer Obsession« die zentrale Rolle. Doch der Autor legt wert darauf, dass es kein Roman nur für Radfahrer oder gar ein Radroman sei.

Wolfgang Tischer hat mit Joachim Zelter vor seiner Lesung in Tübingen übers Radfahren und Romanschreiben gesprochen.

Frank Staiger ist mit seiner Freundin von Göttingen nach Freiburg im Breisgau gezogen. Eine Zeitungsanzeige führt den Ich-Erzähler am Himmelfahrtstag zu einem Rennradtreff des Radvereins.

Und dann tritt der Autor in die Pedale und lässt den Leser an einer Radausfahrt teilnehmen, die Erzähler und Leser verändern werden.

»Im Feld« sei eine Parabel oder Metapher, das Radfahren ein Symbol für das Leben. »Im Feld« sei kein Rad-, sondern ein Gesellschaftsroman«, sagt Joachim Zelter vor der Buchpräsentation im Tübinger »Löwen«. Das ehemalige Kino ist eine Spielstätte des Zimmer-Theaters, für das Zelter quasi als Hausautor regelmäßig Stücke schreibt. Bei Zelters Texten verschwimmen Prosa und Drama. Wer Zelter einmal lesen gehört hat, wird danach in all seinen Büchern den »Zelter-Sound« stets mithören. Kaum ein deutschsprachiger Autor liest seine Texte so gekonnt vor wie Joachim Zelter. Auch an diesem Samstagabend in Tübingen ist dies nicht anders. Zelter beginnt am Anfang des 160-Seiten-Buches und liest davon die ersten rund 50. Ein Rad-Pelotons setzt sich in Bewegung und ein ganzes Theater radelt mit.

Der Roman entwickelt einen unglaublichen Sog, und auch beim Selberlesen folgt man dem Windschatten des Autors außer Atem bis zur letzten Seite.

Hören Sie im Podcast des literaturcafe.de ein Gespräch vom 3. März 2018 mit dem Autor Joachim Zelter über das Radfahren, das Schreiben und den Roman »Im Feld«, aufgezeichnet vor der Lesung im »Löwen« in Tübingen.

Mit freundlicher Genehmigung des Autors und Verlags hören Sie in dieser Podcast-Folge auch den Anfang des Romans, gelesen von Joachim Zelter (ab Minute 30:24). Der Ausschnitt der Lesung kann im Podcast-Player unten direkt angewählt werden.

Viel Spaß beim Hören!

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Suhrkamp darf Ulysses-Übersetzung nicht herausbringen: Einwilligung der Erben liegt nicht vor

Der Suhrkamp Verlag darf die Überarbeitung des von Hans Wollschläger übersetzten Romans „Ulysses“ von James Joyce nicht veröffentlichen. Die Wollschläger-Witwe Gabriele Gordon habe sich entschieden, die Publikation aus Copyright-Gründen zu verbieten, meldet die Wochenzeitung „Die Zeit“ vorab. (Mehr in: boersenblatt.net News)

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"FR" bekommt neuen Eigentümer: Zeitungsholding Hessen übernimmt Mediengruppe Frankfurt

Die Mediengruppe Frankfurt, zu der unter anderem die „Frankfurter Rundschau“ gehört, wechselt den Eigentümer: Die Fazit-Stiftung als Mehrheitseigner der Societäts GmbH verkauft sie an die Zeitungsholding Hessen. (Mehr in: boersenblatt.net News)

Posted in LiteraturNewzs

T. C. Boyle: "Good Home. Stories" – Gute und sehr gute Geschichten

T.C. Boyles neuer Erzählband „Good Home“ taucht ein ins dunkle Amerika: Die Protagonisten sind Außenseiter, Glücklose, Verwahrloste. Ihren Ausgang nehmen Boyles Geschichten oft bei einer Zeitungsmeldung, am Ende ist eine kunstvoll gearbeitete Erzählung daraus geworden.

Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik
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Stefan von Holtzbrinck im Interview der "Süddeutschen Zeitung": "Holtzbrinck ist und bleibt privat"

Stefan von Holtzbrinck, Chef und Inhaber der Holtzbrinck Publishing Group, macht sich in der Öffentlichkeit rar. Anlässlich der Veröffentlichung von „Fire and Fury“ im Holtzbrinck-Verlag Macmillan spricht er in der „Süddeutsche Zeitung“ über die Zukunft gedruckter Bücher, die Internetaktivitäten des Medienkonzerns und die Börsenpläne. (Mehr in: boersenblatt.net News)

Posted in LiteraturNewzs

Mara Genschel: "Gablenberger Tagblatt" – Faszinierendes Spiel mit dem Kontext

Die Dichterin Mara Genschel (Cover: Brueterich Press / Hintergrund: imago/gezett)Mara Genschel beobachtet den Literaturbetrieb mit spöttischer Geste von Außen. Ihr neuer Lyrikband tarnt sich als Mischung aus Literatur, Katalog und Zeitung: Die grafischen Elemente verrätseln den Inhalt und führen in ein Bedeutungsdickicht.

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Posted in LiteraturNewzs

Die zwei Gesichter des Alfred Kerr – "Ich sage, was zu sagen ist"

Der Theaterkritiker Alfred Kerr (1867-1946) in einer undatierten Karikatur (dpa / picture alliance)Alfred Kerr war der berühmteste und auch berüchtigtste Theaterrezensent und Feuilletonist der Weimarer Republik. Seine Texte waren stets unverwechselbar: Kurz und prägnant, voll treffendem Witz und überschäumender Leidenschaft standen sie wie journalistische Markenartikel in der Zeitung.

Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen
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(Mehr in: Deutschlandradio Kultur – Literatur)

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Sachbücher des Monats Januar 2018: "Retrotopia" und "Marx. Der Unvollendete" an der Spitze

Die von der „Welt“, WDR 5, der „Neue Zürcher Zeitung“ und ORF-Radio Österreich 1 getragene Sachbuch-Bestenliste für den Januar steht. Folgende Titel hat die Jury als die besten empfunden: (Mehr in: boersenblatt.net News)

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Weihnachten – Wenn alles perfekt sein soll – und dann eskaliert

Familie beim Weihnachtsessen (imago / Westend61)„Spiegel“-Reporter Alexander Osang schreibt schon seit langer Zeit jedes Jahr eine Weihnachtsgeschichte für die „Berliner Zeitung“. Nun sind die besten in einem Buch erschienen. Seine Helden sind Mittelstandsbürger, die vor allem eine Frage quält: Wie geht es weiter?

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
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Deutsches Buch- und Schriftmuseum erwirbt Sammlung: Bausteine zur europäischen Zeitungsgeschichte

367 Jahre nachdem in Leipzig die erste Tageszeitung der Welt von einem Buchhändler gedruckt wurde, konnte das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig eine zeitungshistorische Sammlung von europäischem Rang aus den Händen des Krefelder Verlegers Hans-Ulrich Nieter erwerben. (Mehr in: boersenblatt.net News)